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You're my little Baby

von Doc-Isles
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Frank Rizzoli jr. Gabriel Dean Jane Rizzoli Maura Isles
19.07.2012
24.07.2012
2
1.297
 
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19.07.2012 566
 
You’re my little baby


1:
Aufgeregt hüpfte Regina Rizzoli-Dean durch den Wartesaal des Krankenhauses.
Die 5-jährige war sehr aufgeregt, da sie heute ihr Geschwisterchen bekommen würde.
Maura Isles saß amüsiert auf einem der weißen Plastikstühle und beobachtete ihr Patenkind dabei, wie es durch den Saal wuselte.
Jane Rizzoli lag währenddessen im Kreissaal.
Ihre Fruchtblase war am Morgen geplatzt, als sie Regina zum Kindergarten gefahren hatte und ihre Tochter ihr so überschwänglich „Tschüss“ sagen wollte, dass ihre Fruchtblase geplatzt war.
Neben ihr stand ihr Ehemann Gabriel Dean, der beruhigend über ihren Handrücken strich, während sie seine Hand zerdrückte, weil eine neue Wehe ihren Höhepunkt erreicht hatte.
Im Wartesaal hatte Regina sich inzwischen auf den Sitz neben ihrer Patentante gesetzt und wartete geduldig darauf, dass endlich ihr Vater zur Tür hereinkam, mit einem Bündel im Arm.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und eine völlig hyperaktive Angela Rizzoli und Janes kleiner Bruder Frankie Rizzoli stürzten in den Warteraum.
„Granny!“ rief Regina mit ihrer kindlichen Stimme und rutschte vom Stuhl, um ihrer Großmutter in die Arme zu springen.
„Hallo mein Engel!“ begrüßte Oma Rizzoli ihre Enkelin und hob sie hoch, um ihr einen Kuss auf die Wange zu drücken.
„Hey Kleine“ lächelte Frankie und strich seiner Nichte über den Kopf und verwuschelte somit die ohnehin schon wilde schwarze Löwenmähne.
Sie kam ganz nach Jane, nur ihre Augen, die hatte sie von ihrem Vater. Sie strahlte im Moment eine ganz besondere Ruhe aus, doch Angela wusste, dass ihre Enkelin normalerweise ganz und gar nicht ruhig war.
Sie war eben Jane in klein.
Derweil im Kreissaal fühlte sich Jane, als würde man ihr alle Gedärme gleichzeitig rausreißen.
Und Gabriels Hand fühlte sich an, als wenn sie in einem Schraubstock gefangen wäre.
Doch er sagte keinen Mucks.
Er streichelte ihr nur bekräftigend über das schwarze lockige Haar um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine war.
Dann endlich, nach gefühlten 10 Stunden, die in Wahrheit nur 2 waren, war Charlotte Angela Rizzoli-Dean endlich auf der Welt.
Glücklich lächelnd drückte Gabriel Jane einen Kuss auf die Lippen und nahm dann seine kleine Tochter entgegen, um sie seiner Frau auf die Brust zu legen.
Als er merkte, wie jane langsam wegdämmerte nahm er Charlotte und ging mit ihr nach draußen.
„Leute, sagt Hallo zu unserem neuen Familienmitglied“ lächelte er und präsentierte stolz seine jüngste Tochter.
Regina war ganz fasziniert von ihrer neuen Schwester, dass sie ausnahmsweise mal wirklich ganz still war.
Angela hatte Freudentränen in den Augen, Frankie klopfte Gabriel stolz auf die Schulter und Maura lächelte nur stumm, als sie das jüngste Mitglied der Rizzoli-Dean-Familie bewunderte.
„Darf ich sie mal halten?“ fragte sie.
Gabriel nickte.
„Na klar! Hier“ meinte er und legte Maura behutsam Charlotte in die Arme.
Fasziniert strich die Pathologin dem Baby mit dem Zeigefinger über die zartrosa Wange.
Nach etwas 5 Minuten gab sie die Kleine weiter an Angela, der die Tränen inzwischen über die Wange rannen, wie Sturzbäche.
„Frankie? Wir haben lange diskutiert und sind schlussendlich zu dem Schluss gekommen, dass du ihr Patenonkel sein sollst“ erklärte Gabriel und lächelte Frank Rizzoli jr. an.
„Danke Mann!“ sagte Frankie und besah sein Patenkind neugierig von nahem, als Angela ihm Charlotte überreicht hatte.
Regina sah dem ganzen Treiben aufmerksam von den Stühlen aus zu.
Sie mochte ihre Schwester, das hatte sie gleich gespürt.
Und sie wusste, dass sie mit Charly so manches Abenteuer erleben würde.
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