Des Nachts

GedichtPoesie / P12
26.06.2012
26.06.2012
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Des Nachts

Des Nachts
wenn alles schläft
brennt in einem Zimmer der Stadt
ein Licht.

Der Stift kratzt über Papier.
Schreibt und
streicht wieder durch.
Stille durchdringt sie
obwohl sie die Worte hört,
die sie schreibt.

Sie rufen ihr entgegen,
die richtigen Worte
Zeile für Zeile.
Sie kann kaum aufhören
ist es doch wie ein
Rausch!
Nur die leisen
flüsternden
Stimmen und das Kratzen und Tippen
des Stiftes auf Papier.

Und erst der Geruch!
Dieses alte leicht vergilbte und
graue Papier unter ihren Fingern.
Nichts in der Welt
kommt gegen dieses Gefühl an.

Berauschend,
kraftvoll,
atmend,
entlastend!