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Das Geheimnis des Dorfes

GeschichteKrimi / P16 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby Dr. George Bullard DS Gavin Troy Joyce Barnaby
27.07.2012
29.11.2014
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27.07.2012 1.139
 
„Die Gräfin?“ fragte Grace, sah mich kurz an „Ruf alle zusammen! Und wir..“ sie verstummte „Ich rufe Clair, Tom ist verletzt und sie sollte sich darum kümmern“ sie verband meine Hand zu ende „Bin gleich wieder da, bleiben Sie am besten sitzen. Clair wird bestimm schnell da sein und ich will nur etwas besprechen“ ich nickte und sie eilte nach draußen. Durch das Fenster konnte ich schwach sehen, wie sie mit einigen Männern sprach. Das Fenster ließ sich etwas aufschieben „…..sucht im Wald. Ein paar sollten Richtung Straße gehen. Sucht alles ab und lasst sie nicht entkommen! Sie muss gestoppt werden, Tod oder lebend. Los, und wehe ihr finde sie nicht!“ Grace stand vor dem Pub, sah kurz zur Tür „Und was ist mit diesen Tom? Er ist ein Fremder. Er wird doch erzählen was hier los ist“ sagte einer der Männer „Er wird übermorgen abreisen und wenn wir Nelly vorher gefangen haben, wird er nichts bemerken. Wir müssen nur bis übermorgen ihn von allem fernhalten!“

Von weiten sah man Blaulichter „Wer hat die den gerufen?“ fluchte sie und öffnete die Tür zum Pup. Schnell schloss ich das Fenster wieder, lehnte ich mich gegen die Rückenlehne, schloss meine Augen „Tom?“ fragte sie leise, rüttelte leicht an meinem arm „Ja?“ fragte ich übertrieben schwach, machte nur langsam meine Augen auf „Sagen Sie, haben Sie die Polizei gerufen?“ ich blinzelte „Ich….ich denke ja. Ich hab wohl im ersten schrecken dort angerufen….Wann..“ ich rieb mir die Schläfe „Schon gut“ sagte sie „wir haben zwar selber einen Polizisten hier im Dorf, daher wäre das nicht Nötig gewesen, aber das ist jetzt schon ok“ Die Tür ging auf und Troy kam rein „Detective Sergeant Troy, Corsten CID. Wer hat die Tote gefunden?“ ich hob leicht meine Hand „Ich, bin auf sie gefallen“ wollte aufstehen, doch in den Moment sah und hörte man einen Krankenwagen vor dem Pub halten. „Ich bin Arzt und gerufen worden!“ sagte Clair laut und schon den Beamten an der Tür weg, ging schnell zu mir „Was ist den passiert?“ fragte sie, sah sich meinem Kopf an.

„Ein Wagen“ sagte ich  „er hätte mich fast erwischt. Bin, vor dem Pub, die Böschung runtergefallen und da war die Frau“ „Was genau ist passiert?“ fragte Troy „Jetzt nicht!“ fuhr ihn Clair an „Wer sind Sie überhaupt?“ Troy sah sie verwundert an, zog dann seine Dienstmarke „Detective Sergeant Troy, Corsten CID“  sie nickte „Und wenn Sie der Polizeipräsident wären. Tom hat sich wohl eine Gehirnerschütterung zugezogen. Vielleicht Innere Verletzungen. Sie können Ihn befragen, wenn ich ihn gründlich untersucht habe!“ sie half mir hoch „Nun fassen Sie mal mit an“ sagte sie und Troy kam zu uns „ähm…Verzeihung“ sagte er leise, lächelte sie kurz an  „Grace, kannst du die Tür?“ Grace nickte, hielt die Tür auf. Auf Troy gestützt und von Clair gehalten gingen wir nach draußen. Vorsichtig hoben beide mich in den Rettungswagen und ich setzte mich.

