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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.523
 
"Schwanger", wiederholte Isabel noch einmal. Maria nickte mit dem Kopf. "Ja, meine Mom hatte bei Jason damals die gleichen Symptome und ich kenne es auch von einer Freundin meiner Mom", sagte Maria.

"Ach du meine Güte", seufzte Isabel. "Was hast du noch für Stunden?", fuhr Isabel sogleich fort. "Zwei Stunden Sport, warum?", fragte Maria. "Kannst du mit mir zu einer Apotheke fahren, ich will das jetzt sofort wissen!"

Maria nickte und sprang vom Waschbeckenrand. "Ja, können wir machen, Sport ist sowieso nicht meines, willst du es den anderen auch sagen?", fragte Maria.

"Nein, noch nicht und du halte bitte auch dicht", bat Isabel. "Okay, wie du möchtest, ich hole nur noch meine Sachen", meinte Maria. "Warte beim Jetta auf mich, ich werde mir etwas einfallen lassen!"

"Okay, danke, Maria!", sagte Isabel etwas erleichtert und ging schon mal zum Jetta, der auf dem Schulparkplatz stand. Maria ging zurück zu den anderen, die schon warteten.

"Na, was ist los, wo ist Isabel?", fragte Kyle. "Ich habe jetzt keine Zeit für Erklärungen, wir sehen uns später im Crashdown. Liz, bitte sag der Sportlehrerin, mir war schlecht", sagte Maria und nahm ihre Tasche.

"Okay", antwortete Liz und sah etwas besorgt zu ihrer Freundin. "Was hast du denn?", fragte nun auch Michael besorgt, nahm Marias Hand in seine und drückte sie.

"Sage ich dir später, Spaceboy, mach dir keine Sorgen, bis später", verabschiedete sich Maria und küsste ihn kurz, bevor sie zum Jetta lief, wo Isabel wartete.

*******

"Isabel?", fragte Maria wenig später und setzte sich nervös auf ihr Bett. Sie hatte mit Isabel einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke geholt und war danach mit ihr zum DeLuca-Haus gefahren.

Die Badezimmertür ging auf und Isabel trat mit dem Test in der Hand hinaus. Langsam setzte sie sich neben Maria auf das Bett und zeigte ihr das Ergebnis.

"Klasse, du bekommst ein Mädchen", versuchte Maria die Situation mit einem Witz zu entspannen, da der Streifen rosa war. "Ich bin schwanger", sagte Isabel noch immer total erstaunt und blickte zu Maria.

Die lächelte sie an und umarmte sie danach herzlich. "Ich freue mich für dich", sagte Isabel. "Das ist lieb, Maria, aber wie sage ich das meinen Eltern und Kyle?", fragte Isabel.

Maria überlegte kurz und meinte danach: "Zuerst sag es einmal Kyle und danach werdet ihr es den Evans und Jim sagen!" Isabel legte eine Hand auf ihren Bauch und nickte schließlich.

"Ja, so ist es wohl am besten, danke", lächelte nun auch Isabel. "Lass uns einen Tee trinken, das beruhigt auch ein wenig die Nerven, denn das Ganze ist ja eine sehr große Überraschung", sagte Maria.

"Das kannst du laut sagen, DeLuca", antwortete Isabel und folgte ihr hinunter in die Küche, wo sie sich bei einem Tee entspannen wollte. Maria lachte leise.

*******

"Weißt du, wie es hat passieren können?", fragte Maria, als sie kurz darauf beim Tisch in der Küche saßen. Isabel überlegte kurz und kam auf eine plausible Erklärung.

"Ich habe auf meine alte Pille allergisch reagiert und musste deswegen ein paar Monate aussetzten, da haben wir immer ein Kondom benützt", antwortete Isabel.

"Oh, ja, das kenne ich mit der Pille", pflichtete Maria ihr bei. "Ich glaube, irgendwann haben wir das Kondom vergessen, ich weiß es nicht mehr genau", sagte Isabel leise.

"Auch, wenn es überraschend ist, freust du dich darauf?", fragte Maria. "Ja", sagte Isabel sofort und hielt sich noch einmal die Hand auf den Bauch.

"Weißt du, ich wollte immer Mutter werden, zwar nicht so früh, aber ich wollte und ich bin glücklich darüber!", entgegnete Isabel. Maria lächelte sie fröhlich an.

"Ich will auch irgendwann mal Kinder haben mit Michael, aber bei ihm bin ich mir da nicht so sicher", meinte Maria leise. Isabel sah sie an und klopfte auf ihren Handrücken.

"Glaube mir, wenn ich Michael mit Jason sehe, da denke ich mir nur noch, dass du endlich schwanger werden solltest", grinste Isabel. Maria lachte herzlich und nickte dabei.

"Er liebt ihn über alles und jetzt wo du es sagst, bin ich mir sicher, dass er Daddy werden will", antwortete Maria. "Auf sein Gesicht bin ich jetzt schon gespannt, wie er reagieren wird, wenn ich es ihm einmal sage!"

"Ich bitte um ein Foto, denn es wird einer der glücklichsten Tage seines Leben werden", sagte Isabel. Wieder nickte Maria, ja und ihrer ebenfalls, es wäre perfekt.

*******

"Isabel, willst du zu Kyle?", fragte der Sheriff, als er die Tür öffnete. "Ja, ist er schon da?", entgegnete Isabel. Jim schüttelte den Kopf, ließ sie aber eintreten.

"Noch nicht, aber du kannst ja in seinem Zimmer warten, im Eiskasten ist etwas zu trinken, ich muss aufs Revier, bis später", sagte Jim und war auch schon weg.

Isabel schloss die Haustür und holte sich erst Mal etwas zu trinken, danach ging sie in Kyles etwas chaotisches Zimmer, um auf ihn zu warten. Sie legte sich aufs Bett, um sich auszuruhen und schlief sofort ein.

Kyle, kam keine fünf Minuten später in sein Zimmer und erblickte seine Freundin auf dem Bett. Er setzte sich aufs Bett und betrachtete ihr süßes Gesicht.

Vorsichtig strich er ihr eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht und deckte sie zu. Er wollte sie schlafen lassen, denn anscheinend war es ein langer, harter Tag für sie gewesen und sie brauchte Ruhe.

Leise verließ er das Zimmer und setzte sich ins Wohnzimmer, um seine Hausaufgaben zu machen. Doch sehr weit kam er nicht, denn es war einfach zu langweilig für ihn.

Kyle legte den Stift auf die Seite und zappte durch das Fernsehprogramm, aber es gab keine Sendung die ihn interessierte. Schließlich zog er eine kleine Schatulle aus seinen Rucksack.

Langsam öffnete er sie und blickte hinein, ein Lächeln bildete sich in seinem Gesicht. Heute würde endlich der Tag sein, an dem er Isabel Evans die wichtigste Frage seines Lebens stellten würde.

*******

*Eine ganze Weile später*
Verschlafen öffnete Isabel die Augen und sah sich um, sie war noch immer in Kyles Zimmer, doch er war nicht da. Sie setzte sich auf und streckte die Hände durch, während sie herzhaft gähnte.

Schließlich stand sie auf und ging ins Wohnzimmer, vielleicht war Kyle ja dort. Isabel öffnete die Tür und sah ihren Freund sogleich auf der Couch sitzen und sich ein Basketballspiel ansehen.

"Hey", sagte Isabel leise und setzte sich neben ihn. "Hey", lächelte Kyle sie an und zog sie in seine Arme. Isabel kuschelte sich an ihn und fühlte sich sofort geborgen bei ihm.

"Wie hast du geschlafen?", fragte Kyle und blickte in ihre braunen Augen. "Ganz gut, dein Bett ist ja auch bequem", lächelte Isabel und kuschelte sich näher an ihn.

Kyle nickte, da hatte sie völlig Recht, sein Bett war echt klasse. "Isabel, ich muss mit dir reden", sagte Kyle nach ein paar Minuten ernst und blickte zu ihr.

"Okay", kam es ziemlich zaghaft von Isabel zurück, denn seine Stimme war etwas beängstigend. Noch nie hatte er solch eine Stimme gehabt, es machte ihr wirklich Angst.

"Keine Panik, es ist nichts Schlimmes", meinte Kyle, der die Unsicherheit in ihrer Stimme erkannte. Erleichtert atmete Isabel aus und sah ihn gespannt an.

Kyle kniete sich vor das Sofa und blickte in ihre Augen. "Isabel, du bist die schönste Frau, die ich je kennen gelernt habe. Du bist der Sonnenschein für mich im Leben und das Tag und Nacht."

"Mit dir ist mein Leben noch viel besser geworden und ich will, dass es für immer so bleibt. Deswegen, Isabel Evans, willst du mich heiraten?", fragte Kyle.

Isabels braune Augen wurden groß und Tränen liefen über ihr Gesicht. "Ja", flüsterte sie nur noch und küsste Kyle stürmisch. "Ich liebe dich, Isabel", nuschelte Kyle an ihren Lippen.

"Ich liebe dich auch, Kyle, mehr als alles andere", nuschelte sie ebenfalls. Total glücklich lagen sie auf der Couch und hielten sich fest im Arm.

Kyle zog dann schließlich die Schatulle aus seiner Hosentasche und gab sie Isabel. Diese öffnete sie und ihr blieb das Wort im Hals stecken, als sie den Ring sah.

"Der ist wunderschön, Kyle", flüsterte Isabel und nahm ihn heraus. "Du bist noch viel wunderschöner", entgegnete Kyle und steckte ihn ihr an den linken Ringfinger.

Wieder küsste sie ihn und war nun auch bereit ihm zu sagen, dass er Daddy wurde. "Kyle, ich muss dir etwas Wichtiges sagen", fing Isabel an. "Okay, schieß los, mein Engel", lächelte Kyle und hielt ihre Hände.

"Ich bin schwanger", sagte Isabel schließlich schnell und lächelte ihn an. Kyle war im ersten Moment sprachlos, doch schon im nächsten umarmte er sie freudig.

"Oh, Isabel, ich freue mich so, das ist der schönste Tag in meinem Leben", sagte Kyle überglücklich und küsste sie. Isabel kuschelte sich in seine Arme und erwiderte den Kuss, es war nicht nur sein schönster Tag.

"Ich muss Maria anrufen", sagte Isabel, als sie sich von ihrem Verlobten löste. "Maria?", fragte Kyle verwundert. "Ja, sie weiß schon seit heute Mittag", antwortete Isabel und strich über seine Wange.

Kyle ging ein Licht auf und er lächelte sie schließlich an, bevor er ihr das Telefon in die Hand gab. Sie wählte die Nummer und wartete einen kurzen Augenblick, bis jemand abhob.

"Hey, Mrs. DeLuca, hier ist Isabel, kann ich bitte mit Maria sprechen?", fragte Isabel. "Hallo, Izzy, einen Moment bitte", antwortete Amy und rief ihre Tochter.

Maria kam sofort angelaufen und nahm das Telefon an sich. "Isabel?", fragte Maria. "Ja, ich bin's, also zum ersten, Kyle freut sich wahnsinnig Daddy zu werden und zweitens, wir werden heiraten", sagte Isabel fröhlich.

"Ist nicht wahr", sagte Maria und setzte sich auf die Couch. "Doch, ist es und bitte sage es noch keinem", bat Isabel. "Okay, ich versuche es und Isabel, herzlichen Glückwunsch und sag das auch Kyle", antwortete Maria.

"Mach ich, also bis dann", beendete Isabel das Gespräch. Maria legte ebenfalls auf und sah zu Jason, der neben ihr saß. "Hast du das gehört, sie bekommt ein Baby und heiratet Kyle", lächelte Maria.

"Ja", grinste Jason und setzte sich auf ihren Schoß. "Was wollte Izzy denn?", fragte Amy, die zurück ins Wohnzimmer kam. "Nur ein paar Hausaufgaben, nichts Aufregendes", meinte Maria.

"Gut, pass bitte auf Jay auf, ich muss noch einmal in den Laden", entgegnete Amy und verließ das Haus. Maria und Jason sahen ihr kurz nach, bevor sie sich wieder angrinsten.

*******

"Was hat sie gesagt?", fragte Kyle neugierig. "Sie freut sich sehr für uns und sie gratuliert dir", sagte Isabel und legte einen Arm um ihn. "Wann sagen wir es den anderen?", fragte Kyle und zog seine Verlobte fest an sich.

"Morgen im Crashdown", schlug Isabel ihm vor. "Das hört sich sehr gut an und nun lassen wir etwas zu Essen kommen und genießen diesen wundervollen Tag, was hältst du davon Mrs. Valenti?", fragte Kyle sie.

"Das, Mr. Evans-Valenti hört sich sehr gut an", grinste Isabel. Kyle lächelte ebenfalls und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. "Ich schätze mal, du willst deinen Namen nicht hergeben", meinte Kyle.

"Da liegst du völlig richtig, mein Lieber und es wird auch nicht diskutiert", antwortete Isabel. "In Ordnung! Was möchtest du denn Essen?", fragte Kyle.

"Chinesisch wäre nicht schlecht, oder doch lieber Pizza, ich weiß nicht genau", entgegnete Isabel und nahm beide Bestellkarten in die Hand. "Weißt du was, ich werde bei beiden etwas bestellen", meinte Kyle.

"Damit kann ich mich glaube ich abfinden", grinste Isabel und gab ihm einen Kuss auf die Wange, bevor sie sich wieder an seine Schulter lehnte und ihren Ring betrachtete.

*******

*Währenddessen in Amy DeLucas Laden*
Amy war im Lager ihres kleinen Ladens, als sie draußen die Klingel hörte, die nur läutet, wenn jemand herein oder hinaus wollte. Da der letzte Kunde schon vor einigen Minuten gegangen war, war dies wohl ein neuer.

"Ich komme sofort zu Ihnen!", rief Amy von hinten und gab die Bestellung nur noch schnell in den PC ein. Jim, der in den Laden gekommen war, sperrte ab und ging nach hinten zu seiner Freundin.

"Hallo", sagte er leise und blieb in der Tür stehen. "Jim, was für eine Überraschung", entgegnete Amy fröhlich und lächelte ihn an. Der Sheriff nahm seinen Hut ab und ging auf sie zu.

"Ich bin gleich fertig, nur noch eine Minute", sagte Amy und tippte noch etwas in den PC ein. Jim sah sich in dem kleinen Lagerraum um und wartete bis Amy fertig war.

"So, geschafft für heute", meinte Amy nach wenigen Minuten und drehte sich mit dem Sessel zu ihm um. "Das ist schön", lächelte Jim und zog sie in seine Arme.

Amy sah in seine Augen und konnte darin etwas erkennen, dass sie aber nicht deuten konnte. "Was hast du denn?", fragte Amy besorgt und strich über seine Wange.

"Ich muss dich etwas Wichtiges fragen", antwortete Jim und blickte dabei fest in ihre Augen. Amy nickte, da sie aus ihm noch immer nicht schlau wurde.

"Amy, ich liebe dich über alles und wir verbringen jede freie Minute zusammen und unsere Kinder, die verstehen sich großartig. So glücklich wie jetzt habe ich Kyle noch nie gesehen."

"Ich dachte er würde nie wieder glücklich sein, nachdem seine Mom einfach weggegangen war", fing Jim an. Sie hörte ihm aufmerksam zu und fühlte das Gleiche wie er.

Denn auch Maria war so glücklich wie schon lange nicht mehr. "Ich weiß, dass es ein großer Schritt ist, denn wir beide haben in den letzten Jahren einiges mitgemacht, aber ich will diesen Schritt wagen", fuhr Jim fort.

Noch immer verstand Amy ihn nicht ganz. "Was willst du mir denn jetzt sagen?", fragte sie schon etwas ungeduldig. "Amy DeLuca, bitte werde meine Frau", sagte Jim schließlich und hielt sie fest im Arm.

Etwas verdutzt sah sie an. Aber schon eine Sekunde später lächelte sie und flog ihm um den Hals. "Heißt das ja?", fragte Jim. Sie löste sich ein Stück von ihm und nickte mit dem Kopf.

"Ja, das soll es heißen, ja ich will dich heiraten", antwortete Amy. "Das ist großartig", strahlte Jim und küsste sie liebevoll. Amy erwiderte den Kuss und war überglücklich ihn zu haben.

Minuten später lösten sie sich wieder voneinander und blickten in die Augen, des jeweils anderen. "Ich habe da noch etwas für dich", sagte Jim grinsend.

Amy blickte auf seine Hand, die etwas aus seinem Hosensack holte. Schließlich hielt er ihr eine rote Schatulle unter die Nase. Strahlend öffnete sie diese und nahm den Ring heraus.

"Der ist wirklich hinreißend, Jim", lächelte Amy, als er ihr den Ring überstreifte. "Genauso wie du", antwortete Jim und küsste sie noch einmal stürmisch.

Gott, er liebte diese Frau so sehr, dass es fast schon an Zauberei grenzte. "Lass uns nach Hause gehen und es den Kindern sagen", schlug Amy ihm lächelnd vor.

"Ich schlage vor, wir genießen das heute ganz alleine und morgen sagen wir es den Kindern und unseren Freunden im Crashdown, okay?", fragte Jim. Amy nickte und kuschelte sich an ihn.

*******

*Am nächsten Abend im Crashdown Café*
Jeffrey Parker hatte das Café für heute geschlossen und nun warteten alle Anwesenden darauf, was Kyle und Isabel ihnen zu berichten hatten, doch die Zwei waren noch nicht da.

"Wo bleiben sie denn?", fragte Diane Evans und blickte auf die Uhr. "Keine Ahnung, Mom, sie wollten mir nichts sagen", meinte Max und spielte mit dem Salzstreuer.

"Sie werden schon kommen und Maria ist auch noch nicht mit Michael da", sagte Liz. "Das ist aber nichts Ungewöhnliches, denn die Zwei kommen immer zu spät", antwortete Max und grinste sie an.

Liz grinste zurück, da hatte er vollkommen Recht, noch nie hatten es die Beiden geschafft pünktlich irgendwo hinzukommen. "Also, wenn sie nicht bald kommen, dann kann ich ja mit meiner Inventur anfangen", sagte Jeff.

Er wollte schon ins Hinterzimmer gehen, doch Liz hielt ihn ab. "Dad, heute lass mal die Inventur einfach Inventur sein, genieße den Abend mit uns", flehte Liz.

Da er seiner Tochter nichts ausschlagen konnte setzte er sich wieder neben seine Frau und lächelte beide an. "Danke, Daddy", sagte Liz gutgelaunt und lehnte sich an Max Schulter.

"Da sind wir!", meinte Maria nur wenige Minuten später, als sie durch die Schwingtür ins Café kam. "Na endlich, wo wart ihr denn?", fragte Liz und umarmte ihre Freundin.

Diese sah zuerst etwas sauer zu Michael und Jason, bevor sie sich an Liz wandte. "Ich wurde gezwungen einen Umweg zum Supermarkt zu machen, damit die Beiden Herrschaften hier, ihre Kekse bekommen", antwortete Maria.

