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Our Own

von Chesias
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
23.07.2012
23.07.2012
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Our own


They can have the world, we’ll create our own. I may not be brave or strong or smart but somewhere in my secret heart…

I was so afraid, now I realize, love is never wrong and so it never dies. If only they could feel it too, the happiness I feel with you…

Anywhere we go, we’re home if we are there together…
Like dark turning into day, somehow we come through now that I’ve found you… [*]



Ich bin immer derjenige, der bei Vernunft bleibt und es jedem Recht machen möchte. Regeln werden von mir eingehalten, ich respektiere meine Schulkameraden, wenn sie auch mich respektieren und- eigentlich bin ich das Vorzeigekind schlechthin.

Er dagegen ist das genaue Gegenteil. Ihm ist eigentlich alles egal. Seien es nun die Meinungen der anderen, die sie sich zu seinem Verhalten gebildet haben, die Schulregeln oder jegliche andere Tabus. Er lebt sein Leben so, wie es ihm gerade passt und wenn sich ihm etwas in den Weg stellt, wird das rigoros und ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Weg geräumt.

Wir passen überhaupt nicht zusammen. Da gibt es keine einzige Ähnlichkeit oder eine Sache, bei der wir uns in irgendeiner Weise einig werden könnten.

Er der Rebell und ich der Musterschüler.

Wenn wir uns sehen (obwohl wir uns strikt aus dem Weg gehen), dann ist das Ergebnis immer dasselbe. Erst nur das gegenseitige Mustern, dann die Wut auf den jeweils anderen, weil dieser alles was einem selbst heilig ist ignoriert und schlussendlich der unausweichliche Konflikt.
Manchmal beneide ich ihn darum, dass er einen glücklicheren Eindruck macht, als ich mich bisher je gefühlt habe. Vielleicht fühlt man sich besser, wenn man auch einmal etwas tut, was man selber möchte und nicht jemand anderes. Vielleicht hat Castiel ja einmal in seinem Leben Recht, wenn es wieder einmal heißt, ich solle nicht immer so spießig und erwachsen sein.

Dennoch, wenn ich erwachsen wäre, dann würde ich nichts zu unseren Streitereien beitragen, so dass gar keine Konflikte mehr entstehen können, aber… Ich lasse mich andauernd dazu verleiten, mich mit ihm zu streiten oder gar zu prügeln. Er braucht mich nur schief anzusehen und ich bin beinahe auf 180. Und auch wenn ich mich darum bemühen sollte, meine Aggressionen gegenüber ihm in den Griff zu bekommen, tue ich nichts in dieser Richtung. Meist fiebere ich unseren Begegnungen regelrecht entgegen, weil ich weiß, dass ich den gesamten Druck, dem ich ausgesetzt bin, an ihm entladen kann, ohne eine Beschwerde von ihm zu erhalten.

Ich weiß nicht mehr, wann unsere Auseinandersetzungen  zu einem täglichen Ritual geworden sind, an denen ich meine Frustrationen und meine Wut abbauen kann. Aber als Schülerpräsident und der Ältere von zwei Kindern hat man viel Verantwortung auf seinen Schultern lasten. Wenn ich einmal nicht mit Aufgaben, die ich von der Schule bekommen habe beschäftigt bin (seien es nun Hausaufgaben oder die Pflichten die ein Schülerpräsident nun einmal inne hält), dann muss ich mich um meine jüngere Schwester kümmern oder den perfekten Sohn mimen. Wenn man es so sieht, dann habe ich kaum Zeit, um mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.

Verstört lege ich den Stift, den ich bis dato nur locker in der Hand gehalten habe, auf meinen Schreibtisch und reibe mir über die Stirn.
Warum müssen ausgerechnet heute so viele Gedanken in meinem Kopf herumschwirren und mich von meinen zu erledigenden Arbeiten abhalten? Nicht, dass es mir an einem anderen Tag gelegener kommen würde – ich bin immer beschäftigt. Es ist anstrengend und nervenauftreibend. Ich sehe meine Schwester mit ihren Freundinnen und erinnere mich daran, dass ich keine solchen Freundschaften besitze. Während es Castiel anscheinend genießt den einsamen Wolf zu spielen, sehne ich mich nach mindestens einer Vertrauensperson.

„Schülerpräsident?“ Erschrocken fahre ich hoch und blicke in das Gesicht einer Klassensprecherin aus meinem Jahrgang.
„Castiel hat-“
„Ich werde mich darum kümmern!“, würge ich sie unhöflich ab. „Wie viele waren es heute?“
„Der gesamte Tag.“, erklärt sie mir mit einem reumütigen Gesicht und hängt noch ein „Es tut mir Leid, dir noch mehr Arbeit aufzuhalsen.“ hintendran, so dass ich mich zu einem Lächeln quäle.
„Mach dir keine Sorgen. Ich bin es gewohnt und es ist ja nicht so, dass ihn irgendjemand davon abhalten könnte. Außerdem ist das eine Entschuldigung, wieso ich dieses stickige Zimmer verlassen kann.“, meine ich bemüht scherzhaft.
„Alles klar! Dann… viel Spaß?“ Meine darauf folgende Reaktion besteht einzig und allein aus einem knappen Nicken und noch bevor sie den Raum verlassen hat, krame ich meine Utensilien schon zusammen. – Diese Angelegenheit könnte bis zum frühen Abend dauern; also werde ich wohl wieder einmal Überstunden schieben.

~*~


Wenn man mich über etwas von Castiel fragen würde, wäre meine Antwort, dass er ein nicht berechenbarer Faktor in jedermanns Leben ist und keine Person, der man unbedingt über den Weg laufen muss, aber ich weiß besser als jeder andere, wo er sich liebend gerne versteckt – wenn man es denn verstecken nennen kann, denn er achtet nicht sonderbar stark darauf, nicht entdeckt zu werden. Als ich ihn das erste Mal dazu bringen sollte, eine Entschuldigung mitzubringen, hat das an die drei oder vier Tage gedauert (und hätte vermutlich noch mehr Zeit in Anspruch genommen, wenn er nicht am letzten Schultag sein Zeugnis hätte abholen müssen).

Mittlerweile verfüge ich aber über einen Haufen Orte, die Castiel oft und sehr gerne besucht. Da wäre einmal die alte Eiche, die in einer schattigen Ecke unseres Schulhofes existiert. Oder der Kanal, der zweihundert Meter weiter fließt… Castiel hat viele Orte, an denen er einfach nur herumsitzt und vergisst (oder gar erfolgreich verdrängt), dass er eigentlich im Unterricht sitzen müsste. Und ich muss jedes Mal wieder hinter einer Entschuldigung von ihm herrennen, brauche aber nur noch ein bis zwei Stunden, um genannte aufzutreiben. Dabei wissen eigentlich alle Lehrer von seiner Unlust, zur Schule zu gehen. Und wie schafft er es eigentlich jedes Mal eine Entschuldigung zu bekommen?

„So anstrengend“, knurre ich ungehalten, als sich auch der Kanal nicht als Castiels momentanen Aufenthaltsort herausstellt. Ich suche schon seit etwas über einer Stunde, lasse mir dabei aber auch ungewöhnlich viel Zeit, die ich eigentlich für das Beendigen meiner Pflichten nutzen sollte. Doch stattdessen laufe ich hier in der Weltgeschichte herum, um meinen Mitschüler zu finden…
„Wo verdammt, steckst du?“, frage ich knirschend, ehe es mir wie Schuppen von den Augen fällt.

Es ist schönes Wetter, die Vögel zwitschern auch um halb sechs immer noch und die Sonne sollte bald untergehen. Es weht nur ein seichter Südwind, der angenehm warme Luft mit sich bringt. Man vermag kaum die Geräusche der Autos zu vernehmen, die über die naheliegende Hauptstraße rasen.
Castiel mag vielleicht eine ausgesprochen unsympathische Persönlichkeit besitzen, aber er besitzt Stil und einen gewissen Hang zur Romantik. Wäre sein restlicher Charakter nicht so verkorkst, würde er in den Augen der Mädchen sicherlich einen guten Kandidaten zum festen Freund darstellen. Wo als auf dem Schuldach sollte sich Castiel – Störfaktor Nr. 1 meines Lebens – also sonst befinden?

Mit langen Schritten laufe ich den Weg zur Schule zurück, durch die Flure und nehme schließlich die Treppe nach oben aufs Dach. Den gesamten Nachmittag habe ich damit verbracht, meine Zeit mit dem Suchen nach Castiel zu verschwenden. Um sieben Uhr habe ich Klavierstunden und sowohl meine Hausaufgaben als auch meine Pflichten als Schülerpräsident sind noch lange nicht erledigt.
Wieso habe ich mir so unendlich viel Zeit gelassen? Etwa nur, weil ich nicht wieder zurück will? Weil ich keine Lust habe, wieder in Arbeit zu versinken und keine Freizeit zu haben?
Am liebsten würde ich mich für meine kindische Dummheit schlagen! Jetzt wird es für mich nur noch stressiger werden.

Mit einem Seufzen belasse ich es dabei und verspreche meinem schlechten Gewissen, dass ich
erstens: schon genug mit dem folgenden Stress bestraft bin
und
zweitens: falls diese Strafe meinem schlechten Gewissen nicht reicht, später noch genug Zeit bleibt, um Weiteres auszumachen,
denn jetzt muss ich mich um das Problem „Castiel“ kümmern.

Mit einem Ruck ist die metallene Tür aufgestoßen und donnert wegen des Schwungs gegen die mausgraue Wand. Mein Blick gleitet über die freie Fläche und bleibt an einem dunkelroten Haarschopf kleben, dessen Haare leicht im Wind flattern. Castiel hat sich mit seinen Händen an dem Geländer abgestützt und schaut über das weitläufige Gelände der Schule.
Fasziniert nehme ich das spektakuläre Bild in mir auf, dessen bewusst, dass ich so eine Szene nie wieder in meinem Leben zu Gesicht bekommen werde.

„Du hast heute geschwänzt“, beginne ich ohne Umschweife.
„Ich weiß und du hast mich wieder einmal gefunden.“, antwortet mir mein Gegenüber. Langsam dreht er sich um und wird nun von der untergehenden Sonne beschienen, so dass die Haare leicht glänzen. Irgendwie macht die jetzige Situation einen vollkommen verstörenden Eindruck auf mich. – Kein Streit (nicht einmal ansatzweise), ich scheine diesen Augenblick zu genießen, genauso wie die Szenerie, die sich gerade vor mir auftut.

Castiel geht auf mich zu, lässt mich nicht aus den Augen und auch ich bin viel zu sehr von seiner Augenfarbe gebannt, als dass ich meinen Blick von ihm wenden könnte. Warum sind mir seine dunkelbraunen Augen nur vorher noch nie so aufgefallen?
Wie erstarrt stehe ich nun da, weiß nicht ob vorwärts oder rückwärts, keinen passenden Spruch; habe generell überhaupt gar keine Ahnung, was gerade passiert. Alles was ich weiß, ist, dass mir Castiel mit jeder verstrichenen Sekunde näher kommt und ich mich nicht bewegen kann. Ich sollte fliehen, ihn zum Aufhören bewegen, aber mein Körper gehorcht mir nicht.

„Was wird das, wenn es fertig wird?“, frage ich mühsam und versuche endlich woanders hinzuschauen; ohne Erfolg. Castiel übergeht meine Frage geflissentlich und bleibt endlich stehen. Einerseits schreit ein Teil von mir und verlangt danach, dass Castiel das, was er begonnen hat, beenden soll. Andererseits atmet meine Vernunft erleichtert auf und quält mich mit ihren Vorwürfen nur noch mehr.
„Viel zu tun, Herr Schülerpräsident? …Oder hast du dir heute nur besonders viel Zeit gelassen?“ Castiels Stimme klingt rau; als ob er sie bewusst verstellt und gleichzeitig fühle ich mich so hilflos, als würde ich vor einem hungrigen Raubtier stehen.

Seine Sinne sind komplett auf mich fixiert, lassen mich nur stockend einatmen und ich habe das Gefühl zu ersticken, wenn nicht bald etwas passiert. Mein Körper steht unter Spannung und ich schreie innerlich, dass er endlich etwas tun soll, dass ich etwas tun soll – vorzugsweise auf seine sarkastische und respektlose Vermutung eingehen.
„Oder ist es gar beides?“, fragt er nun, setzt sich schleichend in Bewegung und umrundet mich langsam, nimmt jeden Zentimeter von mir in sich auf.
Was, verdammt noch mal, passiert hier?
„Mit Sicherheit ist es beides!“, fängt er nun mit Bestimmtheit in seiner Stimme an. „Ein Schülerpräsident hat viel zu tun, beispielsweise nach ganz bösen Jungs, die nicht zur Schule gehen, zu suchen. Da frage ich mich, wieso du dir so viel Zeit gelassen hast… Von hier oben hat meine eine vorzügliche Aussicht auf das Geschehen, das dort unten stattfinden, da ist es nicht schwer dich ausfindig zu machen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn wir beide die letzten anwesenden Personen auf dem Gelände sind.“
‚Sag was, sag was, sag was! Sag irgendetwas!‘, kreist es in meinem Kopf, doch ich kann Castiel nur mit den Augen folgen und abwarten. Ich wage es nicht, mich zu bewegen. Ganz so, als würde er mich sonst wie ein verhungerter Wolf anfallen, der seine Beute ausfindig gemacht hat. Ich wage es ja nicht einmal richtig zu atmen…
„Huch, so schweigsam?“ Er kommt noch einen Schritt näher und ich versuche zu schätzen, wie viele Zentimeter wir mittlerweile nur noch an Abstand besitzen; vielleicht zwanzig oder doch eher fünfzehn?

Ich kann seinen warmen Atem auf meiner Haut spüren, seinen beobachtenden Blick. Mir ist nicht klar, was er mit dieser Aktion bezweckt, aber wenn er vor hat mich zu verunsichern, dann ist ihm das gelungen.
„Du solltest auch einmal an dich denken, Herr Schülerpräsident.“ Ich blinzle einmal, dann ein zweites Mal – wie bitte?
„Es ist nicht so, dass ich mir um dich besonders viele Sorgen machen würde oder gar müsste – ich meine, du kannst auf dich selber aufpassen-“
„Vielen Dank auch!“, erwidere ich schnippisch, werde aber ignoriert.
„Ich finde es nur langweilig, wenn du mir als mein Rivale nicht ausreichend genug die Stirn bieten kannst, weil du zu erschöpft bist. Du solltest dir hin und wieder einmal eine Pause gönnen.“
„Was aber nicht sehr gut gelingt, wenn es dann jedes Mal heißt: ‚Nathaniel, Castiel hat dem Unterricht wieder einmal nicht beigewohnt.‘“ Gut, sehr gut sogar! Zumindest meinem Mundwerk kann ich wieder trauen.

Castiels darauffolgendes Schweigen sagt alles, aber als sich dann sein Gesichtsausdruck und die Art, wie er mich ansieht, verändert, bekomme ich ein mulmiges Gefühl im Magen.
„Ich werde jetzt mit dir eine Pause einlegen; und das machen wir so lange, bis du es alleine schaffst. Du musst auch einmal ‚Nein!‘ sagen können – auch wenn es wieder heißt, dass ich Schwänze.“
„Das hättest du wohl gerne!“, rufe ich aufgebracht, halte dann kurz inne, als mir ein genialer Einfall kommt und grinse. „Machen wir einen Deal: Ich werde hin und wieder auch einmal an mich denken und du wirst regelmäßiger zum Unterricht erscheinen.“
Ich halte ihm erwartungsvoll die Hand hin, meinen Blick immer noch nicht von ihm nehmend. Kurz scheint Castiel der Meinung zu sein, nicht einschlagen zu wollen (oder ich habe mir das einfach nur eingebildet), aber dann sehe ich wie er seine rechte Hand aus der Hosentasche zieht.

Unsere Hände berühren sich und ein Kribbeln breitet sich in meiner Magengegend aus, steigt höher und ich fühle mich in diesem Moment richtig glücklich, möchte am liebsten lachen und kichern und…
Tief ziehe ich die frische Abendluft ein, versuche wieder etwas Kontrolle über mich zu gelangen, aber unsere beiden Hände halten sich noch immer und plötzlich spüre ich wie Castiel den Druck erhöht und mich noch näher zu sich zieht. Beinahe wäre ich mit ihm kollidiert, schaffe es aber noch mich abzubremsen und weiteren Körperkontakt mit ihm zu vermeiden.
„Ich kann nichts versprechen.“, raunt er in mein Ohr, verursacht so bei mir eine Gänsehaut und als er sie bemerkt, höre ich sein raues Lachen in meinen Ohren. „Ich kann überhaupt nichts versprechen…“, meint er noch einmal. Doch dieses Mal belässt er es nicht dabei.
Er rückt noch ein Stück näher, so dass seine trockenen Lippen meine Schläfe berühren und es fühlt sich so an, als würde er mit ihnen über meine Haut streichen und sie liebkosen.

Ich versuche mich von ihm loszumachen, ihn zu fragen, was das Ganze soll, wieso er sich heute so seltsam verhält, wieso ich mich so anders verhalten. Doch ich schließe einfach nur meine Augen und fange an zu genießen.
Die Zeit scheint still zu stehen – da gibt es nur ihn und mich, keinen Zeitdruck, keine Termine. Nur ihn und mich.

Erschrocken stoße ich ihn von mir, als ich ein altbekanntes, penetrantes Geräusch vernehme. In meiner Hosentasche vibriert mein Handy und ich ziehe es mit einer fließenden Bewegung ans Tageslicht, einen letzten Blick auf Castiel wagend. Sicherlich wird meine Mutter oder mein Vater am anderen Ende der Leitung sein und mich fragen, wieso ich für die Klavierstunden noch nicht zu Hause bin. Dennoch frage ich mich, wann ich meinen Klingelton geändert habe und seit wann die Vibration meines Handys so stark ist.
„Geh‘ nach Hause, Nathaniel! Mach, was auch immer du noch machen musst und schlaf heute Nacht vernünftig.“, höre ich Castiel noch sagen, ehe plötzlich alles dunkel um mich herum ist.

Hektisch atme ich ein und wieder aus, schaue mich verwirrt um und muss feststellen, dass ich mich in meinem Zimmer befinde. Auf meinem Bett – genauer definiert auf meinen Oberschenkeln liegt meine Katze und mein Wecker klingelt sich die Seele aus dem Leib.
Frustriert stöhne ich auf und schalte ihn aus. Warum musste ausgerechnet jetzt mein Wecker klingeln?
Erschrocken fahre ich hoch und runzle die Stirn. Moment! Das alles war ein Traum – kein Wunder, dass sich das Ganze so seltsam angefühlt hat. Aber: Warum will ich meinen Wecker dafür verfluchen, mich geweckt zu haben? Ich habe das doch nicht etwa genossen?
„Doch, habe ich.“, seufze ich und fahre mir durch die Haare. Ich habe jede einzelne Intimität mit Castiel gemocht… Jede verdammte Sekunde, jede seiner zärtlichen Berührungen und ich wünschte, das ganze wäre kein Traum gewesen.
‚Ist es aber!‘, wispert eine gehässige Stimme in meinem Kopf. Und obwohl ich mir die Frage stellen sollte, ob es mir wirklich gut geht, weil ich von Castiel geträumt habe, wie dieser mich umarmt, fast küsst, mich anfasst, und ich mir Stimmen in meinem Kopf einbilde, kommt viel eher die Frage auf, ob der Traum vielleicht – nur eventuell – nicht doch passiert sein könnte, denn das Alles hat sich viel zu real für mich angefühlt, als dass es nicht wahr sein könnte.



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Cookies, Lobeshymnen, Morddrohungen, Reviews? Alles gerne gesehen. Es würde mich freuen, wenn man mich mit Kritik bombadiert und mir sagt, was ich verbessern kann. Ich habe dieses Mal das erste Mal in der Gegenwart geschrieben und die Ich-Perspektive verwendet (uh, man! So viel Neues...). Ich hoffe trotzdem, dass es dem ein oder anderen gefallen hat, auch wenn das Pairing nicht für jedermann ist.
Eine Frage am Ende: Tbc...? Soll es weiter gehen? Es könnte nämlich evt. sein, dass mir noch die ein oder andere Idee dazu kommt, also: schrei~bst als Kommentar, Mail oder sonstwie.

[*] Dieser Text ist nicht von mir, ich habe ihn von einem Bild.
Ungefähre Übersetzung (ich übernehme keine Haftung für Fehler oder blödsinnige Formulierung; ist einzig und allein als Hilfe für Leute, die mit Englisch nicht viel anfangen können, gedacht!).

Sie können die Welt haben, wir erstellen uns unsere eigene. Ich kann vielleicht nicht mutig oder stark oder klug sein, aber irgendwo in meinem Herzen...

Ich hatte solche Angst, jetzt merke ich, Liebe ist niemals falsch, sodass sie niemals stirbt.
Wenn sie nur das Glück fühlen könnten, das ich mit dir fühle...

Überall, wo wir hingehen, sind wir Zuhause, wenn wir nur zusammen sind...
Wie Dunkelheit, die zum Tag wird, irgendwie bewältigen wird das, jetzt wo ich dich gefunden habe...
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