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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.409
 
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Liz und Isabel spazierten durch die Gänge des Schlosses, als sie bemerkten, dass einige Raumschiffe im Landeanflug waren. "Was ist da los?", fragte Liz und blickte aus dem Fenster.

Isabel, die neben ihr stand, zuckte mit den Schultern und sah ebenfalls aus dem Fenster. "Lass uns runter gehen und nachsehen, denn so viele Leute habe ich dort unten noch nie gesehen", schlug Isabel vor.

Liz eilte ihr hinterher und war genau der gleichen Meinung wie Isabel, so viele Leute gab es selten dort unten. Geschwind liefen die zwei Mädchen durch die Geheimgänge zum Flugplatz.

"Was macht ihr beiden hier unten?", fragte Neleus hinter ihnen. Isabel und Liz fuhren herum und sahen die Königin etwas erschrocken an. "Wir haben die Raumschiffe gesehen und wollten wissen was los ist", sagte Isabel.

"Deswegen bin ich auch hier, ich will wissen was hier vorgeht!", entgegnete Neleus. Die drei warteten gespannt und staunten nicht schlecht, als Kyle einer der Ersten war, die ausstiegen.

Isabel lief sofort auf ihn zu und umarmte ihn glücklich. "Kyle, es ist so schön dich zu sehen", sagte sie und drückte ihn fest. "Ich freue mich auch, lass uns reingehen, dann kann ich in Ruhe erzählen", entgegnete Kyle.

Isabel nickte und ging mit ihm zurück zu Liz und Neleus. Max wurde nur ein paar Minuten später aus dem Raumschiff transportiert und so wie Isabel vorhin zu Kyle gelaufen war, lief Liz auf ihn zu.

"Oh, mein Gott, Max, Max, geht es dir gut?!", rief Liz und betrachtete sehr besorgt ihren Freund. "Er ist bewusstlos und der König muss ihn heilen, aber danach wird er sicher der Alte sein", informierte sie ein Soldat.

*******

Naxus hatte seinen Sohn wieder vollständig geheilt und Max war auch aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht. Im ersten Moment wusste er gar nicht, wo er eigentlich war, aber er fragte sofort nach Michael.

Kyle konnte ihn beruhigen, dass es seinem besten Freund gut ging. Isabel und Kyle zogen sich genauso wie Cassandra, Neleus, Naxus und Cameses zurück, damit Liz und Max etwas alleine sein konnten.

Liz begleitete sie alle zur Tür und ging danach wieder zum Bett, wo Max lag und sich noch ausruhte. Lächelnd legte sie sich neben ihn und strich durch seine Haare.

"Hey", sagte sie leise und küsste ihn sanft. "Hey", entgegnete Max leise und zog sie dichter an sich. Den Kuss erwiderte er und war glücklich wieder bei ihr zu sein.

"Wie fühlst du dich?", fragte Liz, nachdem sie sich wieder von ihm gelöst hatte, aber weiter durch seine Haare strich. "Es geht mir schon viel besser, immerhin haben mich drei Personen geheilt", antwortete Max leise.

"Ja, alle drei haben ihr Bestes gegeben, damit du schnell wieder ganz heil bist", entgegnete Liz und küsste ihn ein weiteres Mal auf die Lippen, die einfach unwiderstehlich waren.

Max richtete sich ein wenig auf und zog sie dabei noch etwas näher an sich. "Ich liebe dich, Liz", flüsterte er in ihr Ohr und knabberte spielerisch daran.

"Na, du bist ja wieder ganz schnell gesund", grinste Liz. "Für das bin ich immer topfit", grinste Max ebenfalls und hatte dabei auch ein Funkeln in den Augen.

Liz drückte ihn in die Polster und setzte sich auf seine Oberschenkel. Mit den Händen stützte sie sich auf seiner starken Brust ab und sah auf ihn hinunter.

"Lass, mich mal nur machen, Liebling", sagte sie verführerisch und küsste ihn. Max nickte und ließ alles mit sich machen, denn er liebte sie so sehr. Liz öffnete ihren Mund und ließ ihre Zunge über Max Lippen gleiten.

Max öffnete sie und ließ Liz mit seiner Zunge spielen. Sie stöhnten beide leise in den Kuss und genossen die Nähe des anderen. Ihre Hände wanderten hinunter zu seinem Hosengummi und zogen sein T-Shirt hinaus.

Jede freie Stelle seiner samtweichen Haut streichelte sie sanft und ein warmer Schauer durchlief ihre beiden Körper, so dass sie eine angenehme Gänsehaut bekamen.