Etwas grummelig setzte sie sich auf einen der Sessel. Neben ihr nahm Michael mit Jason auf einem Schoß Platz. Beide hatten eine Packung Kekse in der Hand und grinsten von einem Ohr zum anderen.

Liz, Max, die Parkers und die Evans fingen an zu lachen, denn Michael und Jason waren einfach zu komisch. Maria schüttelte den Kopf, immer das Gleiche mit ihnen.

"Seht nur, da kommen Kyle, Jim, Amy und Isabel", sagte Nancy und zeigte in Richtung, der Eingangstür. Nur Augenblicke später ging die Tür auf und die vier traten ins Crashdown.

"Hallo, ihr Lieben, entschuldigt die Verspätung", begrüßte Amy alle. "Ihr seid nicht die Einzigen gewesen, Maria und Michael waren auch nicht so ganz pünktlich", meinte Liz grinsend.

"Ich kann ja gar nichts dafür!", protestierte Maria lautstark, immer bekam sie es ab. Liz boxte sie in die Seite und Maria wusste, dass sie es nicht so gemeint hatte.

"Okay, nun sind wir alle da, also was liegt euch auf den Herzen?", fragte Max und blickte zu seiner Schwester, Kyle, Jim und Amy. Die vier setzten sich und nickten.

"Isabel und ich möchten euch etwas sehr wichtiges mitteilen und ich hoffe, ihr freut euch genauso wie wir uns", antwortete Kyle. "Na gut, dann erzählt es uns, wir sind schon sehr gespannt", meinte Liz aufgeregt.

Alle saßen bis auf Kyle und Isabel, die vor ihnen standen und nun die Neuigkeiten verkünden wollten. "Isabel und ich werden heiraten und wir erwarten ein Baby", sagte Kyle stolz und hielt Isabels Hand in seiner.

Alle Anwesenden, bis auf Maria, sahen die Beiden sprachlos an, bevor Maria die Situation etwas auflockerte. "Hey, das ist ja klasse!", rief sie fröhlich, danach stand sie auf und umarmte die Beiden.

Michael war der Nächste, der sich für sie freute und umarmte seine Schwester und Kyle. "Ich freue mich für euch, pass mir gut auf meine Schwester auf, Valenti", sagte Michael und klopfte ihm auf die Schulter.

"Mom, Dad?", fragte Isabel. Diane und Phillip waren aufgestanden und nun umarmte sie auch ihre Tochter. Sie hatten zwar nicht erwartet so früh Großeltern zu werden, aber sie freuten sich für ihre "kleine" Isabel.

Nach den Evans umarmte Max seine Schwester und drückte sie fest an sich. "Ich wünsche dir das Beste mit Kyle, ich liebe dich, Isabel", flüsterte Max in ihr Ohr.

"Danke, Max, ich liebe dich auch", antwortete Isabel glücklich und lächelte ihn an. "Ich würde sagen, das muss gefeiert werden, ich werde eine Flasche Champagner holen", sagte Jeffrey.

"Bevor du das machst, müssen Amy und ich euch auch etwas Wichtiges sagen", hielt Jim ihn davon ab. "Mom?", fragte Maria verwundert und blickte zu den Beiden.

"Jim und ich werden ebenfalls heiraten", antwortete Amy und lächelte ihre Tochter an. Marias Augen wurden groß und sie flog den Beiden um den Hals, endlich würden sie wieder eine richtige Familie sein.

"Ich freue mich für euch", sagte sie fröhlich. "Danke, mein Schatz", lächelte Amy und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor sie sie noch einmal umarmte.

"Okay, jetzt hole ich aber wirklich den Champagner oder will uns noch jemand sagen, dass er heiraten möchte?", fragte Jeff. "Ich denke mal nicht, Dad, also kannst du ruhig gehen", lächele Liz.

Jeff nickte und verschwand kurz im Hinterzimmer. Einstweilen wurden die vier weiterhin von ihren Freunden beglückwünscht. Der Abend sollte noch toll werden.
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