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The epic diary of Hetalia

GeschichteHumor / P12 / Gen
Amerika Deutschland England Italien Japan Russland
14.06.2012
01.10.2012
46
38.860
1
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Dieses Kapitel
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14.06.2012 557
 
Seychellen

Liebes Tagebuch,
heute war eigentlich ein ganz schöner Tag, also wie jeder Tag hier. Die Sonne hat die ganze Zeit geschienen und es war wolkenloser blauer Himmel. Ich habe mich etwas an den Strand gelegt und als ich so in der Sonne döste, kam Frankreich vorbei. Hab ich dir schon erzählt, warum er hier ist? Dann tue ich das jetzt einmal.
Am Samstag hatte er ja Geburtstag und irgendwie haben ihn die ganze Vorbereitung und das alles so gestresst, dass er Urlaub brauchte. Deswegen rief er auch am Sonntag bei mir an. Er fragte mich ganz, ganz lieb, ob er mich nicht mal besuchen kommen könnte und weil er ja auch sowas wie mein großer Bruder ist, habe ich sofort zu gestimmt.
Ich war schon lange nicht mehr mit ihm allein gewesen, denn immer wenn ich ihn besucht habe, waren Preußen oder Spanien oder beide auch gerade da. Umso aufgeregter stand ich gestern am Flughafen, als ich ihn abholte. Ich rannte ihm entgegen, während er aus dem Terminal rausging und fiel ihm um den Hals. Er freute sich genauso, denn am Samstag hatten wir uns ja nur flüchtig gesehen bevor sich andere Gäste auf ihn stürzten. Danach gingen wir zu mir nach Hause und er räumte seinen Koffer in mein Gästezimmer.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand. Er sagt immer, dass er unter anderem so gerne zu mir kommt, weil hier die Strände so wunderschön sind und ich weiß, dass er das Meer und den Strand liebt.
Als ich kleiner war und noch bei ihm wohnte, saß ich einmal an der Steilküste, die sich ganz in der Nähe unseres Hauses befand. Am Horizont ballten sich Wolkenberge zusammen und der salzige Wind trug sie immer näher zu mir. Ich wusste, dass es bald anfangen würde zu Gewittern, denn deswegen war ich dorthin gekommen. Schon immer habe ich diesen Moment geliebt. Diesen Augenblick kurz bevor sich ein Gewitter sich entlud und die Regentropfen melodisch auf den Boden prasselten.
Frankreich war hinter mir hergelaufen, weil er sich Sorgen um mich machte, und völlig aus der Puste, als er sich neben mich auf die Holzbank setzte. Ich schaute ihn eine Weile lang von der Seite her an und fragte ihn, wie die das Meer riechen würde. Ungeachtet dessen, dass dies Jahre her ist, kann ich mich noch ganz genau an seine Antwort erinnern. Er hatte mich auf seinen Schoß gezogen, wie er es schon immer getan hatte, wenn er mir etwas erklärte, seine Arme um mich gelegt und mir gesagt: „Das Meer, Seychellen, duftet genau wie du.“ Danach begann es zu regnen und als wir aufstanden, um zurück nach Hause zu gehen, sah ich, dass er selig lächelte.
Du fragst dich jetzt sicher, warum ich dir das erzählt habe. Nun ja, als wir gestern Abend am Strand saßen, habe ich ihn wieder gefragt, wie das Meer riechen würde. Lächelnd hatte er mich auf seinen Schoß gesetzt, seine Arme um mich gelegt und mir gesagt, dass das Meer genauso duften würde wie ich.
Liebe Grüße,
Seychellen (:

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Lilas Kapitel (:
Lila: Ich hoffe, dass es keinen gestört hat, dass das Kapitel erst heute kam^^ und natürlich, dass es euch gefallen hat :D
Vielen lieben Dank für die netten Reviews und so

Liebe Grüße Lila und Lily :>
P.S.: Noch eine Ankündigung: Es gibt eine Überraschung bei 100 Reviews (:
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