Home to Texas

von minamia
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Howard Wolowitz Leonard Hofstadter Leslie Winkle Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
15.07.2012
03.11.2018
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15.07.2012 2.600
 
Disclaimer:

Liebe Leser! Nachdem mich diese Story total gefesselt hat, habe ich, nach freundlicher Genehmigung vom Autor Reparata, mit einer Übersetzung begonnen.

Hier der Link zum Original:

http://www.fanfiction.net/s/8128474/1/Home_to_Texas


Leider ist meine Übersetzung, trotz starkem Bemühen, etwas holprig zu lesen. Dennoch hoffe ich, ihr habt das gleiche Vergnügen an dieser Geschichte, wie ich. Viel Spaß!


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Prolog – Grundlagen schaffen

Sheldons Leben war die Hölle.

Nach dem desaströsen Betrug durch seine Freunde während der Arktis-Expedition im letzten Sommer, wurde er in der Universität zu einem Physiker zweiter Klasse degradiert. Alles was er tat, musste zuerst durch den Direktor, Dr. Eric Gabelhauser genehmigt werden.
Jeder Artikel, jede finanzielle Ausgabe, jede Anfrage für Zeit am Großrechner, alles, sogar Büromaterial, benötigte eine vorherige Zustimmung seines Bosses.

Er wurde aufs Abstellgleis geschoben und das tat weh.

Er hatte seine Glaubwürdigkeit als Physiker verloren und den Respekt seiner Kollegen.
Dr. Sheldon Lee Cooper würde zurücktreten und nach Texas zurückkehren. Es gab eine vakante Stelle als Dozent am lokalen Community-College, er hatte sich beworben und eine Zusage erhalten und er würde seine Stelle zu den Sommerkursen im Juni antreten.

Er würde den Sommer brauchen, um seine Wunden zu lecken und seine Würde wiederzuerlangen. Er stand wieder ganz am Anfang, aber er würde einen Weg finden wieder an die Spitze zu kommen und den schier unerreichbaren Nobelpreis doch noch zu erlangen.

Er hatte böse Gedanken, in dem die Medaille und Dr. Gabelhausers Rektum eine Rolle spielten und er schämte sich dafür, aber dann kicherte er. Die einzige Möglichkeit, für einen erbärmlichen Schreiberling wie Dr. Gabelhauser, einen Nobelpreis zu erhalten, war, wenn sie jemanden für Erbsenzählerei nominieren würden oder wenn er einen Gebrauchten auf Ebay kaufte.

Er druckte sein Kündigungsschreiben aus, unterzeichnete es, faltete es und steckte es in einen Umschlag, dann warf er ihn in den Abteilungsbriefkasten. Es war vollbracht. Sein Magen knurrte und er sah auf seine Uhr, Verdammt! Er war hungrig, aber er würde sich nicht die Gesellschaft seiner ehemaligen Freunde und Kollegen aufbürden.

Zufrieden, dass der letzte Würfel gefallen war und es kein Zurück mehr gab, schloss Sheldon sein Büro ab und lief zur Bushaltestelle. Er würde Heim gehen. Und der einzige Grund, dass er wirklich traurig war, lag an der Tatsache, dass er vergessen hatte, seine Bungee-Seile aus dem Abstellraum mitzunehmen.

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Cafeteria

„Hey, Hofstadter, wo versteckt sich Dr. Vollpfosten? Seit ein, zwei Monaten habe ich kein asthmatisches Keuchen mehr von ihm gehört oder sein Gottesanbeterinnen-Gesicht gesehen. Nicht dass ich ihn vermissen würde.“

„Er sondert sich ab, Leslie. Es muss etwas Großes sein, möglicherweise riesig. Er ist entweder hier, im Institut oder zuhause und schläft. Du musst etwas nachsichtig mit ihm sein. Wir tun das alle, seit seine ergebnislose Forschungsarbeit an Monopolen so schlecht aufgenommen wurde.“

Er blickte sich am Tisch um und fixierte seine zwei Freunde mit einem zornigen Blick.

„Nun, er präsentierte Schlussfolgerungen, die entweder auf zufälliger oder auf vorsätzlicher falscher Darstellung von Daten beruhten. Ich denke, er hat bekommen, was er verdient hat. Er ist von dem Podest gefallen, dass er sich selbat zu seinen Ehren gebaut hat. Das ist irgendwie sehr befriedigend, beinahe wie... ein Orgasmus.“

Leonard blickte die anderen beiden Wissenschaftler am Tisch an und sagte:

„Leslie, es war nicht seine Schuld. Er dachte...“

„Was Leonard zu sagen versucht, ist, dass er seine Funde missinterpretiert hat. Er ist da oben verrückt geworden, wie wir alle. Irgendetwas musste dagegen unternommen werden, insbesondere da Leonard uns verboten hat, eine Armbrust zu bauen!“

Howard stocherte wütend mit der Gabel in seinem Salat.

Leslie Winkle war die Politik nicht fremd.  Sie war so weit gekommen, weil sie wusste, wie Verrat funktionierte, aber das.... das ging über Politk weit hinaus. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie... Mitleid für jemanden. Es war ein eigenartiges Gefühl, in etwa wie prämenstruelle Krämpfe, nur ein wenig näher an ihren kardiologischen Regionen.

„Ihr drei habt doch etwas angestellt, oder? Irgendetwas, das Cooper Daten hat ermitteln lassen, die absolut wertlos waren und die nicht wiederholbar sind. Ihr - Ihr Jungs seid eurem Freund in den Rücken gefallen! Ich denke ich bin nicht der Einzige hier, der Dr. Vollpfosten hasst, aber nicht einmal ich würde so weit gehen, wie ihr gegangen seid.“

Leonard sah Leslie zu, wie sie aus der Cafeteria stampfte und durch die Tür verschwand. Leonard wusste nicht, was sich je zwischen Sheldon und Leslie abgespielt hatte, aber es hatte beide mit nichts als purer Abneigung füreinander zurückgelassen. Sie verhielt sich beinahe so, als wäre sie eine abgewiesene Geliebte. Und gerade sie wollte ihnen vorwerfen, dass das was sie getan hatten, falsch war?

„Jungs, wir sollten reinen Tisch machen, mit dem, was diesen Sommer passiert ist. Es war nicht richtig. Sogar Leslie 'ich-hasse-Sheldon-Cooper' Winkle denkt so.“

Howard sah von seinem Burger auf und kicherte. „Wenn wir nicht das getan hätten, was wir getan haben, dann wären wir alle im Gefängnis gelandet und würden jetzt auf unsere Exekution warten. Es war deine Idee, erinnerst du dich? Raj und ich sind bloß mitgelaufen, wenn du ein schlechtes Gewissen hast, komm damit klar.“

„Nein, Howard, wir haben Sheldon unrecht getan und es ist unsere Verantwortung, dass wieder in Ordnung zu bringen. Er ist unser Freund. auch wenn wir ihn töten und im Eis zurücklassen wollten, damit ihn ein Eisbär zerfleischen kann.“

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Sheldon hob seine Schultertasche auf und verließ sein Apartment zum allerletzten Mal. Penny stapfte, nach einem weiteren Tag in der Cheesecake Factory die Treppen herauf und lächelte, als sie ihn sah.

„Oh mein Gott, Sheldon! Sieh dich nur an! Ich liebe diesen schwarzen Nadelstreifenanzug an dir. Du siehst so vornehm aus.“ Tatsächlich liebte sie Sheldon einfach in allem, es spielte keine Rolle. Diese Frau war v-e-r-l-i-e-b-t ... verliebt.

„Penny, ich habe einige Kartons in deinem Wohnzimmer deponiert. Sie sind alle sorgfältig markiert und es gibt ein laminiertes Inhaltsverzeichnis, das ich an jeden Karton geheftet habe. Nutze den Inhalt um deine Karriere voran zu treiben, Rechnungen zu bezahlen, was immer du möchtest. Ich muss jetzt gehen. Mein Taxi wartet.“

„Gehen? Wohin gehst du denn? Irgend so eine Wissenschafts-Messe?“

„Ja Königin Penelope. So ein Wissenschafts-Ding. Pass auf dich auf, meine Königin.“

Er sah nervös aus, als wollte er noch mehr sagen, aber dann drehte er sich abrupt herum, packte seine Tasche und rannte die Stufen herunter. Er hatte versucht, einem letzten Wiedersehen mit Penny aus dem Weg zu gehen und somit auch der Peinlichkeit einer Verabschiedung mit der einzigen Person aus Pasedena, die er vermissen würde.

Okay, da war noch eine Person, aber dieses Schiff war schon lange abgefahren und in den Tiefen des Marianengrabens versunken.

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Leonard, Raj und Howard waren die ganze Nacht durch Bars gezogen, so dass Leonard keine Ahnung hatte, dass das Apartment keinen einzigen Gegenstand mehr von Sheldon enthielt. Er war zu betrunken gewesen, um es zu bemerken als er heimkam und am nächsten Morgen zu verkatert, um sich darüber zu wundern.

Er klopfte an Sheldons Tür und ging dann Kaffee machen und das Frühstück vorbereiten. Er rief Sheldons Namen und kicherte. In letzter Zeit war es schwieriger geworden, ihn aufzuwecken.

„Sheldon?“ Er klopfte und wartete und klopfte dann noch einmal. Es kam keine Antwort. Er bereitete sich auf das Geschrei vor und auf die Empörung, aber sie würden noch zu spät kommen, wenn sie sich nicht etwas beeilten. Er öffnete einfach die Tür und fand nur einen leeren Raum vor, nur ein Bett, eine Matratze und eine Kommode mit leeren Schubladen. Alles andere war fort.

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Er war noch nicht einmal eine Minute in seinem Labor, als ein Sekretär zu ihm kam und ihm mitteilte, dass Dr. Gabelhauser ihn unverzüglich zu sehen wünschte. Leonard nickte, griff nach seinem Laborkittel und machte sich auf den Weg ins Büro von seinem Boss. Der Laborkittel war seine Uniform, die Jedermann zeigte, dass Leonard Hofstadter ein Wissenschaftler war.

Er trat ins Vorzimmer und war überrascht dort auch Leslie Winkle, Howard und Raj zu sehen, die alle darauf warteten, zu Dr. Gabelhauser herein gerufen zu werden.

„Weiß irgendjemand, warum wir alle hier sind?“ Er wusste, warum sie drei Männer, nicht aber, warum Leslie herzitiert wurde. Vielleicht war etwas Schlimmes mit Sheldon passiert? Aber niemand wusste etwas. Leonard war verwirrt, besonders wegen Sheldons plötzlicher und unangekündigter Abreise.

„Sheldon ist weg. Sein Zimmer ist leer. All seine Comics, seine Action Figuren und seine Klamotten sind fort. Weiß irgendjemand, was es damit auf sich hat?“ Er schielte zu den anderen herüber, er war sicher, keiner von ihnen würde irgendetwas wissen.

„Was meinst du mit 'Sheldon ist weg'? Er war gestern noch hier und...“ Gerade in diesem Moment öffnete Dr. Gabelhauser die Tür und runzelte die Stirn. „Reinkommen, Sie alle.“ Er sah nicht besonders glücklich aus und Leonard fühlte einen Druck in seinen Eingeweiden, den er nicht auf seine Laktoseintoleranz schieben konnte.

Plötzlich hatte er große Angst.

Der Abteilungsleiter starrte die Vier an und hielt einen Brief mit außergewöhnlichem Briefpapier in der Hand. Er sah aus, als riefe er sich den Inhalt des Geschriebenen noch einmal ins Gedächtnis, dann lies er die Bombe platzen:

„Das hier ist ein Brief, den ich von der Gesellschaft des Max-Plank-Institutes erhalten habe. Sie fragen, ob ich ihnen Dr.Cooper für ein Semester als Gastlektor ausleihen könnte. Offenbar hat Dr.Cooper diese Anfrage bereits zweimal abgelehnt, beide Male bevor er von seiner fehlgeschlagenen Arktis-Expediton wiedergekehrt ist."

