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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
184.795
 
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16.07.2012 2.271
 
Anmerkung: Lyrics von Shania Twain - "From this moment" & Westlife - "More than words"



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Nach diesem Abend im Crashdown Café hatten Kyle, Isabel, Jim und Amy beschlossen eine Doppelhochzeit zu feiern und hatten schon am nächsten Tag mit der Planung angefangen.

Jetzt Mitte März war es soweit, der Hochzeitstag war gekommen und alle waren hypernervös, denn es konnte ja immer noch etwas schief gehen. Jeder versuchte sein Bestes, damit alles glatt ging.

Doch wie immer an so einem Tag ging natürlich nicht alles gut. Isabel, die inzwischen im sechsten Monat schwanger war, hielt alle mit ihren Launen auf Trapp und zuckte bei jedem falschen Kommentar total aus.

Dabei ruinierte sie immer wieder den Brautstrauß. "Isabel, beruhige dich doch, das ist nicht schlimm", sagte Diane und setzte sich neben ihre Tochter.

"Aber, Mom, mein Nagel, der ist weg, den bekomme ich nicht in zwei Minuten wieder", schluchzte Isabel in ihr Taschentuch. "Bleib hier sitzen, ich hole deinen Bruder", sagte Diane beruhigend und verließ kurz das Zimmer.

Draußen traf sie auf Liz und Maria. "Ihr müsst mir helfen, Isabel ist ganz schlecht gelaunt, ihr Nagel ist abgebrochen und der Brautstrauß ist schon wieder hinüber", sagte Diane.

"Wir machen das schon, nur keine Sorge, gehen Sie einmal etwas trinken", schlug Liz vor und ging mit Maria in Isabels Zimmer. "Na wen haben wir denn da?", fragte Maria gutgelaunt und setzte sich neben Isabel.

"Lass mich bloß in Ruhe", grummelte Isabel und schnäuzte sich in ihr Taschentuch. "Gib mir mal deine Hand, ich werde den Nagel reparieren und danach deinen Brautstrauß", sagte Liz sanft und nahm ihre Hand.

Nur ein paar Sekunden später waren beide Sachen wieder heil. "So fertig, jetzt kann geheiratet werden", meinte Liz lächelnd. "Nein", schluchzte Isabel und wieder schnäuzte sie sich in ihr Taschentuch.

"Aber wieso denn nicht?", fragte Maria verwundert, die nicht verstand was Isabel hatte. "Seht mich doch an, ich bin eine hässliche, dicke Kuh, ich kann doch nicht so rausgehen", weinte Isabel.

"Izzy, das kannst du, du bist schwanger, so sieht man halt aus, das hat nichts mit einer Kuh zu tun", beruhigte Maria sie und legte einen Arm um ihre Schulter.

"Du hast gut reden, du bist ja auch superdünn, du Nudel", entgegnete Isabel. Maria grinste und nahm Isabel fest in den Arm und strich beruhigend über ihren Rücken.

"Soll ich dir was sagen, als meine Mom zum ersten Mal geheiratet hat, sah sie schrecklicher aus, du siehst umwerfend aus und das wird jeder sagen, der dich sieht", sagte Maria sanft.

"Wirklich?", fragte Isabel leise. "Ja, wirklich, du bist wunderschön, Izzy und du wirst keine Braut mehr sehen, die schöner ist als du", antwortete Maria und lächelte.

Isabel lächelte ebenfalls und flog Maria noch einmal um den Hals. Maria, die zu Liz blickte, zeigte den Daumen nach oben. Liz nickte und machte die gleiche Geste.

*******

*Eine halbe Stunde später*
Die kleine Kirche lag etwas außerhalb von Roswell, war mit Unmengen von roten und weißen Rosen geschmückt und sah einfach nur bezaubernd aus. Vorne beim Altar standen Jim, Kyle und Max, die auf die anderen warteten.

Maria gab der Dame an der Orgel ein Zeichen und nun konnte die Doppelzeremonie beginnen. Die Dame spielte ein paar Takte, als auf einmal vier Personen die Kirche betraten und sich zu den Gästen setzten.

Max lächelte und lief schnell zu ihnen hin, denn es waren Naxus, Neleus, Cameses und Cassandra, die es doch noch geschafft hatten, auf die Erde zu kommen.

Danach konnte es wirklich mit der Hochzeit losgehen. Die Dame fing wieder an zu spielen und schon kam Jason angetrabt und hielt die Ringe, auf einem Polster.

Danach schritten Liz und Maria nebeneinander durch den Gang zum Altar. Hinter ihnen waren Isabel und Phillip. Zu guter Letzt kam hinter den beiden Amy, die von Michael zum Altar geführt wurde.

*******

From this moment life has begun
From this moment you are the one
Right beside you is where I belong
From this moment on

From this moment I have been blessed
I live only for your happiness
And for your love I'd give my last breath
From this moment on

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"Wir haben uns hier heute versammelt, um eine wundervolle Doppelhochzeit zu feiern und wir werden mit Kyle und Isabel anfangen", sagte der Pfarrer und lächelte die Beiden an.

Sie nahmen sich an den Händen und traten vor den Pfarrer, der nur eine kurze Zeremonie machte, da Isabel nicht so lange stehen konnte. Denn der Bauch wurde mit jedem Tag größer und auch schwerer.

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"Willst du Kyle Valenti, die hier anwesende Isabel Evans zu deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen, sie lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet?" fragte der Pfarrer.

"Ja ich will", antwortete Kyle lächelnd.

"Willst du Isabel Evans, den hier anwesenden Kyle Valenti zu deinem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet?", fragte der Pfarrer.

"Ja ich will", strahlte Isabel.

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I give my hand to you with all my heart
Can't wait to live my life with you, can't wait to start
You and I will never be apart
My dreams came true because of you

From this moment as long as I live
I will love you, I promise you this
There is nothing I wouldn't give
From this moment on

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"Somit erkläre ich euch zu Mann und Frau. Kyle, du darfst die Braut jetzt küssen", beendete der Pfarrer die Trauung. Das ließ sich Kyle natürlich nicht zweimal sagen, zog Isabel in seine Arme und küsste sie stürmisch.

Nach Luft schnappend löste sie sich wieder von ihm. "Ich liebe dich", brachte Isabel nur heraus und küsste ihn noch einmal. "Ich liebe dich auch, mein Engel", nuschelte Kyle an ihren Lippen.

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You're the reason I believe in love
And you're the answer to my prayers from up above
All we need is just the two of us
My dreams came true because of you

From this moment as long as I live
I will love you, I promise you this
From this moment
I will love you as long as I live
From this moment on

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Nachdem die Beiden auch noch Ringe getauscht hatten, setzten sie sich überglücklich in die erste Reihe und sahen zu Jim und Amy, die nun an der Reihe waren.

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Saying I love you
Is not the words
I want to hear from you
It's not that I don't want you
Not to say
But if you only knew
How easy
It would be to
Show me how you feel

More than words
Is all you have to do
To make it real
Then you wouldn't have to say
That you love me
'Cause I'd already know

*******

"Willst du, James Valenti junior, die hier anwesende Amy DeLuca zu deiner Frau nehmen, sie lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet?", fragte der Pfarrer.

"Und wie ich will!", meinte Jim. Ein kleiner Lacher ging durch die Reihen.

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What would you do
If my heart
Was torn in two
More than words
To show you feel
That your love

For me is real
What would you say
If I took

Those words away
Then you couldn't
Make things new
Just by saying
I love you

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"Willst du, Amy DeLuca, den hier anwesenden James Valenti junior zu deinem Mann nehmen, ihn lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet?", fragte der Pfarrer nun auch Amy.

Diese hatte Tränen in den Augen und schluchzte nur noch ein "Ja".

*******

More than words
More than what you say
Is the thing you do oh you
Now that I've tried to
Talk to you
And make you understand
All you have to do

Is close your eyes
And just reach out your hands
And touch me
Hold me close

Don't ever let me go
More than words
Is all I ever
Needed you to show
Then you wouldn't
Have to say

*******

"Somit erkläre ich euch zu Mann und Frau, du darfst sie jetzt küssen!",  beendete der Pfarrer die Zeremonie. Jim zog Amy in seine Arme und nun liefen auch ihm die Tränen über die Wangen.

Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie sanft. "Ich liebe dich!", flüsterte Amy, als er sie fest umarmte. "Ich liebe dich, Amy!", flüsterte Jim zurück.

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That you love me
Cause I'd already know
What would you do
If my heart
Was torn in two

More than words
To show you feel
That your love
For me is real
What would you say
If I took

Those words away
Then you couldn't
Make things new
Just by saying
I love you

*******

*Kurz darauf im Crashdown*
Die fröhliche Runde, die im Café zusammen saß wurde unterbrochen. "Hört mal bitte alle kurz zu!", sagte Maria laut und stieß mit dem Messer gegen ihr Glas.

Es kehrte Ruhe ein und sie sahen zu Maria, die aufgestanden war und ihr Saftglas in der Hand hielt. Gespannt warteten sie, bis Maria anfing zu sprechen.

"Mom, Dad, ich freue mich, dass wir endlich wieder eine normale Familie sind und dass ich noch einen Bruder dazubekommen habe, dazu gleichzeitig eine Schwägerin und auch dass ich bald Tante werde."

"Ich wünsche euch das Beste auf der ganzen Welt, ich habe euch lieb", sagte Maria. "Auf Jim, Amy, Kyle und Isabel!", riefen alle im Chor und erhoben ihre Gläser, um auf die Brautpaare anzustoßen.

"Jetzt lasst uns die Torte anschneiden, ich habe wahnsinnigen Hunger", meinte Isabel und strich sich über ihren Bauch. "Oder, besser wir zwei haben Hunger!"

"Na, dann wollen wir euch nicht länger warten lassen", lächelte Kyle und nahm seine frisch angetraute Ehefrau an der Hand und führte sie zu der Torte, die beim Tresen stand.

Zusammen nahmen sie das Messer und schnitten das erste Stück hinunter. Kyle nahm zwei Stücke von der Torte und gab eines Isabel, Sekunden später schoben sie sich gegenseitig die Torte in den Mund.

Doch es landete mehr in ihren Gesichtern als in ihren Mündern. Beide fingen herzhaft an zu lachen und alle anderen stimmten mit ein. Kyle zog seine Frau an sich und küsste sie liebevoll.

Isabel schlang ihre Arme um ihn und vergaß alles andere um sich herum. "Hey, knutschen könnt ihr heute Nacht und noch ganz andere Sachen, ich will jetzt ein Stück Torte", meinte Michael.

Isabel löste sich von ihrem Mann und grinste Michael fies an, der kannte den Blick seiner Schwester. Blitzschnell nahm sie ein Stück Torte, das Diane in der Zwischenzeit abgeschnitten hatte und warf es ihm ins Gesicht.

"Volltreffer", rief Isabel lachend. Michael wischte sich die Torte aus dem Gesicht und grinste sie an, er musste zugeben, er hatte es wirklich verdient.

Schließlich hatte er seine hochschwangere Schwester herausgefordert. Schmunzelnd wischte Michael sich die Torte aus dem Gesicht und aß sie genüsslich.

*******

Etwas später an diesem wundervollen Tagschlug Michael mit dem Messer gegen sein Glas, um auch etwas zu sagen. So wie bei Maria vorhin wurden alle ruhig und sahen zu ihm.

"Ihr wisst alle, dass ich kein großer Redner bin, deswegen sage ich nur, dass ich euch vier viel Glück wünsche und das ihr immer gesund und munter bleiben möget", sagte Michael und lächelte fröhlich in die Runde.

"Isabel, ich wünsch dir alles Gute, dass du eine so gute Mom wirst wie es unsere ist. Kyle, wir hatten unsere Differenzen in der Vergangenheit, doch nun bin ich sehr froh dich als meinen Schwager zu haben!", sagte Max.

Alle klatschten und wieder wurde auf das Brautpaar angestoßen. "Jim, Amy, euch beiden wünsche ich auch nur das Beste von allem, ihr habt wunderbare Kinder und vielleicht noch eines mehr, man weiß ja nie", grinste Max.

"Drei reichen", kam es wie aus einem Mund von Jim und Amy. Alle lachten und stießen ein weiteres Mal an diesem herrlichen Nachmittag mit ihren Gläsern an.

Alle hatten sich den Tag sehr schön vorgestellt, auch, wenn es ein paar Patzer gab, aber nun war er noch besser als in ihrer Vorstellung und das machte sie glücklich.

"Hey, hier wird einfach ohne mich gefeiert oder was?", fragte plötzlich eine Stimme hinter ihnen allen. Isabel, die die Stimme sofort erkannte, drehte sich um und strahlte über das ganze Gesicht.

"ALEX!", rief sie fröhlich und flog ihm um den Hals. "Hallo, Mrs. Valenti", entgegnete Alex lächelnd und drückte sie an sich. Er war froh, dass er es noch geschafft hatte.

"Alex!", riefen nun auch Maria und Liz im Chor und stürmten auf ihren Freund zu. "Hallo, ihr beiden", entgegnete Alex und umarmte auch die Zwei herzlich.

"Es ist schön, dass du es doch noch geschafft hast", sagte Isabel und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Ja, ich freue mich auch sehr", entgegnete Alex und begrüßte alle anderen auch.

"Herzlichen Glückwunsch", lächelte Alex. "Danke" sagte Kyle und wusste, dass er es ehrlich meinte. Obwohl Alex immer noch in Izzy verliebt war, freute er sich, dass sie jemanden gefunden hatte, der sie glücklich machte.
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