MMFF Die 88. Hungerspiele - Win or Die!

MitmachgeschichteAllgemein / P16 Slash
10.06.2012
05.08.2012
35
70.500
 
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Dieses Kapitel
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10.06.2012 2.106
 
Sorry das es so lange diesmal gedauert hat. Aber ich war im Urlaub und konnte daher nicht weiter schreiben

Hier dann aber mal das neue Chapter, ich hoffe es gefällt euch. Das Ende kommt immer näher, es dauert nicht mehr lange :)

Viel Spaß beim Lesen =3
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Glam Samming:
Dieser Marius ist echt unheimlich. Als ich von einem Kanonenschuss aufgewacht bin und mich panisch umgesehen habe, kam er plötzlich aus einer kleinen Hintergasse heraus und lief auf mich zu. Er grinste mich an und ich griff langsam zu meinen Messern. Kurz bevor er bei mir ankam fragte ich ihn „Wo ist Hayley? Sie müsste eigentlich hier neben mir liegen und ihre Sachen sind auch noch da. Also, weißt du etwas? Und hast du ne Ahnung für wen der Kanonenschuss war?“ Erneut grinste er mich an und sagte ganz locker „Ach Hayley, die ist tot. Ich habe sie gerade kalt gemacht. Ich meine, was fällt der überhaupt ein mir einen Korb zu geben? Also da ist sie echt selber Schuld.“ Dann bückte er sich hinunter und durchsuchte Hayleys Sachen. Meine Hände fingen an zu zittern und ich begann zu schwitzen. Oh scheiße, ich muss bei dem echt aufpassen, schoss es mir durch den Kopf. Kurz darauf ertönte die Stimme des Moderators und er lud uns zum Festmahl ein.
Jetzt sitzen wir in einem kleinen Busch vor diesem Tower der das Füllhorn darstellt und warten darauf, dass er herunter kommt. Denn man kann erkennen, dass sich unsere Geschenke darauf befinden. Sie wollen wohl, dass keiner zu früh beginnt und lassen uns warten bis das Ding endlich herunterfährt. Ich schaue zwischendurch immer wieder herüber zu Marius, da ich irgendwie Angst habe, dass er mir etwas antut, bei dem weiß man ja nie. Aber er sitzt ganz still da und wartet.
Nun ertönt ein summen und der Tower fährt ganz langsam herunter. Ich mache mich Kampfbereit, festige meinen Griff um meine Waffen und warte darauf, dass das Füllhorn weit genug unten ist, damit ich mir mein Päckchen schnappen kann. Doch dann rennt Marius plötzlich los, springt hoch und greift sich eines der Päckchen. Er schaut darauf, erkennt die Nummer 10 und wirft es einfach weg. Was soll das? Vielleicht können wir damit ja etwas anfangen. Ich werde sauer und komme ebenfalls langsam aus meinem Versteck, als mich auf einmal ein Pfeil in meinen rechten Oberarm erwischt. Sofort springe ich zurück in mein versteck und reiße den Pfeil aus meinem Arm. Marius ist ganz ruhig und schaut sich um. Erneut surrt ein Pfeil durch die Luft und verfehlt ihn nur knapp. Er beginnt zu grinsen und rennt los, in die Richtung aus der der Pfeil stammte. Ich hole mir ein Stück Verbannd aus dem Erste-Hilfe-Set und verbinde meine Wunde ganz schnell. Gerade als ich wieder heraus rennen will, sehe ich, wie Jacob aus Distrikt 10, ganz wutentbrannt mit einer Stange in der Hand auf Marius zu rennt.
Ich springe aus dem Versteck und renne zum Tower, Doch erneut werde ich von einem Pfeil aufgehalten der mich dieses Mal jedoch verfehlt. Ich drehe mich um und sehe Cerdin auf mich zu laufen. Doch von ihm stammte nicht der Pfeil. Egal, ich muss mich jetzt auf Cerdin konzentrieren. Ich werfe ein Messer auf ihn das ihn aber nur leicht am Arm streift. Er holt mit seinem Schwert aus und lässt es auf mich herab sausen. Ich rolle mich weg und er rammt seine Waffe in den Boden. Nun schlage ich ihm ein Messer direkt in sein linkes Bein, woraufhin er leicht zu Boden geht. Ich stehe auf und will gerade ein weiteres Messer auf ihn werfen, als mich schon wieder ein Pfeil erwischt, dieses Mal in meinen Bauch. Ich keuche vor Schmerzen einmal auf und schaue auf mich herab. Nein, verdammt. Wo kommen nur die Pfeile her? Jetzt werde ich panisch und drehe mich zum Füllhorn, renne los und schnappe mir den Rucksack mit der Nummer eins und will einfach nur weg hier. Ich drehe mich noch einmal um und da erwischt mich ein Schwert direkt in meine Brust. Cerdin steht genau vor mir und hält die Waffe, die mich gerade durchbohrt hat, ganz fest. Ich sehe ihn mit großen Augen an und stottere „Nein, bitte nicht. Ich muss doch gewinnen, für Cedric. Ich habe es ihm versprochen. Bitte, lass mich am Leben Cerdin. Wir sind doch ein Team. Bitte!“ Ich greife nach seinen Schultern und schaue ihn an. Er sieht mich traurig an und entgegnet „Es tut mir leid, aber ich muss gewinnen. Aber so kannst du ihn zumindest Wiedersehen.“ Dann zieht er mir das Schwert aus der Brust und dreht sich von mir weg. Ich breche zusammen und beginne zu husten. Ich bekomme kaum noch Luft und ringe nach Atem. Nun schließe ich die Augen, ich weiß es ist vorbei. Ich sterbe jetzt. Meine Familie wird sich für mich schämen. Zumindest hatte Cedric niemanden mehr der sich für ihn schämen kann. Dafür beneide ich ihn. Mein letzter Atemzug ist getan und dann ist alles vorbei.

Meckanzie Whytt:
Als mein Pfeil Glam im Magen erwischt, renne ich aus meinem Versteck heraus und auf das Füllhorn zu. Kurz bevor ich ankomme, sehe ich Prue, wie sie sich von hinten an den Tower schleicht, sich ihr Päckchen schnappt und so schnell sie kann zurück in sicheres Terrain humpelt. Wie es aussieht ist sie wohl verletzt. Ich könnte einen Pfeil auf sie abfeuern, aber das würde Zeit kosten, die ich nicht habe. Cerdins und mein Plan ist es, er lenkt die Gegner ab, ich schnappe mir so viele Päckchen wie möglich und dann hauen wir wieder ab. Da Jacob und Marius miteinander beschäftigt sind und Cerdin sich um Glam kümmert habe ich freie Bahn. Ich schnappe mir die noch vorhandenen Päckchen, also das von 2, 3 und 4 und renne zurück. Gerade als ich an Cerdin und Glam vorbei laufe, sackt sie zu Boden, Cerdin schnappt sich ihr Päckchen, das neben ihr liegt und kommt auf mich zu. Er sieht mich freudig an und gemeinsam laufen wir so schnell wir können weg vom Füllhorn.
Nach kurzer Zeit ertönt ein zweiter Kanonenschuss. Also sind wir jetzt noch zu viert. Prue, Cerdin, ich und entweder Jacob oder Marius. Aber um ganz ehrlich zu sein, denke ich dass Marius noch lebt. Aber ich hoffe trotzdem dass Jacob den Kampf gewonnen hat.
Als wir weit genug vom Füllhorn entfernt sind, ringen wir nach Luft und müssen uns einen Moment setzten. Ich schaue Cerdin an und sage „Wow, du hast sie besiegt. Sie war echt stark, oder? Also zumindest wirkte sie immer so.“ Er lächelt mich an und entgegnet „Oh ja, sie war echt Stark, aber ich bin auch nicht unbedingt schwach. Oder dachtest du etwa ich wäre ein Schwächling und hast gehofft das ich heute sterben werde?“ Sein lächeln erlischt und er sieht mich ernst an. Ich schaue einen Moment weg und antworte schließlich „Nein, ich habe gewusst das du Stark bist, sonst hättest du dich wohl kaum freiwillig gemeldet. Und ebenfalls nein zu deiner anderen Frage. Ich habe nicht gehofft das du stirbst.“ Dann grinst er mich erneut an und schließt mich in seine Arme. Okay, ja ich habe schon irgendwie ein ganz klein bisschen gehofft das er stirbt. Denn dann wäre es einfach vorbei und ich müsste nicht weiter mit dem Gedanken ringen, was passiert wenn nur noch wir zwei übrig sind. Aber trotzdem bin ich froh dass er noch lebt.
„So, sollen wir dann mal schauen, was wir so ergattern konnten?“ fragt er mich schließlich. Ich nicke ihm zu und wir beginnen die Päckchen zu öffnen.
Zuerst das für Glam. Zum Vorschein kommt eine gewaltige Messersammlung. Alles Mögliche an Messern ist vorhanden. Groß, klein, lang, kurz, Wurfmesser oder auch welche für den Nahkampf. Nicht schlecht. Das kann man gut gebrauchen.
Dann wird das Päckchen von Marius geöffnet. Ein Schild und ein Schutzpanzer für den Oberkörper sind darin. Stimmt, zum Schutz hatte er nichts, nur Waffen für den Angriff. Das hätte ihm bestimmt vor meinen Pfeilen und den Messern, die wir jetzt haben geschützt. Aber jetzt können sie uns schützen. Einfach klasse.
So, nun sind unsere Päckchen dran. In meinem ist ein ganzes Arsenal von Medizin zu finden. Von Wundsalbe bis zu Pflastern und Verband. Auch eine weitere Brandsalbe ist dabei, zum Glück, denn die andere ist bereits aufgebraucht. Einfach genial, so können wir uns erst einmal wieder richtig regenerieren.
Zu letzt dann das Päckchen von Cerdin. Ein richtiges Festmahl ist darin. Brot, Obst, Wasser und vieles mehr. Uns ist das Essen langsam knapp geworden aber jetzt müssen wir uns auch darüber keine Sorgen mehr machen.
Cerdin lächelt mich an, schließt mich erneut in die Arme und sagt „Wow, da haben wir ja richtig was zusammen bekommen. Unsere Chancen stehen nun verdammt gut.“ Dann nimmt er mein Gesicht in seine Hände und küsst mich. Ich erwidere den Kuss und versuche nicht daran zu denken, das es ein „uns“ nie geben wird.

Marius Inchcape:
Kurz bevor ich den Busch erreiche aus dem der Pfeil stammte, kommt dieser Junge aus 10 auf mich zu gerannt. In seiner Hand hält er eine Metallstange. Ha, was will der denn damit? Mich töten? Das wird wohl nichts. Ich drehe mich zu ihm und renne ihm entgegen. Ich schlage mit meinem Schwert nach ihm, doch er weicht mir aus und schlägt mir mit seiner Waffe auf den Kopf. Vor mir erscheinen kleine Sternchen und mir wird ganz schwummerig. Oh scheiße, der Schlag hat echt gesessen. Ich halte meine Hand gegen die Wunde und erblicke Blut. Ich versuche mich aufzurappeln, aber alles dreht sich. Dann durchfährt mich ein weiterer Schmerz, er hat mir in den Bauch geschlagen. Ich klappe zusammen und liege auf dem Boden. Wie erbärmlich ich doch bin. Von einem Jungen mit einer blöden Stange zu Boden geschlagen. Das ist echt peinlich.
Es dauert einen Moment, bis ich mich langsam wieder aufraffen kann. Ich blicke hinauf und sehe den Jungen nirgendwo. Was soll das denn? Mich erst zu Boden schlagen und es dann nicht beenden? Na ja, gut für mich. Vielleicht hat er ja gedacht, ich wäre schon tot. Egal, jetzt muss ich erst mal hier weg. Langsam stehe ich auf und werde wieder etwas klarer. Dann entdecke ich den Jungen aus 10. Er hat sich seinen Rucksack geschnappt und will wieder abhauen. Oh nein, das kannst du vergessen. Ich umklammere mein Schwert, hole tief Luft und renne los. Noch immer wackelt alles, aber ich kann mich auf den Beinen halten. Als ich ihn erreiche, sieht er mich verwundert an, ich hole mit meinem Schwert weit aus und schlage nach ihm. Da alles um mich herum ganz schwummerig ist, konnte ich nicht genau erkennen wohin ich schlage, aber jetzt sehe ich Blut. Das ist doch schon einmal gut. Wir stehen beide und daher wird das wackeln wieder etwas weniger. Ich sehe das Jacob seine linke Hand fest umklammert und am wimmern ist. Aber als ich sehe, wie er nur einen Stumpf umklammert und seine Hand fehlt, wird mir doch etwas übel. Ich habe ihm die Hand abgeschlagen und das ungewollt. Man ich bin echt gut. Er wimmert weiter vor sich hin, ich nutze die Chance und hole erneut mit meiner Waffe aus. Doch er reagiert früh genug und weicht mir aus. Dann greift er mit seiner noch vorhandenen Hand nach der Stange und schlägt mir gegen das Bein. Mein Knie sackt weg und ich stürze zu Boden. Doch sofort rolle ich mich zur Seite um seinen nächsten Angriff auszuweichen. Dann steche ich mit meinem Schwert zu und erwische ihn im Magen. Er blickt auf sich herab und weiß es ist vorbei. Sofort ziehe ich die Waffe aus ihm heraus und rapple mich langsam auf. Jacob liegt am Boden, neben ihm seine abgeschlagene Hand und er beginnt zu röcheln. Ich blicke auf ihn hinab und bin ganz zufrieden. Das habe ich doch ganz gut hinbekommen. Ich drehe mich um und höre ihn leise murmeln „Anita, bitte verzeih mir. Dein Opfer war umsonst.“ Dann ist alles still und der zweite Kanonenschuss für heute erklingt.
Ich konnte noch nicht herausfinden von wem der erste stammte, doch als ich mich nun umsehe, erblicke ich Glams Leblosen Körper. Pah was eine Lusche, lässt sich einfach hier töten. Na ja, dann bin ich jetzt halt ein Einzelkämpfer. Ist wohl auch besser so.
Als ich mich zum Füllhorn begebe, sehe ich, dass kein Päckchen mehr da ist. Was ist denn hier passier? Wieso sind alle weg? Und wieso bin ich hier ganz alleine? Wo zum Teufel sind die anderen? Wütend kehre ich mich und gehe zu Jacobs Leiche. Schnappe mir das Päckchen das neben ihm liegt, gehe zu unserem Lager zurück und muss mich erst einmal ausruhen.
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