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Ever After

GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
16.07.2012
13.09.2012
61
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16.07.2012 3.036
 
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Die Sonne schien in Maria DeLucas Zimmer, langsam öffnete sie ihre himmelblauen Augen und blinzelte gegen die Sonne. Sie sah auf ihren Wecker und stöhnte, es war erst halb sieben.

Am liebsten hätte sie noch weiter geschlafen, aber sie musste leider in die Schule. Seufzend stieg Maria aus dem Bett und schlurfte ins Badezimmer, um sich fertig zu machen.

Sie war heute den fünften Tag in Roswell und hatte noch nicht viel von der Stadt gesehen, außer der Tankstelle, einem kleinen Supermarkt um die Ecke und der Straße.

Ein Umzug war immer horrormäßig für sie. Warum musste ihre Mom gerade in Roswell einen Souvenirshop eröffnen? Hier gab es doch nichts, es war ein kleines Nest in New Mexico!

Manchmal verstand Maria ihre Mom nicht und das zu Recht. "Wer glaubt heut zu Tage noch an Ufos und Aliens, keine Mensch, außer vielleicht Verrückte", nuschelte Maria vor sich hin und zog ihren Pyjama aus.

Na ja, ihre Mom war zwar nicht verrückt, aber etwas durchgeknallt schon, eben ein richtiger Hippie. Das hatte sie auch von ihr geerbt, etwas verrückt war Maria nämlich auch.

Nach dem Duschen, zog sich Maria frische Sachen an, kämmt sich ihre schulterlangen blonden Haare, nahm ihren Rucksack und ging hinunter in die kleine Küche.

"Morgen, Maria!", begrüßte Amy DeLuca ihre Tochter. "Morgen Mom, morgen Jay!", antwortete Maria und gab ihrem sieben Monate alten Bruder einen Kuss auf die Stirn.

"Könntest du heute Nachmittag auf Jay aufpassen, wenn du nicht zu viele Hausaufgaben hast?", fragte Amy. Maria sah von ihren Cornflakes auf, zuerst zu ihrem Bruder danach zu Amy.

"Geht klar, Hausaufgaben kann ich sowieso erst machen, wenn er schläft", willigte Maria ein. Sie blickte wieder zu ihrem kleinen Bruder, der sie angrinste.

Maria strich ihm über den blonden Kopf und lächelte ihn an. "Habe dich lieb, Kleiner", sagte sie leise und stellte ihre leere Schüssel in die Spüle.

"Ich bin weg, Mom", meinte Maria, nahm ihren Rucksack und verließ das Haus. Amy sah ihr kurz hinterher und widmete sich danach Jason, der fröhlich lachte.

*******

Am Parkplatz der Schule angekommen hielt Maria neben einem Jeep, wo gerade zwei Jungs und zwei Mädchen ausstiegen, die vier mussten in ihrem Alter sein.

Maria blickte zu den Jungs, der mit den wildabstehenden braunen Haaren zwinkerte ihr freundlich zu und ging danach mit den anderen dreien zum Schulgebäude.

Sie machte sich auch auf den Weg, schließlich wollte sie nicht schon am ersten Schultag zu spät kommen. Sie suchte die Direktion auf und klopfte an die massive Holztür.

"Herein", hörte sie von drinnen jemanden sagen. Maria öffnete die schwere Tür und trat in den kleinen Vorraum ein. "Guten Morgen, ich bin neu und soll mich bei Direktor Knight melden", sagte Maria.

Die Sekretärin sah sie lächelnd an, nickte und verschwand im Nebenraum. Keine zwei Minuten später kam sie mit dem Direktor zurück. Der große Mann, mit leicht grauen Haaren sah sie lächelnd an.

"Guten Morgen, du bist sicher Maria DeLuca aus New Jersey", sagte der Direktor freundlich und reichte ihr die Hand. "Guten Morgen, ja die bin ich", antwortete Maria.

"Na dann, hole ich schnell deinen Stundenplan und bringe dich zu deiner Klasse", meinte Direktor Knight und ließ sich Marias Schulakte geben, die von New Jersey geschickt worden war.

"Also, hier haben wir deinen Stundenplan und nun zeige ich dir den Weg zu deiner neuen Klasse!" Maria nickte lächelnd und folgte ihm auf den Gang hinaus.

*******

"So da wären wir auch schon, das ist deine neue Klasse", meinte der Direktor nach ein paar Minuten und klopfte an die Klassentür. Der Professor öffnete und sah die Beiden an.

"Noch ein Opfer!", scherzte er und trat auf die Seite, damit Maria hinein konnte. "Also, viel Spaß!", sagte der Direktor lächelnd und ging zurück in sein Büro.

Maria stand etwas verloren vorne an der Tafel und sah sich ihre neuen Klassenkameraden an, die sie neugierig musterten. Der Professor lächelte sie freundlich an.

"Okay, Maria, dort hinten neben Parker ist noch ein Platz frei, da kannst du dich hinsetzten und danach fahren wir mit dem Unterricht fort", meinte der Professor.

Maria nickte und ging zu einem braunhaarigen Mädchen nach hinten, wo der letzte freie Platz war. Sie lächelten sich an, denn sie hatten sich ja am Parkplatz schon gesehen.

"Hey, ich bin Maria DeLuca", sagte sie freundlich und reichte ihr die Hand. "Liz Parker, willkommen in Roswell", meinte diese lächelnd. "Danke", entgegnete Maria.

Da der Unterricht mehr als nur langweilig war, unterhielten sich die Beiden leise und waren sofort auf der gleichen Wellenlänge. Es freute Maria sehr sogleich eine neue Bekanntschaft gemacht zu haben.

*******

*Wenig später in der Mittagspause*
Liz zeigte Maria alles Wichtige in der Schule, damit sie sich auch alleine nicht verlief. Nun war die große Mittagspause und die Beiden hatten sich von der Cafeteria etwas zu Essen geholt.

Jetzt waren sie auf dem Weg zu Liz Freunden. Max, Michael, Alex und Isabel saßen wie jeden Tag an ihrem Stammtisch und aßen zu Mittag. Liz und Maria setzten sich zu ihnen.

Sofort sahen alle Maria an und wunderten sich, dass Liz einfach so jemanden Fremden an den Tisch mitnahm. "Leute, guckt nicht so, das ist Maria DeLuca, sie ist neu an der Schule und ich habe ihr alles gezeigt" sagte Liz.

"Aha", war Isabels kühler Kommentar dazu und schüttete noch ein Päckchen Zucker in ihren Jogurt. Max sah seine Schwester kopfschüttelnd an, dass sie auch immer so unfreundlich sein musste.

"Du musst Izzy entschuldigen, sie ist zu Fremden immer so kühl, auch, wenn sich das nach einiger Zeit wieder legt", sagte Max freundlich und reichte ihr die Hand.

"Willkommen in Roswell, das sind Alex Withmann, Michael Guerin, Isabel meine Schwester und ich bin Max Evans!" "Freut mich euch kennen zu lernen, wie ich heiße wisst ihr ja", lächelte Maria freundlich zurück.

"Was führt dich von New Jersey nach Roswell?", fragte Michael und sah sie skeptisch an, bevor er Tabasco in seine Cola Flasche schüttete. Er vertraute keinem der neu in Roswell war und das aus gutem Grund.

Schließlich war er ein Alien und schon zu viele Menschen wussten, dass es sie wirklich gab. Auch, wenn Max da mehr Vertrauen in die Menschen hatte, er hatte es nicht und er würde immer auf der Hut sein.

Maria blickte ihn erstaunt an und verzog das Gesicht. "Das schmeckt?", fragte sie und zeigte auf die Cola Flasche. Michael sah auf und genau in ihre blauen Augen.

"Mir schon, aber du würdest dir nur den Hals damit verbrennen, also lass es lieber!", giftete er sie an. "Okay", meinte Maria patzig und verdrehte die Augen.

"Also, noch mal, was führt dich nach Roswell, New Mexico?", fragte Michael nachdem er einen Schluck von der Cola genommen hatte. Maria nahm ebenfalls einen Schluck von ihrer Cola, jedoch ohne Tabasco.

"Wow, fällst du immer so mit der Tür ins Haus?", konterte sie. "Hey, hey, stopp bitte, ja!" ging Alex dazwischen. Maria sah zu ihm und fand in die richtige Welt zurück.

Sie hatte völlig vergessen, dass hier noch andere am Tisch saßen. "Entschuldigt bitte, es geht öfters mal mit mir durch, wenn mich jemand provoziert", sagte Maria und schielte zu Michael.

Dieser trank gelassen seine Cola und sah sie herausfordernd an. "Okay, die nächste Runde, was führt dich nach Roswell?", fragte er und stellte die Cola Flasche wieder auf dem Tisch ab.

"Jetzt reicht es aber, Michael!", sagte nun auch Max. Böse sah er seinen besten Freund an, dieser zuckte mit den Schultern. Er verstand Max Aufregung nicht.

"Ist in Ordnung, ich will ihm seine Frage beantworten. Also, meine Mom hat sich in den Kopf gesetzt einen kleinen Laden aufzumachen, wo sie Alienartikel verkaufen will."

"Sie ist ein wenig verrückt, aber sonst ist sie ganz okay, sie glaubt nicht wirklich an Aliens, sie findet es nur eine interessante Verkaufsmöglichkeit", erzählte Maria.

"Ich finde das auch interessant", meinte Alex und lächelte Maria freundlich an. Maria nickte dankend, zumindest Liz und Alex fanden sie nicht beklopft oder sonst irgendetwas.

"Na dann, viel Spaß, Jersey!", grummelte Michael und verließ die kleine Gruppe. Maria sah ihm kurz nach. "Ist der immer so drauf, ich meine so kühl und verschlossen?", fragte Maria.

"Ja ist er, aber mach dir nichts daraus, er ist immer so, wenn er jemanden neu kennen lernt. War bei Alex und mir auch so, aber er gewöhnt sich an den Gedanken", meinte Liz tröstend.

"Ich glaube damit kann ich umgehen", antwortete Maria und nahm noch einen Schluck von ihrer Cola. "Alex, komm wir müssen zum Unterricht", meinte Isabel auf einmal.

Ihr Freund blickte kurz auf seine Armbanduhr und nickte. "Bis später im Crashdown, Leute!", verabschiedeten sich die Zwei und gingen in Richtung Schulgebäude.

"Wir sollten auch gehen, Maria, Professor Littrell hat es nicht gerne, wenn man zu spät kommt", meinte Liz lächelnd. Maria nickte und packte ihre Sachen zusammen.

"Bis später, Max!", sagte Maria freundlich. "Bis später, war schön dich kennen zu lernen!", antwortete Max und lief zur Turnhalle. Liz hakte sich bei Maria unter.

"Auf geht's zum Musikunterricht, ich hoffe, du magst es, denn es ist wirklich toll, auch, wenn ich nicht wirklich wie Whitney Houston singen kann", meinte Liz grinsend.

"Ich liebe Musik und ich kann auch sehr gut singen, kannst du dir gleich anhören", entgegnete Maria. "Na, da bin ich gespannt darauf, ich höre immer wieder gerne neue Sachen", antwortete Liz fröhlich lächelnd.

*******

Als Maria am Nachmittag nach Hause kam, versuchte Amy gerade die Küche ein wenig einzuräumen und gleichzeitig auf Jason aufzupassen, was nicht gerade leicht war.

Der Kleine war nämlich gerade in der "Ich fasse alles an, was in meiner Höhe und Nähe ist" Phase. Deswegen hatten Amy und Maria sehr viel zu tun, aber sie liebten den Kleinen über alles.

Maria trat durch die Hintertür ins Haus ein und erblickte das Chaos und mittendrin ihre Mom und Jason, der im Kindersitz saß. Als er seine große Schwester sah, zeigte er mit dem Finger auf sie.

Maria grinste und zeigte ebenfalls mit dem Finger auf ihn. "Hey, Mom", grinste Maria. Amy drehte sich zu ihrer Tochter und sah sie etwas erschöpft an.

"Hallo, mein Schatz, kannst du bitte für ein, zwei Stunden auf den jungen Mann hier aufpassen?", fragte Amy. Maria nickte lächelnd und nahm ihren Bruder auf den Arm.

"Na komm, machen wir uns fertig fürs Fortgehen, mein Kleiner", meinte Maria und ging mit ihm in ihr Zimmer. Zum Glück hatte sie für morgen keine Hausaufgaben aufbekommen.

"Weißt du was, wir fahren jetzt ins Crashdown Café und besuchen Liz und ihre Freunde", sagte Maria lächelnd. Jason auf ihrem Arm machte große Augen und lachte sie fröhlich an.

"Das gefällt dir, was?!", grinste Maria und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Sie setzte ihn auf ihren Schlafsack, der auf dem Boden lag. "Schön sitzen bleiben, ich komme gleich wieder!"

Jason blieb auf dem Schlafsack sitzen und drückte seinen geliebten Stoffhasen an sich. Maria kam zurück und packte noch ein paar Sachen in den Rucksack.

"Mom, ich fahre mit Jay zum Crashdown Café, wir kommen bald wieder!", rief Maria und verließ mit ihrem Bruder das Haus. Amy rief ihr noch ein "bis später" hinterher, doch das hatte Maria schon nicht mehr gehört.

Sie setzte Jason in den Kindersitz und schnallte ihn fest. Lächelnd strich sie ihm über den Kopf und setzte sich hinters Steuer. "Auf geht's Bruderherz!"

*******

Beim Café angekommen nahm Maria Jason wieder aus dem Sitz, hängte sich seinen Rucksack um und ging mit ihm ins Café. Liz bediente gerade ein paar Leute und Michael kam aus dem Hinterzimmer.

Maria setzte sich mit ihrem Bruder in eine freie Nische und nahm sich die Speisekarte. Liz und Michael kamen zu ihr an den Tisch. Michael setzte sich gegenüber von ihr, da er gerade Pause hatte.

"Hey, schön dich zu sehen", sagte Liz und zückte ihren Bestellblock. "Was kann ich dir bringen?" "Für den Anfang wäre eine Cherry Cola nicht schlecht!", antwortete Maria.

"Kommt sofort und ich lass dir den besten Burger des Hauses machen, geht auf mich!", meinte Liz lächelnd und ging hinter die Theke, um schnell die Bestellung ab zu geben.

Maria gab Jason seinen Stoffhasen, den er überall mit hin nahm, ohne ihn war er todunglücklich. "Süß, wusste gar nicht, dass du ein Kind hast, Jersey", sagte Michael und streckte seine Hand nach Jason aus.

"Da liegst du falsch, das ist mein kleiner Bruder Jason", antwortete Maria lächelnd. Michael sah sie mit großen Augen an, er hoffte, dass er jetzt nicht rot im Gesicht wurde.

"Tut mir leid, die Ähnlichkeit hat mich irritiert, er hat genauso blaue Augen wie du und auch die selbe Nase", sagte Michael und er fühlte sich plötzlich etwas beschämt, dass er so etwas gedacht hatte.

Maria grinste, so eine Anmache hatte sie auch noch nie gehört. Noch vor drei Stunden hatten sie sich fast gestritten und jetzt war er freundlich zu ihr.

Dieser Kerl gab ihr schon am ersten Tag, an dem sie sich kannten, Rätsel auf. Aber gerade das fand sie interessant an ihm und sie wollte mehr über ihn wissen.

"Hey ihr", sagte Isabel auf einmal und setzte sich neben Michael in die Nische, neben ihr nahm Alex Platz und Max ließ sich neben Maria und Jason nieder.

"Wer ist der kleine Mann?", fragte Max, der sich gleich mit Jason angefreundet hatte, denn er Kleine hatte sofort nach seiner Hand gegriffen und sie gedrückt.

"Das ist Jason, mein kleiner Bruder, ich passe auf ihn auf, meine Mom versucht gerade unser Haus einzuräumen und braucht etwas Ruhe von dem kleinen Schreihals hier", sagte Maria.

Isabel blickte von Jason zu Maria und ihre Meinung über sie änderte sich. Nicht viele Teenager kümmerten sich um ihre kleineren Geschwister und das ließ ihr Herz ein wenig erweichen, doch dies würde sie nie jemandem sagen.

Schließlich wollte sie ihr Image nicht zerstören, sollten ruhig alle denken, dass sie unnahbar war. So war es ihr auch Recht, nicht jeder brauchte sie kennen.

Liz, die Marias Essen gebracht hatte, nahm Jasons Flasche, damit sie die wärmen konnte, denn der Kleine hatte ebenfalls Hunger bekommen. "Wie alt ist er denn?", fragte Isabel freundlich.

"Sieben Monate und immer sehr, sehr, sehr hungrig", meinte Maria. Isabel, Alex und Max fingen laut an zu lachen. Etwas verwundert sah Maria ihre neuen Freunde an.

"Michael ist auch immer hungrig, den bekommen wir kaum satt", grinste Alex. Maria verstand und grinste ebenfalls, aber man sah es Michael nicht an, dass er ein Vielesser war.

"Haha, sehr witzig", grummelte Michael vor sich hin und verzog sich wieder nach hinten in die Küche, da seine Pause vorbei war. Liz kam mit Jasons Flasche zurück, der sich sofort darauf stürzte.

"Hey, hey, nicht so hastig, Jason", mahnte Maria ihn und sah den Kleinen an. Er grinste sie süß an und streckte die Hände nach der Flasche aus. Maria gab sie ihm.

Während der Kleine seine Flasche austrank, schlief er friedlich auf Marias Arm ein. Sie drückte Jason an sich und strich ihm über den blonden Kopf, der auf ihrer Brust ruhte.

"Ich werde ihn nach Hause bringen, wir sehen uns ja sicher in der Schule", sagte Maria leise. "Da hast du Recht, wir sehen uns in der Schule. Ich helfe dir beim raustragen", sagte Max.

Maria nickte dankend und rutschte aus der Nische. Max nahm den Rucksack und wartete bis sie sich verabschiedet hatte. Danach folgte er ihr hinaus zum Jetta.

"Isabel und Michael sind meistens so kühl, das hat aber nichts mit dir persönlich zu tun. Sie sind jedem Fremden gegenüber misstrauisch, ist ein kleiner Tick von ihnen", sagte Max freundlich.

"Kein Problem, solche gab es auch an meiner alten Schule, ich habe also Erfahrung damit", antwortete sie und schloss die Tür, nachdem sie Jason angeschnallt hatte.

Max hatte den Rucksack auf den Rücksitz gestellt und hielt Maria nun die Fahrertür auf, damit sie einsteigen konnte. Lächelnd setzte sich hinein und schloss die Tür.

"Wenn sie dich besser kennen, werden sie freundlicher oder auch nicht, so ganz werde ich nie aus ihnen schlau. Fahr vorsichtig, Maria", sagte Max. "Danke, bis morgen!"

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Max ging zurück ins Crashdown und setzte sich neben Liz, die jetzt Pause hatte. "Maxwell, der Casanova", meinte Michael, der ebenfalls zurückgekommen war, da seine Schicht für heute beendet war.

"Ich habe ihr nur geholfen, das ist ja kein Verbrechen", antwortete Max. "Du vertraust ihr und das ist ein Problem", entgegnete Michael und setzte sich wieder neben Isabel.

"Ja, ich vertraue ihr und du tust es nicht, wie immer. Aber bedenke eines, sie ist nicht Topolski, sie ist mit ihrer Mom und ihrem kleinen Bruder von New Jersey hier her gezogen, sonst nichts", sagte Max.

"Bist du dir da wirklich sicher, sie könnten trotzdem vom FBI sein!", sagte Michael total ernst. Max sah seinen besten Freund an und schüttelte den Kopf.

"Michael, sie ist genauso alt wie wir und ihr Bruder ist sieben Monate alt, wie können sie da vom FBI sein? Überleg doch mal, bevor du etwas sagst", konterte Max.

Michael sah immer nur das Schlechte im Menschen und es ging ihm langsam echt auf die Nerven. Maria war nur eine neue Schülerin sonst weiter nichts, dass musste Michael begreifen.

Michael sah Max lange an, bevor er etwas sagte. "Ich werde nie jemandem Neuen in der Stadt trauen, damit das klar ist", meinte er und verließ das Crashdown.
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