Jeder braucht eine Melua!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
19.06.2012
19.08.2012
17
37130
1
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Disclaimer:

Charaktere,Namen und Planeten die aus den verschieden Filmen (DS9-von Paramount Pictures und created by Gene Roddenberry ,B5- Hauptautor J. Michael Straczynski ,Dune-aus den Romanen von Frank Herbert )stammen,dienen nur dazu die Fantasie des Lesers zu unterstützen.
Diese Geschichte soll der Unterhaltung und nicht dem Profit dienen!.

Im diesem Kapitel bediene ich mich aus einer bereits bestehenden Geschichte, da sie für Damars Vergangenheit einen guten, realistischen Hintergrund gibt. Das erste Kapitel habe ich also nur übersetzt und etwas verändert es stammt aber NICHT von mir!
(Das Original gibt es hier: http://webspace.webring.com/people/jk/karen8/dq/dqfanfic.html , created by Karen)


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Corat Damar lag auf dem Etagenbett das er sich hier auf der Militärakademie mit seinem Freund Rusot teilte. Es war ein langer und trauriger Tag für ihn gewesen.

Am frühen Morgen waren seine Kameraden und er geweckt worden um mit den Trainingsübungen für die Eignungsprüfungen zu beginnen.
Er hatte dabei immer wieder an seinen Vater und seine Mutter auf Pollak V,gedacht und sich gefragt ob sie auch stolz auf ihren Sohn sein würden wenn er im letzten Moment das Handtuch schmeißen und anstatt einer Militärkarriere eine Stelle im Wissenschaftszentrum an nehmen würde.
Nein niemals! Mochten ihn seine Lehrer auch mal wieder verschärft im Blick haben so etwas wäre undenkbar. Aufgeben war eines Cardassianers unwürdig!
Damar bekam eine Gänsehaut als er an den Skandal dachte den das auslösen würde und entschloss sich statt dessen die Zähne zusammen zu beißen.


Später am Nachmittag wurde ihre Klasse durch den Piepton über einen eingehenden Anruf unterbrochen.
„Damar", sagte der verantwortliche Lehrer "Bericht an die Zentrale sofort!"
Damar stöhnte innerlich auf, was in aller Welt könnte er angestellt haben?
Er klopfte an die altmodische Holztür und wurde hinein gebeten.
Der Chef-Ausbilder blickte auf und er deutete Damar näher zu kommen.
„Ich habe schlechte Nachrichten für Sie, Damar" sagt er schließlich.

Damars Herz begann zu rasen.Er wusste es,er war nicht würdig genug, um ein Offizier wie sein Vater zu werden.
„Ich will Ihnen etwas zeigen" spricht sein Chef-Ausbilder indes weiter und drehte sich zum Hauptschirm. "Computer, Replay der letzten Übertragung."
„Glinn Şubat", sagte die Frau, den Blick auf die Daten des PADD in ihrer Hand gerichtet „Unsere Aufzeichnungen zeigen, Sie haben einen Schüler mit dem Namen Corat, Damar an der Militärakademie."
„Bitte teilen Sie ihm, dass die Bajoraner Pollak V angegriffen und den Vorposten sowie die Forschungsstation vollständig zerstört haben!"

Damars Herz hörte auf zu schlagen und die Zeit verlangsamte sich auf ein Schneckentempo. Die Lippen der Frau bewegten sich noch , aber er hörte nicht, was sie sagte. Nur Bruchstücke sickerten in seinen schockierten Verstand. „Rebellen ... Überraschungsangriff nicht vorbereitet ... ... schwere Verluste ..."
„Meine Familie?" , flüsterte er. Doch sein Vorgesetzter schüttelte nur still den Kopf.
Mitleid war in seinen Augen zu erkennen.
„Es tut mir leid, Damar" sagte er leise.

Irgendwie fand Damar den Weg zurück in seine Koje. Er erinnerte sich nicht wie nur das er jetzt hier liegt und nicht weiß was er tun soll.

„Was ist los?" will Rusot wissen als er spät am Abend vom Unterricht in die Unterkunft zurück kommt.
„Die Forschungsstation auf Pollak V ist heute,durch den bajoranischen Widerstand zerstört worden ", antwortet Damar leise. „Meine Elten sind..sie sind... sie haben es nicht überlebt“
„Oh, das tut mir leid" sagt Rusot.
„Ich verstehe nicht, warum die Bajoraner so etwas tun. Sie sind soo viel besser dran ,unter unserem Schutz", meint er, die Trauer und den Schmerz deutlich in seiner Stimme. Dann wälzt sich Damar auf die Seite mit dem Rücken zum Raum und versucht einzuschlafen.

Dieser Verlust schien allerdings das zu sein was Damar, brauchte um endlich sein Studium ernsthaft vor ran zu treiben. Er stürzte sich in seine Ausbildung und zeichnete sich in allen Klassen und Übungen von nun an als einer Besten aus.

Am Tag vor dem Ende ihrer Ausbildung saßen Damar und sein Freund allein in ihrem Quartier.
„ Damar,ich weiß das du eine Waise bist, aber das stört mich nicht!“ „Lass die Anderen doch reden, mein Vater Gul Rusot wird sich an das Versprechen halten das er uns an unseren ersten Tag hier gab.“ „ Weißt du noch?“
Damar brummt nur und sieht zu seinem Freund auf.
„Er wird uns auf eins seiner Schiffe versetzten lassen, denn ehrlich gesagt gibt es niemanden mit dem ich lieber Seite an Seite dienen würde als mit dir!“
Damars Augen weiten sich vor Überraschung, schließlich grinst er und sagt mit einem dankbaren Nicken. „Du bist ein wirklich guter Freund,viel besser als ich es verdient habe Rusot!"


So begann Damars Militärkarriere, bis hin zu seinem Dienst unter Gul Dukat auf der Groumall.
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