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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.311
 
*Moosonee, Kanada, etwa drei Tage später*
"Sie haben uns gefunden", sagte Max und blickte aus dem Fenster des kleinen Motels. "Wirklich?", fragte Liz und ging ebenfalls zum Fenster. "Ja, hol die anderen, schnell", antwortete Max.

Liz eilte zu der Verbindungstür und traf auf Maria und Michael, die gerade fernsahen. "Hol Kyle, sie sind da", sagte Liz und ging mit Maria schon mal zurück zu Max, der noch immer das Geschehen draußen beobachtete.

"Wie viele sind es denn?", fragte Maria und spähte ein Stück aus dem Fenster. "Ich schätze mal etwa zehn Männer, aber bewaffnet bis über beide Ohren", sagte Max.

"Na toll", kam es leise von Michael, der inzwischen mit Kyle im Zimmer angekommen war. "Isabel schläft, sie sollte davon so wenig mitbekommen wie nur möglich", sagte Kyle.

"Max Evans, kommen Sie mit erhobenen Händen heraus und ergeben Sie sich!", hörten die Freunde den einen Agenten von der Spezialeinheit rufen. "Der macht Witze oder?", fragte Maria.

"Ich glaube eher nicht, du weißt doch noch, was sie mit dir gemacht haben?" "Danke, daran will ich nicht denken, Kyle", entgegnete Maria ihm und spähte weiter aus dem Fenster.

"Wir haben nicht ewig Zeit, entweder Sie ergeben sich alle freiwillig oder aber wir kommen hinein und holen Sie!", rief der Spezial Agent. "Was wollen Sie von uns?", rief Max nach draußen.

"Antworten auf meine Fragen, die erste wäre, was bezwecken Sie mit den Morden an FBI-Agents, macht es so viel Spaß?", rief der Agent zurück. "Mit diesen Morden habe wir nichts zu tun!"

"Doch, das haben Sie und ich werde es auch beweisen!" "Ich denke Neleus hat voreilig gehandelt, als sie Nasedo seine Kräfte weggenommen hat, er hätte das alles verhindern können", sagte Max leise.

"Hätte er nicht, er hätte früher oder später alles ausgeplaudert und Verrat an uns begangen, da bin ich mir sicher", entgegnete Liz, die auf dem Bett saß und überlegte.

Alle überlegten fieberhaft, was sie jetzt tun konnten und sahen dabei immer wieder aus dem Fenster, was das FBI da draußen tat. Doch die standen einfach nur da und warteten.

"Die führen etwas im Schilde, das sage ich dir, Max!", meinte Michael. "Ja, aber was, das wäre nicht schlecht zu wissen, damit es uns hilft!", sagte Max und tigerte durch das kleine Zimmer.

"Fragen wir sie doch einfach, die sind doch so blöd und antworten uns", schlug Kyle vor. Die anderen sahen ihn einen Moment ungläubig an, bis Maria sich räusperte.

"Nein, sie sind so schlau, dass sie genau wissen, was sie tun. Wenn sie uns wirklich schnappen sollten, dann passiert das, was damals mit mir passiert ist und das ist schrecklich."

"Wir sollten eine Lösung finden, wie wir hier heil rauskommen und das FBI ein für alle Mal vernichten können", meinte Maria und sagte es mit so fester Stimme, dass alle daran glaubten.

"Der Meinung bin ich allerdings auch!", sagte auf einmal eine tiefe Stimme, die in der Verbindungstür des Motels stand. "Naxus", kam es wie aus einem Mund von Liz, Maria, Kyle, Max und Michael.

"Der bin ich und wir werden euch helfen!", antwortete Naxus. "Wie seid ihr hier her gekommen?", fragte Max total erstaunt. "Das erkläre ich euch später, jetzt müssen wir einmal dieses FBI los werden", antwortete Naxus.

Hinter ihm waren Cameses, Neleus und Cassandra in den Raum gekommen. "Wie sieht euer Plan aus?", fragte Michael, der froh war seine Eltern einmal wieder zu sehen.

"Der ist ziemlich einfach, wir werden ihr Gedächtnis völlig löschen und nein es kann nicht wieder kommen, wir machen es ordentlich nicht so wie Nasedo", entgegnete Cameses und klopfte seinem Sohn auf die Schulter.

*******

Etwa zehn Minuten später hatten Cameses und Naxus die Freunde in den Plan eingeweiht und waren nun bereit, den Kampf gegen das FBI anzutreten. "Habt ihr alles genau verstanden?", fragte Naxus noch einmal zur Sicherheit.

"Alles klar, nur, was machen wir mit Isabel?", fragte Max seinen Vater. "Sie soll schlafen, wir haben einige Wachen mitgenommen, die werden auf sie aufpassen, nur keine Angst", lächelte Neleus.

Das beruhigte alle sehr, denn Isabel sollte nichts passieren und dem Baby auch nicht. "Dann lasst uns mal beginnen", schlug Michael vor und nahm Marias Hand in seine.

Die trat dicht an ihn heran und blickte zu ihm auf. "Ich liebe dich", flüsterte Michael. "Dito, lass uns die da draußen fertig machen", entgegnete Maria leise und blickte aus dem Fenster.

Vor dem Motel standen noch immer diese zehn Männer in Schwarz und wartete auf sie. "EVANS, wenn Sie in zwei Minuten nicht draußen sind und sich ergeben, werden wir reinkommen und das ist dann sehr unschön!"

"Gehen wir!", sagte Max darauf und öffnete die Tür des Motelzimmers. "Sind Sie doch schlau genug, sich vor mir zu ergeben!", grinste der Agent dreckig und hielt seine Waffe auf die Freunde.

"Nicht wirklich, ich bin noch viel schlauer als Sie!", antwortete Max und stellte sich etwa drei Meter vor seinen Feind. Dieser Typ brauchte sich nichts einbilden.

"Das wird ein saftiger Aufstieg für mich sein, ich werde das FBI bald beherrschen, so gut bin ich", lachte der Agent. "Ich werde Sie fertig machen, Sie Ding!"

"Wie heißt ein Sprichwort, wer zu letzt lacht, lacht am besten", entgegnete Max und nahm Liz und Michaels Hände in seine. Hinter ihnen standen Maria, Kyle, Naxus, Cameses, Neleus und Cassandra.

Sie bündelten ihre einzelnen Kräfte zu einer großen Kraft und setzten sie gegen das FBI ein. Sekunden später ging ein heller Blitz von ihnen allen aus und auf die zehn Männer über.

Nur Augenblicke später war alles vorbei, sie ließen ihre Hände los und sahen zu den Männern vom FBI. "Wo sind wir?", fragte der großkotzige Agent von vorhin.

"Kanada", antwortete Max. Irritiert sah sich der Agent um und auch seine Männer konnten sich an nichts erinnern. "Es hat geklappt", strahlte Maria, die neben Michael stand.

"Na, das will ich aber auch hoffen", meinte Michael und legte einen Arm um sie. "Kommt, wir müssen zu unseren nächsten Auftritt, die warten sicher schon", sagte der Agent und scheuchte die anderen zu den drei Autos.

"Ist ja schon gut!", maulte ein anderer Agent. Die zehn FBI Männer glaubten nämlich, dass sie jetzt zu den Blues Brothers gehörten und einen Auftritt hatten.

Dass sie einmal zum FBI gehörten, wurde ihnen aus dem Gedächtnis gelöscht und nun waren sie eine Gesangsgruppe, die quer durch die USA und Kanada fuhr und die Leute zum Jubeln brachte.

"Wir haben das FBI besiegt", meinte Kyle ein paar Minuten später und grinste über beide Ohren. "Das haben wir in der Tat!", entgegnete Max und klopfte ihm auf die Schulter.

"Während wir hier waren, sind auch noch einige unserer Leute in die FBI-Zentrale gegangen und haben alle Akten, die jemals mit dem Absturz von 1947 zu tun hatten, gelöscht", sagte Naxus.

Lächelnd ging die kleine Gruppe zurück ins Motelzimmer. "Ich könnte Bäume ausreißen", meinte Michael und atmete tief durch. Er war so was von erleichtert.

"Hey, wo wart ihr denn?", fragte Isabel kurz darauf verschlafen und setzte sich neben Kyle. "Hey, mein Engel, wie fühlst du dich?", fragte Kyle und legte einen Arm um ihre Schulter.

"Ganz gut, ich habe wirklich gut geschlafen", antwortete Isabel. "Das ist sehr schön", lächelte Kyle sie an und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Isabel", sagte Max und setzte sich neben seine Schwester.

"Was ist denn?", fragte sie besorgt. "Als Kind hattest du immer diese Albträume, dass dich das FBI verfolgt und gefangen nimmt, du brauchst keine Angst mehr haben!", sagte Max.

"Echt nicht?", fragte Isabel total erstaunt. "Echt nicht, wir sind sie ein für alle Mal los", lächelte Max und umarmte sie danach. Isabel fiel ein Stein vor Herzen, sie konnten endlich in Frieden leben!

*******

*In derselben Nacht*
Isabel wachte auf, da das Baby so strampelte und sie ein starkes Ziehen im Bauch hatte. So leise wie möglich stand sie auf und ging in das kleine Badezimmer.

Stöhnend blickte sie in den Spiegel und betrachtete ihre zerzausten Haare. Doch die waren einige Momente später unwichtig, denn wieder hatte sie dieses Ziehen im Bauch, das immer schlimmer wurde.

Isabel sah auf ihre Uhr, wo auch das Datum darauf war und wusste, was los war. Es war der siebenundzwanzigste, der errechnete Geburtstermin für das Baby.

So schnell es nun mal ging mit diesen Schmerzen, ging sie zurück ins Zimmer und wollte Kyle wecken. "Kyle, wach auf, Kyle", sagte Isabel und rüttelte nicht gerade sanft seinen Arm.

Doch er rührte sich keinen Millimeter und machte auch keinen Mucks. "Männer", grummelte Isabel und ging zur Verbindungstür, die direkt in Marias und Michaels Zimmer führte.

"Maria, wach auf, Maria", sagte Isabel und rüttelte auch an ihrer Schulter. "Was ist denn?", fragte Maria verschlafen und sah Isabel an. "Du musst mich in ein Spital bringen, das Baby kommt", antwortete Isabel.

Maria nickte und schlug die Decke weg. "Ich bin in zwei Minuten fertig", sagte sie und stieß Michael etwas unsanft an. "Hey, was soll das?", fragte er eine Sekunde später und sah zu seiner Frau.

"Isabel?", fragte er als nächstes. "Zieh dich an, Spaceboy, das Baby kommt", sagte Maria und warf ihm ein paar Klamotten aufs Bett. Michael nickte und schlüpfte in seine Jeans.

"Wo ist Kyle? Will der alles verpassen?", fragte Michael. "Ich bekomme ihn nicht wach", antwortete Isabel unter Schmerzen. Ihr Bruder nickte und seufzte leise.

*******

"Können wir einen Rollstuhl haben?", fragte Michael, etwa zwanzig Minuten später und trug Isabel in die Notaufnahme des nächstliegenden Spitals. Die Schwester, die die Drei kommen sah, nickte und brachte ihnen sofort einen.

"In welchem Abstand kommen die Wehen?", fragte die Schwester freundlich und sah die Drei an. "In viel zu kurzen", stöhnte Isabel und sah die Schwester giftig an.

"Okay, wir bringen Sie auf ein Zimmer und ein Arzt wird sich sofort um Sie kümmern", antwortete die Schwester und klopfte Isabel auf die Schulter, die vor sich hin stöhnte.

"Ich glaube sie hat uns jetzt gerade ganz toll lieb", lächelte Maria schief und ging neben Michael, der, der Schwester folgte. "Das glaube ich allerdings auch", flüsterte Michael und sah zu ihr.

"Hey, ich kann euch hören", zischte Isabel. "Schon gut, Izzy, war nur ein kleiner Scherz", sagte Maria und hielt Isabels Hand. Isabel wollte etwas darauf erwidern, als die Schwester sie unterbrach.

"So da wären wir, ruhen Sie sich ein wenig aus, der Arzt kommt gleich!" "Hat die eben ausruhen gesagt, hat wohl noch nie ein Kind bekommen!", grummelte Isabel und ließ sich von Michaels aufs Bett helfen.

"Brauchst du irgendetwas?", fragte Maria und lächelte sie an. "Schmerzmittel wären gar nicht mal so schlecht, sag das dem Arzt", meinte Isabel und schloss stöhnend die Augen.

"Isabel, du sollst das hier ausfüllen, aber das übernehme ich", sagte Michael und zeigte ihr ein Formular. Isabel nickte dankend, sie hatte dafür echt keine Zeit.

Während Michael das Formular ausfüllte, hielt Maria noch immer Isabels Hand und versuchte sie zu beruhigen. "Wieso dauert das so lange?", fragte Isabel und ließ sich stöhnend in die Polster zurückfallen.

Maria wollte antworten, doch sie verkniff es sich, denn sonst würde Isabel nur wieder wütend werden und das wollte sie nicht. Die Geburt war schon stressig genug, da wollte sie nicht auch noch ihr Leben riskieren.

*******

*Eine Stunde später*
"Wieso habt ihr uns denn nicht geweckt?", fragte Liz, als sie mit Max und Kyle ins Spital kam. "Ihr habt so tief und fest geschlafen, ihr wart nicht wach zu bekommen", antwortete Maria und umarmte ihre beste Freundin.

"Wo ist Isabel, wie geht es ihr?", fragte Kyle besorgt. "In einem Zimmer und es geht ihr den Umständen entsprechend", sagte Maria und lächelte ihn aufmunternd an.

"Kann ich zu ihr?", fragte Kyle. "Das, mein lieber, lieber, lieber Bruder, ist keine gute Idee", entgegnete Maria. "Wieso, was hat sie denn?", fragte Kyle besorgt.

"Ich denke mal, nach der Geburt, hat sie dich wieder gerne, aber im Moment nicht", lächelte Maria entschuldigend. Kyle nickte, das hatte er sich fast gedacht.

"Ich werde wieder zu ihr gehen, ihr könnt dort im Warteraum auf uns warten", sagte Maria und ließ die Drei alleine zurück. Kyle und Max gingen in den Raum und Liz besorgte Kaffee.

*******

"Ruhe dich mal aus, Spaceboy, wir schaffen das schon", sagte Maria, die ins Zimmer zurückkam. Michael nickte und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, bevor er das Zimmer verließ.

"Maria, ich kann nicht mehr", stöhnte Isabel und lehnte sich wieder zurück in die Polster. "Doch du kannst, Izzy, nur noch ein paar Mal pressen, glaube mir", versuchte Maria sie zu überzeugten.

Isabel wollte etwas darauf sagen, doch soweit kam es nicht, da schon die nächste Wehe im Anmarsch war. Maria tupfte ihr den Schweiß von der Stirn und wollte gar nicht daran denken, wenn sie mal ein Baby bekam.

"Verdammt noch Mal, holen Sie es raus, aber sofort", fuhr Isabel den Arzt an und drückte dabei Marias Hand so stark, dass die fast in die Knie ging. "Ganz ruhig, Isabel, du hast es wirklich gleich geschafft", sagte Maria.

"Komm mir nicht so, Guerin, komm mir ja nicht so!", zischte Isabel sie an und verdrehte genervt die Augen. "Mrs. Evans-Valenti, nur noch einmal ganz fest pressen, dann ist es vorbei, versprochen", sagte nun der Arzt.

Isabel nickte und atmete tief durch, holte Luft und presste ein letztes Mal. "Ich HASSE dich KYLE!", rief Isabel. Sekunden später, die Maria und Isabel wie Stunden vorkamen, schrie das kleine Mädchen lautstark.

"Du hast es geschafft", lächelte Maria sie an. Isabel fiel erschöpft in die Polster zurück und blickte zu Maria. Der Arzt schnitt die Nabelschnur durch und wickelte das kleine Mädchen in ein flauschiges Handtuch.

Er zeigte sie kurz Isabel und untersuchte das Baby dann. "Das hast du wirklich großartig gemacht", lächelte Maria und umarmte Isabel. "Ich hasse Kyle doch gar nicht", sagte Isabel erschöpft.

"Das weiß ich und er weiß es auch, herzlichen Glückwunsch", grinste Maria und setzte sich auf den Sessel neben dem Bett. "So, hier haben wir ihr kleines Mädchen, kerngesund und putzmunter", sagte der Arzt.

"Hallo, mein kleiner Schatz", lächelte Isabel überglücklich und küsste ihre Tochter auf die Stirn. "Sie sieht jetzt schon aus wie du", meinte Maria und strich der Kleinen über die winzigen Finger.

Müde von der anstrengenden Geburt schloss das Baby die Augen und schlief ein. "Zeig sie den anderen und bring Kyle gleich mit", sagte Isabel und gab ihre Kleine an Maria weiter.

Diese nickte und nahm das kleine Bündel in den Arm. Leise verließ sie das Zimmer und ging zum Warteraum. "Siehst du, das ist dein Daddy, deine beiden Onkel und deine Tante", sagte Maria und trat in den kleinen Raum ein.

Kyle war sofort aufgesprungen und blickte auf seine Tochter, die friedlich in Marias Armen schlief. Vor lauter Glück liefen ihm Tränen über die Wangen.

