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The epic diary of Hetalia

GeschichteHumor / P12 / Gen
Amerika Deutschland England Italien Japan Russland
14.06.2012
01.10.2012
46
38.860
1
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143 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.06.2012 822
 
Lettland

Liebes Tagebuch,
es ist zwar schon etwas spät, aber ich möchte dir trotzdem erzählen was heute so alles passiert ist.
Gegen 6 Uhr bin ich heute aufgestanden und fing an für Russland Frühstück zu machen. Litauen und Estland haben mal wieder verschlafen, aber ich wollte nicht, dass Russland auf sie wütend ist. Er kann echt gruselig sein, wenn etwas nicht so läuft wie er will. Also habe ich Frühstück gemacht und das Esszimmer vorbereitet. Etwa eine halbe Stunde später kam dann Russland ins Zimmer, lächelnd wie immer und begrüßte mich auf Russisch. Ich nickte und begann das Essen zu servieren. Als er dann, eine weitere halbe Stunde später, fertig war mit frühstücken, räumte ich das Geschirr in die Küche und habe angefangen zu spülen. Ich wusch die Teller sauber und trocknete sie anschließend ab. Während ich das Geschirr verstaute, ging die Tür auf und Litauen und Estland kamen ins Zimmer gestürzt. „Entschuldige, Lettland! Wir haben total verschlafen. Hat sich Russland sehr aufgeregt, dass sein Essen noch nicht fertig war?“, rief Litauen außer Atem. Ich jedoch kicherte nur und meinte: „Es ist alles okay. Ich hab ihm Frühstück gemacht, danach alles abgeräumt und gesäubert.“  Erleichert schauten mich beide an und setzten sich erstmal hin. „Wir müssten dann nur einkaufen gehen“, fuhr ich fort, „Ich fände es schön, wenn ich heute mal mit dir gehen dürfte, Litauen, und du, Estland, kannst ja schon mal anfangen mit dem Hausputz. Wenn wir zu zweit sind, dauert das Einkaufen bestimmt nicht so lange.“ Mit dem süßesten Lächeln, das ich hinkriegte, schaute ich beide an. „Meinetwegen können wir das so machen.“, sagte Estland und sah Litauen fragend an, der daraufhin zustimmend nickte. Ich konnte es gar nicht glauben. Endlich durfte ich wieder mit einkaufen fahren. Litauen hatte es mir nämlich verboten, weil ich in seinen Augen immer so viel Unsinn anstellte und mich erstmal im Haus nützlich machen sollte. Aber wahrscheinlich war er nach dem heutigen Morgen anderer Meinung.
Ich war super aufgeregt, als ich eine Stunde später mit Litauen los fuhr. Den Rest des Morgens verbrachten wir im Supermarkt und kauften alles Notwendige für die nächsten paar Tage. Wir waren wirklich schneller fertig als sonst. Nur die Verkäuferin guckte uns etwas komisch an. Wahrscheinlich würde jeder skeptisch sein, wenn plötzlich zwei junge Männer mit fast drei Einkaufswagen voll Lebensmittel und ungefähr 15 Flaschen Wodka an der Kasse stehen würden.
Der Rest verlief eigentlich wie normal. Wir fuhren wieder nachhause, packten das Essen in den Kühlschrank. Anschließend fingen wir an zu putzen, bis Estland in die Küche ging um das Mittagessen zu zubereiten. Wir aßen, räumten auf, putzen weiter. Kochten, servierten das Abendbrot und räumten auf. Danach hatten wir wie üblich frei. Erst später am Abend passierte etwas sehr seltsames.
Es war so gegen 21 Uhr und ich ging gerade durch den großen Flur zu meinem Zimmer. Stille lag wie ein Tuch über dem Haus, aber das wunderte mich eigentlich nicht. Schließlich ist das Haus sehr groß und weil nur Russland, Estland, Litauen und ich hier wohnen, sind viele Zimmer ungenutzt. Doch plötzlich knarrte es hinter mir, ich drehte mich ruckartig um und Russland stand vor mir. Ich war so erschrocken, dass ich im ersten Moment gar nichts sagen konnte. Nach einigen Sekunden brachte ich aber  „Mister Russia? Ist alles in Ordnung?“ heraus. Obwohl er mir sonst immer Furcht bereitete, machte ich mir Sorgen um ihn. Er sah anders aus als sonst. Ängstlich. Seine Augen glitten unruhig durch den Flur und sein Wasserhahnrohr hatte mit den Händen so fest umklammert, dass die Fingerknöchel weiß hervortraten. „Da, da“, murmelte er abwesend, „Du hast nicht etwa meine Schwester gesehen?“ „Meinen Sie Miss Belarus? Nein. Soll ich sie anrufen und hier herbestellen?“, fragte ich leise. „Nein, nein.“, meinte er geschockt, „ Sie ist auf der Suche nach mir. Wenn du sie siehst und sie dich fragt, wo ich bin, dann sag bitte, dass ich nicht da bin. Oder dass du nicht weißt wo ich bin.“ Nach diesen Worten drehte er sich um und war mit ein paar Schritten hinter einer der Türen verschwunden.
Ich bin natürlich gleich in mein Zimmer gerannt und habe die Tür verschlossen. Bis jetzt fand ich Weißrussland zwar immer ein wenig komisch, doch niemals furchteinflößend. Wenn aber Russland vor ihr flieht, dann muss wohl etwas Schlimmes vorgefallen sein. Noch nie habe ich erlebt, dass Russland Angst hatte. Ich mache mir nun auch Sorgen um die anderen. Insbesondere um Litauen. Er ist schon seit Ewigkeiten in Weißrussland verliebt. Ich glaube, ich werde ihn jetzt suchen und mit ihm reden.
Wir sehen uns morgen.
Liebe Grüße,
Lettland (:

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Lilas Kapitel C:
Lilas Kommentar: Bin zwar etwas spät dran, aber es hat doch noch geklappt mit dem Kapitel :DD
Dankeschön für die Reviews, Favoeinträge usw. usf. Wir freuen uns über jede(n) davon
megamäßig. Doch ich hör jetzt auf zu quasseln und würde mich über ein paar Reviews sehr freuen :D

Liebe Grüße Lila und Lily :>
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