Straight from the heart

KurzgeschichteRomanze, Familie / P6
Maria deLuca Michael Guerin
12.06.2012
12.06.2012
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Disclaimer: Roswell und deren Charaktere gehören The WB, Jason Katims und Melinda Metz!

Spoiler: "Ch-Ch-Changes"

Erstveröffentlichung: 05. September 2007



Straight from the heart


Müde schloss Maria die Küchentür auf und trat ein. Tief zog sie den Geruch ein und fühlte sich gleich um einiges besser, als noch vor ein paar Minuten.

Sie war wieder zu Hause und sie liebte es. Maria wusste, dass ihre Mom erst in einigen Tagen zurückkommen würde und so hatte sie Zeit sich wieder an alles zu gewöhnen.

Es waren nur drei Wochen gewesen in denen sie nicht zu Hause war, aber es kam ihr vor, als ob sie Monate oder gar Jahre nicht hier gewesen wäre, sie hatte das alles so sehr vermisst.

Maria ließ ihre Reisetasche neben der Tür stehen und schloss diese leise, denn sie wollte die Stille nicht unterbrechen. Noch einmal atmete Maria tief durch und schloss die Augen.

Sie hatte eindeutig die richtige Entscheidung getroffen, sie bereute es nicht aus New York wieder weg gegangen zu sein. Klar, sie liebte New York, die Stadt war großartig!

Aber trotzdem war Roswell ihre Heimat, der Ort an dem sie sich wohlfühlte und wo sie so sein konnte, wie sie wollte, auch, wenn Maria es erst sehr spät herausgefunden hatte.

Leise vor sich hin summend ging sie zu ihrem Zimmer und blieb einmal vor der Tür stehen. Sie wusste, was sich dahinter verbarg und ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht.

Schließlich drückte sie die Klinke hinunter und betrat ihr Zimmer, das sie wirklich sehr vermisst hatte, vor allem ihr Bett. Maria schloss die Tür und blieb dagegen gelehnt stehen.

Noch einmal in dieser Nacht zog sie tief die Luft durch ihre Lungen und seufzte zufrieden. Es roch einfach herrlich nach Zedernöl, Vanille, nach ihr selbst und es roch nach Michael.

Wieder schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen, als sie an ihn dachte, sie hatte ihn so sehr vermisst, dass es kaum auszuhalten war, aber sie hatte sich trotzdem nicht bei ihm gemeldet, weiß der Himmel warum.

Maria blickte auf die Uhr und gähnte herzhaft, sie war mehr als nur müde und wollte nur noch in ihr gemütliches Bett. Rasch zog sie sich um und zog die Vorhänge auf die Seite, sie wollte die Sterne sehen.

*******

Später in dieser Nacht stieg Michael leise durch Marias Fenster ein und staunte nicht schlecht, als er sie in ihrem Bett liegen und friedlich schlafen sah.

Warum war sie denn nicht in New York?

Fragen über Fragen, die ihn im Kopf herum schwirrten, auf die er aber erst morgen Antworten bekam, denn Michael wollte sie auf gar keinen Fall wecken, sie sollte schlafen.

Leise zog er sich seine Sachen aus und legte sich zu ihr ins Bett. Tief zog er ihren Zedern-Vanille-Duft ein und lächelte überglücklich, dass sie da war.

In den letzten Wochen hatte er sie sehr vermisst und hätte sie am liebsten angerufen, tat es aber nicht, da er ihrer Karriere nicht im Weg stehen wollte.

Michael rückte etwas näher an sie und schlang seine Arme vorsichtig um ihren zierlichen Körper, der sich sofort an den seinen schmiegte und weiter friedlich schlief.

"Gute Nacht, Maria", flüsterte Michael dicht an ihrem Ohr und schloss die Augen. Er war so glücklich, dass sie zurück war, dass er es gar nicht in Worte fassen konnte.

*******

Die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, da schlug Maria die Augen auf und spürte, den starken Körper hinter sich. Langsam drehte sie sich um und blickte in Michaels schlafendes Gesicht.

Er sah so friedlich und zufrieden aus und das spürte sie auch. Glücklich lächelte sie und strich mit der Hand über seine Wange, wo ein paar Bartstoppeln zu spüren waren.

Michael schlug die Augen auf und blickte in Marias grüne Augen, die ihn liebevoll ansahen. Er lächelte glücklich und kam ihrem Kopf immer näher, bis seine Stirn an ihrer lehnte.

"Morgen", nuschelte Michael leise.

"Selber morgen", entgegnete Maria und lächelte. Michael atmete tief durch und genoss ihre Wärme. "Bist du für immer zurück?", fragte er leise und hatte etwas Angst vor ihrer Antwort.

"Ja", entgegnete Maria und kuschelte sich noch näher an ihn, sie wollte dicht bei ihm sein und nie wieder diese Leere fühlen, die sie die letzten Wochen umgeben hatte.

Michael drückte sie fest an sich und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. "Erzählst du mir, was passiert ist?", fragte Michael leise und strich über ihren Rücken.

"Sie wollten mich zu einer zweiten Britney Spears machen, da habe ich ihnen meine Meinung gegeigt", antwortete Maria schmunzelnd. Michael konnte sich vorstellen, wie das war.

"Was wird jetzt aus deiner Music und was wird aus uns?", fragte Michael etwas zögerlich, denn schon wieder an diesem Morgen hatte er etwas Angst vor ihrer Antwort.

"Ich werde weiter an meiner Music arbeiten und auch versuchen wieder eine Plattenfirma für mich zu gewinnen, die vielleicht das Gleiche will wie ich und nicht wieder eine zweite Britney aus mir machen wollen!"

"Das zwischen uns, war in den letzten Monaten eine Achterbahnfahrt und ich will das nicht mehr. Du weißt, wie sehr ich dich liebe, du siehst es jedes Mal, wenn du in meine Augen siehst!"

"Aber Michael, so kann es einfach nicht weiter gehen, ich kann nicht dort wieder anfangen, wo es aufgehört hat, das ist einfach zu viel für mich", sagte Maria leise.

Michael nickte und schloss für ein paar Sekunden die Augen, bevor er sie wieder öffnete und erneut tief durchatmete. Er wusste, dass er ihr vertrauen und alles mit ihr bereden konnte, aber er hatte trotzdem Angst.

Schließlich war er immer sehr verschlossen und hatte erst vor kurzem erkannt, dass man mit Gefühle zeigen weiter kam, aber das man auch verlieren kann.

"Ich will nicht dort weiter machen, wo wir stehen geblieben sind, ich will es dieses Mal besser machen. Maria, ich liebe dich und will wirklich für dich da sein, wenn du mich brauchst!"

"Ich habe lange darüber nachgedacht, ich will dir mehr bieten, als ich es jetzt kann, ich will das du glücklich bist und auf mich zählen kannst, ich will es für unserer Zukunft!"

Maria lächelte glücklich und seufzte, wenn er so etwas sagte, dann liebte sie ihn noch mehr. "Tu mir nur einen Gefallen, wenn du das alles durchziehst, dann bitte werde nicht so wie Max!", entgegnete Maria.

"Okay", antwortete Michael und küsste sie sanft auf die Lippen. Maria erwiderte den Kuss und seufzte zufrieden an seinen Lippen. Gott sie liebte ihn so sehr!

*******

Eine ganze Weile lagen sie still im Bett und genossen einfach nur die Nähe des anderen, während sie sich immer wieder küssten. Sanft löste sich Maria von seinen Lippen und kuschelte sich an seine Brust.

Michael spielte mit ihren blonden Haaren und spürte auf einmal, dass noch jemand im Raum sein musste. In Alarmbereitschaft richtete er sich etwas auf und blickte sich im Zimmer um.

"Was hast du denn?", fragte Maria leise und sah ihn irritiert an. "Hier ist noch jemand", entgegnete Michael genauso leise und blickte in ihre Augen, die ihn musterten.

Maria lächelte und strich über seine Wange. "Michael, ich muss dir noch etwas sagen", sagte Maria und wurde ein wenig ernster. Er sah sie an und wusste nicht, was ihn erwartete.

"Als wir zu Weihnachten eigentlich nur reden wollten und dann doch im Bett gelandet sind, weißt du, da haben wir etwas wunderbares getan, wenn du verstehst, was ich meine", sagte Maria.

Er verstand nicht, was sie meinte und kratzte sich an der Augenbraue, so wie er es immer tat. Maria fand es unheimlich süß, wie er sie verwirrt ansah und nicht wusste, was sie meinte.

Maria schob ihr T-Shirt etwas höher und zeigte ihrem Freund, was sie meinte. Michaels Augen wurden groß, als er den kleinen, leuchtenden Handabdruck auf ihren Bauch sah.

"Du bist schwanger", flüsterte Michael und ein Lächeln bildete sich in seinem Gesicht. "Ja", entgegnete Maria und nahm seine Hand, um sie auf ihren Bauch zu legen.

Sofort baute sich eine Verbindung zwischen dem Baby und Michael auf und er fühlte wie gut es dem Kleinen da drinnen ging. Er lächelte noch mehr und blickte in Marias grüne Augen.

"Freust du dich?", fragte Maria. "Ja und wie, ich wollte immer schon eine Familie und nun habe ich eine", entgegnete Michael überglücklich und küsste sie sanft.

"Ich liebe dich, Michael", sagte Maria leise und blickte in seine Augen, die so sehr strahlten. Wortlos zog er sie noch ein Stück näher an sich und hielt sie einfach nur im Arm.

Michael war der glücklichste Alien auf Erden, er hatte einfach alles, er hatte Freunde, er würde bald Vater sein und er hatte die tollste Freundin, die man sich vorstellen konnte.

Seine Hand lag noch immer auf ihrem kleinen Bäuchlein und er spürte, das Baby, das zwar noch so klein war, aber dennoch schon Purzelbäume schlug. Maria legte ihre Hand über seine und blickte in seine Augen.

"Was geht dir durch den Kopf?", fragte Maria leise. Michael sah sie an und gab ihr einen sanften, langen Kuss. "Das ich dich liebe, Maria DeLuca!", antwortete Michael.


-The End-
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