Future..

GeschichteMystery / P12
08.06.2012
08.06.2012
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Ein AMV zu Ghost Whisperer, es spielt in der Zukunft. Melindas Sohn Aiden war erwachsen geworden und heiratete. Sie bekamen ein Kind was die gleiche Fähigkeit besaß wie ihr Vater.


Es war der 19. Juli als ich das erste mal einen Geist gesehen hatte. Ich hatte Angst und fragte mine Mutter aufgeregt was das
sollte , sie meinte nur es war alles nur ein Alptraum - Also schlief ich weiter. Nach einigen Jahren der Forschung
was diese betraf war ich mir sicher das ich Geister sehen konnte , verlorene Seelen und meine Mutter ebenso. Sie
hatte Angst vor ihrer Fähigkeit und deswegen musste ich den Geistern alleine Helfen. Mein Name ist Samantha Gordon.

Ein weiterer Tag in dem Antiquitäten Laden meiner Großmutter. Sie hatte ihn mir vermacht als sie starb , so eine nette Frau.
Ich selbst hatte sie noch nie zu Gesicht bekommen, sie hatte schnell ihr Leben gelassen als ich geboren wurde. Damals
konnte ich nicht verstehen wieso sie nicht da war. Ich ohne Großmutter aufgewachsen war , konnte es aber jetzt verstehen.
Ich war schließlich schon 20 Jahre geworden , gerade gestern. >>Sam? Machst du mir bitte die Tür auf?<< rief mein Dad als
er gegen die Tür klopfte. Gott , wie lange war es her als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte? Ich kam selten dazu meine
Verwandtschaft zu besuchen. College und Nebenjobs. Schlimmes Ding. Ich legte meine Zeitschrift die ich eben noch auf dem
Schoß hatte zur Seite und öffnete meinem Vater. Draußen regnete es in Strömen . Es war Sonntag , der einzigste freie Tag den
ich in der Woche hatte. Vielen Dank das ich wenigstens einen Tag für mich allein hatte. Aiden trat ein und hängte seine Jacke
auf.Ich drückte ihm einen Kuss auf die Wange. >>Was gibt's Dad?<< fragte ich ihn so locker wie es nur ging. Er seufzte.
Kein gutes Zeichen. >>Ich sage es dir nur ungern , aber bei uns treibt ein Geist sein unwesen.<< erklärte er mir und
ich zog eine Augenbraue hoch. >>Du kannst doch selbst Geister sehen , wieso gehst du dann zu mir?<< Er wendete den Blick
ab und setzte sich auf einen Sessel. Ich folgte ihm natürlich. >>Wieso kommst du zu mir?<< wiederholte ich mit etwas Nachdruck.
Er biss sich auf die Unterlippe. >>Ich will das nichtmehr. Versteh doch , ich will mit deiner Mutter ein geregeltes,
normales Leben ohne Geister führen.<< Säuerlich über seine Reaktion stemmte ich die Hände in die Hüften. >>Ach und ich will
keines oder wie? Muss ich jetzt alles für dich machen?<< Genauso entschuldigend wie ich wütend auf ihn war schaute er mich an.
Musterte mich kurz. >>Tut mir leid Sam. Nur , könntest du dich bitte darum kümmern? Ich werde dich auch danach nie wieder
deswegen nerven , ich verspreche es dir!<< Sein Unterton war bettelnd und er sah mich mit so einem kindlichen Blick an,
wie es der Sohn meiner WG-Partnerin immer tat. Ich hielt nicht sonderlich viel von Kindern und auch nicht von
Partnerschaften und Heirat. Gleich darauf wenn ich ihnen meine Gabe erklären wollte , kam gleich ein: 'Du solltest die
Drogen lassen' (Wohl angemerkt das ich keine Drogen nehme) oder 'Bist du dir sicher das es dir gut geht?' Blitzdonnerwetter!
Wenn er nicht mein Vater gewesen wäre hätte ich ihn sofort hochkant rausgeschmissen. Seufzend ließ ich die Arme sinken
und senkte meinen sauren Blick. >>Gut , aber nurnoch dieses eine Mal!<< gab ich zurück. Er nickte .Ich setzte mich neben ihn
und nahm meinen Notizblock und einen Stift um mir alles aufzuschreiben. >>Gut , also hast du schon ein paar Fakten für mich?<<
fragte ich ihn und legte die Mine schonmal auf das Blatt Papier. >>Also , er ist männlich. Circa 1.80m groß , hat braune
Haare und wirkt sehr jung. Er ist vielleicht in deinem Alter.<< Ich schrieb mir alles auf.>>Und weiter? Wiederholt
er immer etwas? Was macht er?<< Aiden schaute mir direkt in die Augen. >>Er fragt immer nach dir,Samantha.<< Ungläubig
schossen meine Augenbrauen in die Höhe. >>Was? Das kann nicht sein..<< Da fiel ihr ein Bericht ein. Ein junger Mann der
genau auf die Beschreibung ihres Vaters passte und der an einem Autounfall gestorben war. Es war ein Junge aus ihrem
College! Er hieß Timmy , sie wusste aber leider seinen Nachnamen nicht. Das nächste Mal musste sie besser aufpassen
wenn es um einen Toten ihres College's ging. Mein Dad beobachtete mich während ich rätselte. Timmy und ich hatten
schonmal ein paar Gespräche geführt. Aber richtig kennen tat sie ihn nicht. >>Was ist?<< mit dieser Frage riss mich
Aiden wieder aus den Gedanken. >>Ich denke das ich weiß wer das ist. Er heißt Timmy , ist bei einem Autounfall
ums Leben gekommen und war auf meinem College. Als er starb wohnte ich noch bei euch..Wieso er jetzt erst auftaucht
weiß ich nicht.<< Er zuckte mit den Schultern ,stand auf und nahm mich
in den Arm. Als er mich wieder in Ruhe ließ, lief er wieder zur Tür. >>Tschüss Sam , ich muss dann wieder.<< Er winkte mir zu.
>>Bye Dad!<< rief ich ihm noch hinterher. Ich ließ mich wieder in meine Gedankenwelt versinken. //Und jetzt? Darauf
warten das er zu mir kommt oder die Beiden mal wieder besuchen? Ich denke eher Zweites. Ich kann nicht einfach tatenlos
da rum sitzen und warten..// dachte ich. Genau in dem Moment trudelte auch ein älterer Herr ein. Ich stand auf und umarmte ihn.
>>Hallo Onkel Eli! Was machst du denn hier?<< Ich nannte ihn ,Onkel' weil ,Großonkel' irgendwie so..unpersönlich
klang. >>Hast du das auch gehört mit dem Geist bei deinem Vater? Hat er dich um Hilfe gebeten?<< fragte er mit seiner
alten zittrigen Stimme. Ich nickte. >>Ja , gerade eben war er noch bei mir. Ich weiß zumindestens wer es ist und was
er macht. Wieso er nicht ins Licht gehen will , ist mir wiederum nicht bekannt. Ich hab' vor demnächst bei Dad und
Mom nachzuschauen.<< Ich hatte Eli beim Anfang meines Satzes losgelassen. >>Wieso?<< Er zuckte mit den Schultern.
>>Jetzt weiß ich es nichtmehr. Du weißt doch wie das ist wenn man alt wird. oder eben nicht.<< lachte er. Ich
schüttelte den Kopf. >>Typisch du. Oder bist du hergekommen um dich umzusehen?<< - >>Na wenn ich schonmal hier bin
kann ich das doch auch machen.<< Ich seufzte. >>Dann Willkommen 'Lieber Kunde'. Sie dich doch bitte um.<< Ich ging einen
Schritt zurück damit er an mir vorbei laufen konnte. Onkel Eli war nach all den Jahren immernoch munter geblieben.
Wie ich ihn deswegen beneidete.
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