Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Du hast mir mein Leben gerettet - (Sweet Amoris)

von Fly19
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Castiel OC (Own Character)
15.06.2012
31.12.2020
15
64.196
 
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.06.2012 7.994
 
Hey Ihr!

Danke für die Kommis und 9 Favo-Einträge.
Ein besonderer Dank geht an Tiana Takahashi und einen anonymen Leser, da sie mich als Autor favorisiert haben. Obwohl ich erst zwei Kapitel habe.
DANKE! :-)


So, das nächste Kapitel werde ich in zwei Teilen reinstellen.
Ich weiß noch nicht, wann ich es fertig habe, und ich wollte euch nicht noch länger warten lassen.
Außerdem ist das Kapitel recht lang, und da sind zwei Teile denke ich eh besser. :-)

Also viel Spaß bei Teil 1. ;-)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Als ich am Morgen durch das nervige Klingeln meines Weckers erwachte, musste ich mich erst einmal orientieren, da ich zuerst gar nicht wusste, wo ich war. Als mir dann wieder eingefallen war, das ich gestern umgezogen bin und in meinem neuem Haus, in meinem neuem Bett lag, sah ich mich um. Es war wirklich alles perfekt. Ich liebte dieses Haus. Nach ein paar Minuten stand ich dann auf und ging ins Bad um mich fertig zu machen. Danach betrat ich meinen Kleiderschrank und suchte mir eine weiße Röhrenhose, ein marinefarbenes Cut-Out Top und eine schwarze Lederjacke heraus. Als ich mich umgezogen hatte, lief ich runter in die Küche und Cookie sein Frühstück zu geben. Ich selbst frühstückte meistens nur am Wochenende oder in den Ferien. In der Schulzeit aß ich eigentlich erst in der Schule etwas. Cookie lag in der Küche in einem kleinen Korb, den ich für ihn besorgt hatte. Nachdem wir nämlich gestern meine ganzen Sachen verstaut hatten und ich noch mal durchs ganze Haus gewandert war, hatte ich beschlossen meinem Hund einen Korb in die Küche, ins Wohnzimmer, in mein Schlafzimmer und ins Tonstudio zu stellen. Für den Garten bekam er auch einen. Da ich aber nur einen hatte, waren Tantchen und ich noch mal zu dem Tiergeschäft gefahren um welche zu kaufen.
Er bemerkte mich, krabbelte heraus und tapste zu mir rüber. „Morgen Cookie. Gut geschlafen?“, begrüßte ich ihn und streichelte über seinen Kopf. Als Antwort leckte er meine Hand ab und ging dann zu seinem Futternapf. „Keine Sorge. Ich hatte gerade vor dir dein Fressen zu geben.“, lachte ich. Dies getan, ließ ich ihn noch schnell in den Garten, weil ich zum Gassi gehen die Zeit nicht mehr hatte. Außerdem war der Garten riesig. Ich würde nach der Schule mit ihm spazieren gehen. Nachdem der Kleine wieder drinnen war, zog ich mir meine Chucks im Jeans-Look an, schnappte meine Tasche und machte mich auf den Weg.

Ich sah unterwegs in den Himmel und hatte ein Grinsen in meinem Gesicht, was ich einfach nicht weg bekam. Ich freute mich immer noch so über mein neues Zuhause. „Morgen Kleine. Was machst du denn hier? Und was soll das dumme Grinsen?“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ungefähr zwei Meter von mir entfernt stand Castiel und sah mich etwas belustigt an. Moment. Hatte er mich gerade Kleine genannt? Als Antwort bekam er: „Morgen Rotkäppchen. Nenn mich nicht noch mal klein. Und ich grinse, weil ich gute Laune habe.“ Die gute Laune war durch das Kleine allerdings etwas gesunken. Ich mochte es nicht, wenn man mich klein nennt. Ich setze mich wieder in Bewegung und ging an ihm vorbei. Ein paar Sekunden später ging Cas neben mir. „Aber du bist doch klein. Wie groß bist du? 1, 50m?“, fragte er frech. Ich verkreuzte meine Arme vor der Brust, machte einen Schmollmund und plusterte die Wangen auf. „Ich bin 1,60m. Und ich bin nicht klein, du bist nur einfach zu groß.“, sagte ich trotzig. Das war nun mal meine Einstellung. Er lachte und ein Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. „Na gut. Wenn du meinst. Und warum hast du so gute Laune?“, wollte er wissen, nachdem er sich beruhigt hatte. Was war denn heute mit dem los? Sonst redete er doch auch nicht so viel. „Ich freu mich einfach über mein neues Zuhause. Ich bin gestern umgezogen.“, erklärte ich ihm. Nachdenklich sah er mich an.
„Und wo wohnst du jetzt?“
„Warum willst du das wissen?“
„Hm…nur so. Anscheinend wohnen wir ja nicht weit auseinander.“
„Ich wohne in der Wiesenstraße. Wieso? Wo wohnt du denn?“
„Ein paar Straßen weiter. Und welche Hausnummer?
„8.“
Er grinste mich an. Halt. Hatte ich ihm gerade wirklich meine Adresse verraten? Eigentlich wollte ich das doch gar nicht. Bei ihm weiß man ja nie genau, was dann passieren könnte. Hatte er das etwa von Anfang an geplant? Hatte er darum so viel gesprochen? Damit wir ins Gespräch kommen und ich einfach alles ausplapper? Aber er konnte nicht wissen das wir uns treffen. Auch hatte ich nicht gemerkt das wir stehen geblieben waren und vor uns schon die Schule lag. „Bis dann, Kleine.“, verabschiedete er sich und ging auf den Schulhof. „Hey! Du hat meine Frage gar nicht beantwortet.“, rief ich ihm hinterher. Castiel blieb stehen, drehte sich zu mir um und schien zu überlegen.  „Grüne Straße 12.“, damit verschwand er dann. Er hatte mir wirklich seine Adresse verraten. Damit hatte ich nicht gerechnet, eher wieder mit einem blöden Spruch. Dieser Junge verwirrte mich immer mehr.

