Gelbe Augen

GeschichteAngst, Fantasy / P16 Slash
Cynder OC (Own Character) Sparx Spyro
04.07.2012
14.04.2016
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04.07.2012 539
 
Der Regen wollte einfach nicht aufhören. Seit Stunden schüttete es wie aus Kübeln.
Schützend legte Spyro seinen Flügel über Cynder, die vor Kälte und Nässe zitterte.
„Es kann doch nicht so weiter gehen.“, sagte er zu ihr. Die Höhle in der sie sich verschanzt haben, gab ihm sowieso ein mulmiges Gefühl in der Magengrube. Cynder sah ihm tief in die Augen.
„Was schlägst du vor?“, fragte sie ihn schnippisch unter Zähneklappern.
„Dass wir wahrscheinlich einfach wieder zum Tempel fliegen würden? Ich meine, du zitterst ja total. Nicht, dass du dir was einfängst.“ Sie sah ihm wieder eindringlich in die Augen. Ihr tadelnder Blick vermochte nicht mit seiner Antwort übereinzustimmen. „Hast du noch immer nicht die Wolken gesehen? Die sind so tief! Wir würden nicht sehen wohin wir fliegen. Außerdem könnten auch ein paar freundlich gesinnte Kameraden dort oben auf uns lauern“, die letzten Worte spuckte sie mit sarkastischen Unterton aus. Spyro schüttelte ungläubig den Kopf. „Cynder, Cynder. Wir haben für dieses Land gekämpft, damit wir alle jetzt in dieser und jeder Zeit friedlich miteinander leben können.“ Irritiert bellte sie zurück: „Es gibt aber noch immer Bestien da draußen. Daran können wir nichts ändern.“ Angespannt beobachtete sie Spyros sinkende Mundwinkel. „ Kannst du dich noch an den Troll von letzer Woche erinnern?“, fügte sie mit einem schelmischen Grinsen zu. Beschämt ließ er den Kopf senken. Zugegeben, er hatte auch wirklich Angst gehabt. Nur das wollte er auf gar keinen Fall zugeben. „Also!“. Keck sprang Cynder auf und ging nach draußen. Verwirrt drehte Spyro den Kopf zum Höhleneingang und rief ihr nach: „Hey Cynder? Wo willst du hin?“.
Doch ihr nicht aufzuhaltender Antrieb befahl ihr nicht zurückzukommen. Neugierig schlich er Cynder nach. Er musste auch nicht lange nach ihr suchen, denn sie stand links neben der Höhle neben einem schönen Wasserfall. Sie schien in Gedanken zu sein denn als Spyro nach ihr rief schreckte sie zusammen. Zufrieden über ihren Fund sagte sie zu ihm: „Ist das nicht schön? Hier werden wir bleiben bis der Regen aufhört! Egal ob wir beide krank werden.“ Kichernd wandte sie sich von ihm ab und sprang ins Wasser. Spyro setzte einen Gesichtsausdruck auf, der den Satz „Was zur Hölle?“ richtig zum Ausdruck brachte. Er hatte Cynder noch nie so kindisch gesehen. „Komm doch rein!“, rief sie ihm zu. Trotz seiner Vernunft ließ er sich dazu überreden. Mit einem Segler warf er sich in die Fluten. Eiskalt sprangen ihm die Wassertropfen ins Gesicht und krallten sich in seine Haut.
Zitternd schwamm er zu Cynder. „S-s-sollten wir nicht zum Tempel fliegen?“, fragte er. Verneinend schüttelte Cynder den Kopf: „Nein! Doch nicht jetzt, wo es gerade so schön ist.“ Glucksend plätscherte sie durch den Teich, machte ein Paar waghalsige Rückwärtssaltos in der Luft, die mit einer Monsterwelle endeten. Mürrisch beobachtete er ihrem Treiben, als ihn plötzlich ein Gefühl der Panik ergriff. Ruckartig richtete er seinen Blick zum Wasserfall. Zwei grelle, gelbe Kugeln schienen durch das herabfallende Wasser hindurch. Nach genauerem Betrachten vermochte er in diesen Kugeln schwarze Schlitze zu erkennen. Ungläubig schloss er die Augen und redete sich ein: „Das ist nicht möglich! Das bildest du dir nur ein!“ Doch als er die Augen öffnete waren die Kugeln noch immer da.“ Was zum Teufel soll das sein?“
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