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//Somnium in tempestate - Traum im Sturm//

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12
21.06.2012
21.06.2012
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21.06.2012 2.113
 
Ich hatte von gestern auf heute einen Traum, in dem alles vorkam, bis Aikawa auftaucht. Den Rest hab ich im Halbschlaf dazugedichtet, aber ich finde es trotzdem einen interessanten Blickwinkel...
Ich meine..passieren kann ja alles, oder?
Die Passagen, die ich geträumt habe, sind mit "~~" eingerahmt, die restlichen Träume von Usagi mit "~"
Schreibt mir, wie ihr die Idee findet^^
P.S:
Für die träume von Usagi:
http://www.youtube.com/watch?v=JdgSIn5G3h8&feature=endscreen
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~~„Usagi,

wie du vielleicht schon bemerkt haben könntest, habe ich mich die letzten paar Wochen immer mehr in die Uni und in meine Nebenjobs vertieft.

Zur Zeit geht mir sehr viel durch den Kopf...

Aber...ich bin nun zu der einzig vernünftigen Antwort gekommen:

Ich leihe mir deinen Wagen aus.

Ruf nicht die Polizei...

Ich komme irgendwann wieder.


Misaki“


Ein Gewitter zieht sich über Tokio zusammen wie ein finsterer Traum.
Das Grollen des Donners ist noch Kilometer weit zu hören.
Die gefährlich schwarzen Wolken entladen ihre ganze Energie und direkt über dem Apartment eines doch sehr bekannten Schriftstellers erleuchtet ein gewaltiger Blitz das Wohnzimmer.
Doch deswegen wird es dort auch nicht heller...
Der Eigentümer des Apartments, Akihiko Usami (auch Usagi genannt), sitzt stumm auf der Couch und starrt fassungslos auf den Zettel, den er vor knapp 30 Minuten gefunden hatte.
Er war nach einer anstrengenden Arbeitswoche im Wohnzimmer eingeschlafen und hat so nicht bemerkt, wie sein jüngerer Mitbewohner, Misaki, einen Brief an ihn geschrieben und sich die Schlüssel zu seinem Sportwagen genommen hatte.
Kurz darauf war er verschwunden.
Seitdem rührt er sich nicht mehr vom Fleck, sondern versucht vergebens, den Grund für diese Zeilen in Erfahrung zu bringen.
Nach weiteren 15 Minuten gibt er schließlich auf, legt den Zettel auf den Tisch und lehnt sich langsam zurück.
„...Mit meinem Wagen...er kommt wieder...Misaki...“
„Sensei??
Sind Sie da?“~~
Usagi schreckte hoch, als er die Stimme seiner Redakteurin hört.
Seltsamerweise stand sie direkt vor seinem Bett und grinste ihn an.
„Raus aus den Federn, Sensei!
Immerhin müssen Sie und ich noch das Manuskript fertig machen!
Also hopp!“
Mit diesen Worten verließ sie wieder sein Schlafzimmer.
´Ein Traum??
Nein..
Ein Albtraum..´
Kurze Zeit später saß er mit Aikawa im Wohnzimmer und zusammen gingen sie die letzten Seiten durch.
Draußen strahlte blauer Himmel dem Tag entgegen – oder besser gesagt, dem Nachmittag.
Denn Usagi hatte den ganzen Mittag verschlafen und verpasste so Misaki, der vor ca. einer Stunde zu seinem Nebenjob losmarschierte.


[ Nach der Fertigstellung des Manuskripts]

