Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Two Hearts Find Themselves

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Frank Longbottom James "Krone" Potter Lily Potter Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
29.07.2012
17.11.2012
16
21.342
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
29.07.2012 1.664
 
Hallo!

Ich bin zurück aus "Wei Weit Entfernt von FanFiktion", ich hoff mir ist der kleine Scherz gelungen, bin eher schlecht im Witze reißen ^^
Tja also endlich hab ih es einmal geschaffen, ein Kapitel zu schreiben und das gibt es jetz auch gleich!

Liebe Grüße,
- -Grinsekatze- -

______________________________________________________________________________


Kapitel 10
Der Weihnachtsball II


Lily’s Sicht:
Es war 6 Uhr morgens und ich stand im Badezimmer vor einem gigantischen Spiegel. Ich hatte mein Ballkleid an und überlegte, ob es wirklich die Richtige Wahl war.
Um 5 Uhr war ich das erste Mal aufgewacht mit meinen Bedenken und um halb 6 hielt ich es nicht mehr aus und schlich mich zum Gryffindorturm, wo mein Ballkleid war, da ich mich dort heute umziehen wollte.
Natürlich stolperte ich über Marys Sachen und machte Krach und wie immer war keiner davon wach geworden. Wieder einmal stellte ich mir die Frage, wie man nur so tief und fest schlafen konnte.
Ich stand noch immer vor dem Spiegel und drehte mich in alle Richtungen. Mein Busen wurde nicht eingequetscht, dort passte es wunderbar. Auch sah mein Hintern nicht fett darin aus, da es enganliegend war.
Nachdem ich feststellte, dass mein Kleid einfach wunderbar passte, wurde mir auch klar warum ich Zweifel hatte.
James. Ich fragte mich eigentlich, ob es ihm gefallen würde und wie er es an mir finden würde.
Ich probierte noch mit meinen Haaren herum und beschloss um halb 7 mich wieder ins Bett zu legen. Ich zog das Kleid aus und verkleinerte es. Mit meinen Bademantel ging ich aus dem Bad und mir kam genau die Person entgegen, die ich am liebsten heute nicht gesehen hätte.
„Morgen Lily.“, sagte James erstaunt und zückte eine Augenbraue.
„Morgen“, nuschelte ich und huschte in mein Zimmer.
Nach einer Stunde Schlaf, der sehr unruhig war, beschloss ich aufzustehen und mich fertig zu machen, für das Frühstück.
Bevor ich aber in die große Halle ging, machte ich einen kleinen Abstecher im Gryffindorturm, um mein Kleid zurück zu hängen. Ich schlich mich in den Schlafsaal und zum Glück, war dieser leer. Sorgfältig hängte ich mein Kleid zurück in den Schrank und machte mich auf den Weg zur großen Halle, doch ich wurde von Cindy Miller einer Schülerin aus der Vierten aufgehalten.
„Lily!“, kreischte sie mir entgegen.
„Was gibt es Cindy?“, fragte ich.
„Du gehst mit James auf den Ball? Tja wie ich dich kenne, machst du das doch nur, weil ihr Schulsprecher seid und das müsst nicht wahr?“, sie grinste fies und klimperte mit den Wimpern.
Ich hätte sie erwürgen können. Ich schnaufte nur kurz und wand mich von ihr ab, um noch etwas vom Frühstück abzubekommen.
Ich setzte mich zu Allie und Mary an den Gryffindortisch.
„Wo warst du?“, fragte Allie und reichte mir eine Tasse Kaffee.
„Hab verschlafen und Cindy Miller getroffen.“, meinte ich abwesend. Ich nahm mir einen Muffin und bemerkte nicht wie Cindy herein kam.
Am Gryffindortisch wurde gemurmelt und auch auf den anderen Tischen. Mary lehnte sich zu einer aus ihrem Team beim Quidditch um zu erfahren, was alle so murmelten.
Die Nachricht war nicht sehr erfreuend.
„Du gehst mit James nur zum Weihnachtsball, weil du musst?“, fragte sie mich.
„Nein, natürlich nicht. Wer-“, ich hielt inne, denn ich braucht nicht fragen wer sowas sagte, denn ich wusste schon wer es war.
Ich schnappte mir einen Kürbissaft und stand auf.
„Ich muss noch in die Bibliothek, wir sehen uns dann um vier.“, meinte ich mit meinem Glas in der Hand.
Beim vorbeigehen schüttete ich Cindy Miller das Glas Kürbissaft über den Kopf und ging aus der Halle. Ich hörte sie nur noch fluchen, bevor ich um die Ecke bog.
Das hatte gut getan, dachte ich mir. Doch meine Zweifel was James jetzt denken würde, waren damit auch nicht beseitigt.
Auf dem Weg zur Bibliothek sah ich Peter, der jemanden die Hand reicht und mir dann gehetzt entgegen kam und mir flüchtig einen traurigen Blick zuwarf, denn ich nicht einordnen konnte.
In der Bibliothek verkroch ich mich in meine übliche Ecke und las in Büchern. Etwas nach 1 gesellte sich Remus zu mir, was eigentlich normal war, doch diesmal nicht. Er hatte nicht wie üblich einen Stapel Bücher dabei, er starrte mich nur an. Nach 10 Minuten legte ich mein Buch beiseite und tat das gleiche wie er, ihn anstarren.
„James?“, fragte ich.
Er grinste nun und antworte mir: „Er fand es ziemlich lustig, so wie alle anderen in der Halle, bis auf McGonagall.“
Ich lehnte mich zufrieden zurück und all meine Sorgen waren vergessen. Nun schnappte sich auch er ein Buch und begann zu lesen.
Um halb vier legte ich die Bücher beiseite und verabschiedete mich von Remus, denn wenn ich länger hier bleiben würde, dann würde mich Allie verfluchen.
Ich beeilte mich zu unseren Schlafsaal, wo mich wie erwartet eine böse Allie anstarrte.
„Ich weiß, ich bin zu spät, aber als Entschuldigung darfst du dich austoben.“, meinte ich und wusste, dass es für mich schlecht aussah. Wenn man Allie erlaubte, das sie sich austoben durfte, dann war sie meistens wieder glücklich, doch sie tat es wirklich. Ich hatte jetzt schon Angst, wie meine Haare aussehen werden und mein Makeup.
Sie machte mir Lockenwickler ins Haar und puderte mein Gesicht. Mit Liedschatten, Eyeliner, Wimperntusche und Lippenstift, bearbeite sie mein Gesicht weiter. Nachdem sie damit fertig war, kamen die Lockenwickler wieder raus und sie steckte mit einer hellgrünen Glitzerspange einen Teil meiner Haare zurück und meinte, ich soll mein Kleid anziehen.
Ich schlüpfte schnell in mein Kleid und vollendete mein Aussehen mit den hellgrünen Pumps.
Als ich mich im Spiegel betrachtete, stellte ich fest, dass Allie es wunderbar hinbekommen hatte. Sie selbst hatte sich die Haare geglättet und einen Haarreifen im Haar passend zu ihrem Kleid.
Auch Mary hatte sie anscheinend überredet sich von ihr die Haare und das Make up machen zu lassen, sie war dunkel geschminkt zu ihrem eleganten schwarzen Kleid und Allie hatte ihre Haare in eine Bananensteckfrisur verwandelt.
Fertig gestylte machten wir uns auf den Weg zur großen Halle und in der Mitte der Halle wartete jemand auf mich.
James.

James‘ Sicht:
Ich stand schon seit einer Viertelstunde in der Halle, als ich Lily herein kommen sah. Sie sah einfach bezaubernd aus. Sie blickte sich in der Halle um und kam dann mit schnellen Schritten zu mir. Als sie bei mir angekommen war plapperte sie gleich mal drauf los.
„Also wir beginnen um 9 Uhr mit der Rede, nachdem wir fertig sind, gibst du-“, weiter kam sie nicht, da ich sie unterbrach.
„Lily! Erstens du siehst wirklich bezaubernd aus und zweitens was sollte den Schief gehen, so oft wie du uns gezwungen hast das ganze einzustudieren.“, meinte ich und tat so, als würde ich es nicht merken, dass sie leicht rot wurde.
„Danke“, nuschelte sie und gemeinsam warteten wir darauf, dass sich die restlichen Schüler in der Halle versammeln würden und an den kleinen runden Tischen Platz nehmen würden.
Kurz vor neun, kam Professor Dumbledore in Begleitung mit Professor McGonagall herein.
Wir setzten zu unserer Rede an und am Schluss machte ich eine Handbewegung zur Musik, die zu spielen begannen.
Ich begann mit Lily zu tanzen und sah ihr dabei in ihre strahlenden grünen Augen. Auch Dumbledore und McGonagall gesellten sich zu uns und ein paar andere Schüler.
Nachdem das Lied vorbei war, schnappte ich mir Lily’s Hand und ging mit ihr zur Bar. Wir beide nahmen eine Bowle und gesellten uns zu den anderen.
Sirius hatte eine hübsche Huffelpuff als Begleitung und Mary einen aus Ravenclaw, der in der Vierten war und im Quidditchteam. Ich blickte fragend zu Lily, die nur mit den Achseln zuckte.
„Oh man das hat so gut ausgesehen, wie ihr getanzt habt“, schwärmte Alice und zog ihren Frank zur Tanzfläche. Ich musste Lachen, denn die beiden sahen wirklich zum schießen aus, beim tanzen und auch Lily schmunzelte ein bisschen.
Sie verschwand kurz mit Mary und Sirius Date, ihr Begleiter machte sich auf den Weg zur Bar.
„Warum kreuzt sie mit einem aus der Vierten auf?“, fragte mich Sirius entgeistert.
Ich musste Lachen, den der Ravenclaw sah nicht schlecht aus.
„Ach Pad, bist du eifersüchtig?“, lachte ich.
„Ich Argh.“, fluchte er und wollte schon das nächste Glas nach mir werfen.
Lily stand hinter ihm und nahm ihm das Glas aus der Hand.
„Tut mir Leid Sirius, aber ich will James ohne Schrammen haben.“, meinte sie schmunzelnd und nahm meine Hand.
Wir beiden tanzten eine Weile und gingen dann zu Remus und seiner Begleiterin um etwas zu essen.
Es gab köstliche Sachen, man musste nur laut sagen, was man wollte und es erschien dann auf dem Teller.
„Schinkenröllchen mit Kürbissaft und Kartoffeln in Preiselbeersauce.“, als das Essen auf meinen Teller war begann ich es mir in den Mund zu stopfen.
Lily zog eine Augenbraue und bestellte sich einen Fisch.
„Na Mariel hast du Remus schon überreden können zu tanzen?“, fragte Lily Remus Begleitung.
Sie lächelte und meinte: „Ich denke dazu bräuchte ich noch ein paar Gläser Feuerwhiskey.“
Wir lachten alle und überredeten ihn doch zum tanzen. Kurz vor Mitternacht flüsterte Lily mir ins Ohr, sie täte gerne einen Spaziergang draußen machen.
Ich stimmte ihr zu und wir verschwanden aus der Halle.
Ich legte meinen Arm um sie und sie schmiegte sich an mich. Wir gingen bis zur peitschenden Weide und dort küsste mich Lily.
Ich erwiderte den Kuss, er war als würde alles elektrisiert werden. Als sie sich von mir löste, war sie leicht rot und wir machten uns auf den Weg zurück ins Schloss, wir beschlossen gleich zu den Schulsprecherabteilen zu gehen, doch keiner von uns beiden dachte, dass wir nicht bis dorthin kommen werden.
Ich war so vertieft in das Gespräch mit Lily, dass wir beide nicht mitbekamen, wie uns jemand attackierte.
Ich war gerade dabei ihr zu erzählen, dass Sirius eifersüchtig war auf Marys Date als ich einen Stich in meinem Rücken spürte.
Meine Hand löste sich von Lily’s und ich sank zu Boden, bevor alles schwarz wurde, konnte ich nur an eines denken.
Lily.

______________________________________________________________________________
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast