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Du hast mir mein Leben gerettet - (Sweet Amoris)

von Fly19
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Castiel OC (Own Character)
15.06.2012
31.12.2020
15
64.196
 
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25 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.06.2012 3.273
 
Hier ist endlich der neue Teil. :-)

Sorry, das es so lange gedauert hat. :-(

Ich hoffe, es liest überhaupt noch jemand.


Jedenfalls, viel Spaß beim lesen. ;-)

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Es war Pause und ich lief gelangweilt durch die Gänge der Schule. Castiel war den Rest des Wochenendes über bei mir geblieben. Wir haben uns eigentlich ganz gut verstanden und seltsamerweise nicht ein Mal gestritten. Aber als Ken am Sonntag Nachmittag überraschend zu Besuch kann, hat der Rotschopf sich schnell Dämon geschnappt und ist etwas grummelnd abgehauen.
Ich blieb vor einer Tür stehen, die zu einem Raum führte, den ich noch nicht kannte. Brav klopfte ich an, bekam aber keine Antwort. Leise und langsam öffnete ich sie daraufhin. Niemand zu sehen. Also ging ich rein und schloss die Tür wieder. Der Raum wurde durch das Licht das durch die großen Fenster fiel hell erleuchtet. Ich schaute mich um. Eigentlich war das Zimmer recht leer. Es gab ein großes graues Ecksofa, das sehr gemütlich aussah und davor stand ein moderner Wohnzimmertisch aus hellem Holz. Ansonsten gab es nur noch ein paar Grünpflanzen und einen großen weißen Flügel mit hellgrauen Schnörkeln. Ich starrte ihn an und trat dann begeistert näher. Wow, ist der schön! Am liebsten würde ich ihn mitnehmen, auch wenn ich Zuhause schon ein Klavier stehen habe. Aber warum hatten wir einen Flügel in der Schule? Und was noch viel wichtiger war, warum wusste ich nichts davon? Mit den Fingern strich ich sanft über die glatte Oberfläche, dann hob ich die Klappe hoch, unter der sich die Tasten verbargen. Ich setzte mich auf die davor stehende, ebenfalls weiß-graue Bank und schlug ein paar Töne an. Es war ein sehr schöner Klang.
Kurze Zeit später ging ich in eine Melody über und sang eines meiner vielen Lieblingslieder, “Song of time“ von Aoi Teshima.



Als die letzten Töne des Klaviers ausklangen, hörte ich plötzlich eine Tür zufallen. Castiel stand an der Tür und blickte mich ruhig an: „Du kannst wirklich gut singen und spielen. „Danke.“, antwortete ich leise. Wie lange er wohl dort schon stand und mich beobachtete? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, sprach der rothaarige auch schon wieder.
„Sag mal, liegt das vielleicht bei euch in der Familie?“
„Was?“
„Das mit der Musik.“
„Ach so. Ja. Makoto und ich haben das von unseren Eltern geerbt. Sie haben auch gerne gesungen und konnten einige Instrumente spielen.“
„Aha.“
„Wo wir gerade bei Familie sind, ich wollte dir noch Fotos von Makos Adoptiveltern zeigen.“
Ich rückte ein Stück zur Seite und klopfte auf den frei gewordenen Platz neben mir. Der Rotschopf folgte meiner Aufforderung und setzte sich neben mich. In der Zeit hatte ich mein Handy aus meiner Tasche geholt, die ich auf den Boden gelegt hatte, und suchte die Fotos raus. „Das ist Makotos Adoptivmutter, Sayuri Yamada.“, erklärte ich und zeigte ihm ein Foto mit einer Frau mit hellblauen Haaren und blau-lila Augen.
(http://i767.photobucket.com/albums/xx314/Silvershadow17/anime_girl80.jpg)
Dann drückte ich ein paar Tasten und das nächste Bild erschien auf den Display. „Das ist Kuro Yamada, sein Adoptivvater. Wenn ich ihn mir jetzt so ansehe…er könnte glatt mit Lysander verwandt sein.“, dachte ich laut. Cas sah mich fragend an: „Wie kommst du denn darauf?“ Wieder hielt ich ihm mein Handy hin, und an seinem Gesichtsausdruck konnte ich sehen, das er wusste was ich meinte. Auf dem Foto war ein dunkelbraunhaariger Mann mit einer Brille in der Hand zu sehen. Außerdem hatte er verschiedenfarbige Augen. Das rechte Auge war grau, das linke rot.
(http://images.freeanime.com/psychic-detective-yakumo-wallpaper-yakumo-saitou-1024x640.jpg)
„Stimmt. Die könnten wirklich miteinander verwandt sein.“, gab er mit Recht. Ich steckte mein Handy wieder weg und nickte.
Nun saßen wir still nebeneinander und ich spielte ab und zu ein paar kurze Melodien auf dem Flügel. „Mal was ganz anderes.“, begann der rothaarige, „Warum ist dieser Knirps eigentlich bei dir aufgetaucht? Ich dachte der ist jetzt auf einer Militärschule?“ „Ist er auch. Weil er in den nächsten Tagen aber nicht kann, ist er halt eher gekommen. Der ´Knirps´ ist übrigens mein bester Freund uns heißt Ken.“, meinte ich. Castiel verdrehte nur die Augen und blickte mich fragend an.
„Und was ist in den nächsten Tagen wo er nicht da sein kann?“
„Ich habe übermorgen Geburtstag.“
„Wie alt wirst du denn, Kleine?“
„Ich werde 18, Rotkäppchen.“
Anscheinend störte ihn heute der Spitzname. Er versuchte mich nämlich mit etwas zusammengekniffenen Augen und einem bösen Blick nieder zu starren. Wie gesagt, er versuchte, denn ich streckte ihm einfach die Zunge raus. In diesem Moment klingelte es. Ich nahm meine Tasche, schnappte mir Castiles Handgelenk und zog ihn mit mir. „Wir müssen los. Sonst kommst du wieder zu spät. Ich kenn dich doch.“, sagte ich. So machte ich mich mit einem genervten Rotschopf im Schlepptau auf in den Klassenraum.



Kurz bevor der Lehrer den Raum betrat, ging ich zu Melodys Tisch. Sie sah niedergeschlagen aus und ich wollte wissen warum. „Meldoy? Was ist denn los?“, fragte ich sie also. Eine Antwort folgte sogleich: „Nichts. Alles in Ordnung.“ Sie setzte ein falsches Lächeln auf, was wohl selbst ein Blinder bemerkt hätte, und winkte ab.
„Komm schon Mel. Warum guckst du so traurig?“
„Naja, ich habe heute Geburtstag und wollte morgen eigentlich feiern, aber habe ganz vergessen die Einladungen zu verteilen. Jetzt ist es zu spät.“
„Du hast Geburtstag?! Warum hast du denn nicht mal was gesagt!? Herzlichen Glückwunsch!“
„Danke, Sakura.“
„Und warum zu spät? Die Mädels können doch alle eigentlich recht spontan sein, oder? Verteile sie einfach in der nächsten Pause.“
„Meinst du wirklich? Sie werden mir nicht böse sein?“
„Ach Quatsch. Warum sollten sie. Das kann doch jedem passieren.“
„Ok. Wenn du das sagst. Würdest du mir vielleicht helfen sie zu verteilen?“
„Klar, kann ich machen.“
„Super! Danke!“
Die braunhaarige kramte in ihrer Tasche rum und holte drei hellblaue Umschläge heraus. Einen drückte sie mir gleich in die Hand: „Das ist deine.“ Jetzt hielt sie mir die anderen zwei Einladungen hin: „Könntest du die hier bitte Viola und Kim geben?“ „Sicher. Mache ich gleich in der nächsten Pause.“, bestätigte ich. „Danke.“, bedankte sie sich und drückte mich kurz. Die anderen hatten von unserem Gespräch nichts mitbekommen, wie ich bemerkte.
Wir setzten uns auf unsere Plätze, denn gerade war der Lehrer rein gekommen.



In der nächsten Pause ging ich dann also Viola und Kim suchen. Ich fand beide auf dem Schulhof, sie unterhielten sich gerade. „Hey, ihr zwei! Ich habe was für euch!“, rief ich ihnen entgegen. Lächelnd gab ich ihnen die Umschläge und erklärte: „Das sind Einladungen für Melodys Geburtstagsfeier.“ Die beiden öffneten die Umschläge und lasen sie sich durch. Viola lächelte: „Eine Pyjama-Party. Das wird bestimmt lustig. Ich freue mich schon.“ Das hieß, sie würde schon man kommen. Fragend blickte ich zu Kim. „Sorry, ich kann nicht.“, sagte die schwarzhaarige. Etwas enttäuscht fragte ich: „Wirklich nicht?“ „Tut mir leid. Aber ich habe was vor. Ich habe da schon vor Wochen zugesagt, da kann ich jetzt nicht einfach absagen.“, erklärte sie. Ich nickte: „Ach so. Da kann man nichts machen. Trotzdem schade. Melody wird es verstehen.“ Eine Weile unterhielten wir uns noch, ehe ich wieder ins Schulgebäude ging und Melody Bescheid gab.



Auf dem Flur traf ich eine traurig dreinblickende Viola. Was hat sie nur auf einmal? Eben war sie doch noch so gut gelaunt. „Was hast du denn?“, fragte ich sogleich. Sie zögerte einen Augenblick, dann meinte die lilahaarige: „Aber bitte lache nicht.“ Ich nickte.
„Das Plüschtier, dass ich mit zur Schule genommen habe ist weg.“
„Warum hast du es denn überhaupt mitgenommen?“
„Mein Bruder hat es mir als Talisman geschenkt. Es hört sich blöd an, aber ich fühle mich damit sicherer und habe mehr Selbstvertrauen. Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn es jemand findet.“
„Ach so. Ja, das wäre echt blöd, wenn´s der Falsche findet.“
„Was soll ich nur machen?“
„Ich helfe dir beim suchen.“
„Wirklich?! Vielen Dank, Sakura!“
„Ist doch klar. Und mach dir nicht so viele Sorgen, wir finden es schon.“
Meine Freundin nickte leicht und ich machte mich auf die Suche.



Nach einer Stunde fand ich das Stofftier auf einem Stuhl im Klassenzimmer. Ich ärgerte mich etwas, dass ich nicht schon früher darauf gekommen bin, hier zu suchen. Ich nahm es mir und wollte wieder zu Viola gehen. Auf dem Weg kam mir aber leider Amber mit Gefolgschaft entgegen. Schnell hielt ich das Plüschtier hinter meinen Rücken. Mit ihrem typisch überheblichem Lächeln schaute sie mich an. „Was stehst du da so rum? Geh mir aus dem Weg.“, meckerte sie gleich drauf los. Ich wollte seitlich an ihnen vorbei gehen, als Blondchen mich aufhielt. „Was versteckst du denn da hinter deinem Rücken?“, wollte sie wissen. Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, da schnellte ihre Hand auch schon hervor und griff sich das Stofftier. Mist! Das wollte ich doch vermeiden. Die drei Mädchen vor mir lachten. „Ich glaub´s nicht. Unsere kleine Sakura nimmt noch ein Kuscheltier mit in die Schule. Bist du dafür nicht schon etwas zu alt?“, sprach sie mit mir wie mit einem Kleinkind. Was mache ich denn jetzt? Ich kann Viola doch nicht einfach verraten. Amber würde sie fertig machen. Da kam mir ein Geistesblitz und ich grinste fies. Ich schnappte mir das Stofftier und sagte: „Du bist doch nur neidisch das ich den Mut dazu habe und du nicht. Kein Wunder das dich die Jungs nicht leiden können, wenn du dich nicht mal so was traust.“ Ich wusste es war totaler Quatsch was ich da redete, aber es funktionierte. Die Bonde starrte mich mit offenem Mund an und wollte etwas sagen, aber ich kam ihr zuvor. „Das war übrigens eine Wette mit Castiel. Bei der du dich sowieso nicht getraut hättest mitzumachen.“, erfand ich. Mit diesen Worten ließ ich sie mit ihren Freundinnen stehen und ging endlich zu Viola.



Ich gab meine Freundin das Stofftier und sagte: „Es lag im Klassenzimmer.“ „Ohh. Danke, Sakura!“, glücklich umarmte sie mich kurz. „Habe ich doch gerne gemacht. Aber ich muss jetzt los. Ich muss noch dringen was erledigen.“, meinte ich und verabschiedete mich von ihr. Ich musste unbedingt mit Castiel sprechen und zwar möglichst bevor Amber es tut.



Auf dem Schulhof saß der Rotschopf wie gewohnt auf seiner Bank und rauchte. Schnurstracks ging ich zu ihm und nahm ihm die Zigarette aus dem Mund, warf sie auf den Boden und zertrat sie. Böse blickte ich ihn an: „Ich habe dir doch schon mal gesagt, das ist ungesund.“ „Ist doch wohl meine Sache was ich mit meiner Gesundheit mache.“, schnaubte er und steckte sich eine neue an. Na toll. Anscheinend hat er schlechte Laune. Fragt sich nur warum? Hm…dann hätte ich das mit der Zigarette eben besser sein lassen sollen. Na ja, kann man jetzt auch nichts mehr ändern. Ich beobachtete ihn eine Weile und überlegte, ob ich nachfragen sollte was seine Laune betrifft. Als ich aber seinen grimmigen Blick sah, entschied ich mich dagegen. Außerdem habe ich das Gefühl, der braucht keinen Grund um schlechte Laune zu haben. Genervt sah er zu mir auf. Einfach schnell sagen was ich von ihm will und ihn dann wieder in Ruhe lassen. „Cas. Ich muss dir was erzählen.“, begann ich. Er blickte mich wartend an. „Also…“, fing ich an, als ich plötzlich Iris im Augenwinkel erspähte, die gerade in die Schule gehen wollte. „Iris!“, rief ich sie, „Warte! Ich will mit dir reden!“ „Ich bin im Klassenzimmer!“, rief sie zurück und ich nickte. Ich wandte mich wieder Castiel zu und erklärte eilig: „Also, falls jemand fragen sollte, insbesondere Amber, wir haben eine Wette mit einem Stofftier gemacht.“ „Hä? Was redest du da?“, fragte der Rotschopf verständnislos. „Ich habe jetzt keine Zeit dir das näher zu erklären. Die Schule ist bald rum und ich muss noch zu Iris. Sag einfach das es stimmt, falls jemand fragt.“, wimmelte ich ihn ab und lief in Richtung Gebäude. Im Laufen drehte ich mich aber noch einmal zu dem verwirrten rothaarigen um und meinte: „Und wehe du lässt mich hängen! Dann bekommst du einen Monat Studio-Verbot!“ Geschockt starrte er mir nach, während sein Mund aufklappte und die Zigarette Bekanntschaft mit dem Fußboden machte. Jetzt würde er mir sicher helfen, auch wenn er nicht wusste worum es ging. Dafür probte er einfach zu gerne in meinem Studio.



Iris traf ich, wie sie gesagt hatte, im Klassenraum an.
„Hey, Saku. Was gibt´s denn?“
„Ich wollte dich nur fragen, ob du zu Meldoys Geburtstagsfeier kommst?“
„Nein, leider nicht. Meine Eltern wollen nicht, dass ich in der Woche über Nacht wegbleibe.“
„Ach so. Schade.“
„Ja, aber da kann man nichts machen. Weißt du denn schon, was du Mel schenkst?“
„Oh Gott! Darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht. Hast du vielleicht spontan eine Idee?“
„Lass mich kurz überlegen…..Ja, da ist ein Album von einer neuen Band raus gekommen, die Melody mag. Ich glaube sie heißt “Stars of Nightmares.“
„Danke, Iris! Du hast mich gerettet.“
Es klingelte zur letzten Stunde und als wir uns auf unsere Plätze gesetzt hatten, kam auch schon der Rest der Klasse herein. Der Lehrer ließ auch nicht lange auf sich warten und ich schrieb mir noch schnell den Namen der Band auf, damit ich ihn nicht vergaß.



Es klingelte und der Unterricht war für heute vorbei. Schnell packte ich meine Sachen zusammen, verabschiedete mich von meinen Freunden und ging los.
Am Schultor lief ich an Castiel vorbei, der mich aber zurück hielt indem er mich ansprach: „Hey, Kleine!“ Willst du heute etwa alleine nach Hause gehen?“ Wie ich feststellte, hatte er wieder bessere Laune. Zum Glück. „Ja, will ich. Ich muss noch was erledigen. Tut mir leid, Rotkäppchen, aber du musst heute alleine den Weg nach Hause finden.“, gab ich frech zurück. Als ich weiterging sah er mir hinterher und grinste schief.



Ich schloss die Haustür auf und schon kam mir mein kleiner Beagle schwanzwedelnd entgegen. „Cookie!“, rief ich, „Wir gehen gleich Geburtstagsshoppen zu Suzu.“ Freudig bellte der Kleine und lief mir aufgeregt hinterher. Schnell gab ich ihm noch seine Begrüßungsstreicheleinheiten. Ich brachte meine Schultasche weg, nahm mir eine kleinere Umhängetasche und packte meine Sachen von der einen in die andere um. Sprich, Handy, Schlüssel, Portmonee und was man sonst noch so brauchen könnte.



Nach einer Viertelstunde standen wir vor Suzus Laden “Music of the Heart“. Bei ihr durften Hunde mit rein, aber nur, wenn sie artig waren. Wenn einer sich nicht benahm, musste er draußen warten. „Hey, Tantchen.“, begrüßte ich sie als ich zu ihr an die Kasse ging. Sie kam um den Tresen herum, umarmte mich und streichelte Cookie über den Kopf., „Hallo, ihr zwei.“ Meine Tante stellte sich wieder hinter die Kasse, kümmerte sich um den Kunden der gerade bezahlen wollte und sprach dann wieder mit mir.
„Also, was verschafft mir die Ehre deines Besuches?“
„Ich wollte eine CD kaufen?!
„Und welche darf es sein?“
„Das neue Album von “Stars of Nightmares“. Hast du das da?“
„Ja, habe ich. Ich habe auch mal reingehört.  Eigenltich ist das doch gar nicht dein Geschmack, oder?“
„Ich kenne die Band nicht. Das ist ein Geburtstagsgeschenk für Melody. Iris meinte, dass sie die Band mag.“
„Ach so. Warte ich hole sie dir.“
Suzu ging zu einem Regal, nahm eine CD heraus und kam zurück. „Hier. Sie ist auch nicht so teuer. Vielleicht, weil die Band noch nicht so bekannt ist. Aber du musst eh nicht den vollen Preis zahlen. Du bekommst natürlich wieder Familienrabatt.“, sagte Tantchen zu mir. „Vielen Dank, Suzu.“, bedankte ich mich und bezahlte. Die CD steckte ich in meine Tasche. Das war der Vorteil, wenn die Tante einen eigenen Laden hat, man bekommt immer Rabatt.
Da sich in der Zwischenzeit fünf weitere Kunden hinter mir angestellt hatten, verabschiedete ich mich von Suzu und verließt mit Cookie den Laden. Ich beschlosss noch einen kurzen Spaziergang durch den Park zu machen, bevor wir wieder nach Hause gingen. Also setzten wir unseren Weg fort, in Richtung Park.



- Erzähler-Sicht -

Ken und Rosalia saßen auf einer Bank im Park und unterhielten sich. Ken hatte eine Packung Kekse in der Hand, die er gerade aß. „Hey, Leute!“, hörten sie auf einmal eine bekannte Stimme rufen. Sakura kam ihnen mit ihrem Hund entgegen. Plötzlich blieb sie stehen und strahlte. Dann lief sie schreien auf die zwei zu: „Kekseee!!!“ Die weißhaarige sah sie mit hochgezogener Augenbraue an, und in ihrem Gesicht konnte man förmlich lesen was sie dachte, “Was?!“. Bei ihnen angekommen setzte sich das Mädchen neben Ken, klaute ihm die Kekspackung und aß welche. Kentin lächelte nur, während Rosa den Kopf schüttelte. „Ich habe einen Spitznamen für euch.“, teilte sie ihnen mit, „Keksteufel.“ Die beiden Keksessenden stimmten ihr nickend zu und Rosalia widmete sich Cookie Lou der sie, um Streicheleinheiten bettelnd, anblickte.



Ein paar Minuten später kam Castiel vorbei der sich, nachdem er alle halbwegs begrüßt hatte, mit einem skeptischen Blick vor Sakura stellte. „Was ist?“, wollte sie von ihm wissen. Er schnappte sich die Packung in ihrer Hand und antwortete grinsend: „Wenn du weiter so viel isst, bist du bald selbst so breit wie ein Keks.“ Die schwarzhaarige war aufgestanden und schaute ihn empört an.
„Willst du damit etwa sagen, das du mich dick findest?!“
„Nein. Nur das du es vielleicht bald sein wirst, wenn du weiter so viele Kekse isst.“
„Keine Sorge. Ich habe das Glück, die Veranlagung zu haben, nicht zu zunehmen.“
„Na dann ist ja gut.“
Während des Gesprächs hatte Cas die ganze Zeit über von den Keksen gegessen. Als das Mädchen dies bemerkte meckerte sie: „Cas! Gib sofort die Kekse wieder her!“ Der Rotschopf grinste nur wieder und nahm einen weiteren Keks aus der Packung. „Oh. Das tut mir jetzt leid.“, sagte er ironisch, „Das ist der Letzte.“ Die leere Kekspackung schmiss er in den Mülleimer, der ein paar Schritte von ihm entfernt stand. Sakura ging böse guckend auf den Jungen zu. Dieser meinte: „Hol ihn dir doch.“ Herausfordernd blickte er sie an, dann steckte er sich den Keks in den Mund und hielt in so zwischen den Zähnen, das die Hälfte noch rausguckte. Die schwarzhaarige verschränkte die Arme vor der Brust und schaute ihn beleidigt an. Ihr Freund sah sie weiterhin abwartend an. Das Mädchen holte einmal tief Luft, ging auf ihn zu und blieb direkt vor dem rothaarigen stehen. Dann versuchte sie ihm den Keks einfach aus dem Mund zu nehmen. Castiel aber hielt sie an den Handgelenken fest. Jetzt hatte die schwarzhaarige keine Möglichkeit mehr, ihm den Keks weg zunehmen. Jedenfalls war der Rotschopf dieser Annahme, aber da hatte er Sakura falsch eingeschätzt. Die streckte sich nämlich zu ihm hoch und während sie ihm näher kam, wurden die Augen des rothaarigen immer größer. Als sich ihre Lippen fast berührten, nahm sie den Teil des Keks den Castiel nicht im Mund hatte, zwischen ihre Zähne und zog. Der Junge war von dieser Aktion so geschockt und perplex, dass er den Keks los ließ und sich auch seine Hände um ihre Handgelenke lockerten. Sakura war frei und konnte endlich ihren Keks essen. Frech und siegreich grinste sie den inzwischen etwas rot angelaufenen Castiel an. Danach wollte sie sich wieder auf die Bank setzten. Als sie aber Rosa und Ken sah, lachte sie los. Die beiden hatten fast den gleichen Gesichtsausdruck, nur nicht rot. Nachdem sich die schwarzhaarige beruhigt hatte, ließ sie sich neben Ken nieder. „Was ist denn?“, fragte sie auf die geschockten Blicke ihrer zwei Freunde hin. „Ähm…was war das gerade?“, stellte Rosalia eine Gegenfrage. „Denkt ihr etwa, ich lass mir von dem da…“, sie nickte in Castiels Richtung, „…einfach meine Kekse wegfuttern?!“



- Erzähler-Sicht Ende -

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Sooo, das war der erste Teil des Kapis.
Der zweite ist fast fertig. :-)


Über Kommis würde ich mich echt freuen. :-)

*Milch, Kakao und Kekse hinstell*

LG, Fly
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