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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.127
 
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*Währenddessen im Schloss von Antar*
"Wieso hast du sie gehen lassen?", fragte Neleus aufgebracht und verstand ihre beste Freundin nicht. "Es ist ihr Schicksal und nun vertraue mir endlich, ich weiß, was ich tu", entgegnete Cassandra ebenfalls aufgebracht.

"Hört bitte auf zu streiten, das bringt uns nicht weiter!", ging Naxus dazwischen und sah die Beiden streng an. Er wollte gerade noch etwas sagen, als sie unterbrochen wurden, da es an der Tür klopfte.

"Ja, herein!", rief Naxus. Jackson kam herein und ging mit schnellen Schritten zu ihm. Wortlos gab er ihm ein Kuvert und verschwand auch gleich wieder.

Verwundert las Naxus seinen Namen darauf und öffnete das Kuvert. "Was steht darin?", fragte Neleus und sah ihren Mann wartend an. Der König las die Worte und ließ den Brief auf den Tisch sinken.

Cameses, der neben ihm saß nahm den Brief an sich. "Eure Hoheit, König Naxus und Königin Neleus, sowie Kommandant Cameses und Hofdame Cassandra. Ich habe schlechte Nachrichten."

"Die Skins haben unseren Unterschlupf gesprengt und dabei Zan und Rath getötet. Wir konnten sie noch nicht bergen, aber wir geben unser Bestes!", las Cameses vor.

Neleus setzte sich und Tränen liefen über ihre Wangen. Sie hatten den Krieg zum zweiten Mal verloren und sie hatte zum zweiten Mal ihren geliebten Sohn verloren.

Auch Naxus war sehr bestürzt und brachte keinen Ton heraus, er war verzweifelt. Cameses hatte den Brief auf den Tisch gelegt und sah zu seiner Frau, die einfach nur da stand.

"Das ist nicht wahr, sie sind beide nicht tot", sagte Cassandra auf einmal und blickte in die Runde. "Hast du nicht gehört, was er vorgelesen hat?", fragte Neleus.

"Doch, das habe ich, aber trotzdem stimmt es nicht, sie leben, alle beide", hielt Cassandra dagegen und sah ihre Freundin mit festem Blick an. "Wieso bist du dir da so sicher?", fragte ihr Mann.

"Ich bin mir hundertprozentig sicher, sonst hätte ich Maria nicht gehen lassen", antwortete Cassandra und sah ihren Mann an. "Okay, gut, Maria ist dort draußen und was kommt noch auf uns zu?", fragte Naxus.

"So genau, kann ich es dieses Mal nicht sagen!", entgegnete Cassandra. "Du kannst doch sonst auch immer die Zukunft voraus sagen, wieso diesmal nicht?", fragte Neleus.

"Ich kann zwar in die Zukunft sehen, aber oft ist es nicht wirklich klar. Wir hatten in den letzten Jahren, was Kivar angeht nur Glück, dass ich es klarer gesehen habe", erklärte Cassandra.

"Erzähl uns bitte alles was du weißt und versuche nichts auszulassen, bitte", sagte Neleus und blickte ihre Freundin flehend an. Cassandra nickte nur und nahm wieder auf ihrem Sessel Platz.

Cameses setzte sich neben seine Frau und hielt ihre Hand in seiner. Er war auch sehr gespannt, was sie zu erzählen hatte und so ging es ebenfalls Naxus.

"Was ich euch nun erzähle, ist eigentlich ein Geheimnis und hätte so nicht herauskommen sollen, aber nun geht es ja nicht mehr anders", sagte Cassandra leise.

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*Spät in der Nacht*
Kyle hatte Maria zurück in die Höhle gebracht und sie auf eines der Feldbetten gelegt. Mit seinen neuen Kräften formte er das Bett aber um. Denn schließlich sollte sie nicht auf so einer unangenehmen Liege schlafen.

Er hatte das Ganze vergrößert, etwas weicher gemacht und die Polster und die Decke flauschiger. Nachdem sie sich gewaschen hatte, hatte sie sich auf das frisch gemachte Bett gelegt und war sofort eingeschlafen.

Kyle hatte die ganze Zeit über sie gewacht und ihre Hand gehalten. Ein paar Mal hatte sie sich hin und her gewälzt, da sie schlecht träumte, doch Kyle hatte sie immer wieder beruhigen können.

Nach ein paar Stunden war er dann aber so müde gewesen, dass er selbst schlafen gegangen war. Doch bevor er sich auf seine Pritsche gelegt hatte, hatte er den Wachen befohlen, sie sollten auf Maria Acht geben.

Maria war in einen traumlosen Schlaf gefallen und wälzte sich trotzdem Zeitweise umher. Sie fand nicht einmal in einem traumlosen Schlaf ihre Ruhe.

Doch von einer Sekunde auf die andere fing sie an zu träumen und da waren auf einmal Isabel und Liz. Die Beiden hatten sich in ihre Traumwelt geschlichen.


******* ******* *******


*Marias Traum*
Total verwirrt sah sich Maria um und stellte, fest dass sie im Park von Roswell war, mit Isabel und Liz. "Was macht ihr hier?", fragte Maria leise und wusste eigentlich nicht so recht, wieso sie flüsterte.

"Wir haben gewartete bist du schläfst, dann sind wir in deinen Traum gegangen, wir wollen wissen was los ist", antwortete Isabel und setzte sich auf eine der Parkbänke.

"Genau, was ist hier los?", wollte auch Liz wissen. Maria schüttelte den Kopf und sah die Beiden an. "Das kann ich euch nicht sagen, die Zeit ist noch nicht gekommen", entgegnete Maria und wollte verschwinden.

"Du musst es uns aber sagen, vielleicht hängt die Zukunft von Antar daran", sagte Isabel etwas sauer. "Ich kann euch nur so viel sagen, dass ganz bestimmt die Zukunft von Antar davon abhängt."

"Aber ihr habt keinen Einfluss darauf", antwortete Maria und plötzlich war sie weg. Isabel und Liz waren alleine und genauso ratlos wie noch vor ein paar Minuten.
*Marias Traum Ende*


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Eine Wache hatte gesehen, dass Maria wild um sich geschlagen hatte und hatte sie deswegen geweckt. Sie richtete sich auf und sah in seine Augen. "Danke", flüsterte Maria und ließ sich wieder zurückfallen.

Der Soldat nickte und gab ihr ein Glas Wasser. "Geht es Ihnen wirklich gut?", fragte der Soldat freundlich und blickte noch immer besorgt auf sie hinab.

Maria nickte und nahm noch ein paar Schlucke von dem Glas Wasser. Zufrieden begab sich der Soldat wieder auf seinen Posten. Maria setzte sich in dem echt bequemen Bett auf und kuschelte sich in die Decke.

Ihre Gedanken waren bei Michael und auch bei Max. Sie wusste, dass die Beiden nicht tot waren, auch, wenn alle anderen das Gegenteil behaupteten, sie war davon überzeugt, dass sie lebten.

Vor allem nachdem, was sie alles von Cassandra erfahren hatte und was sie selbst in dieser Vision gesehen hatte, hätte sie ganz sicher spüren müssen, dass mit Michael etwas nicht stimmte.

Dessen war sie sich ganz sicher und ließ sich auch nicht davon abbringen. Kurzer Hand entschloss sie sich auf die Suche nach Michael und Max zu machen.

Maria hielt kurz Ausschau nach den Soldaten und schlüpfte danach in ihr Gewand. Sie legte die Decke und den Polster so, dass jeder dachte sie läge darin.

Leise schnappte sie sich eine Taschenlampe, die in ihrer Nähe lag und schlich sich von hinten an den Soldat. So ungern sie das auch tat, aber sie musste ihm eine im Genick verpassen.

So kräftig sie konnte schlug sie zu. Mit einem leisen Stöhnen sackte er zusammen und blieb bewusstlos liegen. Maria blickte sich noch einmal um und nahm ihm dann seine Pistole und ein kleines Messer ab.

Danach lief sie schnell aus der Höhle, damit auch keiner zu früh merkte, dass sie verschwunden war. Irgendwie war es auch gut, dass Michael sie öfters mal überredet hatte, dass sie sich mit ihm Actionfilme ansah.

Da doch etwas Lehrreiches dabei war, denn sonst wäre sie eben gerade wirklich aufgeschmissen gewesen. Sie würde ihm gebührend danken, dass wusste sie.

