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I don´t want to become his Wife!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Raven (Gilbert Nightray) Reim Lunettes Sharon Rainsworth Vincent Nightray Xerxes Break
16.07.2012
10.06.2020
25
22.217
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16.07.2012 706
 
Auf der Fahrt zum Hauptquartier schaut Lynn aus dem Fenster der Kutsche. In den Straßen sind bereits etliche Pandora-Agenten dabei, festliche Girlanden aufzuhängen. "Die sind ja schon alle richtig bei der Sache."
"Ja, nach der Tragödie im letzten Jahr soll es diesmal besonders schön werden", erklärt Sharon. "Und wir haben auch Vorkehrungen getroffen, das nichts schiefgeht."
"Was für Vorkehrungen?", fragt Lyra.
"Tut mir leid, das ist Pandora-intern. Die einfache Bevölkerung soll davon nach Möglichkeit nichts mitbekommen."
"Ach, kommt schon, Lady Sharon. Uns könnt ihr es doch sagen."
"Du bist ja mal wieder ziemlich neugierig, Lyra", grinst Break. "Aber ich finde auch, wir können ruhig eine Ausnahme machen, Miss Sharon."
"Sowas, ihr beide seid ja einmal der gleichen Meinung", lächelt Sharon. "Also gut, erst einmal werden dieses Jahr alle von Pandora patrouillieren. Und wir werden auch einige versteckte Fallen errichten, zur Vorsicht."
"Und du, Break?" Lyra gibt ihm einen Stups. "Du drückst dich natürlich vor der Patrouille, wenn du Lady Lynn begleitest."
"Oh nein, ich werde selbstverständlich auch die Augen offenhalten", erwidert er. "Na ja, eigentlich ja nur ein Auge, aber das muss reichen."
"Darüber solltest du keine Witze machen, Break." Sharon´s Lächeln verändert sich und lässt ihn zusammenzucken.
"Ihr habt ja Recht", murmelt er kleinlaut.
"Meine Güte, das hat sich ja beinahe wie eine Entschuldigung angehört. Du bist doch nicht etwa krank?" Lyra streckt die Hand aus und legt sie an seine Stirn. "Nein, Fieber scheinst du nicht zu haben."
Unwillkürlich beginnt Lynn zu kichern und wendet ihr Gesicht wieder dem Fenster zu.
Wenige Minuten später hält die Kutsche vor dem Hauptquartier und die vier steigen aus.
Auch im Inneren des großen Gebäudes herrscht geschäftiges Treiben.
"Gehen wir doch erst einmal zu Reim und fragen ihn, wobei wir helfen können", schlägt Sharon vor. Auf dem Weg dorthin müssen sie immer wieder zur Seite treten, weil ihnen jemand mit vollbeladenen Armen entgegenkommt.
Endlich stehen sie vor der Tür zu Reim´s Büro, Sharon hebt die Hand und klopft an. Ein müdes "Herein" ist zu hören.
"Hallo-ho, Reim", flötet Break, als sie eintreten. "Na, du Workaholic, wie lang bist du jetzt schon wieder hier?"
"Lass deine dummen Sprüche, Xerxes Break." Reim nimmt seine Brille ab und reibt sich die Augen. "Du weißt genau, dass wir jede Menge zu tun haben. Das Festival ist schließlich schon morgen. Und du hast ja bis jetzt keinen Finger gerührt. Wie üblich überlässt du die Arbeit den anderen."
"Ja, wahrscheinlich ist er jetzt nur hier, um dich zu ärgern, Reim. Aber wir sind wirklich gekommen, um zu helfen."
Break zieht einen Schmollmund. "Lyra. Wie gemein von dir, so etwas zu sagen."
"Was, stimmt das etwa nicht?" Herausfordernd schaut Lyra ihn an. "Wann hast du denn schon jemals freiwillig jemandem geholfen? Das tust du doch nur, wenn es für dich auch einen Vorteil hat."
Schweigend schiebt Break einen Stapel Unterlagen zur Seite und hüpft auf die Schreibtischplatte. Gelassen holt er seine Bonbondose hervor, nimmt sich eins und wickelt das Papier ab. "Diesmal hast du Unrecht, Lyra", antwortet er schließlich, während er auf dem Bonbon herumkaut. "Heute bin ich auch mit hierher gekommen, um mitzuhelfen. Also, Reim, was gibt es denn hier noch zu tun?"
"Äh...ja..."
"Reim." Die Tür öffnet sich und Rufus Barma betritt das Büro. "Hast du die Listen herausgesucht, wie ich es dir aufgetragen hatte?"
"M-master Rufus!" Reim springt auf. "J-ja, natürlich." Er reicht ihm die Berichte. "Hier, bitte."
Rufus nimmt sie entgegen und schaut sich die obersten Seiten an. "Gut, ich werde sie noch einmal ausführlich überprüfen." Dann wendet er sich an Lynn.
"Lady Hunsington, ich habe auch bereits von den Neuigkeiten gehört. Und ich gratuliere euch zu eurer bevorstehenden Vermählung mit Vincent Nightray."
"Verzeiht, Duke Barma, aber ihr unterliegt einem Irrtum. Es wird keine Hochzeit geben."
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