Die Wächterinnen des Waldes

GeschichteDrama / P12
San
06.07.2012
24.10.2013
27
19797
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Ich erwachte in dieser Nacht sehr früh aus meinem Schlaf. In letzter Zeit gelang es mir eh nicht gut zu schlafen, aber in dieser Nacht war es wieder besonders schlimm. So stand ich aus meinem Bett auf und sah mich um. Was eigendlich nicht viel brachte da der Raum in dem ich jede Nacht verbrachte Stockfinster war. Der Raum war schon sehr alt, grade zu verrottet und in allen Ecken hangen Spinnenweben und ich fragte mich wie ich es überhaupt aushielt so zu leben. Ich ging zu einem kleinen Fenster, dass grade mal so groß war wie ein einziger, winziger Ziegelstein. Aber es war auch das einzigste das von draußen her ein bisschen Licht spendete. Genau in dieser Sekunde hörte ich von draußen ein lautes Krachen das mich zurück schrecken ließ und mein Herzschlag für einige Sekunden schneller werden ließ. Ich kannte zwar dieses Krachen, und ich müsste mich schon daran gewöhnt haben und doch erschrack ich immer wieder bei diesem Geräusch, da ich die Bedeutung hinter diesem Laut einfach nur Furchtbar fand. ,,Sie fällen wieder die Bäume"dachte ich, während ich nach draußen zu Himmel starrte.ich wollte nicht das es wieder Krieg gibt zwischen den Menschen und den dort im Wald lebenden Wesen. Die letzte Schlacht war erst ein Jahr her. Ich hatte sie miterlebt, aber damals war ich noch zu jung um es zu verstehen. Ich dachte wie jeder andere hier: das der Wald böse und nur schlecht ist. Aber das kann er nicht nur sein.Da war ich mir sicher. Mein Vater war damals für unsere Herrin Eboshi mit in den Kreig gezogen. Seit dem habe ich ihn nie wieder gesehen. Es tat mir immer sehr weh an ihn zu denken, denn man hatte mir erzählt er wäre von diesem Mädchen getötet worden. Dem Wolfsmädchen, der Prinzessin des Waldes: Mononoke
Ich hegte keinen Groll gegen den Wald selbst, sondern nur gegen sie. Was sie mir und meiner Familie damit angetan hatte.... sie sollte dafür Bluten. Nicht die Menschen, nicht die Tiere sondern nur sie.
Trotz meines Hasses aud sie und die Finsteren Gedanken die ich dachte, zwang ich mich dazu diese beiseite zu schieben. Den genau diese Denkesart hatte, so glaubte ich zum Krieg einst geführt, den ich auf keinen Fall wiederhaben möchte.
Aber Fakt wra einfach, dass die Leute wieder anfingen die Bäume zu fällen und somit wieder den Zorn der Tiere, Dämonen, Götter und der Prinzessin auf sich zogen. Bei dieser Feststellung durchlief mich ein Kälteschauer. Ich fragte mich ob es sie wirklich noch gab. Die Dämonen. die einst.... ...naja Normal ist zwar das Falsche Wort aber ein anderer Begriff fiel mir einfach nicht dazu ein. Ich ging zurück zu meinem Bett und ließ mich auf dies sinken. Mittlerweile hatten sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt. Ich hörte das leise Ein- und Ausatmen auf  der gegenüber liegenden Seite des Raumes. Dort stand ein weiteres Bett, wo eine schlafende Person drauf lag: Meine Schwester.
Sie war hübsch, klug und talentiert. Alles was ich für meine Familie nicht bin. Eigendlich beneidete ich sie dafür ein Stück weit. Schon alleine ihr Nameist Perfekt für sie: Milaka.
Ich hingegen bin nichts besonderes. Ich war und bin einfach ich: Hikari.
Zumindestens glaubte ich das damals noch...

_______________________________________________________
Hier endet erstmal das erste Kapitel.
Und nochmal an alle die Wahrscheinlich gleich: "AH!" und "OMG WIE LANGWEILIG!" schreien werden:Keine Panik es wird im laufe der Geschichte noch spannend werden.
Review schreiben