Mit einem Klicken steckte Usagi sich eine Zigarette an und nahm erst einmal einen großen Zug.
Es war bereits wieder später Abend geworden.
Aikawa hatte sich gerade fröhlich verabschiedet und nun war er alleine...
´Wann Misaki wohl heimkommt..´
Gerade, als er den Rauch ausatmete, flog die Tür auf und sein gut gelaunter Mitbewohner trat in den Raum.
„Willkommen zurück, Misaki“, begrüßte er ihn, während vor ihm kurz wieder der Abschiedsbrief deines Traumes auftauchte.
„Usagi??“
Misaki stand vor ihm und sah ihn nur fragend an.
„Eh.
Ja?“
„Was ist denn heute mit dir los?
Siehst nicht gut aus..Hast du Fieber oder so?“
Versuchsweise legte der Student seinem Vermieter eine Hand auf die Stirn, worauf dieser die Augen schloss.
`Seine Hand ist wirklich kalt...und doch so sanft...Misaki..´
„Geh lieber wieder ins Bett.
Du bist ja total heiß.“
„Tja...Du bist ja auch bei mir, Kleiner~“
Dass ihm gerade die Schamesröte ins Gesicht stieg, konnte man auch ohne Sehen erkennen.
Usagi wurde nur ein Klaps auf die Stirn und die Worte „Da kümmert man sich mal um dich und du denkst gleich wieder pervers!!“ entgegen geworfen, bevor eine Tür zuknallte und wieder Stille einkehrte.
Grinsend sah er Misaki hinterher.
„Zum Glück war es nur ein Traum..“

[ Usagi ist wie versprochen wieder ins Bett gegangen, doch nicht, ohne Misaki mit sich mit zu zerren. Zwar hatte dieser sich gewehrt, doch nach dem nächtlichen Höhepunkt schlafen nun beide friedlich nebeneinander...Zumindest Misaki schläft friedlich...]

„Usagi,

wie du vielleicht schon bemerkt haben könntest, habe ich mich die letzten paar Wochen immer mehr in die Uni und in meine Nebenjobs vertieft.

Zur Zeit geht mir sehr viel durch den Kopf...

Aber...ich bin nun zu der einzig vernünftigen Antwort gekommen:

Ich leihe mir deinen Wagen aus.

Ruf nicht die Polizei...

Ich komme irgendwann wieder.


Misaki“


~Ein Gewitter zieht sich über Tokio zusammen wie ein finsterer Traum.
Das Grollen des Donners ist noch Kilometer weit zu hören.
Die gefährlich schwarzen Wolken entladen ihre ganze Energie und direkt über dem Apartment eines doch sehr bekannten Schriftstellers erleuchtet ein gewaltiger Blitz das Wohnzimmer.
Doch deswegen wird es dort auch nicht heller...
Der Eigentümer des Apartments, Akihiko Usami (auch Usagi genannt), sitzt stumm auf der Couch und starrt fassungslos auf den Zettel, den er vor knapp 30 Minuten gefunden hatte.
Er war nach einer anstrengenden Arbeitswoche im Wohnzimmer eingeschlafen und hat so nicht bemerkt, wie sein jüngerer Mitbewohner, Misaki, einen Brief an ihn geschrieben und sich die Schlüssel zu seinem Sportwagen genommen hatte.
Kurz darauf war er verschwunden.
Seitdem rührt er sich nicht mehr vom Fleck, sondern versucht vergebens, den Grund für diese Zeilen in Erfahrung zu bringen.
Nach weiteren 15 Minuten gibt er schließlich auf, legt den Zettel auf den Tisch und lehnt sich langsam zurück.
„...Mit meinem Wagen...er kommt wieder...Misaki...“~

Schweißgebadet wachte Usagi auf.
Sein Herz hämmerte gegen seine Brust und der Schmerz, der ihm durch diesen Brief zugefügt wurden, auch wenn er nicht real war, ließen ihn erstarren.
Sein Verstand riet ihn, sich sofort darum zu kümmern, doch irgendetwas in ihm hinderte ihn daran.
Usagi entschied sich dafür, herauszufinden, was dieses Gefühl in ihm ihm zeigen wollte.
Auch, wenn er riskieren muss, noch mehr Schmerz zu erfahren...

~ Das Gewitter, welches vor ein paar Tagen schon da war, taucht nun wieder am Himmel auf und zerfetzt den blauen Abendhimmel förmlich unter seiner schwarzen Macht.
Keine Minute später schüttet es aus allen Eimern.
Usagi schläft unruhig auf der Couch, als das Klicken einer Tür ertönt.
Schritte, dann wird sie wieder ins Schloss gedrückt.
Der Schatten einer mittelgroßen Person bewegt sich auf den schlafenden Usagi zu, bevor sie direkt neben der Rückenlehne stehenbleibt und auf ihn herabsieht.
Dieser scheint die Anwesenheit der Person zu bemerken und öffnet die Augen einen winzigen Spalt weit.
„M..Misaki?“
Trotz des Halbschlafes erkennt er ihn sofort und wird auf einen Schlag hellwach.
Misaki macht währenddessen auf dem Absatz kehrt und schleicht die Treppen zu seinem Zimmer hinauf.
„Misaki! Warte!!“
Hastig springt Usagi auf und folgt seinem Mitbewohner nach oben.
„Misaki! Bleib bitte stehen! Was ist los?“
Misaki bleibt still und will gerade die Tür zu seinem Schlafzimmer öffnen, als Usagi  sie plötzlich zu donnert und ihn an den Schultern umdreht.
Fassungslos sah er seinen Liebsten an, doch dieser verdeckte seine Augen nur im Schatten seiner Haare.
„Misaki..Bitte! Sag mir, was los ist! Ich..ich möchte dir doch nur helfen!“
Wieder schweigt der Student.
Usagi streicht ihm sanft die Haare aus dem Gesicht und blickte in zwei trostlose Augen.
„Ich werde es dir erzählen“, sagte Misaki mit trauriger Stimme, „aber nicht jetzt.“
Er stößt Usagi´s Arm weg und ging ins Zimmer, zog sich den Schlafanzug an und vergrub sich im Bett.
„...Misaki...“
Langsam geht auch er ins Zimmer, kniet sich neben das Bett und umschließt Misaki´s Hand mit seinen.
„...Was hast du nur?“
Es vergehen mehrere Stunden, bis Misaki sich aufsetzt.
Usagi ist schon eingeschlafen und lehnt seine Stirn an ihre Hände.
Behutsam befreit der Kleine seine eigene und steht auf, um Usagi in sein Zimmer zu helfen, ihm den Schlafanzug anzuziehen und ins Bett zu legen.

[Wieder einige Stunden später, so ca. 4:00 Uhr]