Seine Stimme wurde frostig:

„Dieses Institut hat 32 Nobelpreisträger hervorgebracht, unser Institut nur drei. Ich hatte gehofft, Dr. Coopers Hypothese würde durch seine Expedition bestätigt werden, aber wir alle wissen, wie es geendet ist, richtig? Ich frage mich, ob Dr. Cooper weiß, warum seine Daten fehlerhaft waren. Naja, offenbar nicht, denn er kein Wort darüber verloren, zu niemandem. Er hat sich zurückgezogen, all sein Selbstvertrauen ist verschwunden.“

„Ihr habt doch nicht etwa etwas damit zu tun? Sagt mir, dass ihr kein Schindluder mit seinen Daten getrieben habt. Sagt mir, dass ihr seine Daten nicht sabotiert habt, nur um aus einer unangenehmen Situation heraus zu kommen. Sagt es mir, verdammt noch mal!“
Ach ja, das Gesetze des Verrats.

Leslie Winkles Gesicht verzerrte sich wütend und die drei Wissenschaftler wichen vor ihr zurück. Leonard war sicher, dass sein Schließmuskel versagen würde, wenn sie ihre Wut auf ihn konzentrieren würde.

'Interessante Reaktion´, dachte Dr. Gabelhauser. Offenbar sind die alten Geschichten wahr. Winkle und Cooper? Unglaublich!'

„Dr. Winkle, sie sind auch nicht ohne Schuld an Coopers Situation. Oder soll ich sie an ihren netten Spitznamen für ihn erinnern,  'Dr. Vollpfosten'?“

Er hielt einen weiteren gefalteten Zettel in die Höhe und öffnete ihn mit einer Drehung des Handgelenkes. Er hatte versucht, dem jungen Cooper sein Selbstvertrauen wiederzugeben, indem er ihm jeden Artikel zur Verfügung stellte, die Zeit für den Großrechner, jedes verwaltungstechnische Detail für sein Büro, in der Hoffnung, dass, wenn seine Anfragen automatisch und ohne Nachfragen genehmigt würden, er zurückbekommen würde, was er verloren hatte. Aber offensichtlich war das glamourös schief gegangen.

„Ich habe hier Dr. Coopers Kündigung. Ich habe sie gestern erhalten. Sein Büro ist leer und ich wage zu behaupten, man könnte dort vom Boden essen. Er ist unvorhersehbar. Sie Vier haben alle ihre Finger mit im Spiel“, sagte er und schwenkte den Brief vor ihren Gesichtern, „und jetzt werden sie es wieder in Ordnung bringen.
Er hat noch ungefähr vier Monate Urlaub und noch vierzehn Krankentage. Und genauso lange haben sie Zeit, ihn zu finden und ihn von einer Rückkehr zu überzeugen. Wenn sie scheitern, sind sie allesamt gefeuert und ich garantiere ihnen, dass jede Anfrage nach einer Empfehlung abgelehnt wird und das alle Antworten in Bezug auf Ihre Leistung von potentiellen Arbeitgebern schlechter als schlecht sein werden. Und jetzt verschwinden sie aus meinem Büro und lassen sie sich hier nicht mehr blicken, es sei denn, sie eskortieren Cooper hierher zurück.“

Die vier schockierten Wissenschaftler wandten sich zum Gehen, aber er hatte noch ein Letztes zu sagen:

„Und denken sie nicht, dass es ihnen helfen wird, sich an den Fakultätsvorstand zu wenden. Ich habe fast die ganze Nacht mit ihnen über den Details der Arktis-Expedition gebrütet und ich habe ihre volle Unterstützung.“

Leslie Winkle war hin- und hergerissen zwischen Liebe und Hass für Sheldon Cooper. Es war immer noch sein Name auf ihren Lippen, wenn sie sich mit sich selbst vergnügte und es tat immer noch weh, wenn sie ihn auf dem Campus sah. Es war schon beinahe acht Jahre her, aber immer noch.... tat es weh. Und jedes Mal, wenn es weh tat, beschloss sie, ihm weh zu tun, aber dennoch würde sie nie so weit gehen, seine Arbeit zu sabotieren.

