Eine Unerwartende Wendung

GeschichteAngst / P6
20.07.2012
20.07.2012
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Eine unerwartende Wendung!



Shelly, 15 Jahre hatte sich für einen Austauschmonat nach Rom beworben und hatte da auch schließlich gewonnen. Sie ist eingefleischte Amerikanerin und lebt mit ihrer Pflegemutter in New York. Ihre italienschen Sprachkenntnisse waren ausgezeichnet. Am Tag der großen Reise fiel ihrer Mutter der Abschied sehr schwer. Denn ihre Tochter war adoptiert. Weil ihre Mutter an Krebs gestorben ist und ihr Vater ein krimineller war und ihm so das Sorgerecht entzogen worden war. Damals war Shelly fünf und konnte somit nicht viel mitreden. Aber ihr ging es auch bei ihrer Pflegemutter Jane sehr gut. Nun ja der Abschied fiel eben allen ein bisschen schwer. Doch schließlich saß das junge Mädchen dann doch im Flieger nach Rom.
Am Flugplatz wurde sie dann von ihren Gastvater Mario abgeholt. Sie plauderten ein bisschen
Über Rom und die schöne Landschaft hier. Das Haus der Familie war ein Riesengroßes Anwesen in der Papststrasse. „ Unglaublich ist das schön!“ Shelly staunte nicht schlecht.
„Ja, dieses Haus ist wirklich ein Prachtexemplar. Meine Mutter hat es mir vererbt denn sie war eine sehr erfolgreiche Anwältin.“ „Das ist ja ein ziemlich anstrengender Beruf.“ „Wenn man es kann dann ist es eine einfache Sache. Aber komm lass uns erstmal reingehen, Bella wird sich freuen dich kennen zulernen.“ Und so war es dann auch. Kaum hatte Shelly ihre Koffer abgestellt wurde sie schon herzlich von ihrer Gastmutter begrüßt. Da sie ein Buch über Italien gelesen hatte wusste sie dass Italiener sehr herzlich sind. „Und du musst dann Shelly sein, habe ich Recht? Gott, Kind du siehst fabelhaft aus.“ Das fand Shelly nicht. Ihr langes braunes Haar was sie meist zu einen Pferdeschwanz gebunden trug stand ihr, behauptet sie, überhaupt nicht. Sie war dünn aber nicht zu zierlich und war 1,57 m groß. Sie fand auch das sie nichts besonders ist, nur ein stinknormales Mädchen aus New York. Aber weil sie nicht unhöflich sein wollte sagte sie stattdessen: „Vielen Dank für die Unterkunft, Bella.“ „Ach nicht der Rede wert, ich habe schon oft Austauschschüler bei mir aufgenommen, und habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht.“ „Na ja, Schatz meinst du nicht das du morgen weiter quatschen kannst ich denke das Mädchen möchte schlafen, es hat eine schwierige und lange Reise vor sich gehabt.“ „Ach Kind, das habe ich ja total vergessen, es ist ja schon 22.00 Uhr, komm ich zeige dir dein Zimmer.“ Nach fünf Minuten war Shelly in einem sehr großen  Zimmer. Aber kaum  hatte sie das Licht ausgemacht fiel sie auch schon wie ein Stein zu Bett und schlief tief und fest. Am nächsten Morgen wurde sie von ihrem Handy geweckt. Es war eine SMS von ihrer Mutter. „Oh Mann, meine Mutter kann mich manchmal so nerven!“ In der Nachricht fragt ihre Mama nach ihrem Wohlbefinden. Shelly schrieb schnell zurück dass es ihr gut gehe und machte ihr Handy aus. Leise tapste sie die Treppen runter geradewegs in die Küche.