Das Leben eines Diclonius

GeschichteAbenteuer, Horror / P12
18.07.2012
04.11.2012
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Hier ist so eine Art Leser Story, wenn irgendjemand sich halt vorstellen will, dass er das alles erlebt
kommt halt auf die Sicht des Lesers an
Dann mal viel Spaß

Rechtschreibfehler ignorieren

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Mein Leben war nicht gerade normal. Aus irgendeinem Grund durfte ich das Haus nie verlassen. Ich lernte nie andere Kinder kennen. Ich saß meist in meinem Zimmer und betrachtete mich im Spiegel.

Ich war anders. Ich sah weder meinen Vater noch meiner Mutter ähnlich. Sie hatten beide braune Haare. Aber meine…meiner hatten einen abnormalen Farbton.
Sie waren rosa, genauso wie meine Augen. Nicht zu vergessen diese komischen Hörner, die nicht zu übersehen waren.  

Ich wusste, dass ich abnormal war, auch wenn es meine Eltern nie zugeben wollten. Vielleicht war das der Grund wieso ich nie rausdurfte, ich wusste es einfach nicht.
Nie wollte jemand mir irgendetwas erklären.

Die einzigen Personen die ich überhaupt kannte, waren meine Eltern. Ich war nie in der Außenwelt, es wurde mir immer verboten.
Ich wusste, dass mich meine Eltern sehr liebten, aber… Ich hasste mein Leben.

Obwohl ich fast alles bekam was ich wollte und von ihnen immer umsorgt und geliebt wurde, fehlte mir doch etwas.

Nun war ich 13 Jahre alt und kannte nichts von der Außenwelt. Niemanden…Das Gefühl von Freiheit und Lebensfreude existierte für mich nicht.
Das einzige Gefühl was ich kannte war pure Depression.
Ich wollte diesen gottverdammten, düsteren Ort verlassen.

Jeden Tag wuchs das Bedürfnis danach, das alles einfach hinter mir zu lassen und zu verschwinden.
Langsam waren mir meine Eltern und alles andere hier gleichgültig.
Ich hasste diesen Ort, ich hasste meine Eltern, ich hasste dieses Gefühl.

Es war Mitternacht und wieder konnte ich nicht schlafen.

Durch meine tiefen Depressionen hatte ich seit Kurzem eine Art Schlaflosigkeit entwickelt. Ein weiterer Grund waren diese immer gleichen Träume, in denen ich eine Art weitere Fähigkeit wahrnahm. Meine Eltern machten sich große Sorgen und besorgten mir bestimmte Pillen. Aber ich nahm sie nicht, ich hasste sie, ich hasste meine Eltern, ich war nun mal nicht mehr klein.

Ich setzte mich auf, ich wusste, dass meine Eltern längst schliefen.
Mein Entschluss stand nun fest, ich hielt es in diesem Gefängnis einfach nicht mehr aus.
Ich packte mir das Wichtigste ein, zog mir eine Jacke an und setzte mir eine Mütze auf, um meine Hörner zur verdecken.
Ich kletterte aus dem Fenster und machte mich auf den Weg.
Ich hatte keine Ahnung wo ich eigentlich hinwollte, schließlich war ich nie richtig draußen, aber ich wollte hier weg.  

Ich ging eine Feldstraße entlang, bis ich an einem Hügel mit ein paar Bäumen ankam. Dieser Anblick war einfach so wunderschön. Der Himmel war klar und der Vollmond erhellte die Wiese, die Bäume schimmerten im Mondlicht und alles sah so friedlich aus.
Ich setzte mich unter einen Baum und genoss den Anblick der glänzenden Sterne.
Eine Träne verließ mein Auge. Von diesem Augenblick der Freiheit hatte ich schon immer geträumt und nun war er da.
Ich ließ meinen Blick weiter über die Landschaft streifen. Etwas weiter hinter vielen Ebenen schien sich ein Dorf zu befinden, denn die Finsternis wurde von einzelnen Lichtern erhellt.
Das wäre dann wohl mein Ziel für Morgen. Geld hatte ich ja genug mit, also könnte ich mir morgen einen Schlafplatz suchen.
Dann würde ich auch endlich unter Menschen kommen.

Ich genoss noch eine Weile diesen Anblick, bis ich dann seit Langem die Augen schloss.
Ich konnte wieder schlafen.

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hoffe es gefällt euch derweil

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