25 Gefühle auf Schloss Einstein

KurzgeschichteAllgemein / P12
29.07.2012
07.05.2014
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so heute gehts weiter, zwar etwas kurz, aber ich hoffe euch gefällts trotzdem!
achja ihr solltet euch aber nicht zu sehr am original von schloss einstein orientieren
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Liebes Tagebuch,

ja eigentlich schreiben Jungs kein Tagebuch, ich weiß! Aber ich weiß nicht wie ich es anders loswerden soll! Ich hasse mich, ich hasse mich selbst, das ich mich schon wieder verliebt habe. Ausgerechnet in meine beste Freundin Ronja, aber ist doch klar das ich keine Chancen bei ihr habe. Ich bin einfach zu dick! Aber warte, ich zeig dir jetzt mal die ganze Geschichte:

Mein Wecker klingelte und ich drückte den Ausknopf. Einen Moment blieb ich noch liegen, dann sprang ich ruckartig auf. Heute Abend war ja die Party, vielleicht konnte ich da ja Ronja zum Tanzen auffordern! Nicht das ich mir da all zu große Hoffnungen machte, aber da Ronja noch solo ist, darf man ja wohl noch ein bisschen hoffen oder? Ich machte mich schnell fertig für den Unterricht und verschwand dann aus unserem Zimmer. Der Unterricht ging schnell vorüber und auch der Nachmittag war schnell vorbei. Endlich war es Abend und ich freute mich sehr auf die Party. Als ich dort auftauchte war die Party bereits im vollen Gange. Ich mischte mich unter die Tanzenden und sah mich suchend um. Wo war denn Ronja? Ich sah sie nirgendwo. Plötzlich tauchte Justus neben mir auf. "Suchst du jemanden?",fragte er. "Ja, wo ist denn Ronja? Hast du sie irgendwo gesehn?",stellte ich eine Gegenfrage. Einen Augenblick dachte ich, er sei ertappt zusammengezuckt. Doch dann verwarf ich den Gedanken wieder. Wieso sollte Justus sich denn ertappt fühlen, wenn ich nach Ronja fragte? Er zeigte hinter mich. "Da ist sie doch!",lachte er. Ich drehte mich um und meine Augen leuchteten auf. Tatsächlich da war sie ja. Ich wollte sie gerade fragen, ob sie tanzen will, als sie mich ernst ansah. "Wir müssen reden!",sagte sie. Erschrocken blickte ich sie an. Hatte sie etwas von meinen Gefühlen für sie bemerkt? Aber nein, das konnte nicht sein. Ich schluckte kurz und nickte schließlich. "Okay!" Sie zog mich aus der tanzenden Menge an den Rand der Tanzfläche. Justus kam ebenfalls mit, auch wenn ich nicht wusste wieso. Schweigend sah ich Ronja an. "Also was ist jetzt?" Sie senkte den Blick leicht und hob ihn dann entschlossen wieder. "Justus und ich, wir sind jetzt zusammen! Das macht dir doch hoffentlich nichts aus?" Ich drehte mich schweigen um und rannte auf mein Zimmer. Ich hatte es doch gewusst, einen wie mich den konnte man einfach nicht lieben! Ich war einfach zu dick für sie! Innerlich fühlte ich mich leer. Ausdruckslos schob ich meine Schublade auf und holte das Messer heraus. Mit leerem Blick sah ich es an und ritzte mich schließlich. Tief im Inneren wusste ich, das dies nicht richtig war. Aber ich musste einfach etwas tun, um diesen Selbsthass auszudrücken.

Ja, hier bin ich nun. Das Ritzen hat mir nicht viel geholfen. Ich fühle mich immer noch leer und voller Selbsthass. Ich muss abnehmen! Vielleicht nimmt sie mich dann!

Bis bald,
Bruno
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