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Die wahren Helden sind die, die sich im Hintergrund verbergen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Kirby
23.06.2012
23.06.2012
1
1.907
1
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Dieses Kapitel
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23.06.2012 1.907
 
Das ist mal eine Kirby Story von mir, die diesmal an den Spielen angelehnt ist. Ich habe mich durch Helfer Helfer inspirieren lassen. Viel Spaß damit ;)
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~Die wahren Helden sind die, die sich im Hintergrund verbergen~

Der Morgen brach an als es Kirby gelang die Kalkfelsen hinauf zu kraxeln.
Er hatte die Spitze erreicht und dort vorne war bereits die glitzernde Tür die ihm zum bösen Fiesling Kracko bringen würde. Bewaffnet mit der Schwerttechnik betrat er das Tor...und fand sich prompt über den Wolken wieder. Da tauchte vor ihm ein einziges, großes Auge auf, welches ihn böse anstarrte. Kirby machte sich bereit und hielt das Schwert bereits vor sich. Da wuchsen Wolken und Zacken um das Auge herum und vor ihm schwebte die Gewitterwolke Kracko auf und ab.
Der Kampf konnte also beginnen!

Dieses Wesen war nur einer der vielen Stufen die er erklimmen musste, bis er König Dedede erreichen würde. So sprang er in die Luft und fuchtelte mit seinem
Schwert herum. Kracko wurde getroffen, stieß aber auch gleichzeitig Blitze aus, die Kirby hier und da einige Verletzungen zufügten...
Dann aber machte Kracko einen Fehler...er ließ einen Waddle Doo erscheinen. Kirby gab die Schwerttechnik auf und verleibte sich den orangen Einaugen ein.
Nun mit der Beam Fähigkeit gesegnet, begann er seinen Feind mit Plasma Strahlen anzugreifen. Gleichzeitig aber hatte sich seine vorherige Fähigkeit zu einem Sword Knight gewandelt und half nun Kirby tüchtig dabei, den Wächter der Himmelsgefilden zu besiegen.
Und so war Kracko tot. Kirby konnte nun das Wolkenmeer bereisen. Doch Sword Knight war ganz schön angeschlagen.

"Sword." Begann der rosane zu sprechen. "Ich danke dir, aber ich brauche dich nicht mehr." Er warf einer der beiden Zipfel seiner Mütze zurück, hielt sich an sein Warpstar fest und schon flog er durch die Lüfte. Der Ritter sah Kirby leicht böse nach. Da überließ er ihn seine Fähigkeiten, kämpfte sogar so mit, nur um danach schwer verletzt zurück gelassen zu werden. Sword Knight schwor Rache. Er ahnte nicht, das er nicht der einzige war...

Selbst in der Luft begegnete er Gegner, die er besiegte. Doch dann flatterte eine Dora vor ihm. Es war ein Vogel mit blauen Federn. Er spuckte den Waddle Doo einfach aus, der schreiend hinab fiel, Kirby sogar Hilfe suchend anstarrte. Dieser hatte aber nur noch Augen für seine potenzielle Fähigkeit. So sah Waddle Doo seinem Tod ins Auge...

Der noch nicht kam. Unter ihm flog in diesem Moment eine andere Dora und er krallte sich an ihr fest.
"Hey!" Schrie sie, als sie mit dem Doo ins Trudeln kam. Doch sie fing sich wieder, wollte den Einaugen aber abschütteln. "Was soll das, lass los!" "Bitte..." Keuchte Waddle Doo erschöpft. "Lass mich einfach unten auf dem Boden ab. Bitte." Der Vogel war kurz davor ihn mit seinem Schnabel zu picken, dann dämmerte ihr aber etwas. "Kennst du Kirby?" Fragte sie. "Ja...ich hasse ihn." Verlautete Doo wütend. "Ich auch. Andauernd bedient er sich unseren Kräften, überlässt uns
aber dem Schicksal, wenn er uns nicht mehr braucht." Dora war gelandet und sah Waddle Doo ins Auge. "Hasst du es nicht auch satt? Wollen wir uns nicht endlich mal zu Wehr setzten?" "Gute Idee." Und so machten sich beide auf die Suche nach Kirby. In diesem Augenblick aber waren sie nicht die einzige, die auf diese Idee gekommen waren...
Die anderen ehemaligen Helfer näherten sich schon bald Kirby, der von all dem nichts ahnte. Und so fehlte bald schon von allen Gegnern jede Spur.
Kirby sah sich ratlos um. Er brauchte Bomben um weiter zu kommen, fand aber keinen. Und auch sonst war da niemand. "Hey!" Rief er um Aufmerksamkeit zu bekommen. Jedoch zeigte sich ihm niemand und so ging er nur mit der Feuerfähigkeit bewaffnet los. Als sich vor ihm aber das große Meer auftat, spuckte er Fire Lion einfach aus. Dann wollte er ins Wasser springen.

"So warte doch!" Rief das kleine Feuer und Kirby sah auf. "Was ist?" Fragte er eine Spur genervt. "Lass mich dir folgen. Ich kann dir auch so nützlich sein."
"Nein, ich brauche niemanden. ich komme auch alleine zurecht."  "Dann möchte ich wenigstens etwas von deinem Proviant haben."  "Wie bitte? Das kommt nicht in Frage."  "Aber hey, ich habe dir immerhin meine Fähigkeiten überlassen. Ist es da nicht fair wenn ich etwas als Gegenleistung von dir bekomme?"  "Nein. Du brauchst das nicht."  "Hey, das ist Ausbeuterei!" In diesem Augenblick war Kirby schon im Wasser verschwunden. Fire Lion wurde Böse und sah zu Kirby...

In diesem Augenblick kamen viele kleine Hechte auf ihn zu, die Kirby nicht aufsaugen konnte. Er wurde von ihnen umzingelt und konnte sich kaum wehren.
Da sah Lion seine Chance ihm zu beweisen, dass Helfer doch zu etwas Gut waren. Er hasste Wasser und doch sprang er ins Nass. Er kam auf Kirby zu und begann damit, die Feinde zu verbrennen. Als alle besiegt waren, sah Lion Kirby stolz lächelnd an. "Ich bin doch zu etwas gut. Komm schon, lass mich dir folgen." Doch Kirby begann zu schwimmen. "Nein. Ich brauche dich nicht."  "Du wärst ohne mich tot!" Er bekam keine Antwort mehr doch Lion folgte Kirby einfach.
Und so erreichten sie das Festland. Dort war ein kleines Garbo dabei, den Tau vom Gras zu lecken. Kirby sah seine Chance. >Endlich!< Er saugte es ohne zu zögern auf und nun war er des Wassers mächtig. Lion aber war immer noch bei ihm. "Klasse. Du bist Wasser und ich bin Feuer! Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten!" Da drehte sich Kirby plötzlich um und griff ihn mit einem Wasserstrahl an, so lange, bis das Feuer nur noch glühte.

Lion fühlte, wie das Leben ihm entglitt. Er lag total entkräftet da. "Wieso...hast du...das gemacht?" Zitterte Lion verständnislos. "Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich nicht brauche." Dann wollte er einfach weiter gehen. Lion verlor eine Träne, die im Boden versickerte. Dann löste er sich auf. Das Kirby da jemanden getötet hatte, war ihm egal. Es war nur ein Opfer von vielen. Unbedeutend. Es gab so viele von den Feuerwesen. Lion war ersetzbar gewesen.
Da tauchte vor ihm ein Waddle Doo auf. Kirby wollte ihn angreifen, da wich dieser aus. "Erinnerst du dich denn nicht an mich?" "Wie? Du bist ein Waddle Doo." Gab Kirby lapidar als Antwort. "Nein." Doo schloss sein Auge. Als er es wieder öffnete, starrte er Kirby feindselig an. "Ich bin DER Waddle Doo. Vor vier Tagen, erinnerst du dich noch, wie du mich einfach fallen lassen hast?" "Wie...oh. Okay." "Okay? Mehr sagst du nicht?" Kirby gähnte. "Lass mich in ruhe." Da kam auch noch Dora hinzu. Es wirkte ebenso böse. "Lass mich raten, dich habe ich auch eingesaugt?" "Nein, dass ist mein Bruder. Mich hast du benutzt!" Neben dem Vogel tauchte ein anderer auf. "Du kannst uns nicht einmal von einander unterscheiden."  "Er suhlt sich in seinen Heldentaten!"
Rief nun Sword Knight drohend. "Dabei sind wir die wahren Helden. Ohne uns, hättest du das alles nicht gekonnt!" "Wie? Ihr macht ja wohl Scherze." Meinte Kirby beleidigt.. "Nein. Du alleine hast doch überhaupt keine Chance. Wir sind die mit den Kräften. Du benutzt uns nur. Das ist alles."
"Gut, und wenn es so ist? Was macht das für einen Unterschied?" Nun tauchte ein kleiner Ninja auf. "Es dreht alles auf dem Kopf. Deine Heldantaten werden nicht mehr zu deinen allein, sondern auch zu unseren!" Schön, dann 'suhlt' euch eben auch in diesen Gedanken. Mir geht es aber nicht um den Ruhm."  "Uns auch nicht!" Rief Doo ihm entgegen. "Uns geht es einfach nur darum anerkannt zu werden, als nur wie ein Taschentuch benutzt und dann weggeschmissen zu werden! Und versuch erst gar nicht dich raus zu reden. Das du diesen Fire Lion da getötet hast, ist doch Beweis genug!"

Da wurde es Kirby zu viel. "Ihr stört mich bei meiner Arbeit." Dann wollte er alle mit einem Wasserstrahl angreifen, da protestierte etwas in seinem Inneren.
Widerwillig spürte er den Brechreiz, wollte dagegen wirken, da sprang auch schon das kleine Garbo heraus. "Ich will dir nicht weiter helfen...wenn du wirklich so undankbar bist, dann hast du meine Kräfte nicht verdient!" Nun stand Kirby da, umzingelt von Gegnern und hatte keine Macht mehr.
In diesem Augenblick kamen alle Helfer auf ihn zu. Kirby setzte sich zu Wehr. Er konnte auch viele verletzten, dann aber trafen ihn die Kräfte. Waddle Doos Beam, Doras Rasierfeder. Ja-Nins Ninjastern. Chillis Eisatem. Sword Knights Schwert. Garbos Wasserstrahl. Dann traten die Helfer von ihm weg. Waddle Doo starrte den Verletzten an. "Du hast dir unsere Hilfe nicht verdient. Komm gar nicht erst auf den Gedanken jemals uns vor die Augen zu treten, solange du deine Meinung nicht geändert hast." Dann verschwanden alle und ließen den kleinen Runden zurück.
Er würde nicht sterben. Aber die Schmerzen waren schlimm, fast so schlimm wie die Demütigung...dann driftete er ab und alles wurde Schwarz.

Als er erwachte, war es Dunkel. Doch er war nicht alleine. Um ihn herum standen Waddle Dees und vor ihm sein Erzfeind Meta Knight. "Lass uns kämpfen." Sagte er rau zu ihm und Kirby richtete sich schwach auf. "Aber ich habe nichts...weder eine Fähigkeit, noch eine Waffe."
"Das ist nicht mein Problem." Er ging in Kampfpose. Kirby der im Grunde Wehrlos war, sah sich um. "Ich brauche eine Kraft...bitte...irgendeine!" Die Waddle Dees aber sahen ihn nur gleichgültig an. Dann hörte er einen Vogelschrei. Als er in den Himmel starrte, erblickte er eine Dora.
"Bitte! Ich habe verstanden...ich habe es erkannt! Hilf mir!" Doch der Vogel hörte nicht auf ihn, flog einfach von Dannen... Dann griff Meta Knight kalt an. Und Kirby hatte nichts, womit er sich hätte verteidigen könnte.

Kirby lag blutend am Boden, Meta hielt das Schwert über ihn, war dabei ihm den Gnadenstoß zu geben. Doch er steckte Galaxia zurück.
"Du bist schwach Kirby...sehr Schwach." Und so stieg der Krieger gemeinsam mit den Dees in seine Halberd und verschwand.Und Kirby bereute seinen Fehler.
Langsam und eine Blutspur hinter sich schleifend, kroch Kirby zum Meer und starrte auf die Wellen. "Ich habe es verstanden..." Hauchte er leise. "Ich habe verstanden, dass ich ohne euch ein Niemand bin." Es kam nun aus seinem tiefsten Inneren.
"Ich hätte euch nie...so behandeln dürfen." Dann schloss er die Augen.

Im selben Moment stieg ein Geruch in seine Nase. Kurz sah er auf, vor ihm lag eine Maxitomate. Daneben saß ein Waddle Dee. Das Wesen erhob sich und verschwand wieder. Kirby verzerrte die Tomate und als er wieder zu Kräften kam erkannte er, dass man ihm noch mal eine zweite Chance gegeben hatte. Die Helfer hatten ihn noch einmal eine Hand hin gestreckt und er hatte endlich verstanden und diese Hand gepackt.
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