Eine Unerwartende Wendung

GeschichteAllgemein / P12
20.07.2012
20.07.2012
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„Nanu? Wo sind denn alle? Es müsste doch schon längst um sieben sein.“ Sie schaute auf die Küchenuhr aus antikem Porzellan. „Oh Mein Gott es ist erst zwei Uhr Morgens?“ Erst jetzt schnallte sie das die Zeit in Europa anders lief als in Amerika. „Krass ich habe erst vier Stunden geschlafen?“ Shelly war fassungslos über sich. Aber nach einigem Zögern machte sie sich wieder ins Bett. Am nächsten Morgen wurde sie diesmal pünktlich halb sieben von ihrer Gastmutter geweckt. „Komm wach auf mein Kind, es ist halb sieben, komm beeil dich du willst doch auch noch was vom Tag haben oder?“ „Was? Ja,  ja ich komme gleich!“ Nach zehn Minuten saßen dann alle am Frühstückstisch und plauderten. Shelly hatte schließlich viel zu erzählen. Nach einer halben Stunde später machen sich Giovannis Eltern auf den Weg zur Arbeit. Schließlich musste Mario als Polizist auf den Flugplatz aufpassen und Bella ihre Kunden in ihren eigenen Friseur- und Kosmetikshop beraten. „Und hast du schon was geplant für heute?“ fragte Shelly. „Na ja ich hatte vorgehabt in den Park von Bormazo zu gehen.“ „Ach ehrlich? Was gibt’s denn da so schönes?“ „Da gibt es so viele unglaubliche Attraktionen das glaubst du gar nicht. Das absolute Highlight ist ja der Höllenschlund.“ „Was ist der Höllenschlund? „Eine gesichtsähnliche Fratze aus Gestein und dort vor der Mund ist soll angeblich das Tor zur Hölle liegen.“ „Was? Das ist ja unglaublich, und da machst du hin? Ich möchte gerne mit dir gehen.“ „Klar darfst  du mitkommen ich wollte dich sowieso fragen.“ „Na dann ist ja alles klar. Treff heute?“ „Okay welcher ist heute?“ „Freitag der 13. Oktober.“
„Da haben wir uns ja einen Schönen Tag rausgesucht. Sagen wir mal vierzehn Uhr treffen wir uns wieder hier. Ich muss noch was erledigen. Aber erst später. Deswegen schaue ich mir erstmal die News an.“ Giovanni lief mit raschen Schritten in den Wohnbereich. Er schaltete denn grossen Flachbildfernsehen an und schaute. Die Reporterin namens Juliet Roberts machte gerade eine Reportage. „Die Prinzessen von Italien sind immer noch nicht gefunden worden. Aussagen der Polizei berichteten jedoch das sie noch nicht tot sind. Ich wiederhole: Maria und Renee Kolumbia werden immer noch vermisst. Wenn irgendjemand Hinweise hat auf das Verschwinden der Adligen dann sollte er sich schleunigst bei der Polizei melden.“ Giovanni schaltete denn Fernsehen wieder ab. „Mein Vater hat schon genügend Probleme wegen dieses Falles. Die Medien können es bestimmt nicht besser machen als es schon ist. „ Oh gott die armen Mädchen. Von irgendjemanden entführt und wehrlos. Nein das ist einfach schrecklich.“ „Na klar ist das schrecklich aber ich denke wir sollten uns von so was nicht unsere Tour verderben. Oder? „ Nein natürlich nicht.“ Shelly lachte. „Willst wohl unbedingt ein Date mit mir haben was?“ Er wurde rot. „Ähm nein natürlich nicht das war nur…“ „Hey nimm das doch nicht auf die schwere Schulter ich habe dich doch nur ein bisschen ärgern wollen.“ Shelly zwinkerte. „Ich gehe jetzt hoch mich ordentlich duschen und danach telefoniere ich mit Hanna, meiner besten Freundin.“ Sie lief die Treppen hoch und er machte sich in die Stadt um Besorgungen zu machen. Am Nachmittag, 14.00 Uhr vor dem Park.