Lächelnd gab Maria ihm die Kleine und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Hast du gut gemacht, Valenti", lächelte Maria. Kyle nickte total stolz und hielt seine Tochter im Arm.

"Ich habe dich wahnsinnig lieb, mein kleiner Engel", lächelte Kyle und drückt ihr einen Kuss auf die Stirn. Schließlich verließ er den Warteraum und ging zurück zu Isabel.

*******

*Eine Woche später*
"Sie schläft ganz friedlich", sagte Isabel und schloss leise die Verbindungstür. Kyle nickte lächelnd und zog Isabel zu sich auf das Bett. "Habt ihr euch das wirklich gut überlegt?", fragte Naxus.

"Ja, haben wir, wir wollen es wirklich tun", antwortete Max ihm. Naxus nickte und zeigte dann schließlich auf sechs Behälter, die er mitgebracht hatte.

"Okay, dann werdet ihr der Reihe nach euren rechten Zeigefinger dort hinein halten", erklärte Naxus. Max stand auf und machte den Anfang. Eine hellgelbe flüssigartige Form ging in den Behälter über.

"Wie fühlst du dich?", fragte Naxus als es vorbei war. "Ganz gut und es tut nicht weh", entgegnete Max. Nach der Reihe traten dann Liz, Michael, Maria, Kyle und Isabel an die Behälter.

Immer wieder kam diese hellgelbe Flüssigkeit aus ihren Fingern. Nachdem alle dran gewesen waren machte Naxus einen Test mit ihnen, ob es auch wirklich geklappt hatte.

"Versuch einmal die Lampe in die Luft zu sprengen", sagte Naxus zu Michael. Der stellte sich davor und versuchte sie in die Luft zu jagen, doch es klappte nicht.

"Es hat also funktioniert, eure Kräfte sind aus euren Körpern. Jetzt muss ich nur noch euer Blut kontrollieren", sagte Naxus und holte ein kleines mitgebrachtes Mikroskop hervor.

Alle stachen sich in den Finger und gaben ihm eine Probe. Wenige Minuten später teilte er ihnen mit, dass sie alle kein einziges außerirdisches Merkmal mehr an sich hatten.

Sie alle waren stinknormale Menschen, so wie sie es wollten. "Was ist mit Alyssa?", fragte Isabel besorgt. "Ja und mit Jason?", fügte Maria genauso besorgt hinzu.

"Das Gleiche werde ich mit den beiden machen, wenn ihr wieder in Roswell seid", antwortete Naxus. "Ich will es gleich tun", sagte Isabel. Kyle war auch damit einverstanden, seine Tochter sollte völlig normal aufwachsen.

Naxus nickte und ging mit Isabel in ihr Zimmer. Einige Minuten später kamen sie wieder zurück. "Hat es geklappt?", fragte Kyle neugierig und auch ein wenig besorgt.

"Sie ist ein Mensch gewesen, von Anfang an, sie hatte nichts Außerirdisches an sich. Es liegt wohl daran, dass ich ebenfalls schon vorher mehr Mensch als Alien war", antwortete Isabel.

"Nach Jason sehe ich dann in Roswell, ich muss jetzt leider zurück nach Antar, wir bleiben in Verbindung", sagte Naxus. Maria sah ihn lächelnd an und nickte.

"Okay, habe einen gute Flug und melde dich, wenn du angekommen bist, wir haben ja die Kommunikatoren, die können wir doch noch benützen oder?", fragte Max.

"Ja, ich habe eure so umgebaut, dass sie jetzt wie ein Telefon funktionieren, das ein Hologramm erstellt", antwortete Naxus lächelnd und gab seinem Sohn die Kommunikatoren.

Nachdem sich alle von ihm verabschiedet hatten, verließ er das kleine Motel und ging die paar Meter zu dem nahe liegenden Wald, wo er den Shuttle versteckt hatte, mit dem er zur Erde gekommen war.

"Wir sind Menschen", meinte Michael und setzte sich neben Maria auf das Bett. "Ja und ich hatte den kürzesten Spaß mit diesen Kräften", grummelte Maria.

Er legte einen Arm um sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Mach, dir nichts daraus, jetzt sind wir alle gleichberechtigt und wir bekommen nie wieder Ärger, wegen außerirdischen Sachen", sagte Michael glücklich.

Da hatte Michael absolut Recht, sie würden nie wieder mit irgendetwas in Verbindung gebracht werden, denn sie alle waren nun Menschen und völlig harmlos.
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