Das Leben eines Diclonius

GeschichteAbenteuer, Horror / P12
18.07.2012
04.11.2012
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18.07.2012 1.076
 
so nach langer Zeit, hab ich mich endlich dazu gebracht weiterzuschreiben

Viel Spaß
Rechtschreibfehler ignorieren

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Ich wurde von den Strahlen der Sonne geweckt, so wie ich sie nie kannte.
Ich war ausgeschlafen und streckte mich gähnend durch.
Es war ein schöner und sonniger Tag.
Jetzt konnte man das Dorf auch besser erkennen, es war gar nicht so weit weg wie ich anfangs dachte.
Ich schnappte mir meine Sachen und machte mich auf den Weg. Es war herrliche in der Sonne spazieren zu gehen. Das Gefühl hatte ich einfach noch nie gespürt und es war einfach überwältigend.

Nach einer Weile war ich schon fast am Ziel angekommen. Ein Ehepaar kam mir entgegen und bleibt vor mir stehen.

„Hallo kleine, ist dir nicht heiß in der Mütze. Es ist schönes Wetter, wieso trägst du denn eine Mütze?“ fragte die Frau freundlich.
Die Menschen hier scheinen freundlich zu sein.
„Weil ich meinen Kopf verdecken muss…“ meinte ich ehrlich.
„Wieso denn? Ist es was Schlimmes?“ fragte sie freundlich.
Ich dachte einmal kurz nach. Auf eine Art waren diese Hörner schlimm, weil sie niemand sonst hatte, aber einerseits war es für mich nichts schädliches, soviel ich wusste.
„Eigentlich nicht, es ist nur was Sonderbares.“ sagte ich kopfschüttelnd.
„Darf ich es mal sehn?“ fragte die Frau. Ich konnte es ihr nicht verübeln, sie war halt neugierig.
Ich zögerte kurz, aber was konnte mir schon groß passieren…Also nickte ich und zog mir langsam die Mütze vom Kopf runter.  
Als ich zur Frau aufsah, hatte diese die Augen weit aufgerissen und hielt sich die Hände vor den Mund. Sie stolperte nach hinten, konnte sich dann aber noch fangen.
„Schatz, Schatz sieh doch, das ist so eine!“ schrie die Frau panisch.
Ihr Mann trat nach vor und auch er hielt sich geschockt den Mund.
„Schnell, schnell renn Schatz!“ schrie die Frau und schon flüchteten sie. Vor mir…

Was hatte das zu bedeuten? So eine, hieß dass es gibt doch noch mehr die so sind wie ich? Aber warum hatten diese Zwei dann Angst vor mir? Ich setzte meine Mütze auf und ging einfach weiter. Egal was das war, es wäre vielleicht besser, diese Mütze nicht mehr abzunehmen, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.
Es dauerte nicht mehr lange, bis ich im Dorf angekommen war. Ich fühlte mich nun unwohler seit vorhin, schluckte es aber dann runter. Solange ich meine Hörner nicht zeigte, verlief bestimmt alles glatt.
Ich ging durch die Straßen und schaute mich um. Es war wirklich schön hier. Das Dorf war nicht besonders groß, aber wenigstens konnte man sich hier gut zurecht finden.
Das Schild das zu einem Gasthaus führte, erregte dann meine Aufmerksamkeit und ich machte mich auf den Weg.
Es war ein ziemlich großes Gasthaus und es hatte Zimmer für ein paar Nächte zu vermieten. Das sagte mir ein Schild im Fenster. Ich trat langsam herein und erregte für ein paar Sekunden die Aufmerksamkeit einiger Gäste. Ich ging direkt auf die Bar zu. Ich hatte Glück, dass dieses Gasthaus sehr seriös war und deshalb keine überlaute Musik spielte.

„Hallo, ich möchte mir für eine Nacht ein Zimmer mieten…“ sagte ich, als ich vor dem Barkeeper stand.
„Aber natürlich, aber wo sind denn deine Eltern?“
Diese Frage hatte ich befürchtet.
„Keine Sorge, sie wissen Bescheid…“ meinte ich und holte meinen Geldbeutel heraus.
„Wie viel kostet denn eine Nacht?“ fragte ich, als ich im Beutel herumkramte.

Er nannte mir den Preis und führte mich dann zum Zimmer, nachdem ich bezahlt hatte.
Ich verstaute meine Sachen in dem Zimmer und schaute mich noch ein bisschen im Haus um.
Ich schnappte mir mein Geld und ging durch das Dorf. Es war ziemlich schön anzuschauen. Die Sonne schien mir entgegen und der Himmel war klar, keine einzige Wolke am Himmel.
Sommer war die schönste Jahreszeit, ich hatte schon immer geträumt mal im Sommer draußen zu sein.
Doch irgendwie spürte ich Blicke auf mir, die meisten die an mir vorbeigingen flüsterten was zu ihren Freunden oder Partnern. Das war mir ziemlich unangenehm.
Ich tastete an meinem Kopf, die Mütze hatte ich noch auf, also konnte es nicht an meinen Hörnen liegen. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass ich im Sommer eine Mütze trug, das musste es sein.
Trotzdem wurde es mir immer unangenehmer, dauernd wurde ich nur angestarrt, es sollte aufhören.
Ich versuchte es einfach zu ignorieren, schließlich war ich hier, um die Freiheit zu genießen.

Als ich an ein paar Polizisten, die anscheinend gerade Pause machten vorbeiging, wurde ich am Arm gepackt. Sofort drehte ich mich um und sah in das Gesicht von einem der Polizisten.
„Was kann ich für sie-…“ bevor ich meine Frage äußern konnte, wurde mir die Mütze vom Kopf gerissen. Sofort wurde ich zu Boden gedrängt und mit dem Fuß gewaltvoll auf den Boden gedrückt.
„Hey, du hattest Recht, das ist so eine!“ schrie der Polizist dem anderen zu.
Ich wusste nicht was das sollte, ich hatte Angst und mir tat alles weh. Tränen flossen mir über die Wange, ich wollte zu meinen Eltern.
Aus dem Augenwinkel heraus konnte ich sehen, wie der andere Polizist auf uns zurannte.
„Sei vorsichtig, sie könnte aggressiv werden!“ schrie der eine.
„Du hast Recht!“ Er sprang von mir weg und entfernte sich von mir. Als ich dann aber aufstehen wollte, zielte er mit einer Pistole auf mich.
Reflexartig hob ich die Hände, ich hatte keine Ahnung was die von mir wollten. Ich bemerkte wie sich einen Menschenmenge bildete, alle Personen dich sich versammelten starrten mich böse oder ängstlich an. Was hatte ich denn getan?

„Wenn du kooperierst werden wir dich nicht töten, also steig in den Wagen, wir bringen dich an einen Ort, wo es viele von dir gibt…“ sagte der Polizist der weiterhin auf mich zielte.
Ich schaute auf die Seite, wo der Wagen stand und ging mit vorsichtigen Schritten auf den Wagen zu.
Ich konnte ein aufschluchzten einfach nicht unterdrücken, ich war schließlich nur ein Kind.
Als ich mich dann auf der Rückbank platzierte, setzten sich auch die Polizisten ins Auto, der eine ließ mich nicht aus den Augen.
Die ganze Fahrt über hatte er die Waffe auf mich gerichtet. Ich zitterte vor Angst und ohne Pause rannten mir die Tränen über die Wangen.
„Was  hab ich denn getan?“ heulte ich.
„Derzeit anscheinend noch nichts, aber das wäre noch früh genug gekommen. Und jetzt Maul halten, ihr miesen Viecher habt nicht das Recht zu reden!“ sagte der Polizist laut.
Was sollte das?

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