Blood+ __Black Roses

von MAIPepper
GeschichteMystery, Romanze / P12
Haji Kai Miyagusuku Saya Otonashi
22.07.2012
02.07.2015
4
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22.07.2012 739
 
Kapitel 1- die Uhr schlägt zwölf.

Man hört den Glockenschlag einer Turmuhr. Es war die Turmuhr der Schule der Stadt Okinawa. Der erste Schlag, man kann einen Schatten in der ferne sehen. Der zweite Glockenschlag, es sind Umrisse eines Mädchens im Mondschein zu sehen. Der dritte Schlag, sie steht auf dem Glockenturm. Der vierte Schlag, unter dem Turm hört man brüllen, ein Chiropteran reißt sein Maul auf. Der fünfte Schlag, das Mädchen lächelt, ihre Augen leuchten blau. Der sechste Schlag, sie hebt ihr Schwert, das in ihrem Blut getränkt ist. Der siebte Schlag, sie sinkt leicht in die Knie. Der achte Schlag, ein Tropfen ihres Blut fällt herab. Der neunte Schlag sie springt ab. Beim zehnten Schlag bohrte sich ihr Schwert durch das Monstrum. „Schlaf gut“, flüsterte sie, der elfte Schlag. Der zwölfte Schlag, sie lässt eine schwarze Rose fallen, während der Körper des Cheropteran zerfällt.
„Maaaannn!“, ruft ein weiteres Mädchen, „Kanade! Du musst immer weglaufen, du bist so viel schneller als ich!“
„Tut mir leid Schwesterchen, aber ihr Wart doch noch mit den anderen von der Sorte beschäftigt. Ich dachte, bevor der hier entkommt!“, antwortete Kanade näckisch.
Kanades Haar war lang gewachsen, schwarz, ihre Augen sind Blau, sie ist dünn und eins siebzig groß. Sie trägt ihre Schuluniform, einen schwarzen Rock, eine Sommerbluse in Weiß und eine rote Schleife um den Kragen. In ihrer Hand hält sie ein Schwert, ein Kurzschwert mit spitzer klinge und einer Hohlkehle in der Mitte der Klinge. Der Griff ist golden mit einem roten Stein am Knauf.
„Hibiki, Kanade!“, riefen zwei weitere Kinder. Ein Mädchen jünger als Kanade oder Hibiki und ein Junge im Gleichen alter wie das Mädchen neben ihm.
„Hibiki!“, schimpfte der Junge, „Kanade, Hibiki ist einfach zu dir gelaufen und hat uns mit diesen Viechern alleine gelassen!“
„Wirklich?“, Kanade sah Hibiki an, diese rieb sich mit ihrer Hand den Hinterkopf und grinste entschuldigend, „Tut mir leid, ich dachte vielleicht brauchst du Hilfe und die beiden sind anscheinend gut alleine klargekommen.“
„Hady stellt sich wieder an“, kicherte das junge Mädchen, „Er hat euch bloß vermisst.“
„Usagi-chan!“, rief dieser leicht rot an den Wangen und leicht sauer, ihm war es peinlich, was seine Schwester gesagt hatte.
Hibiki hatte eine Kurzhaar Frisur, sah aber Kanade dennoch zum Verwechseln ähnlich, sie trug sogar die gleiche Schuluniform, nur ihre Augenfarbe war bräunlich.
Usagi-chan und Hady hatten auch beide die gleichen Gesichter, die gleichen schwarzen Haare. Hadys Augenfarbe war jedoch ein Helles blau, heller als die von Kanade. Usagis Augen waren braun, ihre Haare waren zu einem Bob geschnitten mit einem schiefen Pony und einer leichten Stufe im Haar. Hadys Haare dagegen hatten den Anschein keinen Schnitt zu haben, sondern nur wild durch die Gegend zu wachsen, aber dennoch waren seine Haare nicht länger als die von Usagi.
„Kinder!“, sagte jemand. Alle drehten sich zur Seite. Vor dem Glockenturm der restorierten Schule stand ein Mann in einem Anzug. Er trug schwarze Flügel am Rücken. Neben ihm stand eine Frau, sie schien nicht älter als Kanade - und Kanade und ihre Schwester waren gerade siebzehn geworden. Die Frau hatte ihr Haar zu einem Zopf gebunden, sie hatte ihre Haare lang wachsen lassen, so wirkte sie älter. Saya und Haji hatten nur zugesehen. Kai war zuhause geblieben, Saya wollte es selbst sehen. Sie hatten den Kindern alles erzählt, denn wie es aussah, hatte die Regierung die Warnungen vor siebzehn Jahren oder die Fälle nicht zurückgeschreckt. Die Regierungen suchten immer wieder den Machtkampf und Divas Blut war nicht vollständig aus der Welt verschwunden. Doch auch dieses Blut ging bald zur Neige und es wurde künstliches Blut erschaffen. Chiropteran tauchten hin und wieder auf, sie waren zurück. Saya stand da den Blick zur Seite gesenkt, leicht traurig.
„Das sollte alles nicht sein“, sagte sie leise. Erst vor Kurzem wurden ihr die Ereignisse bekannt.
„Mama!“, sprach Usagi ernst, „Papa“, sprach sie weiter. „Das wird vergehen. Es gibt bestimmt einen weg. Wir können …“
„Schluss“, schrie Saya. Sie unterbrach Usagi.
„Wir gehen jetzt nachhause!“, sagte sie weiterhin. Hibiki und Kanade sahen sich an, dann sah Hibiki, Hady und Kanade, Usagi an. Sie sahen sich alle gegenseitig an. Dann schauten sie nocheinmal auf das Schlachtfeld in ihrer Schule und auf die schwarze Rose, die Kanade hinterlassen hatte.
„Wer macht denn dann die Schweinerei weg?“, fragte Kanade ausgelassen.
Saya zuckte zusammen, denn sie hatte sich schon umgedreht, um zu gehen.
Jetzt drehte sie sich um und seufzte stark, „Dann lasst uns anfangen!“
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