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Das Geheimnis des Dorfes

GeschichteKrimi / P16 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby Dr. George Bullard DS Gavin Troy Joyce Barnaby
27.07.2012
29.11.2014
4
5.506
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27.07.2012 1.614
 
Es ist mein erster Versuch mit Barnaby. Daher bitte nicht zu Kritisch sein. Hoffe sie gefällt euch dennoch etwas <3 Sun

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„Du wirst sehen. Du wirst dich ganz schnell erholt haben und dann machen wir noch ein paar Tage Urlaub!“ Joyce bog von der Straße ab „Tom!“ ich schloss kurz meine Augen „Ja, ich freue mich ja auch“ drehte mich zu ihr „Aber mal ehrlich, ich brauche nur ein paar Tage schlaf und dann kann ich wieder….“ Joyce stoppte abrupt den Wagen, sah mich ernst an „Tom, du hast fast 2 Monate diesen Mörder gejagt. Hast praktisch im Büro gewohnt oder bist mit Troy im ganzen Land umhergefahren. Bitte Tom, du hast nicht umsonst einen Zusammenbruch gehabt. Und die Ärzte haben dich krankgeschrieben!“ „Ärzte!“ meinte ich abfällig „Ja, ich war viel unterwegs. Aber ich..“ „Ich will davon nichts hören!“ meinte sie „Du wirst den nächsten Monat nur damit verbringen viel zu schlafen, spazieren zu gehen und dich an die Anweisung der Ärzte zu halten.“ „Und daher schiebst du mich in ein Gefängnis ab“ Joyce lachte „Es ist ein Hotel. Außerdem, bis zu meiner Tante ist es nicht mal eine Stunde mit dem Bus. Du kannst mich jederzeit besuchen“

Sie fuhr wieder los „Komm schon! Du wirst sehen, die ruhe wird dir gut tun. Kein Verbrechen, keine Verbrecher die überführt werden wollen, kein Stress im Büro“ „aber“ meinte ich, doch Joyce sah mich ernst an „schon gut!“ Wir fuhren weiter, immer an der Küste entlang „Was?“ es knallte plötzlich und aus dem Motorraum kam Rauch. Das Auto rollte noch kurz aus, blieb dann stehen „Oh nein“ stöhnte sie, stieg aus „Vorsicht, die Haube wird heiß sein“ mahnte ich, stieg aus. Schnell wickelte ich meine Jacke um die Hand, öffnete die Motorhaube. Als sich der Rauch etwas verzogen hatte, sah ich es „Das sieht nicht gut aus! Anscheinend ist der Motor…“ ein Bus hielt hinter uns und jemand stieg aus „Haben Sie eine Panne?“ fragte er „so wie es aussieht ist der Motor hinüber“ er beugte sich kurz in den Motorraum „Ich befürchte da haben Sie recht“ er schloss die Motohaube „Wo wollen Sie denn hin?“

„Wir sind auf dem Weg nach NewWhiteCastle, mein Mann wollte nach LittleWinds.“ Sagte Joyce „Hm.. nach NewWhiteCastle kann ich Sie mit nehmen, das ist das Ende meiner Tour. Nach LittleWinds geht übermorgen ein Bus von Dustysand. Ein kleines Dorf, keine 10 Minuten von hier. Ich nehme Sie gerne mit, ist eine Station von mir.“ Wir brachten unser Gepäck in den Bus, schoben den Wagen von der Straße „Sie können im Pub ein Zimmer nehmen, oder einer der Bewohne hat ein Zimmer frei. Sie werden sehen, es sind sehr nette Menschen.“ Wir kamen nach gut einer halben Stunde an „ich muss leider in einer halben Stunde weiter“ sagte er, als wir aussteigen „Ich bin hier der einzige Bus. Komme auch erst nächste Woche wieder hier vorbei“ Joyce nickte, ging mit mir in den Pub „Nein wie schön!“ eine recht korpulente Frau sah uns, lief auf uns zu „Es ist schon so lange her das wir hier Gäste hatten! Setzten Sie sich, was darf ich Ihnen bringen?“

„ein Bier wäre nicht..“ sagte ich „Für mich nichts, danke. Aber mein Mann nimmt ein Wasser“ unterbrach mich Joyce „Denke daran was der Doktor sagte; kein Alkohol“ Die Tür öffnete sich und unser Fahrer kam herein „Grace, ich hab dir deine Bestellung schon nach hinten gebracht“ er reichte der Frau einen Brief, drehte sich zu uns um „Verzeihen Sie, aber ich müsste los“ Joyce nickte, stand auf „Wenn etwas ist“ „hab ich die Telefonnummer“ lachte ich, ging mit ihr nach draußen „Wir sehen uns in ein paar Tagen“ Joyce küsste mich auf die Wange, stieg in den Bus. „Ihr Gepäck steht hinten im Pub“ meinte er und stieg ein „Danke!“ rief ich als es los fuhr.

Die Wirtin stand in der Tür „Besuchen sie jemanden hier?“ ich lächelte kurz „Unser wagen ist stehen geblieben.“ Wir gingen wieder hinein „wo wollen Sie denn hin?“ ich setzte mich wieder, sah in das Glas Wasser „LittleWinds“ meinte ich, sah immer noch das Wasser an „zur Erholung“ „Oje, und nun brauchen Sie eine Unterkunft! Der Bus kommt erst übermorgen. Mal überlegen wer in fragekommt.“ Sie setzte sich mir gegen über „Hier geht es leider nicht, wir haben einen Wasserschaden in den Zimmern. Marie ist mit ihren Mann unterwegs und im Schloss geht es auch nicht“ sie sah mich Traurig an „Der Graf, er ist vor einen Jahr ermordet worden und vor einer Woche währe seine Frau fast verunglückt.“

Während sie überlegte, sah ich einen Krankenwagen vor dem Pub anhalten „Oh, das ist Clair. Sie hat bestimmt ein Zimmer für Sie“ Die Tür öffnete sich und eine junge Frau kam herein „Grace, ich hab deine Medikamente mitgebracht“ lachte sie, sah uns, kam zu uns „Das ist bestimmt Ihr Wagen, der den Geplatzten Motor hat“ sie reichte der Wirtin eine Tüte „Ich hab Ihren Wagen stehen sehen. Dachte ich schau mal nach, da ich niemanden sah“ „Clair ist unsere Ärztin“ sagte die Wirtin, ging nach hinten „Clair Fischer“ sie reichte mir ihre Hand „Ihren Namen kenne ich schon. Mr. Barnaby“ Fragend sah ich sie an „Sag mal Clair, hast du ein Zimmer bis übermorgen? du weißt ja, bei mir geht es nicht und im Schloss…“ die Wirtin war zurück, setzte sich zu uns „Wenn es Ihnen nichts ausmacht im einem Krankenhaus zu übernachten. Habe ich ein Zimmer für Sie“ Sie sah sich um „Wo ist Ihr Gepäck?“ „Komm, es steht hinten“ die Wirtin ging mit uns nach hinten

„Was schulde ich Ihnen für das Wasser?“ fragte ich, als wir am Krankenwagen standen „Da vergessen Sie. Kommen Sie einfach die Tage wieder vorbei und dann gibt es auch was anständiges“ lachte sie, als ich einstieg. Wir fuhren los, nach einigen Metern reichte sie mir etwas „Das gehört wohl Ihnen. Es ist wohl aus der Tasche gefallen“ ich sah meinen Dienstausweis „Bitte entschuldigen Sie, doch es wäre besser wenn niemand im Dorf weiß das sie von der Polizei sind“ „Miss Fischer“ begann ich „Ich weiß“ unterbrach sie mich, fuhr um das letzte Haus „Ich schulde Ihnen eine Erklärung, aber bitte, lassen Sie uns das ganze bei mir zu Hause besprechen. Ich verspreche, ich erkläre Ihnen alles“

