Heart of a Traitor

von Bastex
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Allan A Dale
02.07.2012
18.07.2012
24
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Kaum zu glauben aber dieses Bild hat mich zu dieser FF verleitet : http://3.bp.blogspot.com/_VyekL5IHloE/S1z1B8XNO2I/AAAAAAAAAmE/gxeAiEGqLmM/s400/Allan3.jpg
Allan a Dale ist meiner Meinung nach der Beste aus der Serie!!! Ich hoffe es gefällt euch!
GLG Eure Bastex
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Die Sonne stand hoch am Himmel und schien auf einen großen Wald herrab. Pferdehufen trommelten auf den Boden als seien sie auf der Jagd. Wild feuerten ihre Reiter die Pferde an. Eine Junge Frau mit braunen, leicht rötlich schimmernden Haaren war auf der Flucht, sie rannte so schnell sie ihre Füße tragen konnte und ihre einfachen Anziehsachen wehten im Wind. Ihr Smaragdgrüner Blick hetzte unruhig hin und her. Die Pferde und die darauf sitzenden Wachen kamen immer näher, sie hatte einem von ihnen doch nur drei kleine Goldstücke abgenommen! Sie wollte doch nur überleben, war das denn schon zu viel verlangt? Ihre Beine schmerzten aber sie zwang sich mit einem Blick nach vorne weiter zu laufen. Aber im inneren wusste sie, dass sie keine Chance gegen Pferde hatte. Erschöpft warf sie einen Blick über die Schulter zurück. Eine kleine Kutsche hätte gerade einmal Platz zwischen ihnen gehabt. Plötzlich surrten zwei Pfeile durch die Luft und bohrten sich in die Köpfe der Männer, leblos fielen sie von ihren Pferden, welche einfach weiter daher galoppierten. Überrascht blieb die Frau stehen und wand den Blick. Ihr Retter der geschossen hatte hielt den Bogen noch immer aufrecht, dann drehte er sich um und verschwand, aber ich wusste, dass es einer von Robin Hood´s Männern gewesen sein musste, wenn er nicht sogar selbst!. Zu ihrem bedauern hatte sie sein Gesicht nicht erkennen können, da er einen Kaputzenmantel trug. Zitternd drückte sie sich die drei Goldstücke an den Bauch, es war so kalt im Herbst und sie hatte keine warmen Anziehsachen, wie sollte sie dann auch noch den Winter heil überstehen? Sie ging nun langsam in Richtung Nottingham, dort konnte sie sich wenigstens ein bisschen trockenes Brot kaufen! Sie sah sich um, da sie eine offene Wunde an dem Bein hatte, sie kannte sich sehr gut mit Kräutern und Beeren aus und wurde auch schon oft als Hexe bezeichnet...

POV: Ramona

Ich sah mich nach einem Schlafplatz für die Nacht um, mein Magen war wenigstens etwas mit trockenem Brot gefüllt und ich war gespannt wie lange das anhalten würde! Seuftzend lehnte ich mich an eine Hauswand, die Sonne ging zwar gerade erst unter aber in der Dunkelheit war es noch schwieriger etwas zum schlafen zu finden. Ein Mann mit rot-braunen wuschel Haaren und Blauen Augen ging an mir vorbei, er trug Dunkle Sachen und sah wichtig aus, also senkte ich den Blick. Kurz drehte er sich zu mir um, dann ging er weiter und traf auf einen Schwarzhaarigen Mann in einer schwarzen Lederjacke, welcher wütend zischte
,,Allan! Verdammt warum hat das so lange gedauert?´´ Ich spitzte unbemerkt die Ohren
,,Sorry Guy... ´´, sagte er ohne eine Antwort zu geben.
,,Morgen zeigst du uns das Camp der Outlaws... Verstanden? Und sei Pünktlich!´´
Allan nickte nur mit einem verschlossenem Blick, drehte sich wieder um und ging wieder an mir vorbei, unbemerkt schnappte ich mir seinen Geldbeutel, doch Guy schien es bemerkt zu haben, denn er umgriff meine Hände
,,Eine Diebin!´´, rief er und ich versuchte mich zu befreien. Allan sah über die Schulter zurück und blickte mir in die Grünen Augen
,,Sie sieht ausgehungert aus, lass ihr das Geld´´
,,Im Kerker wird sie damit nichts anfangen können!´´, Sagte er und lachte gehässig auf...


Es roch nach Schweiß und Blut und Angstgeruch haftete in der Luft. Ich zog meine Beine an den Körper herran und starrte die Wand vor mir an. Um meine Handgelenke waren schwere Eisenketten gelegt. Ich saß auf dem Dreckigen Boden einer Zelle und überlegte wer wohl schon vor mir hier gesessen hatte... Ganz in Gedanken bemerkte ich nicht, wie sich eine Person vor das Gitter stellte, der Sheriff mit seiner Halbglatze und seinem Triumphierenden Grinsen, Der selbstverliebte Gisborne und ein betroffen blickender Allan.
*Sie sind alle einfach schrecklich! Sie gehören zu den Bösen... * Ich dachte an Robin Hood und seine Outlaws, sie machten das was richtig war!
,,Du bist also die Diebin...´´, meinte der Sheriff
,,Lasst sie am Morgengrauen hängen, ich will jemanden zucken sehen!´´, sagte er und ging lachend mit Guy an seiner Seite aus dem Kerker. Ich riss erschrocken die Augen auf, dass konnte er doch nicht machen oder? Allan sah mich nun direkt an
,,Warum hast du geklaut?´´

,,Sieht man das nicht? Alles was ich in den letzten drei Tagen gegessen habe ist eine Scheibe trockenes Brot! Ich bin seit Tagen auf der Wanderschaft weil man mich wegen meiner Haarfarbe und meinen Heilkünsten für eine Hexe hält!´´, fauchte ich nun und drehte mich weg.
,, Ich wünschte ich wäre im Wald geblieben...´´, murmelte ich nun mit glasigen Augen.
Kurz wirkte er unbeholfen, dann nachdenklich
,,Wie ist dein Name?´´, fragte er und ich blickte ihm in die blauen Augen
,,Ramona´´, war meine kurze Antwort.
,,Ich bin-´´
,,Allan... Du bist Allan, ich weiß... Und woher weißt du wo das Camp von Robin Hood ist?´´, fragte ich nun bissig

,,Du hast uns belauscht...´´, sagte er beeindruckt und ich nickte
,,Ich bin... War einer seiner Männer´´ Ich lachte traurig auf
,,Ach wirklich? Dann bist du ein Verräter, und noch dazu ein ganz mieser!´´, wenn ich schon sterben musste, würde ich ihm wenigstens ein schlechtes Gewissen machen.
,,Ich weiß und ich bereue es zuteifst...´´, gab er ehrlich zu.
,,Dass macht es nicht besser!´´, Nun stand ich auf, in mir brand wildes Feuer, es begann gerade erst zu lodern! Zu oft wurde ich schon verraten!
,,Verräter verlieren meist mehr als sie Gewinnen!´´, sagte ich nun mit eisiger Gelassenheit und trat an das Gitter und stand ihm nun gegenüber. Seine Blauen Augen blitzen kurz
,,Robin lässt mich nicht zurückkommen!´´

,,Das musst du verstehen! Er wurde verraten, ich weiß nicht wie euer Verhältnis war aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es gut war... Wie würdest du dich freuen wenn dein guter Freund dich verraten würde? Du darfst nur nicht aufgeben wenn dein Herz rein ist´´, kamen diese Worte über meine Lippen. Allan sah zur Seite
,,Wir sehen uns morgen bei deiner Hinrichtung´´, damit drehte er sich um und verließ den Kerker, ich umklammerte mit meinen Händen die Gitterstäbe und biss mir auf die Unterlippen.
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