MMFF Die 88. Hungerspiele - Win or Die!

MitmachgeschichteAllgemein / P16 Slash
10.06.2012
05.08.2012
35
70.500
 
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Dieses Kapitel
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10.06.2012 1.687
 
Sorry, das es wieder etwas länger gedauert hat, aber besser spät als nie :)

Also hier ist das neue Chapter, ich hoffe wie immer das es euch gefallen wird.

Viel Spaß beim Lesen =3
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Prudence Collins:
Irgendetwas hat mich gepackt und zieht mich durch diese düstere Hütte. Ich schreie panisch los und versuche mich aus dem Griff zu befreien. Dann wird es etwas heller und ich kann meinen Angreifer erkennen. Es ist ein Skelett. Oh mein Gott! Ich schreie jetzt noch lauter und versuche mit meinem Speer das Ding zu erwischen, aber ich steche immer nur durch seinen Knochenkörper hindurch. Dann lässt mich das Ding los, fängt grässlich an zu kichern, schaut mich an und seine Augen leuchten rot auf. Ich bekomme immer mehr Angst und versuche mich aufzurappeln, aber mein Bein ist so stark verletzt, das ich es nicht schaffe. Ich krieche weg von dem Skelett, aber es ist schneller und tritt mir in den Bauch. Es beugt sich dann zu mir herunter und kichert erneut los. Ich fange an zu weinen und rufe nach Robin und dann, höre ich ihn „Prue! Prue! Wo bist du? Sag was, bitte. Wo steckst du?“ Ich setzte gerade an um ihm zu antworten, als das Knochengestell mir den Mund zuhält, meine Stimme imitiert und sagt „Hier bin ich. Robin, komm bitte schnell, ich sterbe. Ich brauche deine Hilfe. Komm schnell.“ Robins Geschrei wird immer lauter, was bedeutet, dass er näher kommt. Ich wehre mich immer mehr und will ihn warnen, aber ich kann mich nicht befreien. Jetzt greife ich meinen Speer und halte ihn weit oben, kurz vor der Speerspitze fest. Ich hole aus und schlage ihm seinen knochigen Arm ab. Sofort nachdem die Hand von meinem Mund gleitet rufe ich laut „Nein Robin, das ist ein Trick. Komm nicht näher. Das Ding versucht dich zu locken und zu töten. Bleib ja wo du bist!“
Plötzlich springt mich das Skelett an und schlägt mich mit seiner noch verbliebenen Hand ins Gesicht. Robins Schritte sind noch immer zu hören, er kommt trotzdem zu mir, obwohl ich ihn gewarnt habe. Verdammt! Was für ein Idiot er doch ist.
Das Monster drückt mich weiter zu Boden und versucht mich zu ersticken. Ich bekomme wenig Luft aber ich gebe nicht auf. Erneut beginne ich damit immer wieder auf das Skelett einzustechen, was aber nichts bewirkt. Das Licht geht erneut aus und es ist Stockfinster.
Jetzt ist Robins Stimme ganz nah und er sagt „Prue, wo bist du? Sag etwas. Es ist mir egal ob das ein Trick ist, ich muss zu dir. Bitte antworte mir.“ Ich steche noch einmal zu und antworte ihm dann „Bitte bleib weg, ich schaffe das schon alleine.“ Und dann läuft auf einmal etwas Warmes auf mich herab. Ich spüre wie mein Speer etwas getroffen hat, kann aber nicht sagen, was es war. Das Licht geht wieder an und was ich dann sehe, darf einfach nicht wahr sein. Ich habe durch das Knochengestell hindurch gestochen und den Speer direkt in Robins Bauch gebohrt. Er stand hinter dem Skelett als er nach mir gesucht hat. Darum war seine Stimme so nah. Nein! Das darf nicht sein. Es darf einfach nicht. Das Skelett fängt wieder an zu lachen, löst seinen Griff von meinen Hals, packt sich meinen Speer und zieht ihn aus Robins Bauch. Dann schmeißt er die Waffe weg und rennt davon. Robin beginnt Blut zu spucken und sieht mich an. Dann lächelt er und sagt „Endlich habe ich dich gefunden. Ich hatte solche Angst um dich. Aber wie es aussieht geht es dir ganz gut. Und jetzt, mach dir bitte keine Vorwürfe, okay? Es ist nicht deine Schuld, es war dunkel, du hast nichts gesehen und nur versucht dich gegen das Ding zu wehren. Also bitte mach dich jetzt nicht dafür Verantwortlich. Es ist alles gut. Ich wollte eh nicht gewinnen. Ich wollte versuchen dich so weit wie möglich zu begeleiten um dich zum Sieg zu führen und wäre dann sowieso irgendwann gestorben. Also bitte, gewinne. Ja? Du musst einfach. Einer von uns beiden muss zurück zu Lisa und ich wollte das du diejenige bist.“ Meine tränen kullern immer weiter und ich kann nicht mehr aufhören zu weinen. Ich stehe auf, ignoriere den Schmerz in meinem Bein und umarme ihn. Er legt ebenfalls seine Arme um mich und wir verharren einen Moment so. Dann spuckt er erneut Blut und sein Kopf sinkt auf meine Schulter „Sag Lisa bitte dass ich sie Liebe und das ich immer bei ihr sein werde.“ Ich nicke kurz und antworte „Natürlich sage ich ihr das. Und ich werde gewinnen, das verspreche ich dir. Ich siege für uns beide.“ Ein leises „Danke“ ist noch zu hören und dann ertönt ein Kanonenschuss. Ich bleibe trotzdem noch eine Weile so sitzen. Halte ihn in meinen Arm und weine leise vor mich hin.

