Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Geheimnis des Dorfes

GeschichteKrimi / P16 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby Dr. George Bullard DS Gavin Troy Joyce Barnaby
27.07.2012
29.11.2014
4
5.506
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.07.2012 1.854
 
Die Sonne begann aufzugehen, als ich erwachte. Da Clair wohl noch schlief, machte ich mir einen Kaffee und ging nach draußen. „Etwas ist hier im Gange“ dachte ich, ging langsam zu der Klippe die ca. 30 Meter entfernt war. „Guten Morgen“ rief sie plötzlich hinter mir, kam auf mich zu „Guten Morgen“ meinte ich kurz „Sagen Sie nichts“ meinte sie, holte tief Luft „Ich hatte Ihnen einen Erklärung versprochen. Doch dazu muss ich Sie bitten mich zu begleiten. Dann erkläre ich Ihnen alles“ Wir gingen zurück ins Haus „Keine Angst“ lachte sie leise „Es geschieht Ihnen nichts“ öffnete die Tür zum Keller „Keller?“ fragte ich „Kommen Sie“ sie ging vor, schaltete das Licht an „Moment!“ sie ging zu einer Wand und zu meinem Erstaunen klopfte sie laut dagegen.



„das Ganze Haus war mal ein Schmucklerversteck!“ sie drückte gegen einen Stein und die Wand bewegte sich etwas „Nelly“ sagte sie laut „Ich bin es! Erschrick nicht, ich habe jemanden mitgebracht. Der wird dir helfen“ Die Wand öffnete sich weiter „Kommen Sie“ Clair verschwand und ich ging weiter, sah das hinter der Wand sich ein Raum befand. „Keine Angst“ Clair saß auf der Kante eines Bette, hielt die Hand einer jungen Frau, so um die 20 schätzte ich „Das ist Mr. Barnaby, er ist Polizist“ die Frau rückte näher zur Wand „Nein, du brauchst keine Angst zu haben! Er wird dir helfen, er kommt nicht von hier“



Langsam ging ich näher, als von Oben die Klingel zu hören war „Bin gleich wieder da“ sagte Clair, eilte nach oben. „Darf ich?“ fragte ich vorsichtig, zeigte auf die Stelle wo Clair eben noch saß. Die Frau schluckte, kauerte an der Wand, nickte aber leicht „Es stimmt“ sagte ich, setzte mich „Mein Name ist Tom und würde gerne helfen. Doch ich muss wissen was passiert ist.“ Nur langsam entspannte sie sich etwas, sah mich skeptisch an „Die Leute“ flüsterte sie „denken ich habe die anderen umgebracht“ „welche anderen?“ sie sah zur Tür „Clair hat recht, ich werde dir helfen“ reichte ihr meine Hand „Was ist passiert? Woher stammen diese Verletzungen?“ Zögerlich legte sie ihre Hand in meine „Es war vor fast Zehn Jahren“ sagte sie „Der Graf holte mich aus dem Heim, brachte mich aufs Schloss.



Dort lebte ich mit den seinen Kindern. Es war eine schöne Zeit. Doch nach einen Jahr passierte es, der Graf verunglückte. Er fiel vom dem Turm, man gab mir die Schult, da wir uns vorher gestritten hatten“ „warum hattet ihr euch gestritten?“ sie schluckte, eine Träne lief ihre Wange herunter „Er wollte mich Adoptieren, doch seine frau wollte das nicht. Ich sagte ihn, dass ich nicht wollte dass er sich immer mit seiner Frau stritt und ich daher wieder ins Heim gehen würde. Er sagte aber, er wollte das und egal was seine Frau sagte, er würde mich adoptieren. An dem Tag war er oben im Turm, wollte nach den Tauen sehen, doch ich schmollte und wollte nicht mit. Abends fand man ihn, sagte dass ich ihn herunter gestoßen hätte.



Doch die Polizei sagte es sei wohl ein Unglück und ich war zu der Zeit in der Küche“ weinend sah sie mich an „Wie alt warst du da?“ „Neun, fast Zehn. Man brachte mich zum Pfarrer, da mich die Gräfin nicht mehr auf dem Schloss haben wollte. Dort war ich ein paar Tage, als der Pfarrer verschwand. Erst drei Tage später fand man ihn, er war im Brunnen des Schlosses ertrunken. Es war bei der Beerdigung von ihm, als das Schloss in Flammen aufging, nein, ein Teil davon. Es waren ja alle bei der Beerdigung, nur die drei Kinder des Grafen nicht. Sie sind verbrannt!



