Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The epic diary of Hetalia

GeschichteHumor / P12 / Gen
Amerika Deutschland England Italien Japan Russland
14.06.2012
01.10.2012
46
38.860
1
Alle Kapitel
143 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.06.2012 516
 
England

Liebes Tagebuch,
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Schicksal mich hasst. Warum? Zunächst erzähle ich dir von gestern.
Morgens, beim Alliiertentreffen, hat Frankreich mir immer widersprochen und America kam auf die dämlichsten Ideen, wie wir die Achsenmächte niederschlagen können. Es lief immer im selben Muster ab. America schlug etwas Bescheuertes vor, ich erklärte ihm, dass seine Idee idiotisch ist und fragte die anderen nach ihrer Meinung. Russland lächelte gruselig, China erzählte etwas in Richtung Essen und Frankreich meinte, dass er sowohl mir als auch America widersprechen würde. Dann fing das Ganze wieder von vorne an. Als wir dann nach mehreren Stunden auf kein Ergebnis gekommen waren, beschlossen wir einfach am nächsten Tag weiterzumachen. Danach  war America der Meinung, er müsste mich den ganzen Tag nerven. Irgendwie hing er den halben Tag an mir dran, wie eine Klette. Er hat mich bis nach Hause verfolgt und keine Ruhe gegeben, bis ich ihn herein gelassen habe. Dann hat er sich aufgedrängt und ich habe ganze zwei Stunden gebraucht, um ihn wieder aus dem Haus zu kriegen. Erst, als ich dann mal freundlich sein wollte und ihm ein paar meiner selbstgemachten Scones angeboten hab, musste er plötzlich weg. Die hab ich ihm dann mitgegeben. Eigentlich waren die für Frankreich gewesen, aber ein bisschen Blausäure hat ja noch niemandem geschadet, oder?  >:D
Naja, auf jeden Fall hat bei dem Plan irgendetwas nicht gepasst, denn er hat trotzdem am Abend Telefonterror gemacht, bis ich die Leitung herausgerissen habe. Zum Glück hat mich das mintgrüne Häschen wieder aufgemuntert und mich vor dem Durchdrehen bewahrt. Doch war ich zuversichtlich, dass America die Scones gegessen hatte und heute deswegen nicht da sein würde. So ging ich mit optimistischen Gedanken ins Bett.
Heute morgen dann, als ich schon mit Russland und China im Konferenzraum saß und noch wartete, der Schock. Während Russland sein Herz, das ihm mal wieder herausgefallen war, auf dem Fußboden suchte, ging die Tür auf und America betrat fröhlich pfeifend den Raum. Er ließ sich wie immer auf seinem Stuhl nieder und schaute erwartungsvoll in die Runde. „Wo ist Frankreich denn heute Morgen?“, fragte er genervt.  Da ich ihn total perplex anstarrte, reagierte China: „Keine Ahnung, aru!“ „Ähh..? America? Wie geht es dir heute?“, fragte ich ihn, aber er meinte nur: „Fantastic!“ und grinste dämlich.  Das nächste Mal füttere ich ihn mit dem Zeug. Der Rest des Treffens verlief genau wie das am Vortag. America schlägt vor, ich erkläre ihm, dass die Idee bescheuert ist, Russland lächelt, China murmelt etwas von Essen und Frankreich widerspricht uns beiden. Nach zwei Stunden hatte ich dann keine Lust mehr und machte mich aus dem Staub. Zum meinem Glück wurde ich von America in Ruhe gelassen.

Vor einer Stunde hat es angefangen zu regnen und seit einer halben Ewigkeit liege ich auf meinem Bett, depressiv die Wand anstarrend. Ich glaub, ich esse gleich etwas aus Frust. Hoffentlich wird morgen ein besserer Tag.
Liebe Grüße,
England  .___.

_________________________________________
Lilas Kapitel (:
Danke, Danke, Dankeschön für die Reviews, Favoeinträge und alles andere. Weitere Reviews sind natürlich willkommen und werden hier gut behandelt :DD
LG Lila und Lily
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast