Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
184.795
 
Alle Kapitel
61 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.07.2012 2.671
 
Anmerkung: Lyrics von Lonestar - "Amazing"



Gott, er liebte sie so sehr, aber er konnte nicht mehr. "Maria, bitte verzeih mir, aber ich kann nicht mehr", sagte Michael leise und fing an sich aufzulösen.

Entsetzt starrte sie ihn an, das konnte er nicht wirklich ernst meinen, nicht wirklich! "Michael, bitte gehe nicht, Michael, nein!", schluchzte Maria.

"Es tut mir leid, ich liebe dich", flüsterte Michael und dann war er verschwunden, Maria stand alleine in ihrem Traum. Mit Tränen in den Augen brach sie zusammen und weinte.

Sie hatte ihn endgültig verloren und würde ihn nie wieder sehen. "Maria?", fragte Isabel, die wieder in ihren Traum gekommen war. Sie blickte auf und in die braunen Augen von Isabel, danach löste sie sich auf.

Nun stand Isabel alleine hier und war noch verwirrter als zuvor schon. Was war denn nur passiert? Total verwirrt öffnete Isabel die Augen und sah zu Kyle.

"Was ist?", fragte er und nahm ihre Hand. "Ich weiß es nicht, als sie sich sahen waren beide sehr wütend. Maria auf Michael und Michael auf mich, da ich das gemacht habe", antwortete Isabel.

"Was ist jetzt passiert, als du noch einmal hineingegangen bist?", fragte Kyle. "Michael war schon weg und Maria hat bitterlich geweint und verschwand auch. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist", seufzte Isabel.

Kyle zog sie in seine Arme und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Für heute Nacht hast du genug getan, versuche es morgen wieder. Lass uns jetzt schlafen", sagte Kyle leise.

Isabel, die sich fest an ihn gekuschelte hatte gab ihm einen Kuss und nickte. Ja, für heute Nacht hatte sie genug getan, sie konnten nur noch warten, was passierte.

*******

*Marias Zimmer*
Maria saß im Bett und weinte bitterliche Tränen. Sie liebte ihn so sehr, dass es kaum auszuhalten war ohne ihn zu sein, aber so war es nun mal, er hatte sie endgültig verlassen.

Nie wieder würde sie ihn sehen und das brachte sie um den Verstand. Schluchzend und zittern sah sie auf ihre linke Hand, wo ihr Ehering war und im Mondlicht glitzerte.

Sie waren verheiratet, aber sie konnten nie wieder zusammen sein, Gott es tat so weh, dass sie an dem Schmerz immer mehr zerbrach. Maria merkte gar nicht, dass die Tür geöffnete wurde und Jason herein kam.

Er schlich zum Bett und kletterte darauf. Schließlich setzte er sich auf Marias Schoß und umarmte seine Schwester. Maria schlang die Arme um ihren kleinen Bruder und drückte ihn fest an sich.

"Maria, gehen wir Eis essen?", fragte Jason leise und blickte sie aus seinen großen, blauen Augen an. Total verwundert sah Maria ihn an und warf einen Blick auf ihren Wecker.

"Spatz, es ist drei Uhr morgens, wenn uns Mommy erwischt, sind wir fällig!", antwortete Maria. "Aber sie schläft doch, wir können gehen", überredete Jay sie und sah sie dabei zuckersüß an.

Maria überlegte einen Augenblick und nahm Jason dann wieder auf ihren Arm, damit sie nicht allzu viel Lärm machten, wenn sie die Stiegen runter gingen.

Fünf Minuten später saßen sie gemeinsam im Wohnzimmer und naschten Vanille-Schokoladeeis. Jason, der auf Marias Beinen saß, grinste seine große Schwester an und hielt ihr den Löffel mit Schokoladeeis hin.

"Danke", flüsterte Maria. Beide bemerkten Jim nicht, der in der Wohnzimmertür stand und die Beiden beobachtete. Es tat ihm sehr weh Maria anzulügen, aber er hatte dieses Mal keine andere Wahl.

Michael hatte es so gewollt und das musste er nun mal respektieren. Leise schlich er wieder ins Schlafzimmer und ließ seine Kinder alleine mit ihrem Eis im Wohnzimmer zurück.

"Können wir DVD schauen?", fragte Jason leise und wieder sah er sie mit diesem süßen Dackelblick an. Maria nickte und ließ ihn auf seine Beine hinunter.

Schnell lief Jason zum DVD-Player und schob seine Lieblings DVD hinein, die er eigentlich schon in und auswendig kannte. Danach kuschelte er sich zu Maria, die sich in eine Decke gewickelt hatte, auf die Couch.

"Aber nicht zu laut aufdrehen, Kleiner", sagte Maria und drückte ihn an sich. Jason nickte und seufzte zufrieden, als er sich an Maria anlehnte. Keine zwei Minuten später waren beide wieder eingeschlafen.

*******

*Drei Tage später*
Maria saß auf ihrem gemachten Bett, hielt ein Kuvert in der Hand und neben ihr stand ihre gepackte Tasche. Mit Tränen in den Augen stand sie auf und verließ ihr Zimmer, um zuerst zu Jason zu gehen.

Dieser saß mit seinem Schnuller im Mund in seinem Gitterbett und sah Maria an. Sie nahm Jason hoch, drückte ihn fest an sich, gab ihm einen dicken Kuss auf die Wange und setzte ihn zurück.

"Ich habe dich lieb, mein Kleiner. Mach's gut und pass auf Mom und Dad auf", sagte Maria leise. "Ich habe dich auch lieb, Maria", nuschelte Jason. Sie lächelte ihn an und verließ das Zimmer ihres Bruders.

Danach kam der schwerste Weg für Maria, sie schlich ins Schlafzimmer ihrer Eltern und stellte das Kuvert zum Wecker. "Es tut mir so leid, ich habe euch sehr lieb!", flüsterte Maria und ging.

Zurück in ihrem Zimmer nahm sie ihren Rucksack und die Tasche. Maria schloss die Tür und ging hinunter ins Vorzimmer. Leise schloss sie die Haustür auf und trat in die kühle Nachtluft hinaus.

Maria blickte sich um ob nicht doch noch jemand auf der Straße war. Als sie ganz sicher war nahm sie ihre Tasche in die Hand und konzentrierte sich auf ihre Kräfte.

Einen Moment später umgab sie hellblaues Licht und ein leises Klingen von Glocken war zu hören, bevor sie verschwand. Sekunden später materialisierte sich Maria in einem Hotelzimmer wieder.

Sie sah sich das Zimmer an und es war eindeutig Michaels. Überall lagen Sachen von ihm rum und am Nachttisch stand ein Bild, welches sie beide zeigte.

Lächelnd stellte Maria die Tasche ab und war überglücklich, dass sie nun auch Kräfte hatte, sowie Liz, Kyle und Jason. Als sie zum ersten Mal unbewusst ihre Kräfte eingesetzt hatte, war sie ziemlich erschrocken gewesen.

Langsam ging sie zum Bett und setzte sich. Ein Shirt von ihm lag neben ihr und sie nahm es in die Hand. Es war eines seiner Lieblingsshirts, die er immer trug und ständig wusch, so sahen sie auch aus.

Glücklich zog sie es über ihr eigenes Top und fing an das Zimmer etwas aufzuräumen, denn es sah wirklich so aus als hätte eine Bombe darin eingeschlagen.

*******

Michael kam sehr spät von seinem Spaziergang zurück, aber es hatte nichts gebracht, er vermisste Maria noch mehr als zuvor. Tränen liefen über seine roten Wangen und er konnte sich nicht beherrschen.

Er suchte nach seinem Schlüssel und sperrte auf. Im Zimmer drehte er das Licht auf und trat in den kleinen Wohnraum. Wie angewurzelt blieb er stehen.

Michael traute seinen Augen nicht und wischte sich die Tränen weg. Da lag wahrhaftig Maria, langsam ging er auf das Bett zu und ließ sich darauf nieder.

Michael strich über ihre glühende Wange, durch ihre blonden Haare und über ihren Arm. "Maria", flüsterte er. Sie spürte, dass Michael gekommen war und öffnete die Augen, um ihn endlich wieder zu sehen.

Sie lächelte ihn überglücklich an und küsste ihn sanft. Michael zog Maria in seine Arme und war glücklich, dass sie bei ihm war. Langsam löste sich Maria von Michael und blickte in seine braunen Augen.

"Mach, das nie wieder, hörst du, nie wieder, Michael Guerin!", sagte Maria total ernst. Michael senkte kurz seinen Blick, um danach wieder in ihre blauen Augen zu sehen.

"Versprochen, nie wieder, Maria!", antwortete Michael genauso ernst. "Ich liebe dich über alles, Michael", flüsterte Maria und streichelte seine roten Wangen.

Genauso wie ihre Wangen glühten auch seine vom Weinen. Sanft strich sie die letzten Tränen weg. "Ich liebe dich, mein Schatz", flüsterte Michael und küsste sie leidenschaftlich.

*******

"Wie hast du uns gefunden?", fragte Michael, als sie wenig später nebeneinander auf dem Bett lagen und fernsahen. "Ich habe Kräfte bekommen, genauso wie Liz, Kyle und Jason", strahlte Maria ihn an.

Michael grinste und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. "Ich dachte schon, die kommen nie", meinte er schelmisch und fragte gleich hinterher: "Was sind das für Kräfte?"

Maria lächelte ihn stolz an. "Ich kann Menschen überall auf der Welt orten und habe mich hier her gebeamt", antwortete Maria leise. "WOW, das ist echt klasse", entgegnete Michael.

Von der Neugier gepackt fragte er gleich weiter, was sie denn noch so alles drauf hatte. "Nur das und das, was du auch kannst, Molekulare Strukturen ändern!", erzählte Maria ihm.

"Das mit dem Beamen ist aber besser, ich meine, ich denke einfach an dich und schon bin ich bei dir", strahlte sie ihn an. "Wow, das ist ja wirklich genial", lächelte Michael sie an und gab ihr einen Kuss.

"Ja, das finde ich allerdings auch, so kann ich immer wieder nach Roswell zu meiner Mom und Jason", lächelte Maria ebenfalls und kuschelte sich fest an ihn.

Müde schloss sie die Augen und schlief friedlich an seine Brust gekuschelt ein. Michael zog die Decke über ihre Körper, strich über ihre Haare und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

*******

*Am nächsten Morgen*
Michael kam mit Maria im Arm zum Frühstück in den kleinen Speisesaal, der zum Hotel gehörte. Liz, Isabel, Kyle und Max saßen schon beim Tisch und frühstückten.

Liz sah ihre Freundin als erste und war zuerst erstaunt, doch dann freute sie sich Maria wieder zu sehen. Sie wurde von allen umarmt und danach musste sie erklären, wie sie hier her gekommen war.

Sie setzte sich mit Michael an den Tisch und nahm sich erst Mal Kaffee, bevor sie leise anfing zu erzählen, was alles passiert war, seit ihre Freunde weg waren.

"Das ist ja alles sehr interessant, aber mich würde interessieren, was in dieser Traumsequenz passiert ist. Michael war nicht mehr da und du warst auch sofort weg?!", sagte Isabel überhaupt nicht neugierig.

Maria grinste sie breit an und zeigte ihr schließlich ihre linke Hand. Alle starrten darauf und konnten es kaum fassen, was sie da sahen. "Wann?", fragte Isabel.

"Versprich mir aber, dass du mich nicht umbringen wirst", entgegnete Maria schmunzelnd. "Okay", war Isabels vage Antwort darauf. "Donnerstag vor zwei Jahren", antwortete Maria und ging in Deckung.

"Zwei Jahre?", kam es im Chor von ihren Freunden. "Maria, aber wie, wo, wann?", fragte Liz total erstaunt. "Als wir früher von dem Campingausflug zurück fuhren, da haben wir es einfach getan", lächelte Maria.

Max, der direkt neben Michael saß klopfte ihm auf die Schulter. "Gratuliere, hätte nie gedacht, dass du es jemals wagen würdest", meinte Max und lächelte ihn an.

"Tja, mit der richtigen Frau", entgegnete Michael gutgelaunt und legte einen Arm um Maria. "Deine Mom hatte keine Ahnung, habe ich Recht?", fragte Isabel.

Maria nickte, da hatte sie absolut Recht. "Sie hätte uns glaube ich umgebracht und es sofort rückgängig machen lassen", antwortete Maria. "Deswegen haben wir es allen verheimlicht", fuhr Michael fort.

"Aber Cassandra hat es gewusst, keine Ahnung woher, aber sie hat es gewusst", sagte Maria. "Stimmt, sie wusste es auch", meinte Michael, dem das auch gerade wieder in den Sinn gekommen war.

*******

*Zwei Tage später in Kanada*
Michael drückte Maria fest an sich und atmete noch immer sehr schwer. Auch Marias Atmen war mehr ein Keuchen als sonst was. "Ich liebe dich", flüsterte Michael in ihr Ohr und strich durch ihre Haare.

*******

Everytime our eyes meet
This feeling inside me
Is almost more than I can take
Baby when you touch me
I can feel how much you love me

And it just blows me away
I've never been this close to anyone or anything
I can hear your thoughts
I can see your dreams

I don't know how you what you do
I'm so in love with you, it just keeps getting better
I wanna spend the rest of my life with you by my side
Forever and ever
Every little thing that you do
Baby I'm amazed by you

*******

Eine ganze Weile ruhten sie sich aus, kamen wieder zu richtigem Atmen und dösten vor sich hin. Michael spielte mit Marias blonden Haaren, die leicht gelockt waren und Maria zeichnete kleine Kreise auf seine Brust.

*******

The smell of your skin
The taste of your kiss
The way you whisper in the dark
Your hair all around me, baby you surround me
You touch everyplace in my heart
Oh, it feels the first time everytime
I wanna spent the whole night in your eyes

I don't know how you what you do
I'm so in love with you, it just keeps getting better
I wanna spend the rest of my life with you by my side
Forever and ever
Every little thing that you do
Baby I'm amazed by you

*******

Michael griff in die Nachttischlade und holte etwas heraus. Maria, die nicht genau hinsah grinste nur. "Spaceboy, sag bloß du willst schon wieder", meinte Maria und sah zu ihm auf.

Doch als sie seine Augen sah, lass sie darin was ganz anderes. Er hielt ihr die kleine Schatulle vor die Nase und sie nahm sie in die Hand. Marias blaue Augen wurden groß.

Langsam öffnete sie das kleine Ding und zum Vorschein kam eine wunderschöne Kette. Ihr Mund stand offen und sie wusste im ersten Moment nicht, was sie sagen sollte.

"Michael", flüsterte sie tonlos und blickte ihn an. "Meine Mom hat sie mir kurz vor unserem Abflug gegeben und gesagt, ich soll sie dir zu einem besonderen Anlass geben", sagte Michael und nahm sie aus der Schatulle.

"Alles liebe zum Hochzeitstag, Maria", flüsterte Michael und legte sie um ihren Hals. "Danke, die ist wirklich wunderschön", entgegnete Maria noch immer etwas sprachlos.

*******

Every little thing that you do
I'm so in love with you
It just keeps getting better
I wanna spend the rest of my life with you by my side
Forever and ever
Every little thing that you do
Oh, every little thing that you do
Baby I'm amazed by you

*******

Maria nahm den kleinen gelben Stein, der in einer herzförmigen Fassung war und betrachtete ihn noch eine Weile. "Der ist so unglaublich schön", sagte sie leise und blickte in Michaels Augen.

"Nein, du bist wunderschön und ich könnte jetzt wirklich", grinste Michael sie an. Maria grinste ebenfalls, ja sie spürte ganz deutlich, dass er wieder konnte.

"Danke für die Kette, die ist wirklich toll. Ich liebe dich, Michael!", sagte Maria und gab ihm noch einen Kuss. "Ich liebe dich auch, Maria!", nuschelte Michael.

*******

Fröhlich lachend kamen Liz und Max aus der kleinen Kapelle in die Sonne hinaus gelaufen. Hinter ihnen waren Kyle, Michael, Isabel und Maria, die ebenfalls alle ein Lächeln im Gesicht hatten.

Nun hatten sich auch Liz und Max das Ja-Wort gegeben und waren sehr glücklich darüber. "Kommt, lasst uns etwas essen gehen, damit wir später dann weiter fahren können", schlug Kyle vor.

"Okay, ich habe auf dem Weg hierher ein kleines chinesisches Restaurant gesehen", antwortete Liz und lächelte. "Gehen wir, ich habe Hunger", sagte Michael und hielt den drei Frauen die Tür des VW-Busses auf.

"Wann hast du nicht Hunger?", fragte Maria ihn und grinste spitzbübisch. "Wenn ich schlafe oder hast du mich da mal essen gesehen?", stellte Michael die Gegenfrage.

Maria überlegt kurz und schüttelte danach den Kopf. "Nein, nicht dass ich mich erinnern kann, aber ich schlafe auch viel tiefer als du", entgegnete Maria.

*******
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast