Fyes Vampir in sich

von Maire
GedichtRomanze, Fantasy / P12 Slash
03.07.2012
17.01.2017
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Viel spaß beim Lesen :)
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Kurz nachdem Fye in Tokio zu einem Vampir geworden ist, ist er aufgewacht und sagte „Guten Morgen,Kurogane!“
Daraufhin hatte er jedoch wieder das Bewusstsein verloren und Kurogane hatte sich mit Kamui und Subaru unterhalten. Später wollte er dann nach Fye sehen.


„Hey,bist du wach?“ , wollte Kurogane wissen und trat ans Bett heran. Fye regte sich nicht und gab auch keine Antwort.
Der Ninja musterte ihn skeptisch und wollte ihn grade an der Schulter wachrütteln, als etwas spitzes sein Hemd zerschnitt und somit auch kleine Schnitte auf seiner Haut hinterließ. Automatisch wich er einen Schritt zurück, denn Fye war herum geschnellt und hielt ihm seine langen spitzen Klauen entgegen. Die Pupille seines rechten Auges war Schlitzförmig und golden. Auf einmal erinnerte sich Kurogane an die Worte von Kamui und Subaru.

„Sei vorsichtig wenn du das nächste Mal zu ihm gehst. Zwar war er jetzt schon einmal wach, aber wenn er jetzt noch einmal aufwacht kann es sein, dass er nicht er selbst ist. Er hat noch keine Kontrolle über den Vampir in sich, der stets seinen Durst stillen will und wird versuchen dein Blut zu bekommen. Sein Leben hängt von deinem Blut ab, es ist das Einzige was ihn am Leben hält also verwehre es ihm nicht. Wenn er nichts trinkt, wenn er es ablehnt , dann wird er sterben. Jedoch sei gewarnt, bei seinem jetzigen Blutdurst kann er vielleicht nicht wissen wann er aufhören muss. Wenn er dir zu viel Blut nimmt kannst du sterben also musst du ihn rechtzeitig stoppen, auch wenn es durch seine Kraft schwer werden wird. Und mach dir keine Sorgen wenn er in der ersten Zeit nach dem Trinken Blut husten sollte. Es ist nicht seines. Sein Körper verlangt zwar nach Blut, aber er ist es noch nicht gewohnt.“
Kurz bevor die beiden Vampire gingen drehte sich Kamui noch einmal um und meinte:
„Lass dich nicht töten.“


Stirn runzelnd sah Kurogane auf Fye, der ihn immer noch aus dem golden funkelnden Auge anstarrte. Der Blick des Magiers fiel auf die leicht blutenden Wunden auf Kuroganes Bauch. Seine langen Klauen wurden wieder kleiner, jedoch stürzte er sich nun blitzschnell auf den Ninja. Mit großer Kraft drückte er ihn auf den kalten Steinboden und leckte das Blut von den Wunden. Kurogane war erschrocken darüber, dass er erstens so schnell war und zweitens so viel Kraft hatte. Vor allem fühlte es sich sehr ungewohnt an. Er wollte sich aufrichten, doch Fye drückte in wieder nach unten. Dann wanderte sein Blick auf den Hals des am Boden Liegenden. Er beugte sich herab, so dass Kurogane seinen Atem schon an seinem Hals spüren konnte. Der Ninja biss die Zähne zusammen und wartete, bis Fye zubiss. Jedoch, stattdessen richtete er sich wieder auf. Kurogane sah, wie Fyes Kiefer zitterte. Er schien mit sich zu kämpfen.
>Warum bringt er es nicht einfach hinter sich?<  fragte sich der Ninja und plötzlich kam ihm wieder das was Kamui gesagt hatte in den Sinn.
Wenn er nichts trinkt, wenn er es ablehnt, dann wird er sterben.
Kuroganes Augenbrauen zogen sich zusammen. Dann legte er eine Hand auf Fyes Rücken und zog ihn zu sich runter, so dass er nun nur noch zubeißen musste, um sein Blut zu trinken. Dieser Entschluss dazu war das Urteil, denn Kurogane spürte wie sich spitze Zähne in seinen Hals bohrten und Blut auf den Boden tropfte. Für einen Moment verkrampften sich die Hände des Ninjas. Es war ein ungewohnter, unnatürlicher Schmerz, als die Reißzähne sich tief in seinen Hals gruben. Ein Schauder rann ihm durch den Körper, wie eine Welle aus verschiedenen Gefühlen. Zum einen fühlte es sich brennend und stechend an, aber zum Anderen auch irgendwie wohlig und...erleichternd. Wahrscheinlich hätte Fye ihm sogar ohne große Mühe den halben Hals aufreißen können,doch Kurogane hatte in gewissem Maße Vertrauen zu dem, was Fye tat. Langsam ließ die Verkrampfung seiner Hände nach, was aber nicht daran lag, dass er sich entspannte sondern daran, dass er jetzt mit dem Schmerz vertraut war und ihn einschätzen konnte. Nachdem Kurogane nun die Stärke eines Vampires kannte, fragte er sich, wie er ihn wohl rechtzeitig stoppen konnte, wenn überhaupt. Doch darum brauchte er sich nicht mehr zu kümmern, denn der Magier ließ von einem Moment auf den Anderen von seinem Hals ab und starrte nun auf seine rechte Hand, die auf der Brust des Ninjas lag. Fye spürte den Herzschlag unter seiner Hand pochen und schloss sein Auge. Nach einem Moment öffnete er es wieder. Kurogane sagte nichts,als er in das goldene Auge schaute, das mehr und mehr wieder seinen ursprünglichen Blauton annahm. Fye sah ihn mit einem Ausdruck des Schreckens an, als ob er jetzt erst begriff was er da tat und öffnete zitternd den Mund um etwas zu sagen.
„Es...es tut mir leid...“  
Der Ninja merkte wie der Druck nachließ, mit dem der Magier ihn auf den Boden gedrückt hatte und schaute ihn kurz etwas unsicher an. Er wollte etwas sagen, jedoch tat er es dann doch nicht. Fye richtete sich auf und hielt sich die Hand vor den Mund. Dann schluckte er schwer und senkte den Kopf, so dass seine blonden Haare über sein Gesicht hingen. Langsam stand nun auch Kurogane auf und wischte sich mit der Hand das Blut von seinem Hals.
„Ich wusste worauf ich mich eingelassen hatte also entschuldige dich gefälligst nicht“ , meinte er dann mit seinem typisch grimmigen Gesichtsausdruck. Auf einmal gab Fye ein kaum merkliches Geräusch von sich und stürmte aus dem Raum nach draußen. Sofort rannte Kurogane ihm etwas überrascht hinterher.
„Hey, bleib stehen! Wo willst du...“ , schrie er, verstummte dann aber als der Magier draußen anhielt und auf die Knie ging. Sein Körper bebte und er drückte mit beide Hände auf seine Brust. Schnell eilte der Ninja zu ihm, um nachzusehen was er hat.
„He, was ist los!?“ , fragte er. Als Antwort hustete Fye und eine größere Menge sammelte sich mehr und mehr auf dem Boden. Die Vampire hatten ihn zwar darüber aufgeklärt, jedoch machte er sich bei dieser Menge an Blut schon etwas Sorgen. Als Fye aufhörte atmete er mehrmals tief durch, bevor ihn der Ninja am Arm packte und auf die Beine zog.
„Gehts wieder?“ , wollte er wissen und hielt ihn immer noch fest. Fye nickte stumm. Dann murmelte er etwas, das Kurogane nicht verstand.
„Was?“ , fragte er und der Magier sah ihn nun aus bösartig funkelnder, aber normal großer Pupille, an und wiederholte es beträchtlich lauter als vorher.
„Ich will wissen wieso du mich nicht hast sterben lassen!“  Kurogane sah ihn erst verständnislos an, doch dann kam Wut in ihm auf. Er ballte seine Faust und schlug ihm ins Gesicht.
„Sei doch froh, dass du lebst, verdammter Idiot!“ , er legte eine kurze Pause ein, „Ich habe dir doch gesagt dass du erst mal am Leben bleiben sollst und ich dich später töten werde wenn du es unbedingt willst!“ Fye blickte auf den Boden und der Ninja ließ ihn los. Doch stützte ihn sofort wieder, als er merkte dass Fye beim Stehen ziemlich wackelig auf den Beinen war. Kurogane seufzte genervt und ging langsam mit ihm zurück in den Raum, wo Fye sich wieder hinlegen sollte.
„Sei mal etwas dankbarer du Trottel!“ , meinte er auf dem Weg.
Im Raum ging er zum Bett und wollte ihn darauf niederlassen, doch Fye blieb stehen. Der Magier stellte sich vor Kurogane hin und starrte nun auf die noch immer etwas blutende Halswunde.
„Schon wieder?“ , knurrte er fragend und schloss die Augen, „Dann pass aber auf, dass du nicht wieder...“
Er wurde unterbrochen, weil Fye sich schon an ihn gelehnt hatte und ihn mit einer Hand am Nacken festhielt.
Jedoch...zu Kuroganes Verwunderung spürte er keinen Schmerz, sondern nur den warmen Atem des Magiers an seinem Hals. Dann merkte er, wie Fye das Blut aus der Wunde aufleckte und herunter schluckte. Er biss nicht zu, er war sogar ziemlich vorsichtig dabei. Dem Ninja war es etwas unangenehm, jedoch wollte er aus irgendeinem Grund nicht zurückweichen. Es fühlte sich seltsam vertraut an. Doch auf einmal stützte sich Fyes Kopf auf seine Schulter und sein ganzer Körper wurde immer schwerer. Noch rechtzeitig hielt Kurogane ihn fest, bevor er in sich zusammen sackte. Dann legte er ihn vorsichtig auf das Bett. Nein, zudecken würde er ihn nicht, schließlich war es gar nicht mal so kalt.
Er war schon fast aus dem Raum gegangen, als er stehenblieb und sich noch einmal umdrehte.
„Ach verdammt!“ , grummelte er vor sich hin, ging noch ein mal zum Bett zurück und deckte ihn zu. >Was hat dieser Kerl nur an sich, dass ich mich um ihn sorge!?<
Kurogane hatte eine Frage, jedoch würde er wohl nie eine Antwort darauf bekommen; War das eben Fye oder war das der Vampir in ihm?

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So das wärs erstmal^^ Ich hoffe jemand hat mal vorbeigeschaut und ein Kommentar hinterlassen^^ Bin jederzeit offen für Verbesserungsvorschläge oder Kritik^^
Und wer weiß,wenn die Geschichte gut ankommt könnte ich ja weiterschreiben?
Aber eines steht dann fest: Da ich sehr vieles nachschauen müsste und das auch mit dem Schreiben sehr lange dauern würde,klingt sich die Storie dann vom Manga/Anime ab. Also damit meine ich,dass die Fortsetzungen nichts mit der vom Manga/Anime zu tun haben wird. Hoffe das ist okay...?
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