Er wacht wieder wie gewohnt auf, doch diese Mal ist etwas anders:
1. Er hatte doch vorhin noch keinen Pyjama an?!
2. Der Traum..nein..die Realität!
Schnell springt er auf und hechtet auf Misaki´s Zimmer zu.
Und tatsächlich!
Sein Liebhaber liegt unruhig im Bett und hat wohl einen schlimmen Albtraum.
Ein Gefühl verleitet ihn dazu, auf Misaki´s Tasche zuzugehen und sie zu durchsuchen.
„Hey! Was machst du da?“, ruft ihm der Knabe zu, welcher sich im Bett aufgesetzt hat.
Doch davon lässt er sich nicht abbringen und findet kurz darauf einen geöffneten Brief von Misaki´s Hausarzt.
Usagi geht schnurstracks aus dem Raum hinaus, worauf Misaki ihm folgt.
„Gib ihn wieder her!!
Usagi!!“
Während er den Brief öffnete, hebt er ihn so hoch, dass der „Kleine“ nicht ran kommt.
Gerade, als er ihn endlich offen hat, reißt Misaki den Brief aus seiner Hand.
Die einzigen Worten, die er noch lesen konnte waren:
„Misaki Takahashi....Vermutung als positiv herausgestellt....starke Depressionen...“
„Misaki!! Warte!“
Doch zu spät, denn dieser hat sich schon das Feuerzeug geschnappt und zündet den Brief im Aschenbecher an, bis er ganz verbrannt ist.
Ein Donner durchzuckte wieder die Stille, als Usagi seinen mit dem Rücken zu sich stehenden Lover anschaut.
„Warum stand da ´starke Depressionen? Was ist denn überhaupt los? Misaki..bitte rede mit mir!!“
„Du hast, seit ich hier bin, so viel für mich getan...“, begann der Student leise.
„Du hast mich unterstützt, wo es nur ging..und ich wollte es dir schon vor langem zurückzahlen...
Doch immer, wenn ich es versucht hatte, hast du mich unterbrochen und mir noch mehr gegeben..
Ich sag ja nicht, dass ich undankbar bin..aber ich...wusste nicht, wie ich das in meinem leben wieder gutmachen sollte..“
Völlig überrumpelt steht Usagi da und kann nichts anderes als ihn anzustarren.
„Jeden tag habe ich mir überlegt, was ich tun könnte, damit wir sozusagen quitt sind..aber mir ist nie eine vernünftige Lösung eingefallen...
Vor ein paar Wochen hatte ich mich schon so weit, dass ich selbst daran verzweifelt bin..
Als ich zum Arzt ging, hatte er schon die Vermutung, dass das Verzweifeln mit einer starken Depression zusammenhing..!
„Aber warum hast du es mir denn nicht erz-“
„Ich konnte dir das doch nicht sagen!“, rief Misaki und drehte sich zu ihm um.
Erst jetzt bemerkte Usagi, dass sein Liebster fürchterlich weinte.
„Hätte ich dir das gesagt, hättest du alles in deiner Macht stehende versucht, um mir zu helfen..Und das hätte es nur noch schlimmer gemacht..
Deswegen bin ich mit deinem Wagen abgehauen..
I-ich konnte einfach nicht länger hierbleiben, wo du mir nur noch mehr geben kannst...
E-es tut mir so leid, Usagi...“
Nun war es raus...
Das, um was er sich so sorgt, war nun nicht mehr da..
Anstelle dessen stand jetzt seine Liebe und vergrub seine tränende Augen in den Händen...
Wie sollte man da denn reagieren?
Helfen wäre ja nur das Falsche, ist schon klar..
Aber ihn einfach so stehen lassen...das wäre unmenschlich..
Usagi geht auf ihn zu und schloss ihn ganz fest in die Arme.
„Misaki, du Dummkopf!
Du musst mir nichts zurückzahlen!!“
Er sieht fragend auf und empfängt Usagi´s Lippen hastig auf seinen.
Eine Weile lang stehen sie nur da und küssen sich, als Usagi ihn wieder löst und weiterspricht:
„Allein, dass du lebst; Allein schon, dass du freiwillig hier bei mir bist, ist doch schon Lohn genug.
Es ist sogar mehr, als ich dir je geben kann...
Misaki..Ich liebe dich..also bitte!
Hör auf, dir solche Sorgen darüber zu machen, dass du mir etwas schuldest..
Denn ich schulde dir immer doppelt,- dreifach mehr, als du mir gibst.“
„Usagi...I-ich...liebe dich auch...mehr als alles andere...“
Das waren die letzten Worte, die man von ihnen an diesem Wochenende hört, denn in dieser Nacht hatte selbst Misaki seine Scham überwunden und...~

Mit offenen Augen lag Usagi im Bett; neben sich schlief friedlich sein Liebster.
Er drehte den Kopf zur Seite und stupste ihn vorsichtig in die wange.
„Hey..Hey, Misaki!“
Murrend antwortete dieser ihm:
„Was ist denn?
Es ist mitten in der Nacht!“
Sollte er das wirklich fragen?...
Immerhin könnte es ja so ausgehen, wie er es geträumt hatte...
„Versuchst du ab und zu, mir etwas zurück zu geben?“, fragte er etwas kleinlaut.
Und die Antwort, die Misaki ihm in dieser Nacht gab, hallte jeden Tag in seinem Kopf wider, wenn er mit ihm zusammen ist:
„Was würde das denn bringen?
Wenn ich es versuchen würde, würdest du mich eh nur überfallen, mich meiner Männlichkeit (und Jungfräulichkeit) berauben und das ganze Theater würde wieder von vorne losgehen..Baka!“
Sehr überrascht von dieser Antwort fing er an zu lächeln und schlang seine Arme um die Taille seines Partners.
„Wie Recht du doch hast~“
„Hmm..warte..WAS?
Nein!!
Usagi, lass das!
Nicht jetzt!
Fängt das schon wieder an!
Usagii!!!!“

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So...das war mein One-Shot zu meinem Traum^^
Und ja, ich träume gerne seltsame Sachen..
Dafür bin ich schon in meiner Clique (als Platz 2) bekannt^^´

GlG und gute Träume

Suki~~
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