Jacob Blizzer:
Ich laufe. Ich schlafe. Ich laufe. Ich esse. Ich schlafe. Ich laufe….
Mehr nicht. Ich bin am Ende. Mein Kampfgeist und Überlebenswille sinkt immer und immer mehr. Ich habe nichts mehr wofür es sich zu kämpfen lohnt. Anita ist tot. Meinetwegen ist sie gestorben. Sie wollte mich schützen und dafür sorgen dass ich gewinne. Aber warum? Ihr leben ist doch viel mehr Wert als meines. Wieso hat sie das nur getan?
Doch! Da gibt es noch etwas in meinem Leben, das ich beschützen muss. Meine Familie. Ja, ich muss überleben. Außer mir haben sie doch niemanden. Und ich will nicht, dass eine meiner Schwestern Tessarasteine holen muss. Nein, das darf nicht passieren. Ich muss überleben, für sie und für Anita. Ihr Opfer soll nicht umsonst gewesen sein.
Nach dieser Einsicht, rapple ich mich auf, greife mir meine Stange und bin bereit zu kämpfen, zu überleben, zu Siegen. Ja, das ist es was ich will.
Ich weiß längst nicht mehr welcher Tag heute ist, oder wie lange ich schon in dieser Arena bin. Die Zeit vergeht einfach und man achtet nicht darauf, da es nebensächlich und unwichtig geworden ist. Die Sonne strahlt auf mich herab, es ist so heiß. Zum Glück trage ich noch diese Cappy, sie schützt mich ein wenig vor den Sonnenstrahlen. Es ist der bisher heißeste Tag und ich brauche dringend etwas zu trinken. Aber wo soll ich nur etwas finden?
Ich muss mich einen Moment ausruhen und setzte mich unter einem kleinen Baum in den Schatten, als auf einmal die Stimme des Moderators erklingt und ich aufhorche
„Hallo meine Lieben Tribute. Erst einmal meinen Glückwunsch, das ihr es bis hierher geschafft habt. Nicht mehr lange und einer von euch wird als Sieger hervor gehen. Aber bevor das geschieht, wollen wir euch noch etwas Gutes tun. Wir haben ein kleines Geschenk für jeden von euch vorbereitet. Daher laden wir alle herzlichst zum Festmahl am Füllhorn ein. Das was ihr in euren Geschenken finden werdet, ist etwas das ihr benötigt um zu Überleben. Also wir hoffen ihr nehmt unser Großzügiges Angebot an und wir werden euch heute bei Sonnenuntergang beim Festmahl begrüßen dürfen. Möge das Glück weiterhin stets mit euch sein!“ Dann verebbt seine Stimme und es ist wieder still.
Ein Festmahl? Etwas das ich zum Überleben brauche? Ja, vielleicht Wasser. Das ist es! Ich muss dahin. Ich muss kämpfen, ein paar Tribute töten und an mein Wasser kommen. Nun gut, also bei Sonnenuntergang geht es los.
Jetzt atme ich einmal tief durch, stehe auf und begebe mich in Richtung des Füllhorns.

Cerdin Tourville:
„Also, was meinst du? Sollen wir zum Festmahl gehen oder nicht?“ frage ich Meckanzie. Sie sieht mich einen Moment an und antwortet „Ja klar gehen wir dahin. So treffen alle Tribute endlich aufeinander und wir können einige Gegner aus dem Weg räumen und bekommen auch noch etwas geschenkt, das wir zum überleben brauchen. Früher oder später treffen wir doch sowieso auf die anderen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Und besser so, als wenn sie plötzlich ohne Vorwarnung uns erwischen und uns umbringen. Also ja, wir gehen. Zumindest gehe ich, keine Ahnung was du machen willst.“ Dann schaut sie weg und läuft weiter. Sie schlägt eine andere Route ein und zwar in Richtung des Füllhorns. Ich hole sie ein, laufe neben ihr und ergreife ihre Hand. Sie sieht kurz herab auf unsere verschlungenen Hände, sagt aber nichts und läuft unbeeindruckt weiter. Schließlich sage ich „Natürlich komme ich mit. Ich gehe dahin, wo auch du hingehst. Ist doch klar. Aber wir müssen vorsichtig sein. Wir müssen uns überlegen wie wir vorgehen. Also da Hayley jetzt auch noch tot ist, sind nur noch zwei Karrieros übrig, Marius und Glam. Auf die müssen wir aufpassen und erst recht auf Marius. Aber welche anderen zwei Tribute sind denn noch am leben? Ich hab nicht wirklich immer aufgepasst und hab keine Ahnung wer die anderen zwei sind. Du vielleicht?“ Ohne mich eines Blickes zu würdigen entgegnet sie „Ja schon klar, das wir nicht einfach drauf los rennen und abwarten was passiert. Wir müssen einfach gucken, wie es alles von statten geht und uns dann einen Plan überlegen. Das muss man alles Spontan machen. Und ja, ich weiß wer noch lebt. Denn ich passe im Gegensatz zu dir auf und achte darauf, wer meine Gegner sind. Da wir letzte Nacht das Bild von diesem Robin aus Distrikt 7 am Himmel gesehen haben, sind dann noch der Junge aus 10, Jacob und die Kleine aus 7, Prudence am leben. Das Mädchen sollte keine Probleme darstellen, aber was mit dem Jungen ist, keine Ahnung. Ich habe ihn nie groß beachtet. Ich weiß nicht ob er stark ist oder was seine Waffen sind.“ Wow, nicht schlecht, hätte nicht gedacht, das sie wüsste wer noch dabei ist. Aber obwohl sie so überheblich tut, kann sie sich ein kleines lächeln nicht verkeifen. Ich ziehe sie an mich, gebe ihr einen flüchtigen Kuss und sage „Zum Glück habe ich dich. Was würde ich nur ohne dich tun? Bestimmt hätte mich dann die Kleine aus 7 aus dem Hinterhalt erwischt, weil ich nicht wusste das sie noch im Spiel ist. Also, danke schön Meckanzie.“ Ich lache einmal auf und mein Griff um ihre Hand wird etwas fester. Auch sie muss leise lachen und dann gehen wir weiter, in Richtung Füllhorn.
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