MMFF Die 88. Hungerspiele - Win or Die!

MitmachgeschichteAllgemein / P16 Slash
10.06.2012
05.08.2012
35
70.500
 
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Dieses Kapitel
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10.06.2012 1.726
 
Und dann waren es nur noch 7 :).

Hier mal das nächste Chapter. Ich hoffe es gefällt euch =3

Ihr könnt auch noch immer Sponsorengeschnek verteilen, schließlich leben ja noch immer welche :)

Viel Spaß beim lesen ^^
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Meckanzie Whytt:
Ich hab keine Ahnung warum, aber ich bin jetzt aus irgendeinem unerfindlichen Grund die Verbündete von Cerdin. Was zur Hölle ist nur passiert!? Gerade war ich noch mit Assalia gegen die beiden am kämpfen, dann stirbt sie und Cerdin küsst mich. Ich versteh die Welt einfach nicht mehr. Aber egal, ich akzeptiere es und gut ist. Ich werde ihn aber trotzdem keinen Moment aus den Augen lassen. Er läuft immer vor mir, so dass er keine Chance hat mich von hinten anzugreifen. Mein Blick ist durchgehend auf ihn gerichtet und weicht keinen Moment ab.
Mir tut alles weh. Überall habe ich Brandblasen, wegen diesem verdammten Feuer im Wald. Wir sind einfach hindurch gerannt, in der Hoffnung es heraus zu schaffe. Glücklicherweise ist uns das gelungen, aber meine Wunden tun einfach nur weh. Jeder Schritt den ich geh ist die reinste Hölle. Aber ich lasse mir nichts anmerken, er darf nicht wissen, dass ich geschwächt bin.
Es ist bereits Nacht und wir suchen nach einem Unterschlupf. Dann rennt Cerdin auf einmal los und ich stürme hinter ihm her. Kurze Zeit später bleibt er stehen und wir befinden uns vor einer riesigen Röhrenrutsche. Er grinst mich verwegen an und sagt „Ladys First. Komm schon, kriech da rein, hier können wir uns fürs erste verstecken und ein wenig schlafen.“ Er zeigt auf das Ende der Rutsche und wartet darauf, dass ich hineinkrieche. Ich schaue ihn skeptisch an und entgegne „Du zu erst.“ Ohne zu zögern schlüpft er durch die kleine Öffnung und ist verschwunden. Ich warte kurz und will ihm gerade folgen, als auf einmal ein kleiner Fallschirm vor mir zu Boden geht. Ein Sponsorengeschenk für mich. Klasse. Ich hebe ihn auf und öffne die kleine Schatulle. Darin befindet sich ein kleines Döschen, das ich ebenfalls aufdrehe. Ich rieche einmal kurz daran, schmiere mir den Inhalt auf meinen Arm und verspüre sofort Linderung. Ich creme alle Brandblasen damit ein und es ist einfach unglaublich angenehm. Dann höre ich Cerdins Stimme, die nach mir ruft, packe das Döschen schnell in meinen Rucksack, denn er soll nicht wissen das ich Sponsoren habe und folge ihm dann. Da die Rutsche nur ein kleines Stück gerade verläuft, so dass man nicht gleich wieder herunter rutscht, müssen wir uns eng aneinander quetschen, damit uns niemand entdeckt. Mir gefällt das gar nicht und ich versuche mich so weit wie möglich von ihm abzuwenden, aber dann legt er seine Arme um mich und zieht mich an sich. Ich halte vor Schreck den Atem an, schließe meine Augen und glaube das ist mein Ende, jetzt macht er mich kalt. Wieso habe ich ihm auch vertraut? Er ist ein Karriero! Wie kann man nur so doof sein?
Aber als nichts passiert,  öffne ich meine Augen wieder und schaue ihm direkt in die Augen. Wow, so tolle Augen habe ich noch nie gesehen. Sie sind eisblau und einfach wunderschön. Ich versinke beinahe in ihnen, als er plötzlich sagt „Na, haste dich in mich verguckt? Oder warum starrst du mich so an?“ Jetzt lächelt er mich frech an, ich schlage ihm mit meinem Ellbogen in den Magen und entgegne „Ha, davon träumst du wohl. Das wird nie passieren.“ Er stöhnt einmal kurz auf und fängt dann leise an zu lachen. Ich kann es nicht unterdrücke und muss ebenfalls lachen. Na gut okay, ich glaube ich mag ihn schon ein bisschen. Aber nur ein ganz klein wenig.
Als wir aufhören zu lachen, zieht er mich wieder enger an sich, küsst mich auf die Stirn und sagt „Schade eigentlich. Denn ich glaube ich mag dich.“ Ich bin ganz starr und weiß gar nicht was ich sagen soll. Dann nimmt er mein Gesicht in seine Hände und küsst mich, schon wieder. Aber dieses Mal wehre ich mich nicht. Ich lasse es zu und genieße es. Nach dem Kuss kuschle ich mich an ihm und schlafe ein. Komisch, warum fühle ich mich auf einmal so sicher bei ihm? Vor einigen Minuten habe ich noch gedacht er wird mich umbringen. Egal, ich muss jetzt erst einmal schlafen.

Hayley Middsea:
Ich habe kein Auge zu bekommen. Die ganze Nacht lag ich hellwach einfach nur da. Ich musste die ganze Zeit an meine Familie denken. Daran wie ich immer mit meinem Vater fischen war oder wie ich meine kleine Schwester ständig ärgere. Ich vermisse sie alle so sehr. Ich will endlich wieder zurück nach Hause. Aber dafür muss ich gewinnen. Ich muss weiter als Karriero agieren und einen Tribut nach den anderen töten. Denn sonst kann ich sie nie wieder sehen. Keinen von ihnen.
Als die Sonne langsam aufgeht, stehe ich sofort auf. Ich will die anderen beiden gerade wecken, als ich plötzlich feststelle dass Marius nicht mehr da ist. Wo ist er nur hin. Ich entscheide mich erst einmal Glam aufzuwecken. Doch als ich mich zu ihr begeben will, legt jemand seine Hand um meinen Mund und zieht mich weg. Ich kann mich nicht wehren, da der Griff so fest ist. Er oder Sie zieht mich immer weiter, bis wir in eine kleine Seitengasse gelangen. Als ich meinen Angreifer erkenne, blicke ich Marius in die Augen. Ich werde wütend und schreie „Was zur Hölle sollte denn der Scheiß? Du hast mich zu Tode erschreckt. Ich dacht jetzt würde ich sterben. Verdammt, mach so was nie wieder.“ Ohne etwas zu sagen, stößt er mich gegen die Wand, drückt mich fest dagegen und küsst mich. Oh nein, nicht das schon wieder. Er hält mich so fest, dass ich es nicht schaffe mich zu lösen. Er packt immer fester zu, bis ich auf einmal merke wie sich eine Hand lockert und dann auf meinem Bein liegt. Er lässt seine Hand darauf immer höher gleiten, bis er unter meinem Rock gelangt. Ich werde ganz panisch und zapple rum und schlage um mich, so gut ich kann. Dann schaffe ich es meine rechte Hand zu befreien und schlage ihm mit voller Wucht ins Gesicht. Er sieht mich wütend an und schlägt dann zurück. Sein Schlag war so fest, das mein Kopf nach hinten knallt und gegen die Wand prallt. Ich sinke zu Boden und spüre wie mein Kopf pocht. Ich halte meine Hand gegen die Wunde und entdecke Blut. Nun schaue ich auf und sehe Marius. Seine Augen sehen ganz verrückt aus. Oh scheiße, ich habe Angst. Dann fasse ich all meinen Mut zusammen und sage „Hey, komm schon. Ich hab’s dir doch schon mehrmals gesagt, ich habe kein Interesse daran, okay? Ich möchte das einfach nicht. Also bitte lass mich endlich in Ruhe.“ Jetzt packt er mich am Kragen und zieht mich hoch, sein Gesicht hält er ganz nah an meines und dann lächelt er mich Blutrünstig an. Nein, das ist der Blick den er macht, wenn er jemanden töten will. Verdammt, ich muss hier weg.
Er hält mich weiterhin fest und sagt nun „Weißt du Hayley, es ist mir egal was du willst. Einzig und allein zählt, was ich will. Und ich will dich und zwar hier und jetzt. Aber du hast mich erneut abblitzen lassen und das macht mich echt sauer. Weißt du, wenn man mich zu oft ablehnt, kann es passieren das ich ausraste und dinge tu, die ich lieber nicht hätte tun sollen. Du hast mich nun in genau diese Situation gebracht. Also es tut mir leid, aber du hättest mich einfach nicht abblitzen lassen sollen.“ Dann drückt er meinen Hals fest zu, so dass ich keine Luft mehr bekomme. Ich trete um mich und erwische ihn schließlich volle Kanone zwischen seine Beine. Er bricht zusammen, lässt mich los und wälzt sich vor schmerzen auf dem Boden. Ich nutze die Gelegenheit, rapple mich auf und trete ihm noch einmal voll in den Magen. Erneut stöhnt er auf. Dann renne ich los, doch bevor ich auch nur einen Schritt schaffe, greift er nach meinem Bein, zieht mich zu Boden und rollt sich auf mich. Er sieht mich wütend an, packt meinen Kopf und knallt ihn mit voller Wucht auf den Steinboden. Mein Kopf pocht nur noch vor schmerzen und ich kann mich nicht mehr bewegen. Ich sehe nur noch sein Gesicht, wie es mich finster anlächelt und er dann erneut nach meinem Kopf greift und ihn noch einmal zu Boden sausen lässt. Jetzt wird alles warm und ich verliere jegliches Gefühl. Ich blicke hinauf in den Himmel, sehe das Meer und meinen Vater. Wie er gemeinsam mit meiner kleinen Schwester Fische fängt. Ich lächle ein letztes Mal und dann ist alles dunkel.

Robin Orchid:
Da Prue momentan nicht laufen kann und ich ebenfalls angeschlagen bin, trage ich sie zu einem kleinen altem Haus, das hier herumsteht. „Geisterhaus“ heißt es, aber das ist mir egal. Wir brauchen Ruhe. Wir müssen uns endlich ausruhen und wieder zu Kräften kommen. Ich will gerade eintreten, als ich einen Kanonenschuss höre. Dann ist wohl wieder einer gestorben. Jetzt sind wir nur noch zu siebt. Wir kommen dem Ziel immer näher.
Nun stoße ich dir Türe auf und ein kalter Luftzuck durchfährt meinen nackten Oberkörper. Oh man ist das hier kalt. Na ja, egal. Wir kommen eh nicht weiter voran, selbst wenn wir wollten. Ich laufe noch ein paar Meter in die Hütte hinein und setze Prue dann schließlich an einer Wand ab. Dann gehe ich und schaue mich ein wenig um. Es ist sehr dunkel und ich suche nach einem Lichtschalter oder einer Kerze. Aber plötzlich geht das Licht ganz von alleine an. Es ist nicht wirklich hell, aber so, das man etwas sehen kann.
Überall ist staub und es riecht ganz moderig. Ich sehe mich weiter um und erschrecke mich auf einmal. Direkt vor mir starrt mich ein Totenkopf an. Ich weiche einige Schritte zurück, stolpere über ein schleimiges Monster und gerate in Panik. Okay, ganz ruhig, das sind alles nur Puppen. Die sind nicht echt. Reiß dich zusammen. Das ist bloß ein Geisterhaus. Sie wollen uns Angst einjagen, aber nichts hier drinnen ist echt. Ich schließe die Augen und atme ein paar Mal tief durch.
Gerade als meine Augen sich wieder öffnen, ertönt ein lauter und schriller Schrei. Prue! Nein, was ist passiert? Ich muss zu ihr. Ich renne los, suche nach ihr, aber sie ist nicht mehr da.
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