„Wo fahren Sie hin?“ fragte Troy „Meine Klinik ist gleich da oben, einfach immer der Straße nach“ sagte Clair, schon die Tür zu „Versuchen Sie es nachher, ich muss erst feststellen wie und was er für Verletzungen hat“ Sie stieg ein und fuhr los. Wir kamen gleich am Haus an und sie öffnete die Tür „Danke, aber mir geht es gut“ sagte ich, wollte alleine Ausseigen „Tom, ich finde es besser“ sagte sie leise, sah sich vorsichtig um „Kommen Sie erst mal rein“ Sie stützte mich und wir gingen ins Haus. Clair bestand auf einer gründlichen Untersuchung „Sie haben Glück gehabt“ sagte sie, verband meine Hand „Der schnitt auf der Hand muss nicht genäht werden. Eine oder zwei Wochen ruhen, und es sollte kaum eine Narbe bleiben. Ihren Kopf hat es da etwas schwerer erwischt. Eine mittelschwere Gehirnerschütterung. Sie sollten die nächsten Tage im Bettbleiben und jede Anstrengung vermeiden.“

Ich lächelte „auch nicht reisen?“ sie grinste schief „Ich ahne was Sie meinen. Aber als Arzt kann ich keine Reise verantworten.“ Es läutete „Keinen besuch!“ Mahnend hob sie ihren Finger, schloss hinter sich die Tür. Eine der Stimmen kam mir sehr bekannt vor und es war nicht die von Troy. Die Tür ging auf „was machst du denn hier?“ fragte ich als Joyce zu mir ging „Troy hat mich angerufen“ sagte sie, setzte sich zu mir, nahm meine verbundene Hand vorsichtig in ihre „Verzeihung, Sir“ sagte er „Aber ich konnte Ihre Frau schlecht belügen“ „Troy hatte mich angerufen, gleich nachdem… was ist den eigentlich genau passiert?“ „Verzeihen Sie, aber ich muss darauf bestehen dass Ihr Mann sich sofort hinlegt“ Clair sah mich ernst an „Fünf Minuten“ bat ich sie. Widerwillig nickte sie, sah auf ihrer Uhr.

„Was wissen Sie schon?“ fragte ich Troy „So weit wir es schon wissen, ist es wirklich die Gräfin. Bullard hat aber etwas entdeckt. Er meint dass sie nicht durch den Sturz gestorben sei. Vielmehr sei ihr Schädel sehr stark eingedrückt worden“ „Gut“ meinte ich „Alles muss geheim bleiben. Ich, die Todesursache. Es darf keinerlei Vermutung in Umlauf kommen. Wenn einer Sie fragt, sagen Sie die Gräfin sei wohl gestürzt!“ Troy sah mich fragend an „Warum? Sir, warum soll all das im Geheimen geschehen?“ Clair zeigte auf ihrer Uhr „Troy“ stöhnte ich auf, stand vorsichtig auf „Machen Sie es einfach so. Und sollte etwas nach draußen dringen, verspreche ich Ihnen das Sie bis zur Rente nur noch den Polizeikasper im Kindergarten spielen werden! Und jeder, der auch nicht dicht gehalten hat“ Er lachte leise auf, schluckte als ich ihn ernst ansah „Verstanden Sir.“ „Eines noch“ ich hob meine Hand, sah kurz zu Clair „Hat irgendjemand Joyce mit Namen angesprochen?“ Troy schüttelte leicht den Kopf „Ich nannte ihr diese Adresse, so dass sie noch mit keinem anderen sprechen konnte „Gut“ Joyce stützte mich, als ich aus dem Zimmer ging „So soll es auch bleiben! Es darf niemand von uns wissen. Weder Name noch Beruf“

„So, das reicht nun wirklich!“ Clair, stützte mich auf der anderen Seite „Sie wissen wo die Tür ist?“ Troy nickte „Ich werde morgen wiederkommen. Gute Besserung“ er ging und die beiden brachten mich hoch in das Gästezimmer „Ich bringe Ihnen gleich etwas gegen die Schmerzen“ ich ließ mich aufs Bett fallen „Was ist denn hier los?“ fragte Joyce, zog mir den Pullover aus „Bitte, sie vorsichtig. Clair kann dir einiges erklären. Höre ihr erst mal zu“ Clair brachte Tabletten und Wasser „ist Nelly wieder da?“ fragte ich, legte mich ins Bett „Sie ist auf ihren Zimmer und sie bleibt erst mal da.“ Sagte Clair reichte mir die Tabletten „Ihr Mann wird gleich schlafen. Unten wartet Tee und ich kann mir denken das Sie einige Fragen haben „Vertrau ihr“ sagte ich müde „Schlaf und wir sprechen morgen wieder“ sagte Joyce, küsste mich auf die Wange. Als beide gingen, spukte mir eine Frage im Kopf, doch ich war zu müde und schlief einfach ein.
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