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Blue on Deeper Blue

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Krimi / P16 / Gen
10.07.2012
22.07.2012
6
5.179
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
10.07.2012 1.065
 
Okay, erstens freuts mich wieder Zeit zum Schreiben gefunden zu haben =)

Zweitens, während ich das erste Mal die Folge „Blue on Blue“ gesehn habe, fragte ich mich was passiert wäre, wenn paar Dinge anders gekommen wären. Hab dann einfach mal drauf los geschrieben. Um unnötige Wiederholungen/Erklärungen des Inhalts zu vermeiden, habe ich bestimmte Dinge ausgelassen zB wer ist David Fleming etc
wer sich die Episode nicht noch einmal ansehen will od aus sonstigen Gründen, dem beantworte ich gern Fragen.

ist vl nichts Besonderes, keine völlig neue Handlung, aber vl gefällts trotzdem gg
viel Spaß =)

(Disclaimer: s.vorherige stories)





„Okay, noch mal für alle.“ Eddie stand neben Greg, während der Rest des Teams ihre Ausrüstung zusammenpackte. „Wir sind heute Begleitschutz für Karl Morse. Er war schwer im Drogenhandel tätig. Ist einen Deal eingegangen und daher ein attraktives Ziel. Enddestination ist das Gericht für Strafverfahren. Ich habe euch jetzt die aktuellste Route auf die PDAs gesendet. Noch Fragen?“
Alle verneinten und machten sich auf den Weg zu den Wagen. Spike bekommt indes einen Anruf von Natalie.
Also du magst mich, aber so richtig gern haben ist es nicht. Alles klar. Schon kapiert.
„Nat, wir bleiben Freunde, okay?“ Spike lehnte an der Wand und hörte zu, wie Sams Schwester die Absage nicht nur für den Wochenendausflug entgegen nahm. In ihrer Stimme konnte er gemischte Gefühle wahrnehmen.
Sicher! Hej, sorry. Kommt grad ein Anruf rein. Man hört sich. Klick. Spike betrachtete kurz den Bildschirm seines Smartphones und folgte dann seinen Kollegen.

Natalie fuhr mit ihrem Finger über das Display und legte es erneut ans Ohr. „Ja?“
Heeey! Natalie!
„David. Was ahm, was gibt es denn?“
Ich muss dich unbedingt sehen. Es wäre schön, wenn wir die Chance nutzen uns persönlich zu verabschieden. Keine Sorge, ich weiß von diesem anderen... aber darum gehts nicht. Sondern nur um uns zwei.
In der kurzen Stille konnte er ihr leichtes Zögern spüren. Doch schließlich stimmte sie zu. „Okay. Aber nur kurz. Bis gleich!“

Als Sam mit Spike allein im Wagen saß, nutzte er die Chance. Er schaltete sein Funkgerät ab und Spike tat es ihm gleich. Wenn auch etwas verwirrt.
„Spike. Keine Ahnung was da gestern mit dir und Nat lief. Sie meinte, du hättest die ganze Zeit nur herumgealbert und ob du nicht auch anders könntest. Jedenfalls-“
„Wir daten nicht.“ Spike fiel ihm gleich ins Wort, um Sam ein mögliches unangenehmes Gespräch sparen zu können. Eigentlich sich beiden.
„Gut. Okay.“ Spike hätte Erleichterung oder sogar Wut von seinem Kollegen erwartet, darüber dass er nur mit seiner Schwester spielen würde. Doch keins von beiden war zu hören. Sams Worte wirkten neutral. „Es ist so… alles was irgendwie problematisch werden kann, das zieht sie an wie ein Magnet. Verstehst du? Es ist nicht ihre Schuld. Sie ist vielleicht etwas naiv…“, Sam überlegte kurz, „was aber eher unterstützend als ursächlich wirkt.“
Spike nickte. „Also bist du ihr Aufpasser oder eher-“
„Von einem Freund und Kollegen? Weder noch. Ich wollte das nur mal sagen.“ Sam griff zu seinem Funkgerät und schaltet es wieder ein.


