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Sweet Amoris - The ugly ducking becomes a wonderful Swan

von YokoChan
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
06.07.2012
11.08.2012
4
6.360
 
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06.07.2012 2.178
 
Kapitel 1


Erster Schultag – Teil 1



Clary's Sicht:

Wieder einmal stand ich vor mein Haus und betrachtete es. Wie viele Jahre hatte ich schon in diesem schönen Haus verbracht? Mit wie vielen schönen Erinnerungen verband ich es?
Doch jetzt musste ich dieses Haus verlassen. Mit einen Blick , der eindeutig sagte : Ich will hier nicht weg ! , betrachtete ich es noch.
Hinter mir hörte ich ein leises schluchzen , dass man jedoch zu unterdrücken versuchte.
Lächelnd schaute ich zu Ken und ging auf ihn zu.
„Ach Ken. Hör auf zu weinen. Du bist immer noch so eine Heulsuse. Ich dachte du wolltest dich ändern“ lächelte ich lieb und sah ihn seufzend an.
„I-Ich v-versuch-che es ja!“ schluchzte er weiter und wischte sich seine Tränen mit seinen dicken Pulli weg. Seine große , runde Brille hatte er nach oben geschoben um sich die Tränen besser wegwischen zu können. Nur ich hatte ihn ohne Brille gesehen. Sonst noch nie jemand.
Ich bin mir nicht einmal sicher ob seine Eltern ihn mal ohne Brille gesehen hatten.
„Ich will nicht das du gehst!“ sagte er , mit einigermaßen fester Stimme , die jedoch einen leicht zitternden Unterton hatte.
„Ich doch auch nicht. Aber mein Vater hat eben eine neue Arbeit und wir müssen umziehen. Ich kann es doch auch nicht ändern … verspreche mir einfach das du mutiger und selbstbewusster wirst . Auch wenn ich nicht da bin okay?“ fragte ich und legte eine Hand auf seiner Schulter.
Er schaute mich aus seinen verweinten , Jagdgrünen Augen an und schluchzte noch ein paar mal.
„D-das geht nicht! Das w-werde ich doch n-n-nie schaffen!“ brachte er mühsam hervor und schaute auf den Boden. Einige Tränen bedeckten das dunkel Grüne Gras , dass es noch dunkler machte.
„Doch wirst du! Hier , ich habe sogar etwas für dich“ sagte ich und rannte kurz zum Wagen .
Ich öffnete die Tür des weißen Fahrzeuges und holte aus den Rücksitzen , die aus einen schwarzen Leder waren , eine Tasche hervor.
Diese war in einen dunklen Rosa gehalten mit einigen Blauen Bestickungen. Ein paar Glücksbringer , wie auch Anhänger baumelten am Saum der Tasche herum und wippten hin und her als ich mit der Tasche wieder zu Ken rannte.
Vor ihm stehen geblieben , wühlte ich in der Tasche herum und holte eine große Brotdose heraus.
Mit einen grinsen im Gesicht überreichte ich es ihm.
Verwirrt schaute er erst in mein Gesicht und heftete dann seine grünen Augen auf die Brotdose in meinen Händen.
„W-Was ist das?“ fragte er und schnaufte kurz mit der Nase. Seine Brille die er nach oben geschoben hatte , saß nun wieder 'elegant' auf seiner Nase.
„Das ist eine Dose mit all deinen Lieblings Keksen drinnen. Ich habe extra gespart um sie dir kaufen zu können“
Ein lächeln umspielte mein Gesicht als er sie , mit großen Augen , annahm und die Dose öffnete.
„Danke Clary“ fing er nun heftiger an zu weinen und fiel mir in die Arme.
Etwas perplex legte ich auch meine Arme um ihn und strich ihm beruhigend über den Rücken.
„Clary! Komm nun! Wir müssen los!“ rief die raue , ungeduldige Stimme meines Vaters und ich schaute kurz zu ihm , bevor ich Ken sanft von mir wegdrückte.
„Ich muss los“
Nun klang auch meine Stimme traurig und eine kleine Träne rollte mir über die Wange.
Zu meiner Überraschung wischte Ken mir diese weg und lächelte mich an.
„Ich werde auf dich warten Clary. Auf Wiedersehen“ sagte er.
Ich sah das er seine Traurigkeit überspielen wollte und mir Mut zusprach. Ich lächelte und nickte.
Doch seufzte ich dann leicht.
Ich werde auf dich warten …. Er war immer noch in mich verliebt , obwohl ich ihm gesagt das wir nur Freunde sind. Doch wollte er dies wohl nicht akzeptieren.
Ich strich mir meine langen , Rosanen Haare nach hinten und ging zum Wagen.
Noch einen Blick auf mein altes Haus werfend und kurz zu Ken , stieg ich ein und mein Vater fuhr los.
„Freust du dich schon auf deine neue Schule und dein neues zu Hause , Schatz?“ erklang die liebliche Stimme meiner Mutter.
Ich schaute nur aus dem Fenster und nickte leicht.
„Ja ,Mama.....“


Mit müden Augen lehnte ich an dem Fenster des Wagens und schaute verträumt aus den Fenster.
Trotz helligsten Tages war ich müde , wollte jedoch nicht schlafen.
Wir fuhren schon einen Tag und eine Nacht und ich hatte noch kein Auge zu gemacht.
Doch diese drohten jeden Moment sich zu schließen und mein Kopf ins Land der Träume zu schicken. Wie sehnte ich mich jetzt nach meinen Bett …. in meinen alten Haus.
„Wir sind da!“ verkündete die müde Stimme meines Vaters. Jedoch konnte man auch deutlichen stolz aus seiner Stimme raus hören.
Sofort öffnete ich die Türe des Wagens und stieg , meine Tasche umhengend , aus.
Die frische Luft , tat außerordentlich gut und ließ mich und mein Verstand wieder wacher werden.
Mit , trotz der frischen Luft , müden Augen schaute ich auf das Haus vor meinen Augen.
Es hatte ein großen Vordergarten , der aber Pflegebedürftig aussah. Ein Weg aus Pflastersteinen führte vom Bürgersteig zum Eingang des Hauses , dessen Tür man erst betreten konnte , wenn man die Treppen hoch stieg die auf eine Veranda führten. Aus weiten sah diese Veranda wie dunkles Eichen Holz aus . Auch dieses schien ein wenig Pflegebedürftig.
Die Wände des Hauses , waren schon an einigen Stellen leicht zerbröselt und die Farbe ging ab.
Im klaren …. eine Bruchbude.
„Hier sollen wir wohnen?“ fragte ich , leicht geschockt und schaute meine Eltern an.
Diese nickten nur und betraten das Haus. Davor hatten sie noch die wenigen Koffer aus den Wagen geholt .
Mit leichten Zögern folgte ich ihnen und hörte auch zugleich ein knacksen als ich die erste Stufe der Veranda betrat.
Schnell rannte ich die restlichen nach oben , als hätte ich Angst das alles hier gleich einbrechen würde.
Die Tür , quietschte als ich sie schloss und sie ins Schloss fiel.
„Doch nicht zu fassen“ murmelte ich und schaute mich im inneren des Hauses um.
Anders als außen , sah es hier wie neu renoviert und saniert aus. Ungläubig ging ich vom Flur in die anderen Räume hinein , die hell erleuchtet waren und eine harmonische Atmosphäre gaben.
„Mama? Papa? Wo seit ihr?!“ rief ich durchs Haus und hörte auch schon ihre Stimmen von oben.
Ich rannte sofort dorthin und erblickte die beiden auch sogleich .
Doch zu meiner Verwunderung stand auch eine dritte Person im Raum. Diese hatte mir jedoch den Rücken zugekehrt und redete mit meinen Eltern.
Die Violetten Locken waren zu einer Hochsteck Frisur gebunden und sie trug ein seltsames Kleid.
Meine Augen begannen förmlich zu strahlen als ich diese Person erkannte.
„Tante!“ rief ich freudig und sofort drehte sie sich auch um.
Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit rannte ich auf sie zu und nahm sie in den Arm.
Lachend legte sie auch ihre Arme um mich und drückte mich sanft an sich.
„Clarissa. Du bist ja richtig erwachsen geworden“ lachte sie und strich mir einige Haarsträhnen aus dem Gesicht.
„Ich mag den Namen nicht! Nenn mich wieder Clary“ lächelte ich und drücke sie fester.
Meine Tante war wirklich einzigartig. Wie war lieb und immer um mich besorgt.
Auch machte sie mir außergewöhnliche Geschenke , die meistens ziemlich witzig waren.
Doch das merkwürdige an ihr war … sie lief immer im Feen-Kostüm herum.
Als ich noch klein war und sie uns mal besuchen gekommen war , hatte ich gerade einen Zahn verloren.
Ich gab ihn ihr und sagte , dass sie mir Geld dafür geben konnte. Doch hatte ich dann erfahren das sie nicht die Zahnfee war.
„Okay dann eben Clary“ lächelte sie.
Mein Vater schaute nachdenklich aus dem Fenster und sah das es schon dunkel geworden war.
„Clary? Du gehst jetzt erst einmal ins Bett. Morgen fängt schon deine neue Schule an. In deinen Zimmer ist schon alles fertig. Du musst nur noch deine Koffer auspacken und es persönlich gestalten“ lächelte mich mein Vater an , sagte dies jedoch mit einer kühlen , rauen Stimme.
Schmollend nickte ich und ging auf mein Zimmer.
Kaum die Tür geöffnet , fingen meine Augen an zu strahlen.
Die Wände waren zwar noch Trost- und Farblos aber das Zimmer war riesig.
Ich drehte mich einmal im Kreis und fiel dann auf mein Bett.
Müde schloss ich nun meine Augen und schlief dann wieder zum ersten Mal in ½ Tagen ….


Nervös öffnete ich die Türe des Autos und stieg mit einen mulmigen Gefühl aus dem Wagen.
Meine Hellblaue Schultasche , die mit Gelben Bändern umzogen war , hatte ich locker geschultert und schaute auf den Eingang des Schulgebäudes.
„Viel Glück , Schätzen“ lächelte meine Mutter.
Doch bevor ich etwas erwidern konnte , war sie auch schon los gefahren. Seufzend sah ich ihr hinterher und schaute dann wieder auf das Gebäude.
Mit einen schlucken ging ich meinen ersten Schritt und ging durch das Schultor des Gymnasiums.
Kaum betreten sah ich unmengen von Schülern auf dem Schulgelände stehen und mein mulmiges Gefühl verstärkte sich nur noch.
Auf den Boden blickend suchte ich eine ruhige Ecke , in der ich ungestört sein konnte und ging zu einen Baum , dessen Schatten einen kühlen Ort schenkten.
Ich setzte mich unter den Baum und atmete noch einmal tief ein und aus. Sonst war ich doch auch nicht so nervös! Wieso also jetzt ?! Nur weil ich hier noch niemanden kenne und das eine ganz neue Umgebung für mich ist ?!
Meine geschlossenen Lieder , die durch den Schatten ruhig auf meinen Augen lagen , öffneten sich als mich jemand ansprach.
Ich schaute auf und sah in das Gesicht eines Rotschopfes mit Haselnuss Braunen Augen.
Seine Miene verriet mir , dass er nicht gerade erfreut war , jemanden wie mich hier anzutreffen.
„Na Pinkie? Was machst du hier auf meinen Platz?“ fragte er und aus seiner Stimme konnte man Spott hören und auch das er sichtlich genervt war.
Ich sah ihn jedoch nur Teilnahmslos an.
„Steht hier irgendwo dein Name? Nein. Also kann ich hier sitzen , Pumuckel“ gab ich schlicht von mir und machte eine wegwerfende Handbewegung.
Ich sah wie eine seiner Augenbrauen in die Höhe schoss. Er hatte wohl noch nie jemanden gehabt , der ihm mal einen Gegenspruch verpasste.
„Pumuckel? Sehr mutig mir so etwas ins Gesicht zu sagen“ sagte er.
Zu meiner Verwunderung klang seine Stimme jedoch belustigt und auch leichte Bewunderung nahm ich aus seiner Stimme wahr.
„Ja . Ich bin nun einmal ein offener und friedfertiger Mensch“ sagte ich und schaute in seine Augen.
„Na dann Pinkie. Zisch trotzdem hier ab“ meinte er nun wieder genervt und ich wollte etwas erwidern , jedoch störte die Klingel mich dann.
Also stand ich auf , klopfte mir noch kurz den Schmutz von der Kleidung und ging , meine Tasche schulternd , ins Gebäude hinein .
Kaum drinnen sprach mich auch schon eine alte Frau an , die ihre Grauen Haare zu einen strengen Dutt zusammen gebunden hatte und eine typische Brille trug , wie die meisten Frauen in ihren Alter.
Ihre kleine Erscheinung und ihr pinkes Kostüm ließen mich ein wenig wundern.
„Du musst Clarissa sein. Willkommen an unseren Gymnasium Sweet Amoris.“ begrüßte sie mich freundlich und ich lächelte sie an.
„Und sie sind?“ fragte ich , mit einen charmanten lächeln und sie schaute mich fragend an.
„Ich bin die Direktorin dieser Schule.“ erklärte sie.
„Achso. Entschuldigung“ entschuldigte ich mich , dass ich sie nicht sofort erkannt habe und sie schmunzelte nur leicht.
„Also. Wenn du willst kannst du dich noch ein wenig in der Schule umsehen und danach mit dem Schulsprecher reden über deine Formulare , oder sofort zu ihm gehen“ sagte sie .
Ich schaute kurz nachdenklich zur Decke.
Jetzt sofort über Formulare und all dem Zeug zu reden , war mir noch etwas zu früh.
Also entschied ich mich dafür , mich noch etwas in der Schule umzuschauen.
Die Rektorin nickte und verschwand dann auch sogleich wieder. Kurz schaute ich ihr noch nach , bis ich ein bissen durchs Schulgebäude lief.
„Clary!!!“ hörte ich eine Stimme hinter mir , durch die Gänge schreien und wurde sogleich auch von hinten umgeworfen.
Erschrocken schaute ich auf und sah , zu meiner großen Verwunderung , Kentin , der mich nur strahlend anlächelte.
„Ken?! Was machst du denn hier?!“ fragte ich fassungslos und schob ihn von mir herunter , damit ich aufstehen konnte.
Meine Pinken Haare waren nun etwas zersaust und ich richtete diese mit meinen Händen wieder.
„Ich konnte mein Vater dazu überreden auch hier her zu ziehen! Ich bin dir gefolgt Clary! Und als ich dann auch noch auf herausgefunden habe , auf welche Schule du gehst , MUSSTE ich auch einfach hier drauf gehen“ strahlte er vom ganzen Gesicht und sah mich begeistert an.
Ich wusste das Ken schräg drauf war , VIEL zu anhänglich und auch ein Weichei war …..
Aber das er nun auch zu einen Stalker wird , hätte selbst ich nicht vermutet .
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So nun tun meine Hände von vielen Tippen weh xD
Hoffe euch hat das Kapitel gefallen und ich habe nicht alles falsch geschrieben xDD
Freue mich über Reviews :3
Hier ein Bild von Clary wie sie jetzt aussieht:
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Nur mit den dunkel Rosanen Augen :)
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