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Cas x Nath - Hurricane

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
10.06.2012
12.08.2012
10
7.735
 
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31 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.06.2012 696
 
Gomenasai, dass ich so lange gebraucht habe D:
Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder etwas öfter zum Schreiben komme!
Ich werde mich bemühen!
*Euch allen Kuchen und Alk-freie Cocktails hinstell*
Aber jetzt viel Spaß beim neuen Kapi ;D
Über Rezis würde ich mich natürlich wahnsinnig freuen :3



Schlendernd lief Nathaniel die Straße entlang, den Blick stets auf die kleine Packung in seiner Hand gerichtet. Der Weg, dem er folgte, führte zu einem Park, der nahe seiner Schule gelegen war. Jedoch weit genug davon entfernt, um seinen Mitschülern aus dem Weg zu gehen. Irgendwie war er schon nervös, was würden die anderen sagen? Schnell schüttelte er seinen Kopf, was die anderen dachten konnte ihm doch egal sein. Oder?
Er schnaubte, während seine Hand sich unvermocht enger um die kleine Schachtel schloss, sie nun deutlich verformte. Musste er sich immer wieder Gedanken um so was machen?!
Zufrieden seufzte er, als er den großen Park betrat und der Kies unter seinen Schuhen leise knirschte. Hastig bog er um einige Ecken, bis er in einem abgelegenen Bereich angelangt war, in dem kein Kiesweg zu finden war, sondern nur ein kleiner Trampelpfad inmitten einem Meer aus Grün. Seinem Ziel bereits nahe beschleunigte Nathaniel seine Schritte, ignorierte das Peitschen einiger Äste gegen seinen Oberkörper, sein Gesicht.  Noch ein letztes Mal schob er einen knorrigen Zweig aus seinem Weg, bevor er sich auf einer kleinen Lichtung wieder fand. Er lächelte. Glücklich. Dann ließ er sich rücklings in das weiche Graß fallen, sah den Wolken zu, wie sie vorbei zogen.
Er hatte noch fast eine Stunde Zeit, bevor er in der Schule sein sollte. Doch er wollte gar nicht dorthin. Seine Gedanken zogen ihn zurück in seinen Traum, in dem er sich so frei, so leicht gefühlt hatte. Wie sehr er sich wünschte, dass dieses Gefühl ihn niemals los ließ. Dann erinnerte ihn ein Rascheln in seiner Hand wieder an die Zigaretten, die er Castiel abgenommen hatte.
Vielleicht sollte ich sie ihm zurückgeben? Er wird schon nichts merken, wenn ich nur eine nehme…
Mühsam fischte er einen der Glimmstängel aus der Packung, besah ihn sich näher. So schlimm würde es schon nicht werden… Er legte sich das Mundstück zwischen die Lippen und suchte zaghaft das Feuerzeug aus seiner Tasche.  Kaum später war die Zigarette angezündet, sodass ein stetiger, leichter Rauch vor seiner Nase aufstieg, der in den ersten Sekunden furchtbar in den Augen biss. Glücklicherweise verschwand das stechen so schnell wieder, wie es gekommen war. Doch irgendwie traute sich der Blonde nicht, einen tiefen Atemzug zu nehmen, geschweige denn überhaupt zu atmen. Doch schließlich überwand er sich doch noch zu einem ersten Zug. Und er bereute es. Es kratzte furchtbar in seinem Hals, sodass er zuerst Husten musste. Doch dann bemerkte er, wie er sich ein bisschen entspannte. Er grinste kurz, nahm dann noch einen weiteren Zug. Diesmal war das Kratzen gar nicht mehr so schlimm, der gewünschte Effekt setzte jedoch trotzdem ein. Nathaniel entspannte sich mit jedem Zug den er nahm ein bisschen mehr, seufzte zufrieden, als er den Rauch in einem kleinen Strahl aus seiner Lunge strömen ließ.
„Jetzt verstehe ich Castiel“, murmelte er zu sich selbst, „Ich denke ab und zu braucht man das einfach mal…“ „Und nur ab und zu!“, fügte er in Gedanken hinzu. Er wollte auf keinen Fall regelmäßig rauchen. Seine Eltern würden ihm die Hölle heiß machen, würden sie davon Wind bekommen. Andererseits, die beiden rauchten doch selbst ab und zu – wenn es auf der Arbeit Stress gab, versteht sich.
Man muss sich die Wahrheit nur so zurechtbiegen, wie man sie gerade braucht…
Seinen Gedanken nachhängend beobachtete er noch eine Weile die Wolken, genoss die Stille die um ihn herum herrschte.  Er würde heute einfach erst später kommen,  „ich habe eben einige „wichtige Dokumente verlegt“, lachte er selbstzufrieden. Ja, so würde er es machen. Mit etwas Glück wäre das ganze gar kein Problem. Plötzlich riss ihn etwas aus seinen Gedanken, ein Rascheln, dass sich geradewegs auf ihn zubewegte.  Sichtlich erschrocken sah er dann in die braunen, runden Augen eines großen, wirklich großen, Hundes. Ein rascheln im Gebüsch verriet Nathaniel, dass der Besitzer dieses…Pferdes, wohl nicht weit sein konnte…
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