Ewig Feinde ?

von einhorn92
GeschichteAllgemein / P6
Ash Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick Zane Bennett
01.07.2012
22.02.2016
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01.07.2012 571
 
Später gingen alle gemeinsam am Strand spazieren.
Will war allerdings zurückhaltender als sonst. Er ging ein wenig abseits und schwieg die ganze Zeit. Bella merkte, dass ihn etwas bedrückte und ließ sich zurückfallen.
"Hey, Will, was ist los? Ist es wegen der Geschichte über den Auserwählten? Denkst du, dass du derjenige bist?"
Will nickte nur. Bella nahm ihn in den Arm und strich ihm über den Rücken.
"Das zu akzeptieren fällt schwer, oder? Es klingt nach einer großen Aufgabe. Denk aber bitte daran, dass du nicht alleine bist. Ich dachte damals auch, dass es nur meine Aufgabe sei, den Kometen mithilfe meiner Kräfte umzulenken. Trotzdem haben die Mädchen mir dabei geholfen..und es hat funktioniert.
Ich verspreche dir: DAS wird unser aller Aufgabe."
Während sie das sagte, schaute sie Will so entschlossen in die Augen, dass dieser ein wenig lächeln konnte. Bella tat ihm gut. Sie wusste, wie man jemandem die Angst nehmen konnte.

Zac kam hinzu und schaute Will an.
"Sorry, hab zufälligerweise mitbekommen, dass du Angst hast. Hey bruder, ich kann dich total verstehen. Wenn ICH derjenige wäre, der die Welt retten müsste, wäre ich auch nervös und ängstlich. Aber wie Bella sagte: Wir ALLE werden dir helfen. Ich wette, Layla, Nixie und Sirena machen das gerne. Ich helfe dir natürlich auch!"
Aufmunternd und lässig sah Zac Will an.
Zac strahlte so eine Ruhe und Gelassenheit aus, dass Will ihm glaubte und ebenfalls anfing zu glauben, dass die Aufgabe zu lösen nicht so schwer war, wie er gedacht hatte.

Auch wenn sich alle nicht mehr mit ganz so viel Abneigung betrachteten, wie am Anfang, gingen sie trotzdem in kleinen gruppen. Vorne an, gingen Layla, Nixie und Sirena.
Nixie und Sirena schauten ab und zu verstohlen zu Cleo, Emma und Rikki, aber weil Layla mit forschem Schritt die Gruppe anführte, trauten sie sich nicht, sie zu überreden, ihre Vorurteile abzulegen.
Layla glaubte nämlich immernoch, dass sie drei die einzig wahren und "richtigen" Meerjungfrauen waren.
Sirena, Nixie und sie waren von anfang an Meerjungfrauen. Die anderen hatten sich nur versehentlich in welche verwandelt.

Nixie fand diese Einstellung nicht gut, konnte ihre Freundin aber verstehen.
Sirena hingegen konnte Laylas Meinung weder verstehen, nicht ertragen. Deshalb sprach sie in ihr Schweigen hinein: "Layla, so geht das nicht weiter. Ich weiß, du magst die anderen nicht, weil sie zu Meerjungfrauen geworden sind..und nicht wie wir schon vorher welche waren. Aber sie können doch nichts dafür. Sie sind wirklich nett."
"Aber sie sind nicht wie wir.", sagte Layla kalt.
"Doch! Sie sind GENAU wie wir!", sprach Sirena eindringlich auf ihre Freundin ein, "Wir alle sind Meerjungfrauen. Wir alle haben besondere Kräfte. kannst du nicht versuchen, dich mit ihnen anzufreunden? Immerhin hat Rita nichts gegen sie. Bitte, versuche es."
Layla blieb stehen und schaute Sirena nachdenklich an. Sie sprach so bittend und blickte so lieb, dass Layla seufzte. Unwillig sagte sie:" Na gut! Aber wenn ihne doch nicht zu trauen ist und das alles ein Fehler war, darf ich dir für den Rest unseres Lebens Vorwürfe machen, okay?"
Sirena nickte eifrig und strahlte. Sie glaubte nicht an das Schlechte im Menschen.
Layla ging, zögerlichen Schrittes, zu den drei anderen Meerjungfrauen. Sie wollte sich entschuldigen und nahm sich vor, die ganze Situation etwas entspannter zu sehen. Ob das klappte?
Eins war sicher: Es würde nicht einfach werden.
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