Mit einem Ruck zog sie ihm das T-Shirt aus und betrachtete im fahlen Licht seinen starken Oberkörper. Ihre Körper schmiegten sich aneinander und wieder entfuhr ihnen ein leises Stöhnen.

Schließlich setzte sie sich wieder auf und ließ ihre kleinen Hände über seinen nackten, starken Brustkorb gleiten. Max strich durch ihre braunen Haare und zog sie zu sich hinunter.

"Du weißt ja gar nicht, wie heiß du mich machst", sagte er leise und küsste sie leidenschaftlich auf die Lippen. "Doch, das weiß ich sehr genau, du hast die gleiche Wirkung auf mich", antwortete Liz verführerisch.

Max keuchte und strich über ihren nackten Rücken, denn ihr T-Shirt war ebenfalls schon auf dem Boden gelandet. Seine Hände fuhren weiter hinunter und kniffen in ihren kleinen Po.

Liz biss leicht in seine Brustwarze und wanderte weiter hinunter. Sie zog an den Seiten seiner Jogginghose und ließ einmal kurz den Gummi zurückschnalzen.

Danach strich sie über seine Beule und hörte ihn wieder keuchen. Seine Augen waren geschlossen und er fühlte nur noch und wie er das tat. Sekunden später zog ihm Liz mit einem Ruck die Hose von den Hüften.

Sanft nahm sie ihn in die Hand und streichelte ihn. Max wand sich unter den Berührungen und glaubte jetzt schon zu zerfließen. "Liz", stöhnte er leise in den großen Raum.

Verführerisch glitt sie zu ihm hinauf und blickte in seine Augen. Sie sah die Liebe, welche er für sie empfand und das Feuer, das in ihm brannte. Das Feuer in ihren Augen machte ihn fast wahnsinnig.

Er küsste sie stürmisch auf die Lippen. Dabei schlang er seine Arme um sie und stellte fest, dass sie ebenfalls schon nackt war. Seine Hände gingen auf Wanderschaft und entlockten ihr süße Laute.

Liz richtete sich wieder auf und blickte erneut in seine Augen. Langsam ließ sie sich auf seiner Männlichkeit nieder und seufzte, als er ganz in ihr vergraben war.

Auch Max stöhnte auf und genoss die wohlige Wärme, die ihn umgab. Langsam fing Liz an sich mit kreisenden Bewegungen auf ihm auf und nieder zu senken.

Max Hände lagen auf ihren Hüfen und unterstützen sie. Leises Stöhnen war zu hören und sie wurden noch erregter, als sie so und so schon waren. Er richtete sich ein wenig auf und liebkoste ihre kleinen, festen Brüste.

Liz seufzte seinen Namen und bewegte sich etwas schnell auf ihm. Beide waren so voller Lust und Liebe, dass sie sich ihrem Höhepunkt rasend schnell näherten.

Sie seufzte ein weiteres Mal seinen Namen in den Raum und ließ sich ein letztes Mal auf ihm nieder und zuckte leicht, als ihr Höhepunkt kam. Max stöhnte laut auf und zog sie zu sich hinunter.

Gierig küsste er ihren Mund und explodierte. Erschöpft und leicht verschwitzt lagen sie auf dem Bett und versuchten wieder zu Atem zu kommen. "Ich liebe dich, Max", flüsterte Liz an seiner Brust.

*******

*Bei Kyle und Isabel*
Nachdem Kyle seiner Freundin alles erzählt hatte, was in den letzten Monaten passiert war, war er erschöpft eingeschlafen. Isabel hatte ihn eine ganze Weile im Schlaf betrachtet.

Sie tat das so gerne und bekam gar nicht mit, wie Zeit verging. Langsam richtete sie sich auf und sah zum Fenster. Die Sonne ging gerade langsam unter und zauberte Antar in ein rot-gelb-oranges Licht.

Leise stand sie vom Bett auf und ging zu dem großen Fensterbrett. Gefesselt von dieser Schönheit, der untergehenden Sonne setzte sie sich und blickte hinaus.

Isabel dachte an Michael und Maria und sie wünschte sich, dass es ihnen dort draußen gut ging. Plötzlich spürte sie zwei Hände auf ihren Schultern und eine leise Stimme flüsterte: "Es geht ihnen gut!"

"Ich hoffe es so sehr, denn ich wüsste nicht, was ich ohne die Beiden mache", entgegnete Isabel und lehnte sich gegen Kyles starke Brust. Er strich sanft über ihren Kopf.

"Wir dürfen die Hoffnung jetzt nicht aufgeben. Wir müssen fest daran halten, dass die Beiden wissen was sie tun. Vor allem Maria, denn sie hat ja keine Kräfte", sagte Kyle leise und drückte Isabel an sich.

"Wie geht es dir mit deinen Kräften?", fragte Isabel. "Ganz gut, nur war ich etwas geschwächt, da ich sie ständig eingesetzt habe. Max und Michael ging es genauso, denn sie haben die ja nicht oft benützt", erklärte Kyle.

Isabel nickte, sie hatten ihre Kräfte wirklich nicht oft benützt und wenn doch, dann nur kurz und auch sehr vorsichtig, da sie nicht wussten, was sie damit alles vielleicht in die Luft jagen konnten.

"Wie geht es Max?", fragte Kyle nach ein paar Minuten, die sie einfach nur aus dem Fenster gesehen hatten. "Ganz gut, er ist vorhin mit Liz etwas essen gegangen, da er nicht mehr im Bett liegen wollte", entgegnete Isabel.

Kyle nickte zufrieden und zog sie zum Bett. "Was machst du?", fragte Isabel etwas überrumpelt. "Nichts, ich will hier einfach nur mit dir liegen und nichts tun", antwortete Kyle.

"Ah ja", war Isabels kurzer Kommentar, bevor sie sich dicht an ihn kuschelte und zärtlich küsste. Kyle erwiderte den Kuss und zog sie näher an seinen Körper.

"Ich liebe dich", flüsterte Kyle und sah in ihre braunen Augen. Ein Lächeln bildete sich in ihrem Gesicht und sie küsste ihn. "Ich liebe dich auch, mehr als alles andere auf der Welt", entgegnete Isabel.

*******

"Na, du Held?", fragte Maria lächelnd, als Michael in den frühen Morgenstunden die Augen aufschlug und sich noch etwas verschlafen in der Höhle umsah.

Maria, die nicht wirklich lange geschlafen hatte, hatte die ganze Zeit an seiner Seite gewacht. "Wie geht es Max?", fragte Michael leise und setzte sich dabei auf.

"Besser, er ist mit Kyle wieder im Schloss", antwortete Maria und nahm seine Hand in ihre. "Ich muss mit dir reden, aber es soll nicht jeder wissen, also wäre es besser, du machst es hier etwas privater!"

Michael verstand, was sie wollte, erhob sich vom Bett und erstellte mit seinen Kräften eine massive Steinwand. Einige Soldaten sahen ihm dabei zu und schmunzelten.

"Hey, denkt wo anders pervers, aber nicht hier!", rief Michael erbost und sah sie mehr als nur finster an. Sofort waren sie still und gingen zum Lagerfeuer zurück.

Michael holte den zweiten Kommandant zu sich und bat ihn darum, dass sie nicht gestört wurden. Dieser nickte und gab seinen Männern, den Befehl die Beiden nicht zu stören.

Michael setzte sich wieder zu Maria auf die Pritsche und sah in ihre blauen Augen. "Bevor du mir etwas erzählst, muss ich noch etwas tun", sagte Michael leise.

"Was denn?", fragte Maria verwundert, doch schon eine Sekunde später wusste sie die Antwort. Er hatte sie gepackt und küsste sie leidenschaftlich auf die Lippen.

Erst nach Minuten ließ er sie los und atmete heftig. "Ich liebe dich", sagte Michael und strich über ihre Wange. "Dito, Spaceboy", entgegnete Maria lächelnd und nahm wieder seine Hand in ihre.

"Also, was willst du mir erzählen und ich will auch wissen, was du hier draußen zu suchen hast", forderte Michael sie auf. Maria nickte und setzte sich im Schneidersitz auf die Pritsche.

"Als du vor mehr als zwei Monaten gingst, hat mir deine Mom am nächsten Morgen diese Kette geschenkt. Es ist nicht die von Isabel hat sie gesagt, sie meinte sie gehört mir und sie enthält ein Geheimnis", fing Maria an.

Michael war näher gerückt und hörte ihr so geduldig, wie es nur ging, zu. Denn er platzte gleich vor Neugier, aber das würde er nie laut vor ihr sagen.

"Cassandra meinte, ich würde das Geheimnis bald erfahren und so war es auch", fuhr seine Freundin fort. "Als ich am Fensterbrett saß und den Anhänger in meiner Hand hielt, bekam ich plötzlich eine Vision!"

"Hast du jetzt auch Kräfte?", fiel Michael ihr ins Wort. Maria legte einen Finger auf seine Lippen und schüttelte den Kopf. Er konnte es einfach nicht abwarten, bis sie fertig war.

"Nein, diese Vision ging von dem Anhänger aus. Ich habe uns beide in einem früheren Leben gesehen, hier auf Antar. Wir durften nicht zusammen sein, waren es aber doch und wir haben ein Baby erwartet", erzählte Maria.

Michaels Augen wurden groß und er küsste sie sanft. Maria löste sich von ihm und strich über seine Wange. Sie wusste, dass er sich schon sehr darauf freute Vater zu werden.

"Aber es ging nicht gut, wir starben durch Vilandra in einer Höhle, nachdem Kivar gestorben war. Sie hatte es uns nicht vergönnt", beendete Maria ihre Geschichte.

Michael nickte und überlegte kurz. "Ich will ja nichts kritisieren, aber, was hat das jetzt mit unserer Situation zu tun?", fragte Michael vorsichtig.

"Kivar muss auf die gleiche Weise sterben wie damals, mit nur einem Unterschied, seine Seele wird dieses Mal bestraft, das hatten die beim letzten Mal vergessen", antwortete Maria.

Michael nickte nachdenklich und wusste in seinem Innersten, dass dies auch die einzige Möglichkeit war, Antar endlich von Kivar zu befreien. "Wir müssen ihn nur noch finden", sagte er schließlich.

Maria nickte und strich das Bettzeug glatt. "Was hast du, Schatz?", fragte Michael leise. "Bitte pass auf, dass dir nichts passiert, ich will dich nicht noch einmal verlieren", antwortete Maria und kuschelte sich an ihn.

Er zog sie auf seinen Schoß und hielt sie fest im Arm. "Ich werde auf mich aufpassen und zu dir zurückkommen, versprochen, Maria", flüsterte Michael an ihrem Ohr und küsste ihren Kopf.

"Deine Mom weiß übrigens von unserem kleinen Geheimnis, Spaceboy", sagte Maria und löste sich von ihm. Ziemlich erstaunt sah Michael sie an, da sie es schon so lange geheim hielten.

"Woher denn, wir haben es doch nicht einmal deiner Mom erzählt, die hätte uns übrigens gleich gelyncht", meinte Michael schmunzelnd und strich durch ihre Haare.

"Ja, das hätte meine Mom, aber deine nicht, sie hat sich für uns gefreut und nein, ich habe es ihr nicht gesagt, sie hat es einfach gewusst", entgegnete Maria.

*******

Die Königliche Arme war gerade dabei, sich für den letzten Kampf zu rüsten, als einige Skinanhänger die Höhle betraten. Die Soldaten gingen sofort in Angriffsstellung und warteten auf Michaels Befehl.

Doch er gab keinen Befehl, er stellte sich vor seine Truppe. "Ich will Kivar sehen", sagte er laut und deutlich. Die Skins sahen sich an und gingen ein paar Schritte auseinander.

Kivar stand ganz hinten und trat nun langsam nach vorne. Mit vor stolz geschwellter Brust blieb er etwa zwanzig Meter vor Michael stehen. "Rath, was für eine Ehre, heute mal ohne König?", fragte Kivar und grinste höhnisch.

"Da schaust du, was", antwortete Michael kalt und ging einige Schritte auf ihn zu. Maria ging dicht hinter ihm und flüsterte: "Bitte, Michael, pass auf!"

"Och, kannst du nicht alleine mit mir kämpfen, brauchst du deine kleine Freundin?", lachte Kivar. Sofort wurde Michael sehr wütend und ballte die Fäuste fest zusammen, so dass seine Knöchel weiß hervor standen.

"Pass ja auf, was du sagst", zischte er. "Ich soll aufpassen was ich sage, du solltest es lieber, denn ich bin viel mächtiger, als du jemals sein wirst!", entgegnete Kivar.

Der sollte sich ja nicht blöd spielen sonst ging das alles hier schneller zu Ende, als er wollte. Er wollte so lange mit ihm spielen, bis er um Gnade winselte und um seinen Tod flehte.

So wie damals, als er ihn schon einmal besiegt hatte. "Ich weiß was du denkst, Kivar, aber das ist eine Lüge!", rief Maria und konnte sich dabei ein Grinsen nicht verkneifen.

Michael packte Maria an der Schulter und drückte diese leicht. "Vertrau mir!", sagte Maria leise. "Das tue ich, aber sei vorsichtig, bitte", entgegnete Michael genauso leise.

Maria nickte und wandte sich wieder Kivar zu, der wartete. "Du hast deine ganze Truppe belogen. Ich werde euch sagen wie er gestorben ist!", rief Maria in Kivars Richtung.

Die Skins horchten auf und sahen Maria erstaunt an. "Wieso sollten wir dir glauben, du bist ein gewöhnlicher Mensch und gehörst zu ihm!", entgegnete einer der Skins.

"Versuchs mit Vertrauen!", antwortete Maria. "Ihr habt nichts zu verlieren!" Da mussten ihr die Skins Recht geben, also sie hörten ihr zu. In ein paar Worten schilderte Maria die Szene von damals.

"Glaubt ihr kein Wort, das ist eine Lüge!", zischte Kivar wütend. "Er hat keinen besiegt, er starb weil ihn eine Frau verlassen hat, deswegen fiel er in den Vulkan", rief Maria, damit sie auch jeder in der Höhle hörte.

"Glaubt ihr nicht!", rief Kivar, der immer wütender wurde. Doch durch diese Aussage wurden alle noch misstrauischer. Sollte Maria wirklich die Wahrheit sprechen?

"Er ist euer großer Führer, er hat ihn besiegt, das ist doch wohl klar!", mischte sich plötzlich eine Frauenstimme ein. Alle drehten sich um und erkannten eine junge blonde Frau, die am Eingang der Höhle stand.

Alle kannten sie nur zu gut und wunderten sich nicht, dass sie jetzt hier war. "Was will die denn hier?", war Marias erster Kommentar, als sie die junge blonde Frau erkannte.

"Wohl das Gleiche wie du", antwortete Michael und zuckte mit den Schultern. Maria drehte sich um und schüttelte den Kopf, das wäre ihr auch in den Sinn gekommen.

"Aber warum, sie kann sich ja nicht mal verteidigen, aber dass sie zu Kivar hält, das konnte ich mir schon denken", erklärte Maria und stellte sich wieder neben Michael.

"Na vielleicht will sie unseren Männern die Augen auskratzen?!", meinte Michael und lachte leise vor sich hin. "Hey, du Angeber, was ist, willst du dich mit mir anlegen?", fragte die Frau.

"Ich bringe keine Frauen um, vor allem keine die sich nicht wehren können", entgegnete Michael. "Wer es glaubt, du lügst doch, du hast immer nur gelogen", rief die Frau wütend.

"Ach halt doch die Klappe, da kommt sowieso nur Schwachsinn heraus, geh zurück hinter den Herd", fuhr Maria sie an und wurde ebenfalls immer wütender.

"Hört auf, sofort!", schrie Kivar und blickte zwischen den beiden Frauen hin und her. Vor Streck zuckten beiden zusammen und gingen jeweils einen Schritte zurück, so hatten sie ihn noch nie erlebt.

"Ihr werdet genauso verschwinden wie alle Soldaten und das auf der Stelle, dieser Kampf wird zwischen mir und Rath stattfinden und sonst niemanden", erklärte Kivar und sah Michael.

"Wie du willst, Kivar, meinetwegen du und ich, hier und auf der Stelle", antwortete Michael und trat einige Schritte nach vorne. Er würde diesem Arsch schon zeigen, wer der Stärkere war.

Maria, wusste was kommen würde und schloss die Augen. Sie hatte die Szene von damals genau vor Augen und hoffte, dass Michael Kivar wirklich besiegen konnte.

Zum Glück hatten sie dieses Mal keine verrückt gewordene Isabel an ihrer Seite. Dafür war Tess hier und machte Ärger, aber ohne Kräfte, wenigstens ein Vorteil.

"Kommandant, ist das wirklich Ihr Ernst?", fragte Laruth, der hinter Michael Stellung genommen hatte. "Ja, das ist mein Ernst, schaff die Männer hier raus und bringt euch in Sicherheit, sofort!", befahl Michael.

"Wie Sie wünschen, Kommandant", antwortete Laruth und drehte sich zu seinen Männern um. Mit einer Handbewegung deutete er den Soldaten auf der Stelle die Höhle zu verlassen.

Kivar tat indessen das Gleiche mit seinen Männern, die ebenfalls auf den Weg hinaus waren. Wenige Minuten später standen sich nur noch Michael mit Maria und Kivar mit Tess gegenüber.

"Geh bitte zu den Männern, ich will nicht, dass du es noch einmal miterleben musst", sagte Michael leise, so dass nur Maria seine Worte verstand. Sie blickte ihn mit ihren blauen Augen an und schluchzte leise.

Maria wollte protestieren, doch Michael ließ es nicht zu. "Geh oder ich trage dich raus!", sagte er leise und sie, wusste dass er es wirklich machen würde.

Auch Tess wurde von Kivar hinaus geschickt, sie ging aber freiwilliger als Maria. Denn sie wusste, dass Kivar lebend hinaus kam, niemand besiegte ihren großen Herrn, niemand und schon gar nicht Michael!
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