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What Hurts The Most

von xDawnx
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Hinata Hyuga Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
13.06.2012
19.09.2012
12
77.675
23
Alle Kapitel
158 Reviews
Dieses Kapitel
26 Reviews
 
 
13.06.2012 3.192
 
Hallo und Willkommen zu What Hurts The Most!

Hehe ja, das ist bereits die zweite Fanfic, die einen Titel von einem Cascada Song trägt, aber es passt halt so gut! >D

Wer das Lied kennt weiß, dass What Hurts The Most kein glücklicher Song ist und das ist auch diese Fanfic nicht. Ich glaub, das ist echt eine der emotionalsten Fanfics, die ich je geschrieben hab, also macht euch auf viel Drama, etc. bereit >D

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Titel: What Hurts The Most

Shipping: SasuNaruSasu

Nebenshipping: NaruHina

Warnings: M/M, M/W, Anal, Fingering, Dirty Talk, Lemon, Language, AU

Genre: Yaoi, Romance, Humor, AU, Drama, Angst

Kapitelanzahl: 10 (+ Prolog und Epilog)

Beta: InfernalMirror

Summary: Liebe ist nicht einfach. Das muss auch Naruto Uzumaki herausfinden. Er stolpert von einer Zwickmühle in die andere, während seine wunderbare Freundin Hinata sehnsüchtig auf seine Rückkehr aus dem Urlaub wartet und sein Herz doch plötzlich nur noch für Sasuke Uchiha zu schlagen scheint, dessen Heimat nicht nur tausende Kilometer von seiner liegt, sondern auch einen überaus komplizierten Charakter sein eigenen nennen darf und dabei auch noch mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen hat.

Disclaimer: Mir gehören weder Naruto und dessen Charakter, noch verdiene ich Geld beim Schreiben dieser Fanfic.

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Prolog: Die Glücksfee hat gesprochen


„Verdammt.“ Angestrengt runzelte Naruto Uzumaki die Stirn, die Zunge zwischen seinen Lippen hervor lugend, während er versuchte, das Buch, welches er in der Hand hielt, in die oberste Regalreihe zu stecken. Doch das war gar nicht mal so einfach, denn das Regal war einfach viel zu groß!

Richtig gehört, das Regal war zu groß und er war nicht zu klein! Jeder, der ihm klar machen wollte, dass eine Körpergröße von 1,72 Meter klein war für einen 21 Jahre alten Kerl durfte nähere Bekanntschaft mit seiner Faust machen.

Knurrend stellte er sich auf die Zehenspitzen, die Arme ausgestreckt. Sein dunkeloranges Shirt war hoch gerutscht und sein entblößter, muskulöser Bauch war gegen das Regal gepresst. Es hatte einfach keinen Sinn. Er kam nicht ran.

„Verdammtes Buch und verdammter Jiraiya!“ Fluchend gab es Naruto schließlich auf und stopfte das Buch stattdessen in eine Reihe, die er erreichen konnte, ohne sich dabei zu verrenken. Er hätte sich natürlich auch einen Stuhl nehmen können, um die oberste Reihe zu erreichen... Ihm hatten schließlich nur noch ein paar Zentimeter gefehlt! Aber er weigerte sich. Es verletzte seinen männlichen Stolz, dass er sich auf einen verfluchten Stuhl stellen musste, um etwas zu erreichen, also verstaute er das Buch lieber an der falschen Stelle. Würde schließlich eh keiner mitbekommen, nur die wenigsten Leute legten Bücher wieder an ihren rechten Platz zurück.

Jiraiya, sein perverser Onkel, wusste, dass er die Stelle nicht erreichen konnte, aber er hatte ihm dennoch befohlen, dass Buch zurückzulegen, weil er selbst viel zu beschäftigt damit war, irgendwelche Pornoheftchen durchzublättern. Das hatte er nur getan, um ihn zu ärgern, also rächte sich Naruto, indem er das Buch in der falschen Reihe platzierte.

Hah, er war ja so unglaublich böse! Wenn er ein Charakter in einer Serie  oder einem Comic wäre, dann würde er bestimmt den coolen, geheimnisvollen Bösewicht darstellen, den alle Frauen haben wollten! Lex Luthor, der Erzrivale von Superman, war nichts gegen ihn, nichts!

„Heh.“ Mit einem befriedigten Grinsen klatschte er in die Hände und schlurfte dann wieder zurück zu seinem Platz hinter der Kasse des kleinen Kiosks, der seinem Onkel Jiraiya gehörte.

Der Kiosk war nicht besonders groß und war einfach zu übersehen, aber glücklicherweise hatten sie dennoch einige Stammkunden, die immer wieder bei ihnen einkauften, ansonsten hätten sie ihr Geschäft schon längst zumachen müssen.

Naruto seufzte und pustete sich eine blonde Haarsträhne aus dem Auge, das Gesicht gegen seine geballte Faust gelehnt. Er konnte ehrlich nicht verstehen, wieso sie so wenige Kunden hatten. Er war immer freundlich zu ihnen und schenkte jedem sein strahlendes Lächeln, für welches er so bekannt war. Außerdem hatten sie so einiges im Angebot. Bei ihnen konnte man nicht nur Zeitschriften, Magazine, Zigaretten und den üblichen Kram kaufen, sondern auch Bücher, Mangas und belegte Brötchen.

Man konnte sie fast schon eher als eine Art Tante-Emma-Lädchen bezeichnen, obwohl sie keine Lebensmittel anboten, der Laden seinem Onkel gehörte und es kein weibliches Personal gab. Eigentlich gab es gar kein Personal, nur Jiraiya und er selbst arbeiteten hier, aber das war schon okay. Es war ja schließlich nicht so, als müssten sie Menschenmassen bedienen und irgendwie machte es auch ihren Charme aus, dass sie fast alle Kunden mit Namen kannten, fand Naruto.

„Alter!“ Die Eingangstür des Kiosks öffnete sich und ein aufgeregt wirkender Kiba, seines Zeichens Narutos bester Freund, stürmte hinein, sein Handy gegens Ohr gepresst.

„Was ist los?“ Überrascht hob Naruto beide Augenbrauen. „Warum die Panik?“

Kiba fluchte leise und ließ das Handy sinken, um etwas einzutippen, bevor er es erneut gegen sein Ohr drückte. „Hörst du denn kein Radio, Mann?! Schalt sofort auf DreiLive Konoha, die verlosen ein Ticket für die E3! Plus Flieger und Hotel und alles!“

„Was zur Hölle?!“ Naruto fielen die Augen fast aus dem Kopf, als er das hörte. „Meinst du das ernst?! Ticket für die E3?!“

„Klar, Mann!“ Kiba knurrte, da sein Anruf erneut nicht durchgekommen war und nickte mit dem Kopf dann hinter die Theke zu Naruto. „Hast du da nicht ein Radio stehen oder so? Schalt auf DreiLive! Das ist das letzte Ticket, das die verlosen!“

„Scheiße!“ Hastig schaltete Naruto das Radio ein und drückte auf den Knöpfen herum, bis er schließlich beim richtigen Sender angekommen war. Gerade lief der neuste Hit von David Guetta. Naruto hatte keine Ahnung, wie der Song hieß, aber in seinen Ohren klangen sie eh alle gleich. „Wieso hast du mir nicht früher davon erzählt?!“, wollte er wissen, während er sein Handy aus seiner Hosentasche fischte. „Wie ist die Nummer?!“

„Hab auch eben erst davon erfahren!“, antwortete Kiba ihm, nachdem er seinem Freund die Telefonnummer zum Glück verraten hatte, „Die haben gesagt nach den Nachrichten wird das Ticket verlost.“

Der Blonde warf einen Blick auf seine Armbanduhr. Zwei Minuten vor fünfzehn Uhr. Das hieß, er hatte noch knapp fünf Minuten zum Anrufen Zeit. „Immer besetzt!“, beschwerte er sich aufgebracht, gab es aber nicht auf.

Electronic Entertainment Expo, kurz auch E3 genannt, war eine der größten und wichtigsten Messen für Video- und Computerspiele der ganzen Welt. Sie fand in Los Angeles statt und war ein verfluchtes Paradies für Gamer wie Naruto. Er liebte Videospiele über alles, hatte mehrere Konsolen und einiges Merchandise zuhause stehen. Die E3 besuchen zu dürfen wäre also wie ein wahrgewordener Traum für ihn und da er es sich niemals leisten könnte, die Messe zu besuchen, legte er nun all seine Hoffnung in dieses Gewinnspiel.

Er hoffte nur, er hatte nicht das ‚Glück‘ seiner Tante Tsunade geerbt. Diese verlor nämlich bei allen Glücks- und Gewinnspielen, die es gab. Sie hatte noch nie etwas gewonnen und bis heute noch nicht alle Glücksspielschulden abbezahlt. Aber er würde positiv denken! Oh ja, Naruto war sich sicher, dass er gewinnen würde!

„Was muss ich machen, wenn ich genommen werde?“, fragte Naruto Kiba und drückte erneut die Wahlwiederholtaste. „Einfach nur in die Leitung kommen und schon hab ich gewonnen?“

„Nicht wenn, sondern falls“, korrigierte Kiba ihn, „Und nee, du musst eine Frage beantworten. Irgendetwas, das mit Super Mario zu tun hat, weiß aber nicht mehr genau.“

„Hach, kein Problem.“ Grinsend winkte Naruto mit der Hand ab. „Ich bin ein Experte in- Woah!“ Ihm blieb fast das Herz stehen, als am anderen Ende der Leitung plötzlich eine Stimme ertönte, die ihm sagte, er solle dranbleiben. „Alter!“

„Was?!“ Kiba starrte ihn mit großen Augen an. „Was ist, Naruto?!“

„Ich glaub…“ Naruto presste eine Hand auf seine Brust, während sich langsam ein breites Grinsen in sein Gesicht schlich. „Ich glaub, ich bin durchgekommen!“

„WAS?!“ Kibas Stimme überschlug sich fast und er krallte eine Hand in Narutos Schulter. „Nicht dein Ernst, Alter! Das kann doch nicht dein Ernst sein!“

„Doch!“ Naruto nickte, das Handy so fest gegens Ohr gepresst, dass es schon wehtat. „So eine Trulla hat mir gesagt, ich solle in der Leitung bleiben… Fuck!“ Er warf den Kopf in den Nacken und lachte. „Nimm das, Tsunade-baachan! Nicht alle von uns sind vom Pech verfolgt!“

„Das ist so unfair!“ Kiba verschränkte die Arme, die Zähne gefletscht. „Ich hab dir davon erzählt, Alter, also finde ich es nur gerecht, wenn du mir das Ticket dann schenkst.“

Naruto prustete. „Sorry, Mann“, meinte er und schlug seinem Freund auf den Rücken, „Aber nein. Das Schicksal hat mich auserwählt!“

Kiba murrte ein paar Beleidigungen vor sich hin. „Ich hoffe, du beantwortest die Frage falsch.“

Naruto schnalzte mit der Zunge. „Beleidigte Leberwurst.“ Er stemmte eine Hand in die Hüfte und wartete darauf, bis die Nachrichten vorbei sein würden und er endlich sein verdammtes Ticket gewinnen können würde. Er musste höchstens zwei Minuten warten, aber ihm kam es wie zwei ganze Stunden vor, bis sich am anderen Ende schließlich die Stimme der Radiomoderatorin Kimiko-chan meldete.

„Hallöchen! Wen darf ich denn hoffentlich mit dem letzten Ticket für die E3 beglücken?“

„Oh mein Gott!“ Naruto sprang von einem Bein aufs andere, die Augen groß. Er hatte es wirklich geschafft. Er hatte wirklich die Chance, das Ticket zu gewinnen! „Ich bin im Radio!“, brüllte er. Er konnte seine eigene Stimme aus den Lautsprechern seines Radios hören, weswegen er sich schnell einen Finger ins linke Ohr steckte, um nicht alle Stimme doppelt hören zu müssen. Das war nämlich ziemlich irritierend.

Kimiko lachte, scheinbar erheitert darüber, dass er sich so freute. „Ganz genau, mein Lieber. Wie heißt du denn und wo kommst du her?“

„Ich bin Konoha und komme aus... Uh, Naruto!“, antwortete er ihr aufgeregt. Sein Blut rauschte so laut in seinen Ohren, dass er fast nichts anderes mehr hören konnte und für einen Moment hatte er Panik, dass es sogar die Stimme der Moderatorin übertönen würde.

„Umgekehrt, du Idiot!“, zischte Kiba ihm zu und gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf.

„Au!“ Naruto zischte und warf ihm einen bösen Blick zu. „Was zur Hölle?“

Erneut war Kimikos lachende Stimme zu hören. „Ich nehme mal an, dass dein Freund Recht hat und du die Antwort andersherum meinst. Du bist also Naruto?“

„Äh, ja.“ Verwirrt kratzte sich der Blonde an der Wange. „Hatte ich das nicht gesagt?“ Er hätte wirklich schwören können, dass er seinen Namen genannt hatte.

„Du hast gesagt, dass dein Name Konoha ist und dass du in Naruto wohnst“, erwiderte Kimiko erheitert.

„Oh…“ Naruto war froh, dass Kimiko ihn nur hören und nicht sehen konnte, denn sonst wäre ihr sicherlich aufgefallen, wie ihm vor Scham die Wangen erröteten. Gott, er war so… Ugh! „Ja… Ja, umgekehrt natürlich, hehe…“ Er grinste verlegen. „Sorry, bin etwas aufgeregt.“

„Kein Ding. Ich bin mir sicher, dass wären viele Menschen an deiner Stelle, es geht ja schließlich um ein Ticket für die E3 plus Flugticket und einen zehn tägigen Aufenthalt im Hilton Hotel.“

„Ich weiß…!“ Naruto zupfte an seinem Shirt herum, in seinem Gesicht ein fettes, vorfreudiges Grinsen. „Scheiße, ich kann nicht glauben, dass ich zur E3 fahren werde!“

„Das ist noch nicht sicher“, korrigierte Kimiko ihn und schnalzte mit der Zunge, „Dafür musst du erst eine Frage beantworten. Bist du bereit, Naruto?“

Dieser blickte zu Kiba, welcher ihn aufgeregt anstarrte. Er schluckte und nickte dann langsam. „Bin ich“, bestätigte Naruto, die Augen geschlossen. Jetzt war der Moment der Wahrheit gekommen. Kiba hatte gesagt, die Frage würde irgendetwas mit Super Mario zu tun haben und Naruto war ein Nintendo Fanboy, er liebte die Mario Reihe, also müsste die Frage doch sicherlich kein Problem für ihn darstellen… Oder?

„Also, die Frage zu deinem Glück.“ Kimiko räusperte sich dramatisch. „Unter welchem Namen war die Videospielfigur Super Mario ursprünglich bekannt?“

„Jumpman!“, erwiderte Naruto, ohne auch nur eine Sekunde überlegen zu müssen, und sprang aufgeregt auf und ab. „Jumpman! Jumpman!“

Kimiko lachte. „Bist du dir da sicher, Naruto?“, fragte sie mit verspieltem Ton nach.

„Tausend Prozent sicher sogar!“, erwiderte er und musste lachen. Ihm war wirklich ein Stein vom Herzen gefallen bei dieser einfachen Frage. Kiba hatte ihm zwar gesagt, dass die Frage leicht zu beantworten sei, aber es hätte ja immer sein können, dass er aus lauter Nervosität einen Blackout bekommen hätte, was glücklicherweise nicht der Fall gewesen war. Er wusste, dass die Antwort richtig war.

„Okay… Naruto.“ Für einen kurzen Moment herrschte Stille. „Diese Antwort ist… Natürlich richtig! Herzlichen Glückwunsch, du hast eine Reise nach Los Angeles und ein Ticket für die E3 gewonnen!“

„OH MEIN GOTT!!!“ Das Brüllen, das Naruto ausstieß, war so laut, dass Jiraiya, welcher sich in irgendeine Ecke verkrümelt hatte, um in Ruhe seine Heftchen voller halbnackter Frauen betrachten zu können, plötzlich mit erschrockener Miene auf ihn und Kiba zu gerannt kam.

„Was ist los?!“, wollte er sofort wissen, während er von seinem Neffen zu Kiba blickte und wieder zurück, „Was ist passiert? Hast du einen Herzinfarkt, Junge?“

„Ich hab gewonnen!“, brüllte Naruto Jiraiya ins Gesicht, „Ein Ticket für die E3!“

„E3?“, wiederholte Jiraiya, eine Augenbraue hochgezogen. „Und deswegen machst du so einen Lärm?“

„E3 ist diese mega coole Gamesmesse in den USA“, erklärte Kiba dem weißhaarigen Mann, während Naruto seine Daten wie Adresse und Kontonummer am Telefon übergab, „Du weißt schon. Spielemesse? Super Mario? Zelda?“

Hier riss Jiraiya die Augen auf. „Laufen da nicht immer diese halbnackten Schnecken herum?!“, wollte er aufgeregt wissen, die Augen glänzend. Als Kiba mit einem Lachen zustimmte, grinste Jiraiya und schlug Naruto auf den Rücken. „Ich bin stolz auf dich, mein Junge! Du nimmst deinen Onkel doch sicherlich mit, oder?“

Naruto verabschiedete sich am Handy und beendete das Gespräch, dann legte er das Gerät auf die Theke.

„Ich hab nur ein Ticket gewonnen. Wieso, willst du mit?“ Er betrachtete seinen Onkel skeptisch, die Augen zu Schlitzen verengt. „Ich dachte, du magst das ganze moderne Zeug nicht.“

„Mag ich auch nicht.“ Jiraiya winkte ab. „Aber diese ganzen halbnackten Mädchen!“ Seine Wangen wurden rot und ein lüsterner Ausdruck schlich sich in seine Augen. „Du hast so ein Glück, Kleiner! Mach deinen alten Mann stolz und hab ein bisschen Spaß mit den Mädels, huh?“ Er stieß seinen Ellenbogen in Narutos Seite.

„Du perverse Kröte!“, beschwerte sich Naruto sofort, die Wangen aufgeblasen, „Du weißt doch, dass ich eine Freundin habe!“

„Jaja!“ Desinteressiert winkte der ältere Mann mit der Hand herum. „Aber du weißt doch, wie der Spruch heißt, Junge! Was in Los Angeles passiert, bleibt auch in Los Angeles.“ Er grinste.

„Nein, was in Vegas passiert, bleibt in Vegas, so heißt der Spruch!“, korrigierte ihn Naruto, die Stirn gerunzelt, „Ich fahr nach Los Angeles und außerdem weißt du, dass ich das Hinata niemals antun würde!“

Er kannte seine Freundin Hinata Hyuuga schon seit Kindergartentagen und laut Aussagen seiner Freunde war das Mädchen auch schon so lange, wie sie denken konnte, in ihn verknallt gewesen. Naruto, der bei solchen Dingen ziemlich ahnungslos sein konnte, hatte erst vor einigen Jahren und nach mehreren Winken mit dem Zaunpfahl kapiert, was sie für ihn empfand und nach ein paar anfangs unbeholfenen Verabredungen hatten sich schließlich auch bei ihm Gefühle entwickelt. Inzwischen war er schon fast zwei Jahre lang mit Hinata zusammen, seine bislang längste Beziehung.

„Du bist langweilig.“ Jiraiya kratzte sich am Kopf. „Ich bin mir sicher, dass Hinata nichts dagegen hätte, wenn du dich mit einen der Schnecken etwas vergnügen würdest. Sie ist doch so gutmütig!“

„Na und?!“ Naruto schubste ihn, die Lippen zusammengepresst. „Das heißt doch nicht, dass ich sie betrügen muss! Gott, du bist schlimm, weißt du das?! Jetzt versteh ich auch, wieso Tsunade dich andauernd rausschmeißt, du alter, perverser Sack.“

Jiraiya verzog das Gesicht beim Gedanken an seine Ehefrau. „Wie auch immer…“ Er rieb sich über den Nacken. „Ich werde jetzt, äh, weiterarbeiten.“

Naruto zog eine Augenbraue hoch. „Du meinst Pornohefte angucken.“

„So ähnlich.“ Jiraiya grinste, ein perverses Glitzern in den Augen und huschte dann zurück in die hintere Ecke des Kiosks, wo er es sich auf einem Sessel bequem machte.

„Ich bin so neidisch, ey“, grummelte Kiba vor sich hin, mit der Hüfte gegen die Theke gelehnt, „Du hast so ein Glück, Uzumaki, das ist nicht fair.“

„Tja!“ Naruto schmunzelte und wippte mit den Augenbrauen. „Gekonnt ist eben gekonnt!“

„Klappe, du Meisterdetektiv.“ Kiba boxte ihm gegen den Oberarm. „Bring mir was mit von der Messe, okay? Wann fliegst du überhaupt los?“

„Äh…“ Naruto schloss die Augen und kratzte sich am Hinterkopf, während er versuchte, sich die Daten wieder ins Gedächtnis zu rufen. Er war so aufgeregt gewesen, dass er schon fast alles wieder vergessen hatte. „Die Messe war vom fünften bis zum siebten Juni, oder?“ Als Kiba nickte, fuhr er fort. „Einen Tag früher komm ich an, wenn ich mich recht erinnere und ich bleib dann zehn Tage.“

„Gott, ich könnte dich erwürgen, weil du das Ticket bekommen hast und ich nicht!“ Mit einem gespielten Knurren legte Kiba seine Hände leicht um Narutos Hals und schüttelte ihn, bevor er schließlich mit einem Seufzen einen Schritt zurücktrat. „Wie auch immer, ich muss wieder gehen. Ino wartet im Cafe auf mich.“

Naruto nickte. „Viel Spaß und grüß sie von mir, ja?“

„Werd ich machen.“ Kiba salutierte mit zwei Fingern. „Man sieht sich, Alter.“

„Bis dann!“ Naruto winkte ihm nach und wartete, bis sein Freund aus der Tür verschwunden war, dann lehnte er sich grinsend an die Theke, die Augen geschlossen.

Er konnte es nicht glauben. Er konnte es einfach nicht glauben! Er hatte bis jetzt noch nie etwas gewonnen und insgeheim hatte er ja immer die Vermutung gehabt, dass Tsunade ihn mit ihrer Pechsträhne angesteckt hatte, aber nein! Er hatte wirklich ein Ticket für die E3-Messe gewonnen, die Messe, die er schon seit Jahren besuchen wollte!

„Das wird so geil“, wisperte er mit einem strahlenden Lächeln, während er sich sein Handy schnappte und die Nummer seiner Freundin wählte. „Das werden die besten zehn Tage meines Lebens, da bin ich mir sicher!“

Fröhlich vor sich her summend trommelte Naruto mit den Fingern gegen die Theke und wartete darauf, dass Hinata endlich abhob. Lange musste er nicht warten.

„H-Hallo?“, ertönte Hinatas sanfte Stimme.

„Schatz!“ Naruto grinste, die blauen Augen funkelnd, „Du wirst nie erraten, was gerade passiert ist, Süße…!“

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Hier ist sie endlich, meine neue Fanfic! :D Hat leider etwas länger gedauert als erwartet, aber guut. Besser spät als nie und eine neue Fanfic am letzten Tag meines zwanzigjährigen Lebens hochzuladen hat ja auch was :D *morgen nämlich Geburtstag hat und uralt werd QuQ*

Es fängt vielleicht etwas lahm an, aber What Hurts The Most wird schnell besser, glaubt mir! :D Naruto hat schließlich nur zehn Tage in Amerika, also wird er Sasuke auch sehr schnell kennenlernen, freut euch also! *_* Es wird außerdem viel Herzschmerz und so geben, macht euch also auf etwas gefasst! >D

Und ja… Schon wieder Gamer!Naruto und Gamer!Sasuke… v.v Sorry, aber ich mag die Vorstellung einfach! T^T

Im nächsten Kapitel von What Hurts The Most: Naruto kommt in Amerika an und ist begeistert von Los Angeles! Nicht nur die Stadt, sondern auch das Hotel gefällt ihm. Besonders wegen diesem geheimnisvollen und faszinierenden Kerl, den er an der Hotelbar sieht! Als er genau diesen Typen dann auch noch an der E3 trifft beschließt Naruto ihn anzusprechen. Aber ob das so eine gute Idee ist…?

Bis dann <3
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