Mann packte mich, schleppte mich in den Kerker der Schlossen und sperrte mich in eine der alten Zellen. Dort bleib ich, bekam kaum was zu essen. Zu meinem Glück gab es Wasser. Erst letztes Jahr konnte ich fliehen und bei Clair…“ ich hob die Hand „Das heißt, du warst fast…neu Jahre dort gefangen?“ sie nickte traurig „Jeder im Dorf ist der Meinung das ich es war. Clair fand mich, verletzt, und brachte mich hier in ihr Haus. Hier kann ich mich verstecken, es ist besser als die Zelle im Kerker. Da es noch einen Geheimgang gibt. So kann ich kommen und gehen. Doch ich muss vorsichtig sein, wenn mich jemand aus dem Dorf sieht, wird er versuchen mich zu Töten!“



„Keine Sorge“ sagte ich „Ich werde nicht zulassen, dass das geschieht“ Nelly legte sich hin und ich deckte sie zu „Bleib hier im Versteck!“ sie nickte und ich schloss leise hinter mir die Wand. „…Clair!“ schrie ein Mann. Leise schlich ich die Treppe hoch, bleib vor der Tür stehen „Macht was ihr wollt“ sagte Clair sauer „Ich will mit der ganzen Geschichte nicht zu tun haben! Ich bin Arzt und habe geschworen Leben zu erhalten und nicht jagt auf eine Unschuldige zu machen!“ „Du vergisst wohl, dass ich genau weiß warum du hier bist“ sagte er „Das tut nichts zur Sache! Es geht darum das ihr ein jungen Mädchen jagt wie Vieh. Oder bekommt nicht derjenige, der sie erwischt Frei-Bier sein Leben lang?“ „Ich warne dich Clair! Wer nicht für uns ist, der lebt gefährlich!“ es war kurz still und dann knallte die Tür zu „Dorf-Idioten!“ schimpfte Clair. Ich eilte die Treppe hinunter, hörte dass sie zu mir runter kam. „Sie schläft“ meinte ich, tat so als ob ich die Tür gerade erst jetzt geschlossen hatte „Hat sie erzählt“? fragte Clair, vergewisserte sich, dass die Wand richtig zu war. „Tee?“ fragte sie, als wir zusammen hoch gingen „Gerne. Hoffe es war kein Notfall“ sie setzte den Wasserkessel auf, holte zwei Tassen aus dem Fach „Nur ein Trottel der in eine Hasenfalle getreten ist. War aber nur eine Fleischwunde.“



„Hasen zu Jagen scheint hier ja sehr gefährlich zu sein“ lachte ich „Um die Hasen mach ich mir ja auch keine sorgen. Eher um die Jäger, die so Blind vor Jagt Eifer sind, das sie Blind in der Gegend rumlaufen. Naja…Aber was sagen Sie?“ „Erzählen Sie mir was sie von den allem wissen“ sie nickte, goss das heiße Wasser auf den Tee. „Am besten wir setzten uns nach draußen, es ist ein herrlicher Morgen“ Wir saßen im Garten „Ich kam vor fast zwei Jahren hier her“ erklärte sie „ich hatte genug von der Stadt und durch einen bekannten hörte ich hiervon. Genau das was einem der Arzt verschreiben würde. Keine Autos, keine Hektik, nur ein kleines Dorf mir knapp 40 Menschen. Wo es kein Streit, keine Kriminalität gibt. S dachte ich jedenfalls.



Es war fast vor einem Jahr, eines Abends saß ich Pub und unterhielt mich mit Grace, die Wirtin, als es einen Aufruhr gab. Das ganze Dorf war in heller Aufregung, doch man erklärte mir erst viel, viel später um was es ging. Ich ging zurück hier her, und das ich ins Haus ging, hörte ich jemanden in der Küche.“ Sie schloss kurz ihre Augen „Es war Nelly. Sie können sich nicht vorstellen was für einen Anblick sie bot. Zu meinen Glück fasste sie  mir gegenüber schnell vertrauen. Durch meine Erkundung des Hauses, wusste ich von den Geheimen Raum und ich versteckte sie dort.“ „Warum haben Sie nie die Polizei gerufen? Oder Nelly ins Krankenhaus gebracht?“ fragte ich „Das ist nicht so leicht. Sobald einer der Bewohner den Verdacht hat das einer Nelly versteckt oder versucht zu helfen…..Nun ja…“



