Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der Kamp um Castiel, dem Rotschopf

von Marronx
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
26.06.2012
26.06.2012
1
677
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
26.06.2012 677
 
Kapitel 1 Das erste Treffen mit dem Rotschopf Teil 1

"Schwesterherz! Steh auf", schrie meine liebe Schwester Mina und zog dabei meine Bettdecke runter. "Noch 5 Minuten...", grummelte ich und drehte mich von ihr weg. Ihre Schwester fing an zu lachen, weil sie wusste was bei mir 5 Minuten hieß. Die Sonne lugte schon schwach hinter den Häusern hervor und brachte Licht in mein Zimmer. Als ich plötzlich ein Schluchzen von Mina hörte, drehte ich mich ruckartig wieder zu ihr und rutschte zu ihr rüber. Sie hielt ein Bild in der Hand, das uns mit unseren Eltern zeigte. Ich hielt sie in meinen Arm und wiegte sie langsam hin und her. "Pscht... Ich vermisse sie auch, Mina...", flüsterte ich in ihr Ohr. Sie lag 30 Minuten in meinen Armen und weinte ununterbrochen. Mina war eher ein zartes und zerbrechliches Mädchen, eben das genaue Gegenteil von mir.
Mir fehlten meine Eltern sehr. Aber trotzdem musste das Leben weitergehen auch ohne sie. Und das konnte Mina nicht verstehen.  "Milena?", sie hob ihren Kopf und sah mich traurig an. Ich lächelte sie ermutigend an und tätschelte ihren Kopf. Ich ließ sie los und tapste quer durchs Zimmer ins Bad. Dank Mina hatte ich genügend Zeit um eine schöne lange Dusche zu nehmen und mich fertig zu machen. Ich strich mein Hello Kitty Pyjama von meinem Körper und meine Unterhose dazu. Ich eilte in die Dusche und genoss das warme Wasser, das über mein Körper prallte.
Nachdem ich aus der Dusche war, wickelte ich mein Handtuch um mein Körper. Meine Haare in einem Turban gewickelt ging ich wieder zurück in mein Zimmer und sah das Chaos. Meine Klamotten lagen quer im Zimmer und meine Schwester saß mittendrin auf dem Boden. "Ich wollte mal schauen, ob du was passendes für mich hast...", versuchte sie zu erklären und lächelte dabei verlegen. Ich lachte und sagte "Du wirst ganz sicher nichts finden". Sie zuckte ihre Schultern und sah auf die Uhr. "Ich muss jetzt auch langsam duschen.", sagte sie kurz und verschwand schon aus dem Zimmer. Das Chaos hier werde ich nach der Schule vernichten. Erst mal schauen was ich anziehen könnte. Ich  schaute quer durch mein Zimmer bis ich, meiner Meinung nach, was Schönes fand. Mein Lieblingskleid, was ich von Tante bekam! Ich zock mein rotes Sommerkleid mit schwarzen Spitzen über und löste meine Haare von meinem Turban.
Meine feuerroten hüftlangen Haaren kämmte ich durch und föhnte sie mit meinem schwarzen Totenkopf-Föhn. Zufrieden sah ich mein Spiegelbild an und drehte mich einmal um die Achse. Ich bog links ab, wo unsere weiße und glänzende Küche stand. Für mich und Mina machte ich schnell ein Frühstück und legte es auf den Küchentisch. "Mina!!! Frühstück ist fertig, wie lange brauchst du noch?", schrie ich durch die ganze Wohnung. Ich hörte wie sie die Badezimmertür aufschloss und Richtung Küche lief.
Ihre glatten langen blonden Haaren gingen ihr bis zum Po. Sie hatte einen schwarzen Minirock mit roter Spitze und ein rotes Top an. Sie war genau das Gegenteil von mir, auch wenn wir eineiige Zwillinge waren. Früher als kleine Kinder sahen wir aus wie Doppelgänger, aber das änderte sich mit der Zeit, als sich unsere Mode-Stile veränderten. Zum Teil war ich aber auch froh, dass wir uns jetzt nicht mehr ähnlich sehen. Dann kann uns wenigstens keiner verwechseln. Wir saßen auf den Stühlen und aßen. Ich schaute auf meine schwarzsilberne Uhr und sagte "Komm, wir müssen jetzt los!".
Mina nickte und räumte den Tisch auf. Ich und Mina zogen uns die Schuhe an, holten unsere Schultaschen und liefen zur Schule. "Und Mina, bist du schon aufgeregt? Vielleicht gibt es da noch eine Barbie-Puppe wie du!", sagte ich grinsend. Sie machte eine komische Grimasse und streckte ihre Zunge raus.
Am Schulhof angekommen, sah ich einen Typen mit Feuerroten schulterlangen Haaren, der sich an einem Baum lehnte. Er hob kurz sein Kopf und schaute zu uns rüber. Sein Blick haftete an meinen...
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast