Jeder braucht eine Melua!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Damar Garak
19.06.2012
19.08.2012
17
37130
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Disclaimer:

Charaktere,Namen und Planeten die aus den verschieden Filmen (DS9-von Paramount Pictures und created by Gene Roddenberry ,B5- Hauptautor J. Michael Straczynski ,Dune-aus den Romanen von Frank Herbert )stammen,dienen nur dazu die Fantasie des Lesers zu unterstützen.
Diese Geschichte soll der Unterhaltung und nicht dem Profit dienen!.

Also gut, das ist mein erster Versuch einer kleinen Geschichte.Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen!


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Sie erinnerte sich nicht gern an ihre Zeit im Labor, auch wenn es schon sehr lange vorbei war jagten ihr bei der Erinnerung noch immer Kälteschauer über den Rücken.


Schmerzen durch fuhren den Körper der jungen Frau. Sie wusste nicht wann sie wieder begonnen hatten an ihr zu forschen, noch wusste sie wann man sie wieder in ihre Zelle bringen würde die eher einem Käfig glich.
Der Versuch die Augen zu öffnen wurde mit neuen Schmerzen bestraft als sie das gleisende Licht der Lampen blendetet. Sie war so auf dem Tisch fixiert das sie sich kaum bewegen konnte was die Prozeduren und Manipulation noch unangenehmer machte.
Wer sie war oder woher sie kam wusste sie nicht.Alle Erinnerungen die sie vielleicht von vor einer Zeit hier gehabt hatte waren ihr genommen worden. Und die Tage hier waren nahe zu identisch.
Wenn man sie nicht für neue Experimente brauchte lag sie zusammen gerollt unter der Wärmelampe ihrer Zelle und versuchte zu schlafen in der steten Hoffnung beim nächsten mal aus diesem Alptraum auf zu wachen.
Ein Schrei entfuhr ihrer Kelle und der Schmerz der sie jetzt durch jagte katapultierte sie in eine tiefe Ohnmacht. Die Laute der anderen gefangen Kreaturen, in diesem Trakt waren es nur Frauen das konnte sie riechen und auch hören, verschwanden aus ihren Bewusstsein.
Sie bekam nicht mit wie jemand geschickt die Fixierung löste und sie behutsam vom Tisch in die Arme nahm. Die gemurmelten beruhigenden Worte gingen in dem Tumult der jetzt los brach unter.

Doktor Arkon byla GStan bewegte sich vorsichtig durch die Reihen der Verletzten.Mit byla also von ließ er sich nur am Hofe anreden ,hier auf dem Schiff war er einfach Doktor GStan oder für seine Freunde Arkon. Er hatte damals im großen Krieg gedient als ganz junger Arzt.Es war schlimm gewesen doch mit dem was sie im Labor der Soonar vorgefunden hatten nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Eiskalte Schauer liefen ihm noch immer über den breiten Rücken wenn er an die geschundenen und gequälten Wesen dachte die nun zu seinen Füßen lagen und auf die Versorgung ihrer Verletzungen warteten.
Er sah zu der jungen Frau hinüber die sie als eine der wenigen aus dem letzten Trakts des Labors hatten retten können. Die Verletzungen der meisten dort waren zu schlimm gewesen als das es noch Hoffnung für sie gegeben hätte so das ihre Tötung eine Erlösung gewesen sein musste.
Die Soonar hatten dort Experimente mit verschiedenen DNA Typen gemacht die sie den Frauen eingesetzt hatten. Die Auswirkungen hatten die Opfer manchmal das Leben gekostet oder sie vor Schmerzen Verrückt werden lassen.
Eigentlich hätte er die junge Frau auch erlösen müssen doch in ihrem Schrei war nicht nur der Schmerz zu hören gewesen sonder auch Wut! Wenn sie diese Wut dafür nutzen würde sich an ihr Leben zu klammern das nun vor ihr lag würde sie es vielleicht schaffen.
Behutsam setzte er sich hinter sie um sie in seinen Arm zu ziehen. Allem Anschein nach war sie nicht mehr in der Lage ihre Temperatur selbst zu regulieren denn sie wirkte vollkommen ausgekühlt.
Vorsichtig öffnete Doktor GStan seinen Mantel um sie damit zu umschließen und durch seine Wärme wieder aufzutauen. Immer wieder sprach er mit ihr auch wenn sie ihn vielleicht nicht hörte, strich ihr sanft durch die wirren Haare.

Etwas war anders, sie wusste nicht was aber ihr Unterbewusstsein registrierte andere Gerüche die Schreie waren verschwunden oder ging es den übrigen Frauen so schlecht das sie nur noch stöhnen konnten?Sie witterte kurz und stutze als sie den Geruch von Fremden war nahm.
Vorsichtig blinzelte die junge Frau und war überrascht, gedämpftes Licht und keine 2 Meter von ihr entfernt lag jemand anderes!? Das hatte es nie gegeben, seit Jahren gab es nur Einzelunterbringung.
Noch etwas war anders jemand wiegte sie sanft hin und her. Sie seufzte auf, das war nicht möglich , sicher nur ein Trick um sie weiter zu foltern.
Die ruhige weiche Stimmer begann gerade sie wieder ein zu einzulullen als sie etwas an ihren Lippen spürte. Ein Becher mit dampfender Brühe schwebte vor ihrem Mund, doch was sollte sie damit machen. Sie wusste nicht was essen und trinken war da die Soonar sie stets künstlich ernährt hatten. Mit größter Vorschicht ließ der Mann hinter ihr etwas von der Flüssigkeit in ihren Mund tropfen.
Der Geruch des Mannes war angenehm und das da in ihrem Mund war interessant doch sie wusste nichts damit anzufangen. Doktor GStan stellte den Becher ab und fuhr sanft mit der Hand ihren Hals auf und ab so das sie unwillkürlich schluckte und die Brühe gluckernd in ihren Bauch rutschte. Sie war so überrascht das sie sich auf setzen wollte, doch ihre Kraft reichte dafür einfach nicht mehr aus. Ihr wurde schwindelig bei den vielen neuen eindrücken die auf sie einstürzten. Erschöpft lehnte sie sich wieder an den warmen Körper hinter ihr und schaffte es, sich sogar etwas an zu kuscheln. Mochte das auch nur ein Trick sein, dann wollte sie ihn wenigsten genießen so lange es ging.
Arkon spürte wie sich der Körper der jungen Frau vollständig entspannte und sie in einen erneuten Schlaf glitt. Er bettete sie wieder auf ihr Lager und startet einen erneuten Rundgang durch sein provisorisches Lazarett.

Die Offiziere der ARTEMIS hatte sich im Konferenzraum des Raumkreuzers versammelt um das weitere vorgehen bei ihrer Ankunft auf Teriss, dem 1. Planeten des Valeria-Systems und Sitz des Königs sowie des Hohen Rates, zu planen.
Als ein junger Fähnrich der medizinischen Einheit hereingestürmt kam und Doktor GStan bat schnell zu der jungen Frau zu kommen die wie aus heiterem Himmel aufgewacht und nun sehr unruhig war.
Arkon konnte nicht glauben was er sah, die Frau hatte sich in die hinterste Ecke gedrückt knurrte und fauchte wie eine leawenische Waldkatze und die scharfen Eckzähne unter malten dieses Bild ganz vortrefflich.
„ Es ist gut Fähnrich ich kümmere mich jetzt um sie, sie hat doch nur Angst!“ sagte GStan und nickte dem jungen Mann freundlich zu der sich dankbar zurück zog.
„ Komm du brauchst dich nicht mehr zu fürchten, hier wird dir niemand etwas tun!“GStan setzte sich kurzer Hand auf den Boden. „Ich habe mir schon gedacht das dein tiefer Schlaf so etwas wie ein Heilschlaf sein könnte,auch wenn mein Scanner Probleme hatte wirklich sachliche Hinweise zu liefen.“ „Aber bei der Manipulation die ich in deiner DNA feststellen konnte ist das auch kein Wunder.“
Sie hatte aufgehört ihn anzufeinden und begonnen mit schief gestelltem Köpfchen seinen Worten zu lauschen. Gut so dachte er, sie erinnert sich an meine Stimme!
„Weißt du, die Soonar kamen durch eine der Brücken hier her manche Völker nennen sie ´Wurmlöcher` und wir gewährten ihnen Gastrecht.“ „ Das sie es uns so danken würden, haben wir nicht gewusst.!“ Kopfschüttelnt sah er die Frau vor ihm an.
„ Das du nun hier bist verdankst du in gewisser Weise ihrer Dummheit, denn sie begannen für ihre Experimente auch unsere Leute zu entführen wodurch wir  euch entdeckten.“
Sie hatte sich hingesetzt und die Beine angezogen. Aufmerksam lauschte sie den Worten die sie jedoch nicht verstand.
„Wir werden versuchen euch nach hause zu bringen“ wenn sich das noch feststellen lässt fügte GStan in Gedanken an. Sie konnten froh sein wenn sie jemals herausfanden welcher Rasse diese Frauen einmal wirklich angehört hatten.
„Wenn du magst kannst du erst einmal mit zu mir und meiner Frau kommen“ GStan konnte sich das Gesicht seiner Frau, Avar Belada Perdan Rose byla GStan vorstellen, wenn er mal wieder einen seiner Patienten zur besseren Pflege mit nach Hause brachte , aber die Stadtvilla die sie in Bellis-City bewohnten war mehr als groß genug. Im übrigen war er von der jungen Frau fasziniert!
Da sie nun wesendlich ruhiger war erhob er sich um wieder an der Besprechung teil zunehmen.

Mit einer so schnellen und fliesenden Bewegung wie er sie ihr noch nicht zugetraut hätte war die Frau auf den Beinen und bereit ihn in etwas Abstand zu folgen.Was diese Mann auch immer vor hatte seine Gegenwart war angenehm und sie wollte hier nicht mehr sein.
Als er ihr seine riesige Hand hin hielt griff sie einfach zu.Soviel Mut und Vertrauen das sie ihm gegen über damit bewies hätte er ihr nicht zugetraut. Lächelnd zog der Doktor sie in seine Arme und lehnte seine Stirn für einen Moment an die ihre.

Überrascht fanden sich beide auf dem Boden wieder, es hatte sie glatt umgehauen. Arkons Kopf schmerzte und ihr schien sehr schwindelig zu sein.
Er rutschte auf sie zum um ihr dann beim aufstehen zu helfen doch sie hob ihre Hand.
„ Entschuldigung“ kam es leise und rau über ihre Lippen. Hatte sich GStan verhört oder sprach sie valerianisch? ER hatte keine entsprechende DNA in ihr finden können die darauf hätte schließen lassen das sie von seiner Art war.
„Geht es dir gut,seit wann sprichst du?“ Na gut, das war nicht der intelligenteste Satz für einen Arzt aber er war einfach platt.
Sie dachte nach und dann erschien ein lächeln in ihrem Gesicht das Herz erwärmend und mitreißend war. „Ich glaube ich habe gerade ihre Sprache übernommen, vorher war da nichts und nun ist mein Kopf voll mit Gedanken, Erinnerungen Wissen und eben auch Worten“. „Es tut mir leid ich wusste nicht das so was geht,ich wollte das nicht.“ Scheu sah sie ihn an.
Sein lächeln wurde breiter „ Mach dir keine Sorgen ich bin froh wenn wir uns jetzt unterhalten können.

Es gab einigen Aufruhr um die nun sehr kommunikative junge Frau. Sie war so neugierig das sie ihre Nase beinahe auch in den Antrieb des Schiffes gesteckt hätte und reden konnte sie wie ein Wasserfall! „Warum, Wieso erklären sie bitte.“ Waren ihre absoluten lieblings Worte und die Mannschaft war mehr als erleichtert als der gute Doktor mit ihr das Schiff verließ.
Um nach Bellestell, genauer gesagt Bellis-City auf zu brechen.
Das tropischem Klima verschaffte dem 2. und schönste Planet des Systems einen sagenhaften Reichtum an Pflanzen und Tieren.
Also genau die richtige Umgebung um sich von einer tristen grauen Zelle zu erholen.
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