Sie sah mich an „Vielleicht verstehen Sie mich jetzt, warum ich Sie gebeten hatte nicht zu sagen was Sie von Beruf sind. Ich hatte gehofft, wenn Ihr Wagen wieder Repariert ist, das Sie es schaffen würden, Nell hier raus zu bringen. Daher wollte ich Sie bitten, noch etwas hier zu bleiben“ „Und Nelly ist wirklich Unschuldig?“ fragte ich „Sie war neun, wie soll sie zwei ausgewachsene Männer ermorden?“ fragte sie „Und ich glaube auch nicht das sie das Feuer gelegt hat. Ich bin mir sicher, jemand versucht von sich selber ab zu lenken! Bitte, Mr. Barnaby.“ „Tom“ sagte ich „Und ich werde Ihnen und ihr helfen!“







Den Gazen Tag über überlegte ich, wie und womit ich den beiden helfen konnte. Es wurde langsam Dunkel als Clair zu ihrer Tour durch die angrenzenden Dorfer aufbrach. Nelly war aus dem Versteck verschwunden. Doch Clair erklärte mir, das sie immer im Schutz der Nacht umherging, es war für sie eine Art Frei zu sein. Da ich noch eine Einladung für den heutigen Abend im Pub hatte, zog ich mich um, telefonierte zeitgleich mit Troy „Und versuchen Sie alles über eine Clair Fisher in Erfahrung bringen können. Sie ist Ärztin und vor fast zwei Jahren hierher gezogen“ „Sir?“ fragte Troy „Nur Interessen halbe. Und ich will alles über dieses Dorf wissen, besonders was vor Zehn Jahren passiert ist. Und Troy, rufen Sie mich nur auf dem Handy an, sollte jemand anderes dran gehen, sagen Sie, Sie wären mein Nachbar! Verstanden?“ „Schon Sir. Aber sollten Sie sich nicht erholen?“ „Ich bin doch dabei“ lachte ich, legte auf.



Langsam ging ich den Weg zum Pub, er war zwar schlecht beleuchtet, doch es gab ja keine Autos hier. Ich hatte den Pub fast erreicht, als ich hinter mir etwas hörte. In den Moment als ich mich umdrehte, riss mich etwas zur Seite und ich fiel den kleinen Abhang herunter. Meine Hand landete wohl auf einer Scherbe, mein Kopf schlug auf einer Baumwurzel auf. Kurz war alles verschwommen und ich sah nur Schwarz, doch es verschwand recht schnell „Ist Ihnen was passiert?“ fragte ich, setzte mich vorsichtig auf. „Hallo?“ ich sah mich um „Verdammt!“ neben mir lag eine Frau „Verdammt!“ fluchte er erneut, sah das sie Tod war. Fühlte zwar noch am Hals nach dem Puls, doch er wahr nicht mehr vorhanden. Zu meinem Glück hatte ich mein Handy mitgenommen, wählte die Nummer „Sir, bitte etwas Zeit, ich habe..“ meldete sich Troy „Das hat Zeit“ sagte ich „Troy, ich habe hier eine Leiche gefunden. Kommen Sie und das Team.“ „Eine was? Eine Leiche?“ fragte er „Ja Troy, machen Sie was ich sage. Es ist wichtig das Sir den Fall übernehmen. Ich brauche Sie hier!“  „Gut Sir. Ich komme sofort“ „Ach Troy, es ist sehr wichtig, das weder Sie noch ein anderer mich kennt! Auch nicht meinen Namen irgendwie erwähnt!“ „Sir?“ fragte Troy „Machen Sie es so“ sagte ich, versuchte auf zu stehen „Es ist für den Fall wichtig!“ „Gut Sir! Wir machen uns gleich auf den Weg“



Meine Hand Blutete eicht, mein Kopf schmerzte, doch ich schaffte es den Abhang wieder hochzuklettern. Leicht benommen öffnete ich die Tür vom Pub, ging hinein „Ach du meine Güte!“ rief die Wirtin, einte zu mir „was ist den Ihnen passiert?“ „Ein Wagen“ sagte ich, setzte mich „ich konnte gerade noch ausweichen, bin dabei aber den Abhang herunter gefallen.“ „das waren bestimmt wieder diese Flenders Jungs, aus der Stadt! Die Rasen immer wieder hier durch die Gegend“ „Ich hab eine Leiche gefunden“ meinte ich „Ein Frau. Bin auf sie gefallen“ die anwesenden Männer stürmten aus den Pub „Sind Sie sicher?“ fragte Grace, verband meine Hand „Ja“ meinte ich, sah das einer der Männer wieder kam „Es ist die Gräfin!“ sagte er, sah mich an.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast