Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Du hast mir mein Leben gerettet - (Sweet Amoris)

von Fly19
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Castiel OC (Own Character)
15.06.2012
31.12.2020
15
64.196
 
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
11.08.2016 1.094
 
Hey Ihr! :-)

Ein weiteres Kapitel findet seinen weg hierher. :-D

Und endlich....haben bestimmt schon einige drauf gewartet...kommen sich Cas und Saku mal wieder etwas näher. ;-)

Los gehts!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zwei Wochen später, am Wochenende, war dann das Konzert. Castiel holte mich am Nachmittag ab und brachte Dämon mit. Er und Cookie würden zusammen hier bleiben, schließlich konnten sie nicht mit. Ich stellte den beiden Hunden genug zu trinken und fressen hin, dann legte ich ihnen noch Cookie Lous Spielzeug ins Wohnzimmer und öffnete die Gartentür einen Spalt, damit sie auch nach draußen konnten. Zum Schluss nahm ich mir meine Tasche, streichelte den zweien noch einmal über den Kopf und machte mich mit dem rothaarigen auf den Weg.

Wir standen seit einer halben Stunde in der Mitte der Menschenmenge und hörten ´Black Devil´ zu. Ich hüpfte neben dem Rotschopf immer wieder auf und ab, weil ich absolut nicht sehen konnte, bis auf die Rückseiten der vor mit Stehenden. Castiel schien nun endgültig davon genervt zu sein, denn er packte mich kurzerhand und setzte mich auf seine Schultern. Erschrocken schrie ich auf und blickte mich etwas verwirrt um, als ich zum sitzen kam. Perplex schaute ich hinunter und blickte auf einen roten Haarschopf. „Was wird das?“, fragte ich etwas verunsichert. „Dein Gehüpfe nervt mich und so hälst du endlich still.“, erklärte er seine Handlung. Ich sah mich um und bemerkte, dass ich die Bühne nun super sehen konnte. Ich lächelte und schlang etwas umständlich meine Arme um seinen Hals. Langsam, damit ich nicht das Gleichgewicht verlor, beugte ich mich zu Cas´ Ohr und sagte: „Danke.“ Ich spürte wie er sich verspannte, kurz danach aber wieder alles wir vorher war. Wie sprachen nicht weiter und lauschten der Musik.

Drei Stunden später was das Konzert zu Ende. Wir machten uns auf den Heimweg. Draußen war es schon dunkel und die Straße, die wir gerade entlangliefen, war nur spärlich beleuchtet. Ich ging dicht neben Castiel her, denn ich fühle ich sehr unwohl, wenn ich meine Umgebung nicht erkennen konnte. Na gut, ehrlich gesagt, ich hatte Angst.
Plötzlich raschelte es laut neben uns in einem Busch und man hörte lautes Fauchen. Ich erschrak mich so, dass ich mich an dem rothaarigen Jungen neben mir festhielt. Meine rechte Hand klammerte sich an seine linke und mein linker Arm umschlang seinen linken Arm. Der Rotschopf schaute erschrocken auf mich hinab, während ich weiterhin auf den Busch starrte. Auf einmal kamen zwei kämpfende Katzen aus diesem gesprungen, rannten über die Straße und verschwanden dort im Gebüsch. Wir sahen den zweien hinterher, bis mich Cas´ Lachen aufsehen ließ. Schmollend sah ich weg und blickte auf meine Schuhe. „Lach nicht über mich.“, meinte ich etwas gekränkt. Er hörte sofort auf zu lachen und schaute mich an. „Hey, du musst zugeben, das war echt lustig.“, sagte er. Ich schüttelte nur den Kopf und ging weiter. Da bemerkte ich, dass ich mich noch immer an ihn klammerte. Unauffällig versuchte ich mich von ihm zu lösen, doch er ließ mich nicht los. Schweigend gingen wir nebeneinander her. Verwirrt und fragend sah ich ihn an: „Cas?“ Als er mich aus den Augenwinkeln ansah, schaute ich auf unsere verschränkten Hände und dann wieder zu ihm. Aber der Rotschopf antwortete nicht, sondern wendete den Blick ab und lief still weiter. Ich stockte leicht, als mir auffiel, was wir hier gerade taten. Wir gingen Händchenhaltend durch die Straßen. Die paar Menschen, die noch draußen waren und uns sahen, dachten bestimmt wir wären zusammen. Bei diesem Gedanken wurde mir plötzlich ganz warm, in meinem Bauch kribbelte es und ich spürte, dass ich rot wurde. Zum Glück ist es dunkel. Aber…was ist nur los mit mir?

Wir kamen bei mir Zuhause an und gingen rein. Im Wohnzimmer erwarteten uns schon unsere beiden Hunde. Ich hatte gute Laune, das Konzert war echt toll gewesen und hüpfte etwas rum oder lief, wie jetzt beim reden rückwärts. „Das Konzert war wirklich toll! Danke!“, meinte ich lächelnd. Beim rückwärtsgehen merkte ich nicht, wie Dämon genau hinter mir vorbei lief. Es kam, wie es kommen musste. Ich stolperte über Dämon und fiel nach hinten. Schnell versuchte ich mich noch an dem Rotschopf, der vor mir stand, festzuhalten und griff nach seiner Jacke. Da dieser darauf überhaupt nicht gefasst war, riss ich ihn mit mir zu Boden. Ich landete auf den harten Fußboden. Der rothaarige Junge hatte es da besser, er landete weich. Nämlich auf mir. Mir wurde die Luft auf den Lungen gepresst, als er mit seinem ganzen Gewicht auf mich fiel. Ich hustet und schnappte nach Luft. „Cas…du bist…echt schwer.“, brachte ich heraus. „Oh. Sorry.“, schnell stützte er sich mit seinen Händen links und rechts neben meinem Kopf ab, sodass nun nicht mehr sein ganzes Gewicht auf mir lag. „Danke.“, sofort füllte ich meine Lungen mit ein paar Atemzügen, mit dem vermissten Sauerstoff. Nun sah ich mich erstmal um. Wir lagen mitten im Wohnzimmer. Die Hunde hatten es sich in Cookies Körbchen bequem gemacht. Plötzlich fiel mir ein, das Castiel noch immer über mir lag und blickte ruckartig zu ihm. Meine Augen trafen seine und wir schauten uns einfach nur an. Schon nach ein paar Sekunden war ich in seinen braun-grauen Seelenspiegeln versunken. In meinem Bauch kribbelte es wieder, mein Herz schlug schneller und mir wurde warm. Es kam mir wie Stunden vor, das wir so dalagen und uns in die Augen sahen. Ich spürte das ich rot wurde und war froh, das ich damit nicht alleine war, denn dem Jungen über mir ging es nicht anders. Sein Blick wanderte kurz zu meinen Lippen und wieder zurück. Dann kam er mir langsam näher. Mir stockte der Atem. Wollte er mich gerade tatsächlich küssen?! Auf einmal hielt er inne, seine Augen weiteten sich erschrocken und er stand ruckartig auf. Er sah ziemlich durcheinander aus, kratzte sich am Hinterkopf und blickte verlegen zur Seite. Die andere Hand hielt er mir hin, um mir aufzuhelfen. Ich ergriff sie und ließ mir von ihm hoch helfen. „Danke.“, sagte ich und schaute, ebenfalls verlegen, zu Boden. „Ich sollte jetzt gehen.“, meinte Castiel, schnappte sich Dämon und trat zur Haustür hinaus. Irgendwie wollte ich ihn aufhalten, wollte nicht, das er schon ging, aber mir fiel nichts ein, was ich hätte sagen können. „Bis dann.“, verabschiedete sich der rothaarige noch und schloss hinter sich die Tür. Ich blieb stehen wo ich war und starrte auf die geschlossene Haustür.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die beiden hat´s wirklich erwischt. :-D

Aber...sie tun mir irgendwie leid...das ich sie auch immer so durcheinander bringen muss, oder? :-D

Wie findet ihr die zwei in dem Kapitel?

LG, Fly
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast