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I don´t want to become his Wife!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Raven (Gilbert Nightray) Reim Lunettes Sharon Rainsworth Vincent Nightray Xerxes Break
16.07.2012
10.06.2020
25
22.217
1
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16.07.2012 776
 
"Mad Hatter! Warum muss ausgerechnet er hier auftauchen?"
"Ganz ruhig, Lotti." Fang geht ein paar Schritte vor und zieht sein gewaltiges Schwert. "Ich persönlich hatte auf dein Erscheinen gehofft."
"Ach...tatsächlich? Und warum, wenn ich fragen darf?"
"Weil ich schon lange einmal gegen dich kämpfen wollte." Mit erhobener Waffe stürmt Fang auf Break zu.
Der Weißhaarige pariert den Schlag, aber durch die Wucht geht er leicht in die Knie.
"Los, mach ihn fertig, Fang!"
"Lily." Lotti ist auf Leons Rücken gestiegen. "Ich weiß, wie amüsant es wäre, diesem Kampf zuzusehen. Aber wir haben noch etwas zu tun, wir sollten jetzt wirklich anfangen."
"Aber...He, was soll das?"
Doug hat Lily einfach gepackt und hochgehoben. Mit dem heftig zappelnden Mädchen setzt er sich ebenfalls in Bewegung.

Break wehrt einen weiteren Angriff von Fang ab und fügt dem Baskerville eine Wunde an der Seite zu.
"Du bist wirklich ein guter Schwertkämpfer, die Gerüchte über dich stimmen also."
"Du bist auch nicht schlecht", erwidert Break. "Nur noch ein bisschen zu langsam."
"Break!" Lyra´s Ruf lässt ihn über die Schulter blicken. Sein Auge weitet sich, als er etwas auf sich zufliegen sieht. Ein kleines Tier, dass Ähnlichkeit mit einem Dachs hat. Er kann zwar ausweichen, aber dadurch gibt er Fang die Gelegenheit, seinen ungeschützten Rücken anzugreifen.
"Mir scheint, du könntest ein wenig Hilfe brauchen, Xerxes Break." Eine Gestalt in einem bodenlangen schwarzgrauen Mantel kommt von einem Hausdach heruntergesprungen und fängt die breite Klinge mit zwei einfachen Kurzschwertern ab.

Lynn hat den Eingang der Gasse beinahe erreicht, als ein tiefes, drohendes Knurren sie stehen bleiben lässt. Verstohlen schiebt sie ihre Hand durch einen schmalen Schlitz in dem Kleid, um an einen der Langdolche zu gelangen, die an ihren Beinen befestigt sind.
Schon kommt Bandersnatch aus der Dunkelheit gesprungen, direkt auf sie zu. Seine Zähne blitzen gefährlich, als er sein Maul weit aufreißt und nach ihr schnappt.
"Vorsicht, Lady." Eine Hand packt ihren Arm und zieht sie gerade noch rechtzeitig zur Seite. "Ihr solltet euch nicht völlig ungeschützt einem Chain entgegenstellen. Zu eurem Glück konnte ich verhindern, dass ihr verletzt werdet. Und jetzt lasst euch bitte von mir an einen sicheren Ort bringen."
"Auf eure Hilfe kann ich gewiss verzichten, Lord Vincent!" Sie setzt ihm die Spitze ihres Dolches auf die Brust. "Wie ihr seht, bin ich nicht schutzlos! Also geht mir aus dem Weg, ich muss mich um dieses Biest kümmern!"
"Wunderbar." Vor Freude strahlend, kommt Lily aus der Gasse gelaufen. Sie, Doug und Lotti hatten sich getrennt, um die Festivalbesucher aus verschiedenen Richtungen anzugreifen. "Sie will mit uns spielen, Bandersnatch."
Lynns Finger schließen sich fester um den Griff ihres Dolches. Als der Chain erneut auf sie zuspringt, weicht sie mit einer schnellen Drehung aus und bohrt die Klinge tief in seinen Bauch. Mit einem Jaulen geht er zu Boden.
"Was soll das? Warum tust du ihm weh?" Lilys Gesicht nimmt einen entrüsteten Ausdruck an. "Das ist aber gar nicht nett. Ich wollte doch nur ein bisschen Spass haben. Lotti hat gesagt, dass wir alle uns richtig amüsieren können."
"Ihr alle? Es sind also noch weitere Baskerville hier?" Lynns Frage wird von einem lauten Brüllen und angsterfüllten Schreien beantwortet.

Reim ist auf dem großen Platz auf Patrouille, als nicht weit von ihm Leon, mit Lotti auf dem Rücken, mitten unter den Festivalbesuchern landet. Mit einem beinahe nachlässigen Hieb schlägt er einen Mann in seiner Reichweite nieder und stößt ein lautes Brüllen aus.
Daraufhin ertönen mehrstimmige erschrockene Schreie und die Menschen versuchen, schnellstens von der Bestie wegzukommen.
"Bitte, lasst mich doch durch." Reim kämpft sich Schritt für Schritt vorwärts, auf den Chain zu. Bis er angerempelt wird und stürzt - dabei rutscht ihm seine Brille von der Nase.
Während er über den Boden tastet, um sie wiederzufinden, spürt er plötzlich unter seinen Fingern eine krallenbewehrte Pfote.
"Oh, sieh mal, wen wir da haben", säuselt Lotti. "Er ist einer von Pandora. Du kannst dich nach Belieben an ihm austoben, Leon."
Ein tiefes Grollen steigt aus der Kehle des Chain auf, als er seinen Kopf senkt und mit den Zähnen den Stoff der Uniform packt.
Reim gibt einen erschrockenen Laut von sich, als er hochgehoben und hilflos wie eine Puppe in den Fängen der Kreatur hängt. "Das kann doch nur ein Alptraum sein. Wenn Xerxes mich so sieht, wird er sich bis an mein Lebensende über mich lustig machen."
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