Aber jetzt musste sie ihn erst einmal finden. Maria hatte die Taschenlampe ausgelassen, da der Mond hell genug schien, so dass sie etwas sah, aber nicht gleich von den Skins entdeckt wurde.

Immer etwas geduckt lief sie zu der Höhle und achtete darauf verdeckt zu bleiben. Schließlich kam sie heil und sicher bei der Höhle an und suchte nach dem ehemaligen Eingang.

Doch der war nicht mal so leicht zu finden, wie sie gedacht hatte. Bevor sie die Taschenlampe anknipste sah sie sich noch einmal in der Gegend um und versicherte sich, dass ihr keiner gefolgt war.

Als Maria sicher war, dass sie alleine hier draußen war, knipste sie die Taschenlampe an und leuchtete die Felsen ab. Aber auch im Licht der Taschenlampe sah sie keinen Eingang mehr.

*******

Kyle war aus einem traumlosen Schlaf erwacht und blickte sich in der Höhle um. Alles war ruhig und einige Soldaten saßen um das Lagefeuer herum und grübelten über den Plänen.

Langsam stand er auf und streckte einmal seine müden Glieder von sich. Danach ging er zum Lagerfeuer und nahm sich etwas zu trinken, da er sehr durstig war.

"Na, alles ruhig draußen?", fragte Kyle und setzte sich neben einen der höheren Offiziere. Der nickte nur und sah danach wieder in seine Pläne. Kyle nickte ebenfalls registrierend und blickte durch die Höhle.

Er beschloss nach Maria zu sehen und stand auf um zu ihr zu gehen. Als er kurz darauf neben ihrem Bett stand und die Decke leicht weg schob, fiel ihm das Glas aus der Hand.

"Verdammt, wieso hat keiner aufgepasst?", brüllte Kyle wütend und blickte zu den Soldaten. Die waren aufgestanden und kannten sich nicht recht aus, was er meinte.

Kyle zog die Decke ganz weg und dann sahen sie, dass Maria nicht da war. "Los, wir müssen sie suchen, bevor sie den Skins in die Hände fällt!", rief Kyle und war schon dabei seine Sachen zusammenzusuchen.

Die Soldaten taten es ihm gleich und beeilten sich, denn zu viel Zeit durften sie auf gar keinen Fall verlieren, die Skins handelten schnell und kompromisslos.

*******

Seit einer geschlagenen halben Stunde versuchte Maria irgendwo ein Schlupfloch zu finden, doch es war einfach keines zu sehen. Sie hatte alles abgeleuchtet, nichts!

Hier konnte man weder hinein noch hinaus, das stand so fest wie das Hollywood-Wahrzeichen. Verzweifelt setzte sie sich auf einen größeren Felsbrocken und drehte die Taschenlampe ab.

Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Anhänger um den Hals und starrte den verschlossenen Höhleneingang an. Plötzlich fing der Anhänger in ihrer Faust an zu glühen und strahlte ein weißes Licht aus.

Total verwundert darüber ließ sie ihn los und starrte darauf. Der Lichtstrahl wurde länger und traf schließlich auf einen der Felsen vor ihr. Das Licht, welches von ihrem Anhänger ausging, wurde immer stärker.

Es öffnete damit den Felsen. So wie es gekommen war, erlosch es wieder und zurück blieb ein offener Felsen. Total erstaunt darüber ging Maria auf den Felsen zu und knipste wieder die Taschenlampe an.

"Michael? Max?", fragte Maria leise und ging tiefer in die Höhle hinein. Sie leuchtete die Höhle aus und hielt Ausschau nach den beiden. "Michael, Max, seid ihr hier irgendwo?", fragte Maria.

Nach einigen Schritten erkannte sie, dass irgendwas etwa hundert Meter vor ihr auf dem Boden lag. Schnell lief sie darauf zu und erkannte schließlich, dass es Michael und Max waren.

"Michael, Max!", rief Maria und kniete sich neben die Beiden Jungs. Sie fühlte bei ihnen den Puls und atmete erleichtert auf, sie lebten beide noch.

"Michael, kannst du mich hören, Michael, bitte Spaceboy, mach die Augen auf!", flehte Maria. Leicht tätschelte sie seine Wange und strich ihm durch die Haare.

"Michael, mach bitte die Augen auf", sagte Maria und war den Tränen nahe. Wieder tätschelte sie seine Wange und er schlug endlich die Augen auf. Freudentränen liefen über Marias Wangen und sie umarmte ihn.

"Ich bin so froh, dass du noch lebst, ich liebe dich, Michael", schluchzte Maria und klammerte sich an ihn. Michael, der noch nicht wirklich wusste, was jetzt eigentlich los war, umarmte seine Freundin ebenfalls.

Nach und nach kamen die Bilder in Michaels Gedächtnis zurück und er löste sich von Maria, um nach Max zu sehen. Dieser lag noch immer bewusstlos neben ihm und hatte schwere Verletzungen.

"Komm, wir bringen ihn hier raus", sagte Michael. Maria nickte und half ihm beim Aufstehen. Michael streckte sich kurz durch und nahm dann Max auf den Arm.

"Glaubst du, geht es ihm gut?", fragte Maria leise. "Ich hoffe es, wir bringen ihn in den neuen Unterschlupf und dort werde ich ihn mir genau ansehen", antwortete Michael.

Maria leuchtete den Weg mit der Taschenlampe und hielt sich mit einem Finger an Michaels Gürtelschlaufe fest. So verließen sie ziemlich schnell die Höhle und kamen ins Freie.

Sie zeigte Michael den Weg und schon nach einigen Minuten kamen sie dort an. Fünf Soldaten kamen sofort auf sie zugelaufen und halfen Michael mit Max.

"Kyle sucht schon nach Ihnen, er müsste bald zurückkommen und er war sehr sauer", klärte einer der Soldaten sie auf. Maria nickte mit dem Kopf, das hatte sie befürchtet.

Michael legte Max vorsichtig auf eine der vielen Pritschen und fing gleich an die größeren Wunden zu heilen. Von denen er mehr hatte, als Michael gedacht hatte.

Doch da er selbst nicht ganz heil war, tat er sich damit sehr schwer und schon nach der zweiten Wunde kippte er fast um, hätten ihn die Soldaten nicht aufgefangen.

Zwei Soldaten kümmerten sich deshalb um Max und versorgten seine Wunden provisorisch, bis ihn jemand richtig heilen konnte. Michael wurde von zwei weiteren Soldaten gestützt und auf eine andere Pritsche gelegt.

Maria, sah kurz nach Max und lief danach zu Michael. Besorgt sah sie ihn an und strich durch seine Haare. "Halb so schlimm", krächzte er und schloss müde die Augen.

Maria holte eine Schüssel mit warmem Wasser und säuberte sein Gesicht, da sah sie die vielen kleinen Kratzer. "Schläfst du?", fragte Maria leise und strich sanft über seine Wange.

Michael öffnete die Augen und blickte sie an. "Nein, ich will mich nur etwas ausruhen. Was machst du eigentlich hier?", fragte Michael und richtete sich etwas auf.

"Ich habe in den letzten Stunden einiges über uns erfahren, deswegen bin ich hier. Aber ruhe dich aus und dann erzähl ich es dir", entgegnete  Maria leise und gab ihm einen Kuss.

Michael widersprach nicht, denn er war viel zu müde dazu. Er schloss die Augen und war auf der Stelle eingeschlafen. Maria blieb noch ein paar Minuten sitzen und betrachtete ihn, wie er friedlich vor sich hin schlummerte.

Danach ging sie zu Max, um zu sehen, wie schwer er verletzt war. Kyle war in der Zwischenzeit ebenfalls wieder eingetroffen und lief auf Maria zu, die ihn leicht anlächelte.

"Du hast mir wahnsinnige Angst eingejagt, mach das nie wieder, hörst du, Maria!", sagte Kyle, der noch immer etwas sauer auf seine Schwester in spe war.

Maria umarmte ihn einfach und nickte. "Okay, Kyle", sagte sie leise und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Kyle blickte in ihre blauen Augen und drückte sie noch einmal kurz.

"Ich habe dich lieb, Maria", antwortete Kyle genauso leise. "Ich dich auch, Brüderchen", entgegnete Maria und wandte sich dann zu Max, der auf der Pritsche lag und zu schlafen schien, aber er war noch immer bewusstlos.

"Kannst du ihn heilen, Michael hat es nicht ganz geschafft, er war viel zu schwach", sagte Maria leise und strich Max dabei vorsichtig über den verletzten Kopf.

Kyle ging zu Max und setzte sich auf einen kleinen Hocker neben der Pritsche. Er hatte jetzt zwar Kräfte, aber ob sie reichen würde, wusste er nicht, aber er würde es versuchen.

Damit nichts schief gehen konnte, fing Kyle bei den kleinen Wunden an, die Max im Gesicht hatte. Es waren nur ein paar Kratzer, so wie bei Michael und sie waren nach ein paar Minuten alle verschwunden.

Max Gesicht sah wieder, wie neu aus. "Das sieht doch schon mal nicht schlecht aus", meinte Maria, die hinter ihm stand. Kyle wandte sich kurz ihr zu und grinste.

So schwer die Zeiten im Moment auch waren, Maria brachte immer irgendwie etwas Gutes hinein. Lächelnd drehte er sich wieder um und verarztete Max weiter.

Nachdem Kyle einen Arm von Max geheilt hatte nahm er einen großen Schluck Wasser und atmete tief durch. Das Heilen zehrte an seinen Kräften und er musste eine längere Pause einlegen.

Maria legte eine Hand auf seine Schulter und sah ihn besorgt an. "Ich muss mich hinlegen", flüsterte Kyle und schleppte sich zu seiner Pritsche. Maria nickte, deckte Max zu und folgte Kyle.

"Du warst echt toll, Liz und Isabel werden dir sehr dankbar sein", sagte Maria und gab ihm noch einmal einen Kuss auf die Wange. "Danke", antwortete Kyle und schloss müde die Augen.

Maria lächelte und ging wieder zu Michael, der ebenfalls noch friedlich schlief. Sanft küsste sie seine Stirn, bevor sie zum zweiten Kommandanten ging, der jetzt vorübergehend die Leitung hatte.

"Kann ich Sie sprechen?", fragte Maria leise und tippte auf seine Schulter. Laruth, wie der Kommandant hieß, nickte und setzte sich mit Maria in eine kleine Nische, die etwas abseits von allen anderen lag.

"Was kann ich für Sie tun, Maria?", fragte Laruth. "Ich will, dass Sie Max und Kyle zurück zum Schloss schicken, sie sind zu schwach, um noch einmal in die Schlacht zu ziehen", sagte Maria leise.

Dieser spürte, dass Maria alles dafür tat, dass der König und Kyle wieder in Sicherheit kamen. "Ich werde es sofort veranlassen, aber was ist mit Ihnen und dem ersten Kommandanten?", fragt Laruth.

"Das ist streng geheim und deswegen, werde ich es Ihnen auch nicht erzählen, auch, wenn Sie eine der vertrauenswürdigsten Personen hier sind!", entgegnete Maria.

Der Kommandant nickte und ging mit Maria zurück zu den anderen. Dort gab er sofort Befehl, dass Max und Kyle zurück ins Schloss gebracht wurden. Nach einigen Minuten kam er zu Maria und berichtete ihr.

"Es ist alles vorbereitet, wir werden sie ins Schloss zurück bringen", sagte Laruth. Maria nickte zufrieden und sah Kyle auf sich zu kommen. An seinem Blick erkannte sie, dass er nicht gerade begeistert davon war.

"Maria, das kannst du nicht einfach machen", sagte er sauer. "Doch, das kann ich und es hat auch seine Gründe", antwortete Maria scharf. Kyle sah sie herausfordernd an und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust.

"Hör mir zu, es ist das Beste, wenn du und Max wieder im Schloss seid. Dort kann man sich um Max ordentlich kümmern und du wirst wieder bei Isabel sein und das willst du auch in deinem Innersten", sagte Maria.

"Was ist mit dir und Michael?", fragte Kyle. "Wir haben hier eine Aufgabe zu erfüllen und das können nur wir beide. Wenn es uns gelingt, werden wir es euch erzählen!"

"Wenn wir scheitern sollten, dann wird es Cassandra tun und nun geh, Kyle", waren Marias letzte Worte an ihn, bevor sie wieder zu Michael ging. Er sah ihr kurz hinterher, bevor er ging.
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