Lesie sah die drei Geeks an und murmelte durch ihre zusammengebissenen Zähne: „Hoffstadters Apartment, heute Abend, sieben Uhr. Wir werden besprechen, wie wir unsere Karrieren retten können, nachdem Desaster, dass ihr veranstaltet habt.“

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Leonard verließ die Arbeit zur Mittagszeit, nachdem er Sheldons Büro durchsucht hatte. Aber Sheldon hatte seine Schreibtischschubladen ausgesaugt und er hatte sogar seine Festplatte entmagnetisiert, um keine Hinweise seiner Arbeit der vergangenen Wochen oder seines neuen Bestimmungsortes zu hinterlassen.

Das gleiche galt auch für ihr Apartment. Es gab nicht einen Hinweis, dass Leonard jemals einen Mitbewohner gehabt hatte. Alles war makellos sauber und neu angeordnet, so das jegliche 'Rückstände' von Sheldon beseitigt waren.

Penny stürmte in das Apartment und Leonard begann zu lächeln, aber sein Lächeln erstarb, als er in ihr Gesicht sah. Dann gab sie ihm eine schallende Ohrfeige.

„Er ist weg und alles nur wegen dir und deiner kleinen Unsicherheiten und deiner Eifersucht! Er ist weg, Leonard. Und er hat mich angelogen! Er hat mich niemals angelogen – niemals. Er ist weg und es ist deine Schuld – deine und die von diesen Freaks, von denen er dachte, sie wären seine Freunde. Ich hasse dich Leonard, Ich hasse dich wirklich, ich hasse dich für alles, was du getan hast!“

„Penny, du verstehst ni-“

„Ich bin nicht dumm, Leonard. Denkst du, ich kann nicht lesen? Er hat sein Tagebuch in einer Kiste zurückgelassen. Ich glaube, er wusste nicht einmal, dass es zwischen seinen Comicbüchern lag. Du solltest es lesen, Leonard, lies, was du diesem süßen, vertrauensseligen Mann angetan hast...“

Ihr Gesicht verdunkelte sich und sie begann zu weinen. Und es war kein normales Weinen von Penny, es war das Weinen einer Frau, die unter der Qual eines gebrochenen Herzens litt.

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Auf der anderen Seite der Stadt, in einer gehobenen Wohnanlage, machte Leslie den gleichen emotionalen Ausbruch durch wie Penny, nur mit dem Unterschied, dass ihrer durch acht Jahre Verleugnung abgemildert wurden. „Verdammt sollst du sein, Moon Pie, verdammt in der Hölle!“

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In einem anderen Apartment, skypte Dr. Rajesh Koothrappalli, Astrophysiker, mit seinen Eltern und erzählte ihnen, dass er möglicherweise wieder nach Delhi zurückkehren würde und dass sie beginnen sollten, nach einem netten, indischen Mädchen für ihn zu suchen. Als sie ihn nach dem Warum fragten, erzählte er die Wahrheit, er war nicht fähig, seine Mami anzulügen.

Sein Vater machte ein mürrisches Gesicht und die Worte seiner Mutter verschlossen ihm jede Tür für eine Heimkehr. Er wurde verstoßen, enteignet und verleugnet. Er war das erste Mal in seinem Leben auf sich allein gestellt. Verdammt sollst du sein, Sheldon Cooper!

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Wollowitz sah auf die Uhr und schaufelte sich eine weitere Gabel Braten und geröstete Kartoffeln in den Mund, während er sein Optionen abwägte. Es waren nicht viele und keine von ihnen war besonders reizvoll. Mit seiner Mutter nach Israel zu gehen würde er sicher nicht, da er ein Feigling war und Dienst bei der IDF war nichts, was sein Magen ertragen konnte. Und dann war da noch diese ganze Mars-Rover-Geschichte....  Verdammt sollst du sein, Sheldon Cooper!


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