Nach einigen Minuten erreichten wir ein abgelegenes Haus „Das ist das einzige Krankenhaus in der Umgebung“ lachte sie leise, parkte vor der Tür. „Willkommen im wohl kleinsten  Busch-Krankenhaus in ganz England“ Sie brachte mich in das Zimmer „Ich mache uns eine kleine Stärkung. Möchten Sie Wein oder Bier?“ ich schüttelte den Kopf „Ärztlich Anweisung, kein Alkohol“ „Ärzte können grausam sein“ lachte sie, schloss hinter sich die Tür „Was geht hier vor?“ dachte ich „Aber das werde ich gleich erfahren!“ den Koffer ließ ich ungeöffnet auf den Boden liegen, ging ins Wohnzimmer „Setzten Sie sich doch! Tee ist gleich fertig“ sagte sie aus der Küche. Mit zwei Tassen Tee und eignen Sandwiches kam sie einigen Minuten später zu mir „Mr. Barnaby, ich bitte mein verhalten zu entschuldigen. Wenn Sie alles wissen, verstehen Sie mich besser.“ Sie sah mich an „Warum soll keine wissen dass ich von der Polizei bin?“ fragte ich „Vielleicht wegen dem was mit den Grafen und seiner frau passiert ist?“ „Grace hat es Ihnen schon erzählt“ meinte sie, stand auf, ging langsam umher „Das ganze liegt jetzt schon ca. 10 Jahre zurück. Damals hat der Graf..“


Das Telefon ging „Verzeihung“ sie nahm den Hörer ab „Ja…..was?.... Gut, die Wunde so fest wie möglich abbinden….. Mit eine Krawatte, einen Schaal oder auch mit der Hundeleine! Hauptsache es wird was gemacht. Lagert das Bein hoch, ich bin gleich da!“ sie legte auf „Ein Notfall. Einer der Bauern ist Verletzt. Sie finden in der Küche alles was sie brauchen. Die Fernbedienung liegt hier irgendwo rum“ sie lief zur Tür „Wenn Sie telefonieren möchten, haben Sie ein Handy?“ ich nickte „Benutzen Sie es besser. Man weiß nie wer mit hört!“ schon war sie aus dem Tür, ich hörte den Wagen losfahren und die Sirene ging an.

„Das ganze kommt mir aber Merkwürdig vor!“ dachte ich, rührte in meiner Tasse. Schnell war die Nummer gedrückt, erst nach etlichen klingeln nahm er ab „Troy!“ sagte ich „Wird bei Ihnen nicht mehr gearbeitet?“ „Sir?“ fragte er verwundert „Sehen Sie nach was sie über einen Mordfall in…wo bin ich hier…. Ach ja, Dustysand. Es geht um einen Grafen“ „Sir, sie sollten doch schon im Hotel sein. Außerdem, sie sind nicht im Dienst!“ „Troy“ raunte ich warnend „Tuen Sie was ich sage, oder das erste was ich mache, wenn ich zurück bin, ist Sie solange Streifendienst laufen zu lassen, bis sie Pensioniert sind“ ich hörte ihn schlucken „Gut Sir, ich setzte mich gleich daran. Wo kann ich Sie erreichen?“ „unter meiner Handy Nummer.“ Sagte ich „und Troy.“ „ja Sir?“ „machen Sie schnell!“ „Ja, Sir. Gute Erholung“ lachte er, legte auf.

Der Tee war mittlerweile kalt und so packte ich meine Koffer aus. Es war gegen 10 Uhr, Miss Fisher war immer noch nicht zurück, Troy hatte sich auch noch nicht gemeldet und so ging ich zu Bett. Es läutete an der Tür „Verzeihen Sie“ sagte ein junger Mann „Ich soll Ihnen von Miss Fisher ausrichten, das sie erst morgen Mittag wieder hier sein wird. Sie musste meinen Vater in die Stadt bringen und übernachtet dort“ „Danke Ihnen“ sagte ich „Ich hoffe es geht Ihren Vater schnell besser“ er seufzte „Er wollte Kaninchen Jagen. Der Dusselige Hund ist zu früh losgerannt und dabei schoss sich mein Vater selber ins Bein. Aber Clair meint, da er wieder der Alte wird“ Er ging und ich legte mich ins Bett „Dann also erst Morgen!“ sagte ich leise „Aber dann! Aber dann!“
 
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