Natalie folgte David die Stufen hinauf und blickte am Ende der Treppe in eine große, modern eingerichtete Wohnung. „Schöner Platz.“
David drehte sich zu ihr um und lächelte sie an. „Siehst gut aus.“
„Du auch wenn man bedenkt…“ Natalie schluckte. Sie durfte ihren Worten nicht so schnell freien Lauf lassen.
„Hier. Mein Geschäftspartner Albin.“ David zog sie an der Hand hinter sich her und deutete auf einen Mann seines Alters, der gemütlich auf eine Couch saß. Er nickte leicht zur Begrüßung. Natalie war der Typ gleich unangenehm. Sie meidete seine Blick und wendete sich David zu. Dieser begann auch schon freiheraus zu plaudern.
„Also… nach zwei Monaten des Zusammenlebens saust du einfach davon? und verfütterst mich an die Hunde?“ Es waren rhetorische Fragen, die er ihr stellte.
„Warte mal. Ich habe dir vertraut! Du hast schließlich die Koffer gepackt und mi-“ Eine feste Ohrfeige landete in ihrem Gesicht. Natalie taumelte leicht, fasste sich aber wieder. David rückte näher an sie ran. „Und das ist nicht mal ansatzweise eine Vorstellung wie es in kolumbianischen Gefängnissen zugeht. Damn it, Natalie! Du schuldest mir was!“ Er zog sie zu Albin und dem Sofa. Dann drückte er sie nieder, so dass sie sich neben Albin fallen ließ. Sie starrte beide abwechselnd verängstigt an. David zog eine Waffe und hielt sie Natalie an die Stirn. Das kalte Metall auf ihrer Haut ließ sie zusammenzucken. „Ruf. Deinen. Freund. An.!“

„Gute Arbeit.“ Ed lief voran und öffnete den Kofferraum.
„Sein Hintern schafft es wieder sicher zurück in den Knast. Ist doch toll.“ Raf überreichte Ed seine Waffe zum Verstauen.
„Und jetzt erstmal Siesta für die Liga der Gerechten?“ Spike stand grinsend zwischen ihnen. Sam warf ihm einen fragenden Blick zu, der ihn wissen ließ was er davon hielt. „Hej, ich mache nun mal Scherze, okay? So bin ich eben!“
Ed und Raf sahen zuerst Spike verwundert an und blickten dann zu Sam, der sich mit einer abwinkenden Geste umdrehte. Sein Telefon läutete. Sam hob ab.
„Natalie?“
Oh. Ahm. Tut mir leid, ich wolle ei… eigentlich nur fragen, ob ich heute kochen soll? Ich steh grad vor unserem Kühlschrank und der ist mal wieder so leer als käme er frisch vom Fließband.
Sam stutzte kurz, lächelte dann. „Klar. Wieder ein neues Gericht im Auge?“
Mhm. Ja. Na gut, will dich nicht länger bei der Arbeit stören. Bis dann
„Nat, alles okay? Du klingst etwas verängstigt. Nat…“ Er hörte nur noch einen monotonen Piepton. Dann war die Leitung stumm.
Sam legte auf und lief zu seinem Sarge. „Boss, kann ich zur Besprechung nachkommen? Dauert nicht länger als eine Stunde.“
Ed stieß zu ihnen. „Privater Notfall?“ Sam nickte. „Okay. Aber in einer halben Stunde!“ Doch Sam war schon losgelaufen, als er mit einem Okay antwortete.

Albin packte Natalie im Nacken und hielt sie fest, während David sich ihrem Gesicht näherte. „Was sollte DAS denn werden?“
„Ich habe mich verwählt. Mein Bruder ist in der Schnellwah-“
„Interessiert mich einen Scheißdreck. Ruf nochmal an.“ Erneut drückte er den Lauf der Waffe gegen ihre Schläfe. „Diesmal den Richtigen!“
Natalie versuchte ruhig zu atmen. Dann antwortete sie mit zittriger Stimme: „Ich kann nicht. Das Team ist wahrscheinlich noch zusammen. Das wäre zu auffällig.“
David stieß Albin wütend weg und packte Natalie nun selbst am Hals. „Hör mal zu. Wir haben nur ein begrenztes Zeitfenster. Das war dein Fehler. Lass dir was einfallen!“
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