Als ich die Schule betrat ging meine Laune total in den Keller. Amber und ihre Klone kamen mit einem bösen Grinsen auf mich zu. Vor mir blieb sie stehen und musterte mich. Argwöhnisch sah ich sie an. „Weißt du, ich finde auf dem Foto siehst du besser aus.“, meinte sie. „Was für ein Foto?“, fragte ich ahnungslos. Sie nahm ein kleines Stück Papier aus ihrer Tasche und wedelte damit vor meiner Nase rum. Ich entriss es ihr und betrachtete es. Das war mein Passfoto, das ich für meine Schulunterlagen habe machen lassen. Sie hatte mir einen Schnurrbart und noch andere Sachen verpasst, halt richtig schön verunstaltet. Aber wie kam sie daran? „Woher hast du das?“, fragte ich geschockt. Sie streckte ihre Nase in die Höhe und antwortete hochnäsig: „Ich wüsste nicht, was dich das angeht. Eigentlich solltest du mir dankbar sein. Jetzt können alle sehen, das du wenigstens etwas hübsch sein kannst.“ Das ´hübsch´ spuckte sie förmlich aus. „Wie meinst du das? Alle?“, fragte ich schon leicht panisch. Li und Charlotte, die hinter Blondchen standen lachten los: „Hast du es etwa noch nicht gesehen?“ Hä? Was soll ich gesehen haben? „Sie dich doch mal um.“, sagte die Blondine jetzt. Das tat ich und meine Augen weiteten sich vor Schock. Überall in der Schule an den Wänden und Spinden hing mein Foto. Nur leider nicht in dem kleinen Format, sondern in DIN A3. Oh mein Gott! Amber und Anhang gingen lachend an mir vorbei und gingen sonst wo hin. „Shit!“, rief ich aus und begann in aller Eile die Poster einzusammeln. „Guten Morgen, Sakura!“, begrüßte mich auf einmal jemand freundlich. Ich drehte mich ruckartig um, und sah Ken an, der nun vor mir stand. „Gott sein Dank. Du bist es. Ken du musst mir helfen. Amber hat überall in der Schule diese Bilder aufgehängt. Wir müssen sie schnell einsammeln, bevor alle kommen.“, bat ich in. Es war zwar nicht mehr so früh, aber trotzdem waren noch nicht viele Schüler da. Ken sah sich jetzt um und bekam auch große Augen. „Klar helfe ich dir! Ich übernehme den hinteren Teil der Schule, ok?“, teilte er mir mit. „Danke, Ken! Vielen Dank!“, glücklich umarmte ich ihn, was meinen Freund natürlich mal wieder rot werden ließ. Darauf sagte ich aber schon lange nichts mehr. Ich hatte ihm schon oft erklärt, das ich nie mehr als Freundschaft für ihn empfinden würde, ich diese Freundschaft aber auch nicht verlieren wollte. Aber er liebte mich trotzdem noch. Na ja, Gefühle konnte man nicht steuern, ich musste also abwarten bis es sich von alleine änderte. Ken lief also los und ich machte mich auch wieder daran die Poster einzusammeln. Dann ging ich auf den Schulhof um zu sehen, ob dort auch welche waren.

„Hey Kleine. Schönes Foto.“, sagte Castiel der auf dem Hof an der Mauer gelehnt stand und eine rauchte. „Du hast es also auch schon gesehen?“, fragte ich ihn mit dem Blick auf den Boden. Er lachte leicht: „Das konnte man schlecht übersehen.“ „Ich finde das nicht lustig.“, meckerte ich, „Hast du hier auf dem Hof auch welche gesehen?“ „Nein, hier waren keine.“, gab er nun kühl zurück. Was war denn jetzt los? Eben noch scherzen und jetzt so kalt. Meinetwegen, wenn er unbedingt Stimmungsschwankungen haben wollte. Ich hatte jetzt besseres zu tun, nämlich mich bei Nathaniel beschweren. Ich wollte gehen, drehte mich aber noch einmal zu ihm um und stellte mich genau vor ihn. Dann nahm ich ihm seine Zigarette aus dem Mund, schmiss sie auf den Boden und trat sie aus. „Rauchen ist ungesund. Außerdem bekommt man davon schrecklichen Mundgeruch.“, sagte ich nur noch und ließ den verdutzt guckenden Castiel stehen.

Ich riss die Tür auf ohne anzuklopfen und sah Nathaniel wütend an. Dieser saß an seinem Schreibtisch umgeben von Papierbergen. „Oh! Hallo, Sakura. Kann ich dir helfen?“, fragte er wie immer höflich. „Ich hoffe doch das du das kannst. Hast du die Poster heute morgen gesehen, die überall in der Schule hingen?“, wollte ich wissen. Er hatte keine Ahnung wovon ich redete: „Nein, tut mir leid. Was waren das denn für Poster?“ Ich seufzte genervt und erklärte ihm dann, was Amber getan hatte. „Bist du dir sicher, das es Amber war? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Schwester so etwas tun würde.“, fragte er nach. Was? Diese Zicke ist seine Schwester? „Aber ist deine Schwester?“, ungläubig sah ich ihn an. „Ja, das ist sie. Wir verstehen und zwar nicht besonders, aber ob sie so was machen würde…“, er glaubte mir nicht. „Ich bin mir aber sicher. Sie hat es ja selbst zugegeben.“ Der Schülersprecher schien nachzudenken. Dann sprach er: „Hm…na gut. Ich werde mit ihr reden und mich darum kümmern. Soll ich dir helfen die Poster wieder einzusammeln?“ „Gut. Mach das. Und nein. Das habe ich schon mit Ken erledigt.“, damit drehte ich mich um und wollte gehen. Doch Nathaniel hielt mich auf: „Sakura. Könntest du mir einen kleinen Gefallen tun?“ „Was für einen?“, fragte ich skeptisch. Er kramte einen Zettel aus einem Aktenberg und reichte ihn mir. „Könntest du ihn Castiel geben und ihn dazu bringen, das er es unterschreibt?“, erklärte er. Eine Entschuldigung. Er hatte also mal wieder geschwänzt. „Ist er denn schon volljährig?“, interessierte mich. Der blonde Junge vor mir nickte nur und sah mich bittend an. Ich seufzte ergeben: „Na gut. Ich kanns ja mal versuchen. Aber du weißt sicher, das er nicht ganz einfach ist.“ Jetzt lächelte er: „Danke. Natürlich weiß ich das, deshalb frage ich auch dich. Wir können uns nicht besonders leiden und du scheinst ganz gut mit ihm klar zukommen.“ Ich nickte und verließ den Raum. Dann machte ich mich wieder auf den Weg zum Schulhof.

Der Rotschopf saß auf einer Bank und hörte Musik. „Castiel?“, fragte ich vorsichtig und hielt ihm den Entschuldigungs-Zettel hin, „Würdest du das bitte unterschreiben?“ Er sah auf und schaute erst zu mir und dann zu dem Blatt Papier in meiner Hand. Als er erkannte was es war, verengten sich seine Augen zu Schlitzen. „Vergiss es. Das kannst du ihm wieder zurückbringen.“, sagte er ihn einem verärgerten Ton. „Aber…“, wollte ich ihn fragen, warum nicht, aber er unterbrach mich. „Kein ´Aber´! Ich werde das nicht unterschreiben! Außerdem könnte der werte Herr Schülersprecher auch selbst kommen, statt ein kleines Mädchen zu schicken.“, schrie er schon fast. Ich wich erschrocken einen Schritt zurück, sah ihm noch mal in die wütenden Augen und machte mich auf den Rückweg. Seine Beleidigung ignorierte ich.

„Nathaniel? Er will es nicht unterschreiben.“, berichtete ich ihm, „Er meinte auch, das du ihn selbst fragen solltest, anstatt mich zu schicken.“ „Und er könnte zu seinen Fehlern stehen.“, ärgerte sich der Schülersprecher. „Versuche es bitte noch mal.“, fügte er hinzu. Ich ging also wieder zu Cas, doch der sah mich schon wütend an, als er mich mit den Zettel in der Hand sah. „Bitte.“, bat ich.  „Nein.“, kam die kurze Antwort. Ich setze mich neben ihn auf die Bank und sah ihn an. Dann fragte ich ihn im ruhigen Ton: „Warum willst du denn nicht unterschreiben? Es ist doch nur eine Entschuldigung.“ Er sah mich von der Seite her an, dann aber wieder auf seinen MP3-Player. „Ach, der will doch nur einen Grund finden um mich von der Schule zu schmeißen. Und darum werde ich das nicht unterschreiben.“, sprach er. Was? Castiel würde dann von der Schule fliegen? Nein. „Dann gehe ich jetzt zu Nathaniel und gebe ihm den Zettel wieder. Ich möchte nicht, das du von der Schule fliegst.“, sagte ich entschlossen. Jetzt lächelte er mich an: „Danke. Ich wusste du würdest es verstehen.“ Ich wurde leicht rot und machte mich deshalb schnell auf den Weg zum Schülersprecherzimmer.

Nachdem ich ihm das Entschuldigungsschreiben gegeben und alles erklärt hatte, stand ich nun im Flur. Puh. Das wäre geschafft. „Da sind Sie ja, Sakura.“, die Direktorin kam auf mich zu. Oh nein. Was wollte denn das pinke Etwas jetzt von mir? Ich lächelte sie aber freundlich an. „Du musst dir noch eine AG aussuchen.“, sie hielt mir einen Zettel hin, „Es ist noch ein Platz in der Garten und in der Basketball-AG frei. Überlege es dir und sage mir dann Bescheid.“ Ich nickte, nahm den Zettel entgegen und schon verschwand sie.
Ich sah mir das Blatt an und ging wieder nach draußen. Dort begegnete ich Ken. „Sakura. Ich habe alle Poster eingesammelt die ich finden konnte und weggeschmissen.“, informierte er mich, „Ist das ein AG-Zettel? Für welche entscheidest du dich?“ Ach ja, die Poster. Die hatte ich ganz vergessen in dem Wirbel um die Entschuldigung. „Danke, Ken. Ich weiß noch nicht, welche ich nehme.“, teilte ich ihm mit. Plötzlich fiel mir etwas ein. „Sag mal Ken, welche Stunde haben wir jetzt eigentlich?“, machte ich mich schlau. „Die Vierte. Wieso fragst du?“, entgegnete er. „Ach, ich hatte die ganze Zeit was zu tun, da habe ich den Unterricht vergessen.“, beantwortete ich seine Frage. Na toll. Ich hatte die ersten vier Stunden verpasst. Das gab bestimmt noch ein Nachspiel. Aber vielleicht hatte ich auch Glück, immerhin hatte ich Nathaniel ja beauftragt. Und das mit den Postern ist Ambers Schuld. Nun dachte ich erstmal darüber nach, welche AG ich nehmen sollte. Sportlich war ich eigentlich nicht besonders. Es ging so. Basketball konnte ich ein bisschen, da mein Bruder das früher oft mit mir gespielt hatte. Ich liebte Blumen, aber Gartenarbeit war nicht so mein Ding. „Ich glaube ich nehme die Basketball-AG.“, entschied ich und kreuzte es auf dem Zettel an. „Och schade. Wenn du die Garten-AG genommen hättest, wären wir zusammen gewesen. Das hätte bestimmt Spaß gemacht.“, schmollte Ken. „Stimm, wäre bestimmt lustig geworden.“, vor allem für mich, „Aber Ken, du weißt doch sicher noch, wie lange Blumen bei mir leben oder? Das kann ich der Schule doch nicht antun.“ Blumen hatten es bei mir nicht besonders gut. Sie lebten leider nie lange. Entweder sie ertranken, weil ich sie zu oft goss, oder sie verdursteten, weil ich vergas sie zu gossen. Wenn ich die Blumen im Schulgarten zu Grunde richtete und er am Ende fast kahl war, würde das die Direktorin sicher nicht freuen. Ken lachte: „Stimmt. Da hast du Recht. Dann viel Spaß beim Basketball.“ Er winkte mir und ging dann in die Schule.
„Du willst in die Basketball-AG? Sicher das du dich richtig entschieden hast?“, sagte eine lachende Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah in Castiels Gesicht. „Was ist daran so komisch?“, erkundigte ich mich. „Du kommst doch noch nicht mal an den Korb ran.“, lachte er noch immer. „Na und? Ich muss ja auch nicht an den Korb kommen. Ich muss nur den Ball hineinwerfen.“, gab ich ihm als Antwort. Dann machte ich mich auf die Suche nach der Sporthalle und lies Castiel stehen. Warum musste er mich heute immer ärgern? Der Tag war sowieso schon Mist.

„Man ey! Wo ist diese bescheuerte Sporthalle?!“, schimpfte ich laut. Ich lief jetzt schon ungefähr eine halbe Stunde auf dem Gelände rum und fand sie einfach nicht. Genervt ließ ich mich auf eine der Bände auf dem Schulhof fallen und starrte in den Himmel. „Wolltest du nicht in die Sporthalle?“, fragte mich plötzlich eine bekannte Stimme. Es war Castiel. Kurz sah ich ihn, immer noch genervt, aus dem Augenwinkel an. Dann wieder in den blauen Himmel. „Sag bloß du findest sie nicht?“, lachte er jetzt. Ich verschränkte meine Arme und sah demonstrativ von ihm weg. „Na komm, ich zeig sie dir.“, sagte er immer noch lachend, packte mein Handgelenk, zog mich hoch und hinter sich her. Habe ich was verpasst? Vorhin ärgerte er mich noch und jetzt ist er wieder nett. Wenn das so weiter geht, bekomm ich noch Kopfschmerzen von meinen Versuchen aus seinen Stimmungsschwankungen schlau zu werden. Nach fünf Minuten hielt er vor einem großen Gebäude an. „Wir sind da.“, kam es monoton von Cas. Nee, oder? Das war jetzt nicht sein ernst. Ich war gefühlte 100 mal an dem Gebäude vorbei gelaufen! Konnten die die Turnhalle nicht mal beschriften? Nein, anscheinend nicht! Kein einziges Schild das drauf hinwies, dass das hier die Sporthalle war. „Danke.“, bedankte ich mich noch kurz und ging dann rein. Die Halle war leer. Und jetzt? Soll ich hier jetzt doof rum sitzen bis zur nächsten, Stunde oder was? „Du kannst dich so lange umgucken wie du willst, es wird sich nichts verändern.“, kam es von der Eingangstür. Ich drehte mich um und sah Castiel der am Türrahmen lehnte. „Ach was. Das hätte ich nicht gedacht.“, bekam er als Antwort. Er sah mich nur an, ohne jegliche Reaktion. Da ich keine andere Wahl hatte, fragte ich nach: „Ähm…Weißt du vielleicht was ich hier jetzt machen soll?“ Stille. Der Rotschopf sah mich nur weiterhin an. Wollte er mich jetzt etwa schon wieder ärgern? „Hast du das sprechen verlernt, oder was ist?“, fragte ich frech. Er ignorierte mein Kommentar und grinste. Irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl bei diesem Grinsen. „Du könntest die Basketbälle suchen die fehlen. So weit ich weiß, sind es fünf.“, schlug er mir dann vor. Mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht. „Willst du mir nicht helfen?“, fragte ich mit einem unschuldigen Lächeln. Er schnaubte aber nur. „Warum sollte ich? Da habe ich besseres zu tun.“, damit verschwand. Na gut, dann halt nicht. Ich nahm mir einen Korb, der hier rum stand und machte mich auf die Suche.

Die ersten beiden Bälle fand ich gleich auf dem Schulhof. Dann noch einer im Flur und einer im Klassenzimmer. Der Korb war durch die vier Bälle schwer geworden, und da er eh schon nicht klein war, wurde es umso schwerer ihn zu tragen. Wieder auf dem Hof sah ich Cas auf seiner üblichen Bank sitzen und Musik hören. „Willst du mir nicht mal helfen?“, rief ich ihm zu. Da er nur einen Hörer im Ohr hatte, verstand er mich. Aber seine Antwort gefiel mir nicht: „Nein, ich seh dir lieber zu wie du dich weiter mit dem Ding abschleppst.“ Ich hatte wirklich nette Schulkameraden. Höflich, hilfsbereit, zuvorkommend. Ironie lässt grüßen. Ich trug den Korb erstmal wieder in die Turnhalle. Danach suchte ich den letzten Ball. Im Schulgebäude, das ich jetzt von oben bis unten abgesucht hatte, fand ich ihn nicht. Das hieß, wieder raus auf den Hof. Es war zwar schon wieder Unterricht, aber da ich eh schon wieder eine Stunde verpasst hatte, kam es mir auf diese jetzt auch nicht an. Castiel war nicht mehr zu sehen. Vielleicht war er ja mal ausnahmsweise im Unterricht, was aber eher unwahrscheinlich war. Der stand bestimmt in irgendeiner Ecke und rauchte wieder. Igitt! Das musste ich unbedingt versuchen ihm abzugewöhnen. Ich versank in meine Gedanken und blickte wieder in den Himmel, während ich weiter auf dem Schulhof herumlief. Jetzt stand ich vor einem großem Baum und starrte in das Blätterdach. Die Äste wiegten sich im Wind und man konnte die Blätter rauschen hören. Da sah ich auf einmal etwas orangenes. Als ich genauer hinsah, erkannte ich einen Basketball. Klasse. Warum musste der gerade oben in einem Baum hängen. Schnell sah ich mich um, ob der Schulhof leer war. Zu meinem Glück war er das. Dann suchte ich einen passenden Ast und begann den Baum zu erklimmen.
Nun war ich fast oben angekommen, der Ball nicht mehr weit entfernt. Das Problem, es gab keinen Ast in meiner Reichweite um höher zu kommen. Also streckte ich meinen rechten Arm weit aus. „Noch ein kleines Stück. Noch ein bisschen.“, murmelte ich vor mich hin, während ich mich weiter nach dem Ball streckte. Es reichte immer noch nicht, also stellte ich mich vorsichtig auf die Zehnspitzen. Oh Gott. Bitte lass den Ast stabil sein. Dann berührte ich endlich den Ball. Zwar nur mit den Fingerspitzen, aber es reichte um ihn soweit zu bewegen, damit er runter fiel. „Ja! Ich habs geschafft!“, rief ich glücklich. Wurde aber abrupt wieder still, als ich nach unten sah. Ich schluckte. „Shit!“, kam es leise über meine Lippen. Wie soll ich denn jetzt bitteschön hier wieder runter kommen? Und warum bin ich überhaupt erst hier hoch geklettert? Ich setzte mich langsam auf den Ast auf dem ich stand und robbte zum Baumstamm, an den ich mich dann klammerte. „Sag bloß du bist da hochgeklettert und hast den Ball geholt.“, hörte ich von unten jemanden ungläubig sagen. Ich sah runter und entdeckte Castiel. „Du hast doch gesagt, ich soll die Bälle suchen.“, rief ich. „Ja, schon.“, er fing an zu lachen, „Aber der hängt da sicher schon drei Jahre da oben.“ Was? „Ist das dein Ernst?!“, schrie ich empört. Da er noch mit lachen beschäftigt war, konnte er mir nicht antworten. „Komm jetzt da runter, oder willst du deine erste Stunde in der Sport-AG verpassen?“, fragte er mich. Ach ja. Die letzte Stunde heute war die AG. Ein Glück, das wir jetzt erstmal eine lange Pause hatten. Ich fands zwar komisch, das die letzte Pause, auch eine lange war, aber gut. Mich störte es nicht. „Was ist jetzt?“, kam es genervt von unten.
„Ich kann nicht!“
„Warum nicht? Hängst du fest?“
Sollte ich es ihm sagen? Vielleicht würde er über mich lachen. Obwohl, er lachte sowieso schon fast wieder. Ich überlegte und entschied mich dann, es ihm zu sagen. „Ich habe Höhenangst.“, gab ich zu. „Ja, klar. Und ich bin der beste Freund von Nathaniel.“, sagte er spöttisch. „Nein. Wirklich.“, versuchte ich es noch einmal. Er sah mich wieder ungläubig an. „Und warum bist du dann da hoch geklettert?“, wollte er wissen. Langsam wurde ich etwas nervös. Durch dieses ständige runtergucken wurde mir allmählich schwindlig. „Na, um den Ball zu holen.“, sagte ich. Ich den Baumstamm vor mir an, den ich noch immer fest umklammerte. Dann wieder runter zu Castiel. „Ach, keine Ahnung. Das habe ich mich auch schon gefragt.“, meckerte ich. In meinem Kopf drehte es sich immer mehr. Ich schüttelte ihn kurz um die Schwindligkeit zu vertreiben, aber es half nicht. „Klettere einfach langsam wieder runter.“, rief mir Cas aufmunternd hoch. Das sagte er so leicht. Er saß ja nicht hier oben mit Höhenangst fest. „Jetzt mach schon. Ich habe keine Lust hier ewig rum zu stehen.“, sprach er genervt. Na schön. Irgendwann musste ich ja hier runter. Auf keinen Fall wollte ich mein restliches Leben auf einem Baum verbringen. Ich machte mich also langsam und vorsichtig an den Abstieg und klammerte mich an jeden Ast. Dann, ich war noch nicht weit gekommen, rutsche ich plötzlich ab, weil der Abstand zum nächsten Ast unter mir etwas größer war und ich ihn erst nur mit den Zehnspitzen berührte. Natürlich hatte ich das Pech und trat auf eine Stelle mit Moos. Zusätzlich war mir noch immer schwindelig. Ich rutsche und fiel hinunter. „Ahhhhh!!!“, schrie ich im freien Fall und wartete schon auf den harten Aufschlag und die Scherzen im Rücken. Aber nichts dergleichen kam. Ich spürte wie mich zwei starke Arme auffingen und öffnete die Augen, die ich im Fall geschlossen hatte. Zwei braun-graue Augen blickten direkt in meine und ich versank in ihnen. Sie strahlen eine Wärme aus die mich beruhigte. „Alles in Ordnung?“, fragte mich eine leicht besorgte Stimme. Ich riss mich von den Augen los und sah mir jetzt den Rest des Gesichtes an. Oh mein Gott! Das war ja Castiel! Schlagartig wurde mein Gesicht warm und ich konnte wusste das meine Gesichtsfarbe seinen Haaren bald Konkurrenz machen konnte. Ich sah schnell zur Seite, damit er es nicht sah, wenn er das nicht schon längst hatte. „Alles ok.“, beantwortete ich seine Frage. „Dann ist ja gut.“, flüsterte er beruhigt. Er war mir so nah. Darauf bekam ich Gänsehaut und freute mich, das ich eine Jacke an hatte. Ich spürte seinen Blick auf mir und sah ihn fragend an. Leider hielt das nicht lange, da ich ihm wieder direkt in seine Augen sah und wieder versank. Mist! Sonst passierte das doch auch nicht. Warum nur, wenn ich ihm so nah war? Ich war komplett weggetreten und starrte in seine warmen Seelenspiegel. Eine gefühlte Ewigkeit sah ich ihn an, als die Schulglocke klingelte. Wir schraken auseinander, soweit das möglich war, da er mich immer noch auf seinen Armen trug. Ich wurde rot wie eine Tomate, doch konnte ich sehen, das auch Castiel etwas rot geworden war. Kein Wunder, so lange wie ich ihn angestarrt hatte. Er ließ mich runter und wir liefen beide wie auf ein stilles Kommando gleichzeitig los zur Sporthalle. Warum nur hatte er nichts gesagt? Ich muss doch total bescheuert ausgesehen haben. Was er jetzt wohl von mir denkt? Das ich etwas spinne, hatte er sicher schon gemerkt. Aber nach dieser Aktion. Meine Gedanken wurden unterbrochen als Cas die Tür öffnete und ich jemanden Basketball spielen sah.


- Erzähler Sicht -

Castiel stand ein paar Schritte vom Baum entfernt und beobachtete Sakura, wie sie versuchte diesen hinunter zu klettern. Der rothaarige sah zu ihr hoch und dachte sich,>> Hoffentlich geht das gut.<< Er war ihm ein Rätsel weshalb das Mädchen auf den Baum gestiegen war, obwohl sie Höhenangst hatte. Den Ball hätte sie dort oben lassen können und wenn sie ihn unbedingt haben wollte, hätte sie auch jemanden um Hilfe bitten können. Gerade versuchte das Mädchen auf den nächsten Ast unter ihr zu steigen, als sie plötzlich wegrutschte und fiel. „Ahhhhh!!!“, schrie sie, als sie dem Boden immer näher kam. >>Shit!<<, schrie der Junge in Gedanken. Castiel entwichen die Gesichtszüge vor Schreck und er rannte auf sie zu, gerade noch rechtzeitig um Sakura aufzufangen. Nun lag sie da in seinen Armen mit geschlossenen Augen. Zuerst dachte der Rotschopf sie sei ohnmächtig, aber als sie kurz darauf die Augen öffnete, beruhigte er sich. Sie sahen sich in die Augen und sagen nichts. Der Junge konnte auch nichts sagen, da er in ihren dunkelblauen Augen versunken war. >>So blau wie der Ozean<<, dachte sich Castiel verträumt. Immer noch sahen sie sich an. Langsam aber sicher kam der Rotschopf wieder ins Hier und Jetzt. Wieder machte er sich etwas Sorgen, da Sakura noch nichts gesagt hatte und ihn nur weiterhin anstarrte. Deshalb fragte er sie mit leicht besorgter Stimme: „Alles in Ordnung?“ Es kam ihm so vor, als wäre das Mädchen aus einer Starre erwacht und sah ihn jetzt etwas geschockt an. Dann wechselte ihre Hautfarbe von normal zu knallrot und drehte abrupt ihr Gesicht weg. Sie versteckte es hinter ihren nachtschwarzen Haaren, trotzdem konnte man noch sehen, das sie rot war. Castiel erinnerten ihre Haare an den Sternenhimmel. Schwarz, aber trotzdem glänzten sie. Wie der Himmel mit seinen vielen Sternen. Auf einmal sprach sie: „Alles ok.“ Der Rotschopf grinste. Erleichtert das es ihr gut ging und amüsiert darüber, das sie noch immer etwas rot war. „Dann ist ja gut.“, flüsterte er ihr zu, nahe an ihrem Ohr. Er betrachtete sie und genoss es sie so nah bei sich zu haben. Warum ihm dies gefiel, wusste er allerdings selber nicht. >>Irgendwie ist sie ja ganz süß, wenn sie so rot ist.<<, dachte sich der Junge. Sakura wandte sich ihm wieder zu und sah in kurz fragend an, dann verschwand der fragende Ausdruck in ihren Augen aber. Jetzt sah sie ihm einfach nur in die Augen, wie eben. Castiel versank wieder in ihren blauen Ozeanen. >>Was ist nur mit mir los? Außerdem was denke ich hier die ganze Zeit, das ist doch sonst nicht meine Art. Warum wirft sie mich nur so aus der Bahn?<<, fragte er sich. Plötzlich klingelte die Schulglocke und die beiden schraken etwas auseinander. Ihre Gesichter waren rot angelaufen. Der Junge ärgerte sich,>> Mist! Jetzt hat sie es auch noch geschafft, das ich rot werde.<< Peinlich berührt ließ er sie endlich runter. Genau gleichzeitig gingen sie kurz danach los, und machten sich auf den Weg zur Sporthalle. Castiels Gedanken waren wieder bei dem Mädchen, das er bis eben noch in seinen Armen getragen hatte,>> Warum hat sie denn nichts gesagt? Sie muss denken, ich hab sie nicht mehr alle, so wie ich sie angestarrt habe. Was sie jetzt wohl denkt? Warum interessiert mich das überhaupt? Ist mir doch egal, was die Kleine von oder über mich denkt.<< An der Turnhalle angekommen öffnete der Junge die Tür und die beiden traten ein. Castiel wurde aus seinen Gedanken geholt, als er jemanden Basketball spielen hörte.

Es war Dajan, ein schwarzhaariger Junge mit dunkler Haut, der anscheinend gerade trainierte. Da Castiel auch in der Basketball-AG war, kannte er den Jungen. Er trainierte hier manchmal, ging aber auf eine andere Schule. „Hey Dajan.“, begrüßte ihn der Rotschopf. Der Angesprochene hörte auf zu spielen und kam zu ihnen rüber. „Castiel, hey!“, begrüßte auch er ihn, „Wen hast du denn da mitgebracht?“ Dajan sah zu Sakura und die beiden stellten sich vor. „Die Kleine ist jetzt neu in der AG und hat heute ihre erste Stunde.“, erklärte der rothaarige. Er stellte sich vor wie sie versuchte mit den Anderen Basketball zu spielen und musste sich ein Lachen verkneifen. Sakura bemerkte dies und warf ihm einen bösen Blick zu. „Dann mal viel Glück. Ich hoffe du kannst dich durchsetzten, du bist nämlich das einzige Mädchen hier.“, klärte Dajan sie auf. Etwas ungläubig schaute sie ihn an. Dann drehte sie sich etwas wütend zu Castiel: „Warum hast du mir das denn nicht gesagt?“ „Was hätte das denn geändert? Du hattest dich doch eh schon für diese AG entschieden.“, antwortete er monoton. >>Stimmt. Da hat er Recht. Na gut. Kann man nichts machen.<<, dachte das Mädchen. Dajan informierte sie dann darüber, das die anderen auch bald kommen würden und sie sich schon mal umziehen sollte. Sie sollte zum Sportlehrer gehen, von dem sie dann ein Sport-Trikot bekommen würde, das alle in der AG bekamen. Sakura machte sich also auf den Weg und holte sich das Shirt ab. Jetzt verstand sie auch Rosalias Anruf von gestern. Diese hatte sie nämlich abends noch angerufen und ihr gesagt, das sie sich Unterwäsche für Sport, eine kurze Hose und Turnschuhe mitnehmen sollte. Das Mädchen hatte zwar nicht gewusst warum, da aber ihre neue Freundin darauf beharrte, hatte sie es eingepackt. Anscheinend wusste Rosalia das sie sich heute eine AG aussuchen musste, und falls sie Sport wählen würde, dann etwas zum anziehen dabei hätte. Nun ging sie in die Mädchen-Umkleide und zog sich ihren schwarzen Sport Bustier und Panty an. Eine schwarze Hotpan und das rote Shirt. Dazu ihre weiß-schwarzen Turnschuhe. Dann ging sie in die Halle und stellte sich wieder zu Castiel und Dajan. Der Rotschopf allerdings sah sie komisch an. Sie hatte aber keine Lust ihn zu fragen, was denn los sei. Stattdessen fragte sie Dajan: „Wollen wir nicht schon mal anfangen?“ Der Junge nickte nur und ging mir ihr aufs Spielfeld. Er warf ihr den Ball zu und das Spiel begann. Castiel starrte sie wie gebannt an. >>Warum muss sie ausgerechnet jetzt so rum laufen?<<, fragte er sich, während er schon wieder etwas rot wurde. Das Shirt war nicht sehr lang, und da sie nur eine kurze Hotpan anhatte, sah es, wenn man nicht richtig hinsah, so aus als hätte sie keine Hose an. Castiel konnte sich nicht vorstellen wie er die Stunde schaffen sollte ohne knallrot anzulaufen. Nicht nach der Sache eben auf dem Schulhof. >>Ich glaube ich lass die AG heute mal lieber ausfallen.<<, dachte er sich und verließ die Sporthalle.

- Erzähler-Sicht Ende -


Seltsam. Warum haute Castiel denn jetzt einfach ab? „Dajan? Weißt du warum Castiel gegangen ist?“, fragte ich nach. Gefragter sah sich kurz in der Halle um und meinte dann: „Nein, keine Ahnung. Normalerweise schwänzt er fast nie die AG.“ Das machte die Sache für mich noch seltsamer. Naja, egal. Ich kümmerte mich nicht weiter darum, und konzentrierte mich darauf viele Körbe zu werfen, was ich auch hinbekam. Ich wollte den Jungs beweisen, das ich, auch wenn ich klein war, auch Basketball spielen konnte.
Nach einer Stunde war die AG vorbei und ich ging in die Umkleide. Von weiten konnte ich schon sehen, das etwas nicht stimmte. Ich hatte meine Hose doch nicht auf gehangen. Und…irgendwie sah sie komisch aus. Jedenfalls nicht mehr ganz so weiß. Als ich dann davor stand, erkannte ich, das sie von jemandem beschmiert worden war. Überall auf waren Punkte, Kreise, Striche und Schlangenlinien zu sehen. Schnell nahm ich mir meine Hose, lief zum Waschbecken, machte ein Tuch nass und versuchte sie wieder sauber zu bekommen. Vergeblich. Die schwarze und silberne Farbe ging nicht ab. Anscheinend Edding. Na toll. Seufzend zog ich mich erstmal um, bis auf meine Hose. Als ich nach meiner Jacke am Hacken griff, bemerkte ich dort einen Zettel hängen. Auf dem stand:

´Halte dich von Castiel fern.
Sonst war dieses nur der Anfang.

A.´

Was?! Klasse, jetzt wurde ich schon an meinem zweiten Schultag bedroht. A? Hm…A? Wer könnte das sein? Da bekam es ich einen Geistesblitz. Klar doch. Amber. Allerdings fand ich ihre Drohung jetzt nicht so schlimm, wenn sie so harmlos blieb, wie das mit der Hose, denn so schlimm war das nun auch wieder nicht. Ich überlegte. Wenn sie aber so weiter macht, wie mit den Postern… Das konnte ja noch was werden.
Ich ging erstmal wieder auf den Schulhof, dort erblickte ich auch gleich Cas und Lysander auf ihrer Bank sitzen. Als ich näher kam, sahen sie mich, und meine Hose die ich in den Händen hielt, skeptisch und fragend an. „Amber.“, sagte ich darauf hin. Sie nickten nur. Zwischen den beiden nahm ich Platz, sah mir meine Hose genauer an und dachte nach. Ein paar Minuten später fragte ich die beiden: „Habt ihr vielleicht einen schwarzen und silbernen Edding dabei?“ Sie verstanden zwar nicht, was ich damit wollte, kramten aber trotzdem in ihren Taschen. Lysander reichte mir dann einen silbernen und Castiel einen schwarzen. „Danke.“, bedankte ich mich und begann mit den Stiften weiter auf meiner Hose zu malen. Etwas geschockt sahen die zwei Jungs mich an. Lachend beruhigte ich sie: „Wartets ab.“ Nach ein paar weiteren Minuten gab ich ihnen ihre Stifte zurück und begutachtete mein Werk. Zu Ambers Schmierereien hatte ich noch ein paar Sterne, Halbmonde und Schnörkeleien gezeichnet. Ich hatte eine ganz neue Hose, und ehrlich gesagt, gefielt sie mir so, sogar noch ein bisschen besser als vorher. „Gute Idee, Kleine.“, kam von rechts. Würde er irgendwann aufhören mich so zu nennen? Wahrscheinlich nicht. „Du hast echt Talent.“, sprach nun Lysander, der links von mir saß. „Danke“, antwortete ich den beiden, „Ich geh mich dann mal eben schnell umziehen.“ Schon rannte ich los zur Sporthalle in die Umkleide.

Gerade schloss ich meinen Spind, in den ich noch ein paar Bücher getan hatte, als Amber den Flur entlang kam. Als sie mich sah, blieb sie mit einem fiesen und siegreichen Grinsen vor mir stehen. Dann erblickte sie aber meine Hose und ihr entgleisten die Gesichtszüge. „Aber…Aber…“, stotterte sie. „Tja, das war wohl nichts mit deinem Streich, was?“, sagte ich zu ihr und grinste schief. Sie sah mich weiterhin nur geschockt an. „Ich muss dann mal los.“, verabschiedete ich mich und machte mich auf den Weg nach draußen. Vor der Tür blieb ich allerdings noch einmal stehen, drehte mich zu ihr um und sprach: „Ach, Amber. Ich wollte mich noch bei dir bedanken. Jetzt gefällt mir meine Hose viel besser. Ohne dich, wäre ich nie auf die Idee gekommen.“ Ihre Augen wurden noch größer, aber kurz darauf wurde ich Gesicht rot und sie stapfte wütend davon. Ich ging lachend auf den Schulhof, wo ich die anderen Mädchen sah und auf sie zulief.

„Hey ihr!“, begrüßte ich die Mädchen fröhlich. „Hey Sakura!“, wurde ich ihm Chor begrüßt. „Was hast du denn mit deiner Hose gemacht?“, fragte Rosalia geschockt. Ich lachte und erzählte ihnen die Geschichte. „Da hast dus Amber aber gezeigt. Die wird sich die nächsten Tage erstmal darüber ärgern.“, meinte Iris. „Sie wird sich bestimmt rächen wollen.“, kam es leise von Viola. Melody sprach, nachdem sie sich meine Hose genauer angesehen hatte: „Stimmt schon alles, aber dafür sieht deine Hose echt super aus.“ „Danke. Übrigens, ich hatte die Nacht da so eine Idee.“, erwähnte ich. Fragend sahen mich die vier an. „Ich wollte euch zu einer Übernachtungs-Einweihungs-Party einladen. Ich bin doch umgezogen.“, teilte ich ihnen mit. Alle waren hellauf begeistert. „Und wann?“, fragte Rosalia sogleich. „Ich hatte an Samstag gedacht.“, beantwortete ich ihre Frage. Heute war Freitag und ich musst noch ein paar Dinge besorgen. Da Samstag keine Schule war, wehe wenn das mal irgendjemand einführen sollte, hätten wir den ganzen Tag Zeit. „Super Idee. Also ich habe Zeit.“, sagte Iris auch sogleich zu. „Ich auch.“, meinte Viola. Melody und Rosa sahen sich kurz an und riefen dann gleichzeitig: „Wir auch.“ „Spitze. Dann würde ich sagen, ihr kommt dann so um 13 Uhr. Ist das ok?“, wollte ich wissen. Alle nickten. „Ok. Dann geh mal lieber schnell nach Hause und bereite alles vor. Bis morgen dann.“, verabschiedete ich mich. Ich war schon halb am Ausgang, als ich hörte wie mich Melody rief: „Hey, warte mal! Du musst uns noch sagen, wo du wohnst.“ Ups. Hatte ich ganz vergessen. Lachend drehte ich mich um: „Sorry, hatte ich ganz vergessen. Wiesenstraße 8. Bis morgen dann.“ Damit machte ich mich endgültig auf den Weg.

Zu Hause angekommen wurde ich stürmisch von Cookie begrüßt, der an mir hochsprang und wie wild mit dem Schwanz wedelte. Ein Wunder das er noch nicht abgefallen war. „Hey Süßer! Warte, ich gebe dir gleich dein Essen.“, ich streichelte ihn, ging dann hoch in mein Zimmer und warf meine Tasche in eine Ecke. Dann ging ich in die Küche, gab Cookie sein Fressen, nahm mir einen Block und Stift und setzte mich an den Küchentisch. Hm…mal überlegen. Was könnten wir morgen alles machen?
Nachdem ich mir ein paar Sachen ausgedacht und aufgeschrieben hatte, machte ich mir einen Einkaufszettel. Danach schnappte ich mir meine Umhängetasche, die eigentlich immer dabei war, wenn ich unterwegs war. Unter anderem befand sich darin mein Handy, Kopfhörer, Portmonee, Haargummis, Taschentücher, TicTacs, ein Kamm und noch eine Nagelfeile. „Cookie. Komm, wir gehen einkaufen.“, rief ich meinen Hund, der auch sogleich ankam. Ich leinte ihn an holte mir noch einen Einkaufskorb aus der Küche und wir gingen los.

Zu allererst besorgte ich das Knabberzeug. Sprich, Chips, Kekse, Schokolade, Weingummi, Eis. Zutaten für einen Schokokuchen, den ich heute noch backen wollte. Dann die Getränke. Ähm…ich glaube, ich habe das alles falsch eingeschätzt. Ich hatte noch nicht alles zusammen und stand jetzt schon voll beladen vor dem Getränkemarkt. Na toll, und was soll ich jetzt machen? Hilfe suchend sah ich mich um, und was entdeckte ich? Das Auto meiner Tante. Gott meinte es heute wohl doch noch gut mit mir. Also schleppte ich alles zum Auto, lehnte mich an und wartete auf Suzu. Hoffentlich kommt sie bald. Mir fiel ein, das ich in der Zwischenzeit noch etwas anderes erledigen konnte. Ich holte mein Handy aus der Tasche und rief im Bettengeschäft an, das es hier in der Stadt gab. Die Telefonnummer hatte ich mir gestern noch aus dem Internet rausgesucht. Ich wählte die Nummer und kurze Zeit später wurde abgehoben: „Hallo. Ich würde gerne etwas bestellen. – zwei Matratzen, zwei Bettdecken und vier Kissen. – Können sie das heute noch liefern? – Echt? – Super. Heute Abend wäre gut. – Wiesenstraße 8. - Klasse. Vielen Dank. – Ja, schicken sie mir die Rechnung. -  Ok. Tschüss.“ Super. Dann wäre das schon mal geklärt. Ich freute mich, das jetzt eine Sache weniger auf meiner Liste stand. Zum Glück brauchte ich nicht mehr viel aufräumen. Da ich erst seit fast zwei Tagen dort wohnte, war alles noch recht ordentlich.
Endlich kam dann auch Tantchen. „Sakura. Was für eine schöne Überraschung.“, begrüßte sie mich und umarmte mich auch sogleich. „Hey Tantchen! Du bist meine Rettung.“, kam ich gleich auf den Punkt. Sie verstand erst nicht, doch dann sah sie meine Einkäufe. „Ah. Verstehe. Und die meinst, das ich dich jetzt mit dem Einkauf nach Hause fahre?“, versuchte sie ernst, doch ich bemerkte ich keines Lächeln. „Eigentlich hatte ich gehofft, das du die Sachen ohne mich zu mir fährst, und sie mir auf die Terrasse stellen könntest.“, berichtigte ich sie. Verwirrt sah sie mich an.
„Und warum ohne dich?“
„Ich bin mit einen Einkäufen noch nicht ganz fertig, und kann das ja alles schlecht mitschleppen.“
„Was willst du denn noch alles einkaufen? Das reicht doch mindestens für zwei Wochen.“
„Ich mache morgen mir ein paar Freundinnen eine Übernachtungs-Einweihungs-Party. Und da brauche ich noch ein paar Dinge.“
„Wirklich? Das ist aber eine schöne Idee. Ich freu mich, das du hier schon Freunde gefunden hast.“
Darauf umarmte sie mich wieder. „Na gut. Dann wollen wir mal alles ins Auto laden.“, sprach sie dann lächelnd. Ich nickte eifrig und wir beluden den Wagen. Als sie die Einpackung in der Hand hielt, sah sie mich skeptisch an. „Die wird draußen aber nicht lange überleben.“, meinte sie, „Weißt du was? Ich bringe vorher meine Einkäufe nach Hause und leihe dir dann eine Kühltasche. Dann hält das Eis bis du wieder zu Hause bist.“ Glücklich umarmte ich sie wieder. „Danke, Tantchen! Du bist die Beste!“, entgegnete ich ihr. Über das Eis hatte ich mir ehrlich gesagt auch schon Sorgen gemacht. Ich hätte es dann einfach wieder eingefroren, aber so wars natürlich klasse. Nachdem alle Einkäufe im Auto waren verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg in den nächsten Laden. Jetzt musste ich nur noch in ein Bastel-Geschäft.

Eine halbe Stunde später betrat ich das Geschäft. Ich kaufte eine große Leinwand, Pinsel in den verschiedensten Größen und Sorten, und dann noch Farbdosen in sämtlichen Farben. Wieder voll beladen verließ ich das Geschäft. Und, wie sollte es auch anders sein, durfte ich mich wieder abschleppen. Die Farbe und die Pinsel trug ich in einer Tüte, die Leinwand in der Anderen Hand. Zum Glück war Cookie artig und lief brav neben mir her. Seine Leine hatte ich mir ums Handgelenk gemacht, mit der ich auch die Tüte trug. Die Farbdosen waren nicht gerade leicht, vor allem bei der Menge. Ich hatte vielleicht um die zehn Farben besorgt. Die Leinwand war wegen ihrer Größe auch nicht gerade handlich, immer wieder rutschte sie mir aus der Hand. Tja, ich war ja selber schuld. Mir hätte ja auch was anderes einfallen können. Aber nein, das passierte natürlich nicht. Als wäre das nicht alles schon genug, lief ich ihn jemanden rein, als ich um die nächste Ecke bog. Durch den Aufprall viel ich hin und ließ alles fallen. „Aua. Mist! Jetzt ist auch noch alles raus gefallen.“, fluchte ich, immer noch auf dem Boden sitzend. Die Pinsel und Farbdosen waren aus der Tüte gefallen und lagen um mich herum verstreut. „Hey! Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst!“, meckerte der Angerempelte, „Oh! Du bist es Kleine.“ Moment. Kleine? So nannte mich nur einer. Ich sah auf und erblickte einen gewissen rothaarigen Jungen.

„Hey Rotkäppchen!“, begrüßte ich ihn. Kurz sah er mich schief an, reichte mir dann aber seine Hand und half mir hoch. „Danke.“, bedankte ich mich und begann meine Sachen einzusammeln. „Was hast du denn da alles gekauft? Hast dich jetzt entschieden Künstlerin zu werden, nach der Sache mit deiner Hose? Ich komm dann zum Flohmarkt und kauf dir ein paar Bilder ab, damit die wenigstens etwas verdienst.“, meinte er frech. Ich hatte gerade alles in der Tasche verstaut und hielt nur alles wieder in den Händen. Cookie hatte sich vor Castiel gestellt und sah ihn auffordernd an. Er mochte es nicht, wenn man ihn zur Begrüßung nicht wenigstens einmal kurz streichelte. Der Junge kam dann seiner Forderung endlich nach und strich ihm über den Kopf. Die beiden sahen irgendwie niedlich aus. Halt. Was hatte er gerade gesagt? Künstlerin? Flohmarkt? Er hatte mich gerade beleidigt, oder? Na warte Freundchen. Ich startete gleich einen Gegenangriff: „Und was machst du so? Bist du gerade auf dem Weg zu deiner Großmutter, um sie vor dem bösen Wolf zu retten? Hm…ich glaube du hast den Kuchen und die Weinflasche vergessen.“ Cas sah mich verwirrt an, begriff dann aber, das ich auf meine Begrüßung von eben anspielte. Er schnaubte nur und schaute weg. Darauf konnte ich nur lachen. „Ohhh. Ist der kleine Casi jetzt beleidigt?“, fragte ich ihn, wie einen kleinen Jungen. Perplex sah er mich an. Dieser Gesichtsausdruck war einfach herrlich und ich musste noch mehr lachen. Darauf hin rutschte mir die Landwand wieder aus der Hand. „Mistding.“, ärgerte ich mich sogleich. „Also was hast du vor?“, wollte der Rotschopf wieder wissen. „Hmm…was kriege ich dafür, wenn ich es dir sage?“, stellte ich eine Gegenfrage. Hehe. Hoffentlich sprang er drauf an und würde mitmachen. Misstrauisch beobachtete er mich: „Was willst du denn?“ Ich hielt ihm die Tüte und die Leinwand entgegen. „Du trägst mir die Sachen nach Hause.“, teilte ich ihm mit. Außerdem hatte er auch etwas davon. Er würde sehen wo ich wohne. Oh! Hm…ob das so eine gute Idee war. Ok, die Mädchen würden es morgen auch sehen, aber bei Castiel weiß man nie so genau. Ich will nicht, das er dann irgendwelche falschen Vorurteile von mir bekommt. Er wusste zwar meine Adresse, aber würde wahrscheinlich nicht glauben, das ich dort wohnte. Mir fiel nämlich gerade ein, das ich noch immer nicht das Namensschild an der Klingel angebracht hatte. Ich sollte mich am besten schon eine Straße vorher beim ihm verabschieden, und den restlichen Weg die Sachen dann wieder selber tragen. Genau, so werde ich es machen. „Na gut. Meinetwegen.“, lenkte er ein. Ich lächelte ihn glücklich an und drückte ihm meinen Einkauf in die Hände. Dann machten wir drei uns auf den Weg. Cookie hüpfte immer mal wieder zwischen und her und bellte vergnügt. „Also?“, fragte Castiel nach ein paar Minuten, „Was hast du mit dem ganzen Kram vor?“ „Ich mache eine Übernachtungs-Party mit den Mädels.“, erklärte ich ihm. Er nickte nur. Klar, das ihn das nicht groß interessierte. Warum auch?

So, in der nächsten Straße wohnte ich. Jetzt musste ich ihn irgendwie loswerden. „Danke, Castiel. Den Rest schaffe ich alleine. Es ist nicht mehr weit.“, versuchte ich es. Verwirrt sah er mich an: „Wenn es nicht mehr weit ist, kann ich es den Rest auch noch tragen, wenn ich jetzt schon dabei bin.“ Mist. Das hatte nicht geklappt. Angestrengt überlegte ich. Da hatte ich einen Einfall. Ich versuchte es so klingen zu lassen, als ob ich das nur ganz nebenbei fragte: „Sag mal, wo ist eigentlich Dämon?“ Ruckartig blieb er stehen. „Shit! Den habe ich ganz vergessen! Ich muss noch mit ihm Gassi gehen!“, ärgerte er sich, „Du hast ja eben gesagt, es ist nicht mehr weit. Dann musst du wohl doch den Rest selber tragen. Ich habe keine Lust heute noch die Wohnung zu wischen. Bis dann.“ Damit gab er mir meine Sachen und lief davon. Hihi. Ich hatte es geschafft. Gut das mir Dämon eingefallen war. „Na komm, Cookie. Lass und nach Hause.“, schaute ich meinen kleinen Hund an, der neben mir stand und mich mit seinen schwarzen Knopfaugen ansah.


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

So, das wars.

Würde mich über Kommis freuen. :-)


LG, Fly
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast