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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.265
 
Amy ließ sich auf dem Küchensessel nieder und sah ihren Sohn an, der fröhlich vor sich hin quietschte und mit seinem Auto spielte. Sie konnte nicht fassen, dass Maria einfach so mit den anderen weggegangen war.

Was war passiert? Warum tat sie das? War sie etwa schwanger? In Amys Gehirn spielten sich etliche Szenen ab, was mit ihrer Tochter passiert sein könnte.

Das Verrückteste jedoch war, immer wieder kam sie auf den Gedanken, dass Maria schwanger sein könnte und deswegen weggelaufen war. Obwohl Amy wusste, dass Maria nicht den gleichen Fehler wie sie machte.

Es klopfte an der Küchentür und Jim sah durch die Glasscheibe hinein. Als er Amy beim Tisch sitzen sah, wusste er, dass sie den Brief von Maria gefunden hatte.

Die nächsten Wochen oder Monate würden nicht gerade leicht sein. Denn Amy würde nicht aufgeben herauszufinden, wo ihre Tochter war. Sie würde alles in Bewegung setzten damit sie Maria wieder bekam.

Aber, was sie auch tun würde, sie würde Maria vielleicht nie wieder sehen. Mit jedem Tag mehr auf Antar musste er damit rechnen, dass sie alle Tod sein könnten.

"Jim, sag mir sofort wo meine Tochter ist, ich weiß, dass du weißt, wo sie ist, also raus mit der Sprache", rief Amy aufgebracht. Er verstand sie ja und hätte es ihr liebend gerne gesagt.

Doch es ging einfach nicht, er konnte ihr nicht sagen wo Maria war. "Wieso sagst du es mir nicht, bitte Jim, sie ist doch meine einzige Tochter", schluchzte Amy verzweifelt.

Er nahm ihr den Brief aus der Hand und legte ihn auf den Tisch ab. Schließlich zog er Amy in seine Arme und hielt sie fest. "Werde ich sie je wieder sehen?", fragte Amy leise und schluchzte wieder unaufhaltsam.

Jim strich über ihre Haare und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf. "Ich kann es dir leider nicht sagen, aber sie wird versuchen sich zu melden", antwortete Jim leise.

"Warum hat sie das getan, warum nur?", schluchzte Amy leise und klammerte sich an ihn. Jim drückte sie fest und sah zu Jason, der ebenfalls realisierte, dass etwas nicht stimmt.

*******

"Seht euch das an, das ist wunderschön", meinte Isabel, die bei einem der Fenster im Shuttle stand und in die unendlichen Weiten des Weltalls blickte.

Liz und Maria kamen an ihre Seite und sahen sich das ebenfalls an. Isabel hatte Recht, es war wundervoll. "Wann werden wir da sein?", fragte Max. "In etwa einer Stunde sollten wir auf Antar landen", antwortete Miller.

Max nickte und ging zu seinen Freunden, die noch immer bei dem Fenster standen und hinaus sahen. "Spaceboy, sieh nur... das ist echt der Saturn", staunte Maria, als sie daran vorbei zischten.

Michael, der hinter ihr stand legte seine Arme um ihre Hüften und zog sie fest an sich. Sein Kopf ruhte auf ihrer rechten Schulter und er blickte hinaus.

"So nah werden andere nie dem Saturn sein, also könnest du echt damit prahlen!", grinste Michael sie an. Maria drehte kurz den Kopf zu ihm und grinste.

"Das könnte ich wirklich, es ist einfach unbeschreiblich. Sieh nur, da sind Planeten von denen die Menschheit nie etwas erfahren wird", staunte Maria weiter.

Liz und Isabel, die ihrer Freundin zugehört hatten mussten grinsen. Nie hätten sie gedacht, dass Maria so begeistert vom Weltall war. Denn in Astrologie war sie eine echte Niete.

Sie waren froh, dass Maria auch etwas abgelenkt war, denn sonst würde sie sicher ständig an Jason und ihre Mom denken, die sie in Roswell zurückgelassen hatte.

Es war ihr nicht leicht gefallen, das wussten alle, aber sie hatte die Entscheidung getroffen bei Michael zu bleiben. Sie liebte ihn über alles und hatte schon einmal mehr ihren Mut und ihre Treue gegenüber ihm bewiesen.

*******

"Bitte schnallen Sie sich an, wir werden in Kürze auf Antar landen und ich sage gleich, wir könnten von unseren Feinden beschossen werden", erklärte Miller.

Die Freunde nickten und setzten sich wieder auf ihre Plätze, damit ihnen nichts passierte. Miller flog das Raumschiff gekonnt weiter durch die Galaxie und bewahrte ebenfalls die Ruhe, als er feindliche Schiffe erblickte.

Die erblickten ihn zu seinem Leid auch und so musste er einige Loopings drehen. "Ich glaube mir wird schlecht", stöhnte Maria nach einem weiteren Looping und wurde ganz blass im Gesicht.

Michael sah besorgt zu ihr und nahm ihre kleine Hand fest in seine. "Wir sind sicher gleich da und dann kannst du dich ausruhen", sagte Michael sanft.

Sie sah ihn aus ihren blauen Augen an und wurde noch blasser, als Miller, einen weiteren Looping drehte um den Kugeln zu entkommen. Michael hielt weiterhin ihre Hand.

"Wir haben es überstanden, sie verfolgen uns nicht mehr", gab er bekannt und ging zum Landeanflug über. "Na siehst du, alles überstanden", meinte Michael aufbauend und sah lächelnd zu ihr.

Maria hing jedoch schlaff in ihrem Stuhl und war leichenblass im Gesicht. "Miller geht das, dass wir noch einige Minuten in der Luft bleiben?", fragte Michael.

"Warum?", kam die Gegenfrage von dem Soldaten. "Maria, es geht ihr nicht gut", antwortete Michael und schnallte schon seinen Gurt los, genauso wie Isabel und Liz.

Isabel holte schnell eine kalte Flasche Wasser und gab sie Michael. "Hier, trink einen Schluck, Schatz", sagte Michael und führte die Flasche an ihre Lippen.

Vorsichtig nahm Maria einen Schluck und ließ sich im Sessel wieder zurückfallen. Liz stand neben ihrer Freundin und strich ihr durch die blonden Haare.

"Trink noch ein paar Schlucke, dann geht es dir gleich besser", sagte Liz leise. Maria beugte sich wieder etwas nach vorne und trank noch ein paar Schlucke, mit Michaels Hilfe.

"Ich muss Sie bitten sich wieder hinzusetzten, wir müssen nun wirklich landen", sagte Miller eindringlich. Liz und Isabel blickten noch einmal auf Maria hinab und setzten sich schließlich wieder.

Michael öffnete Marias Gurt und hob sie auf seine Arme. Schließlich setzte er sich mit ihr im Arm auf den Stuhl und verlängert mit seinen Kräften die Gurte, so dass sie beide Platz hatten und angeschnallt waren.

"Okay, sie können mit dem Landeanflug anfangen, wir sitzen alle", sagte Max, der seinen Freund beobachtet hatte. Miller nickte und senkte das Raumschiff.

Michael hielt Maria ihm Arm und strich durch ihre blonden Haare. "Gleich sind wir da, halte nur noch ein wenig durch!", flüsterte Michael an ihrem Ohr.

Miller steuerte das Raumschiff auf den Planeten zu und nur einige Minuten später durchbrachen sie die Atmosphäre, die Antar umgab und die gleiche Konsistenz wie die Erde hatte.

"In etwa fünf Minuten sollten wir da sein", gab er noch einmal an alle weiter und senkte wieder das Schiff. Maria, deren Kopf auf Michaels Schulter lag, stöhnte leise auf und hielt sich an Michael fest.

Noch immer sehr besorgt hielt er sie weiter im Arm und gab ihr noch einen Schluck von dem kühlen Wasser. Hoffentlich ging es ihr wirklich bald besser, denn er machte sich Sorgen.

"Ich sehe das Schloss, sieh nur Max, wie schön das aussieht", meinte Isabel und zeigte zum rechten Fenster hinaus. Alle folgten ihren Blick und sie staunten genauso wie sie.

Es war wunderschön und von einem großen Garten umgeben. "WOW, so groß ist ja nicht mal das Anwesen von der Queen in England", staunte Kyle und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Da würde die Queen fast neidisch werden, wenn sie das jemals sehen würde. Das Raumschiff legte die letzten Meter zurück und landete schließlich an einem kleinen sicheren Ort.

Miller stellte den Motor ab und öffnete die Tür, damit alle hinaus konnten. Er ging voran, hinter ihm waren Max, Liz, Isabel, Kyle und Michael, der Maria im Arm trug, da sie noch zu schwach zum Laufen war.

Als die Soldaten, die den Flugplatz bewachten sahen, wer aus dem Schiff stieg, verbeugten sie sich alle und blieben in der Stellung bis Max ihnen deutete wieder aufzustehen.

"Folgen Sie mir bitte, mein König, wir sollten zügig ins Schloss kommen, damit Ihnen nichts passiert", sagte Miller und sah die Freunde an. Alle nickten und folgten ihm auf den schnellsten Weg ins Schloss hinauf.

*******

Die großen Türen, die zum Thronsaal führten wurden von zwei Wachen geöffneten und Miller trat mit den Königskindern ein. "Eure Hoheiten, ich bringe Ihnen ihre Kinder!", sagte Miller.

"Ich danke Ihnen, Miller, sie werden reichlich belohnt werden, aber lassen Sie uns nun alleine. Ruhen sie sich in ihrem Gemächern aus und warten Sie bis ich Sie rufen lasse", antwortete der König freundlich.

Kaum war, der junge Soldat aus dem Thronsaal und die Türen wieder verschlossen, standen der König und die Königin auf und betrachteten ihre Kinder.

"Zan, Vilandra, schön euch Widerzusehen", sagte die Königin glücklich und fiel ihrer Tochter um den Hals. Isabel hatte Tränen in den Augen und umarmte ihre Mutter einfach nur.

Der König ging auf Max zu und nahm ihn ebenfalls in den Arm. "Mein Sohn, endlich bist du da und kannst uns helfen", sagte er überglücklich. Max nickte freundlich und wurde dann auch von seiner Mutter umarmt.

"Oh, Zan, ich habe dich so sehr vermisst, mein Junge", schluchzte seine Mutter und drückte ihn ganz fest. "Es freut mich auch, Mutter", entgegnete Max und lächelte sie an.

"Ich habe dir doch gesagt, dass ich etwas gehört hab, Cameses!", rief auf einmal eine Frau mittleren Alters, mit blonden Haaren. Man hörte sogleich, dass sie Michaels Mutter war.

Hinter ihr kam dieser gewisse Cameses, mit etwa fünfundvierzig Jahren, der braune Haare hatte und nur den Kopf schüttelte. Auch bei ihm sah man, dass er zu Michael gehörte.

"Rath, oh mein Gott, Rath, mein Junge!", rief die Frau überglücklich und lief auf Michael zu. Der stand etwas hilflos mit Maria auf dem Arm in der Gegend.

"Ich schätze, mal, dass du meine Mom bist", sagte Michael und lächelte sie freundlich an. "Oh, mein Junge, ich bin so froh dich wieder zu sehen, wie geht es dir?", plapperte sie darauf los und blieb vor ihm stehen.

Zuerst blickte sie lächelnd in sein Gesicht und danach in das von Maria. Die hatte noch immer sehr wenig Farbe im Gesicht und hatte die Augen geschlossen.

"Ach du meine Güte, was hat denn dieses bezaubernde Geschöpf?", fragte Cassandra sehr besorgt und strich Maria vorsichtig eine blonde Strähne aus der Stirn.

"Die Loopings mit dem Raumschiff sind ihr nicht bekommen", antwortete Michael. "Wir lassen sie in dein Zimmer bringen, man wird sich um sie kümmern", sagte Cassandra.

Sein Vater, der nun auch zu ihnen gekommen war, sah seinen Sohn ebenfalls lächelnd an und klopfte ihm auf die Schulter. Michael nickte freundlich grinsend.

"Ihr solltet euch alle ein wenig ausruhen, es war ein langer Flug und ihr habt auch sicher großen Hunger, wir werden etwas essen gehen", sagte Naxus, der König von Antar und blickte in die Runde.

Alle nickten und folgten ihm zum Speisesaal. Bis auf Michael, Maria und Cassandra, die zeigte ihrem Sohn sein Zimmer und sagte auch gleich dem königlichen Arzt Bescheid, dass er Maria untersuchen sollte.

Michael legte seine Freundin auf das große, weiche Bett und deckte sie ein wenig zu. Er setzte sich auf den Bettrand und strich durch ihre Haare. Langsam schlug Maria die Augen auf und blickte ihn kränklich an.

"Hey, wie fühlst du dich?", fragte Michael leise. "Wo ist meine Mom?", fragte Maria müde. "Schatz, wir sind auf Antar, aber man wird sich gut um dich kümmern, es wird dir an nichts fehlen", antwortete Michael.

Maria nickte leicht und schloss wieder die Augen. Michael drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Ich liebe dich, mein Schatz", flüsterte er und hielt ihre Hand in seiner.

Cassandra stand hinter ihm und lächelte. Ihr Sohn hatte eine wirklich bezaubernde Freundin, auch, wenn es ihr gerade nicht gut ging, sie wusste es einfach.

*******

*Währenddessen in Roswell*
Die Parkers, die Evans, sowie Amy DeLuca und Jason saßen im Crashdown Café und sorgten sich um ihre Kinder, die allesamt einfach so verschwunden waren.

Sie alle hatten fast gleiche Briefe gefunden, wo darin stand, sie sollten sich keine Sorgen machen. Das taten sie aber, denn sie wusste nicht, was los war und wo ihre Kinder zurzeit waren.

Außerdem waren sie ihre Eltern, natürlich machten sie sich Sorgen. "Ich werde noch eine Kanne Kaffee kochen und dann entscheiden wir, ob wir zur Polizei gehen oder nicht", sagte Nancy.

Ihre Freunde nickten und nahmen sich noch alle ein Stück Kuchen zur kleinen Beruhigung. "Jim!", rief Amy, als sie ihren Freund ins Café kommen sah. Er nahm seinen Hut ab und sperrte das Café ab.

"Was soll das denn?", fragte Jeff verwundert. "Glaube mir, wenn ich dir gesagt habe, was los ist, wirst du froh sein, dass du heute nicht mehr arbeiten musst", antwortete Jim.

"Ich weiß, dass du weißt, wo sich unsere Kinder befinden, also raus mit der Sprache!", rief Amy wütend und knallte mit der Faust auf den Tisch. Jason sah seine Mom verschreckt an und streckte die Hände nach Jim aus.

Der nahm den Kleinen auf seinen Schoß und strich über seine blonden Haare. "Es ist mir schwer gefallen das Versprechen und das Geheimnis gegenüber eurer Kinder zu brechen, aber es muss sein", fing Jim an zu erzählen.

"Jim, was ist los, sag es uns endlich", bat Diane den Sheriff. Er nickte schließlich schwermütig und blickte in die Runde. "Max, Isabel und Michael sind nicht von dieser Welt", sagte er schließlich leise.

"Was soll das heißen?", fragte Phillip verwundert. "Das heißt, dass 1947 wirklich ein UFO in der Wüste abgestürzt ist. Mit den Dreien an Board oder besser fünf, denn Tess und Nasedo waren ebenfalls dabei", fuhr Jim fort.

"Du willst uns doch verarschen!", rief Amy wütend. "Jim, sag mir auf der Stelle, wo meine Tochter ist!" Jim sah sie an und seufzte, er hatte gewusst, dass sie ihm nicht glauben würde.

"Sie sind auf Antar, den Planeten von Max, Isabel, Michael und Tess. Gestern spät abends kam ein Soldat und hat sie darüber informiert, dass auf ihrem Planet Krieg herrscht!", entgegnete Jim.

"Du lügst, das ist alles eine LÜGE!", schrie Amy und war den Tränen nahe. Sie hatte wirklich geglaubt, dass sie Jim etwas bedeuten würde, aber so sah es nicht aus.

Er belog sie und sah ihr dabei auch noch in die Augen. Jim sah die Verletztheit in ihren Augen und gab Jay an Diane weiter. Der Kleine drückte sich an Max Mom und blickte etwas ängstlich zu seiner Mom.

"Amy, ich weiß, dass es schwer ist zu glauben, aber es ist so. Deine Tochter ist mit ihren Freunden nach Antar geflogen, um den Planet zu retten", sagte Jim.

"Sie sind Außerirdische, glaube es, es ist die reine Wahrheit. Niemand will dich verletzten oder verarschen. Es ist wirklich die Wahrheit!", versuchte er sie zu beruhigen.

"Nein", schluchzte Amy und sackte in sich zusammen. "Shhh, es wird alles wieder gut werden", flüsterte Jim und setzte sich in die Nische. Nancy legte einen Arm um ihre Freundin um sie zu trösten.

"Erzähl weiter, Jim, das kann doch nicht alles sein", sagte Jeff. "Stimmt, es kommt noch einiges, dass ich euch zu erzählen habe und es wird einige Zeit dauern, bis ich fertig bin", antwortete Jim.

"Dann setzte ich wohl noch eine weitere Kanne Kaffee auf", schlug Nancy vor. Jim nickte und wandte sich wieder zu den anderen, die ebenfalls versuchten, zu verarbeiten, was er erzählt hatte.

Leicht war es nicht, was er ihnen zu erzählen hatte, darum wollte er sich auch etwas Zeit lassen, damit sie es verarbeiten konnten. Auch, wenn er wusste, dass es die Wahrheit war, es war schwer zu glauben.

"Bitte erzähl uns alles, was passiert ist. Bitte keine Geheimnisse, ich glaube die verträgt hier keiner mehr", sagte Diane und sah dem Sheriff dabei fest in die Augen.

Ja, er würde ihnen alles erzählen, auch, wenn das hieß, dass er sein Versprechen gegenüber den Kindern brach. Es hatte keinen Sinn mehr, ihre Eltern anzulügen, sie hatten ein Recht darauf alles zu erfahren.

Nancy kam zum Tisch zurück und setzte sich neben ihren Mann. "Also erzähl weiter, was ist noch passiert", sagte Nancy und nahm Jason auf den Arm, der die Hände nach ihr ausgestreckt hatte.

*******

"Wo ist Rath?", fragte Cameses, als seine Frau in den Speisesaal kam. "Er ist bei Maria geblieben, ich habe etwas zu Essen auf sein Zimmer schicken lassen", antwortete sie und setzte sich neben ihm.

"Hoffentlich geht es ihr bald besser, sie hat nicht gut ausgesehen", sagte der König besorgt. "Nur die Ruhe, sie wird schon wieder, Maria hält viel aus", beruhigte Isabel ihn.

"Es fällt mir erst jetzt auf, wo ist Ava?", fragte die Königin und blickte in die kleine Runde. "Ava, ist auf der Erde geblieben und dort wird sie auch bleiben", antwortete Max seiner Mutter.

"Königin Neleus, wenn ich erklären darf, was Ava betrifft und auch uns Restliche", sagte Liz freundlich. Die Königin nickte und deutete ihr zu sagen, was sie möchte.

"Zum ersten, ihre Kinder haben auf der Erde anderen Namen bekommen, nämlich Max, Isabel, Michael und Tess", fing Liz an. Die Königin und der König nickten, das hatten sie sich schon fast gedacht.

"Sie haben noch einen zweiten Trupp auf die Erde geschickt, die haben ihre Namen behalten. Jedoch leben Zan, Vilandra und Rath nicht mehr, Nikolas hat sie getötet!", sagte Liz.

"Ava hat überlebt und Nikolas besiegt, sie ist aber auf der Erde!", sprach Liz weiter. "Was ist nun mit Tess, wieso kam sie nicht mit?", fragte der König.

"Sie hat sehr oft sehr Schlimmes getan und ist ihres Amtes enthoben worden, sie ist keine zukünftige Königin mehr!", sagte Max nun und blickte seinem Vater fest in die Augen.

"Wie ich sehe, habt ihr uns sehr viel zu erzählen, am besten wir gehen nach dem Essen in mein Besprechungszimmer, da ist es etwas gemütlicher", antwortete sein Dad und nickte allen freundlich zu.

*******

Langsam öffnete Maria die Augen und sah sich in dem großen Raum um. Michael bemerkte, dass sie aufgewacht war und setzte sich zu ihr aufs Bett. "Hey, na wie geht es dir?", fragte Michael noch immer etwas besorgt.

Sie richtete sich auf und lächelte ihn an. "Es geht mir schon besser und ich habe Hunger", antwortete Maria und hielt sich den Bauch. Michael grinste und gab ihr einen sanften Kuss.

"Ich bin froh, dass du dich so schnell erholt hast, ich habe mir Sorgen um dich gemacht!" "Das ist lieb, aber mir haben wohl die vielen Loopings nicht gut getan", meinte Maria und strich über seine Wange.

Michael drückte ihr noch einen Kuss auf die Wange, nickte schließlich und nahm einen Teller vom Nachttisch. "Hier bitte, ich habe dir etwas Leichtes bestellt!"

"Danke, du bist ein wahrer Schatz", lächelte Maria und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Ich liebe dich!" Michael setzte sich mit seinem Teller neben sie und aß weiter an seinem Hamburger mit Pommes.
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