Ice-Sininen

GeschichteAllgemein / P12
27.06.2012
26.12.2012
9
8.584
1
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Dieses Kapitel
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27.06.2012 661
 
Hier ist also nun die Vorgeschichte. Und die ist mir NICHT bei der Fahrstunde eingefallen, sondern auf der Arbeit. Aber ob das besser ist? ;) Vielen Dank an Becks (BecksDarcy) . :)

Disclaimer: Keiner der realen Personen gehört mir und ich beschreibe sie wie ich sie mir vorstelle. Ich möchte niemanden bloß stellen oder verletzten bzw. persönlich angreifen. Die Story ist so nie passiert und wird es auch nie. Sie sowie Laila, also mein OC, ist meiner eigenen Verrücktheit entsprungen und gehört nur mir.

Hier ist der OS "Eisblaue Träne" zu finden: http://www.fanfiktion.de/s/4fdb864c0002626d06d00fa5

Ich würde mich über Reviews freuen. *Schokolade hinstellen*


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POV Kimi:
„Rami, beeil dich! Ich will schnell zu Mama“, hetze ich meinem großen Bruder auf dem Krankenhausflur. „Beruhig dich doch, Kimi. Hier ist doch schon die Tür“, antwortet er mir auf unserer Muttersprache und unser Vater öffnet nebenher die große Tür. Schnell sprinte ich hinein und lauf auf unsere Mutter zu. „Äiti! Wie geht es dir? Und wo ist sie?“, rufe ich total aufgeregt. Meine Mutter lacht laut auf und zeigt auf einen komischen Wagen. „Da ist sie, mein Schatz. Unser kleines Mädchen braucht nur noch einen Namen.“ „Ich weiß schon einen!“, erzählt mein großer Bruder mit vor Stolz geschwelter Brust. „Wie wäre es mit Laila?“ „Ich finde aber Immi viel schöner. Außerdem passt es dann wenigstens.“ „Achja? Und warum?“ „Na, ganz einfach. Rami, Kimi, Immi?!“ „Aber Laila ist doch viel hübscher.“ „Nein, Immi ist viel schöner!“ „Laila!“ „Immi!“ „Laila!“ „Immi!“ Aber bevor Rami und ich uns noch weiter in  die Wolle bekommen können, greift unser Vater ein: „Was haltet ihr denn von dem Namen Immi Laila? So habt ihr beide euren Namenswunsch und auch ihr Name passt dann wunderbar in diese Familie.“ „Mhmm… na gut“, grummeln wir beide. Unsere Mutter hat mittlerweile dieses kleine Wesen in der rosa Wolldecke in den Arm genommen und strich über ihre Wange. „Herzlich Willkommen in unserer Familie, Immi Laila Räikkönen.“ Sie flüstert es ganz leise und voller Liebe. Dann guckt sie zu uns und winkt uns zu sich. Rami und ich lugen in die Wolldecke um das kleine Mädchen zu sehen. „Guck mal, Kimi. Sie hat genau die gleichen eisblauen Augen wie du“, sagt Rami. Unser Vater lächelt unsere Mutter total verliebt an. Da fällt mir urplötzlich etwas ein: „Kommt sie mit zu den Rennen?“ Darauf bekomme ich einen Schlag auf meinen Hinterkopf. „Rami! Hör auf deinen Bruder zu ärgern! Und ja wird sie. Aber ich werde dann erst einmal mit ihr im Wohnwagen warten“, erklärt mir meine Mutter Paula. Nach dieser Aussage springt Rami durch die Gegend. „Juhu! Wir haben einen neuen Glücksbringer! Wir haben einen neuen Glücksbringer!“ Im Raum erschallt lautes Gelächter.


Drei Jahre später…

„Kommst du Immi?“, rufe ich in unseren Wohnwagen. Plötzlich höre ich einen lauten Schrei. Schnell springe ich den Wohnwagen und schaue mich um. „Scheiße! Immi was ist denn passiert?“ Ich hocke mich vor meine kleine Schwester. Ihre eisblauen Augen schauen mich traurig an. Immi hält mir ihren Finger hin und sagt: „Ich hab aua!“ Langsam nehme ich ihren Finger und gucke drauf. Auf dem Finger ist nichts zu sehen, aber trotzdem puste ich. „Besser?“, frage ich. Immi wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und nickt. Irgendwie schafft sie es immer mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. „Wollen wir nun, meine Kleine?“, frage ich sie. Sie guckt mich an und sagt nur mit einer noch leicht traurigen Stimme: „Ja.“ Also hebe ich sie hoch und gehe mit ihr in Richtung der Kartbahn. Währenddessen kuschelt sie sich an mich.
„Na, musst du wieder babysitten? Naja, wenigstens hast du schon deinen späteren Beruf gefunden“, höre ich Appo sagen. Aber ich reagiere nicht auf meinen Rivalen. Wieso auch? Es lohnt sich ja nicht. Ich wusste was ich wollte und was mir wichtig ist. Und meine Familie ist mir halt nun mal wichtig. Egal was alle anderen sagen. Appo und alle anderen würden irgendwann schon große Augen bekommen. Sie würden schon gucken…
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